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Thema: Verzweiflung

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Verzweiflung

    Hallo ihr Lieben.

    Ich studiere Deutsch und Englisch auf Bachelor. Dachte eigentlich, dass sei wirklich mein Ding, und ich könnte später auch mal was sinnvolles damit machen (entweder Deutsch als Fremdsprache an Erwachsene oder etwas im journalistischen Bereich). Bin jetzt im dritten Semester und mein Notendurchschnitt beträgt 3,2. Nicht weiter verwunderlich bei bis zu 11 Klausuren in einer Woche und Prüfungsangst, die einen immer begleitet, aber mich ärgert es trotzdem, weil ich mir lerntechnisch den Arsch aufgerissen habe. Und jetzt bin ich im 3. Semester und treibe vor mich hin, wie Sisyphus arbeite ich weiter und weiter und hab den Eindruck, es bringt nix, denn ich hab mich für die Sommersemesterferien auch für ein paar Praktika beworben und keines bekommen... Begründung: Wirtschaftskrise. Stellt sich mir die Frage: Will mich überhaupt irgendjemand mal mit meinem Abschluss dann in ein paar Jahren als Arbeitnehmer einstellen? Ich weiß, das klingt jetzt so, als hätte ich gar kein Selbstbewusstsein, so ist das nicht! Aber mich verlässt einfach der Mut.

    So, jetzt hab ich mich genug ausgek****t, vielen Dank fürs Durchlesen und eventuelle Tips.. Ganz liebe Grüße..

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  3. #2
    Pokerface
    Gast

    Standard AW: Verzweiflung

    hast du dich mal vorher informiert was du mit deinem Studium alles machen kannst? Ich bezweifel fast das du bei den Medien unter kommst, da du ja keine Medienwissenschaften oder so etwas machst. Und um anderen Menschen Sprachen beibringen zu können mußt du denk ich auch sowas wie Pädagogik dabei haben und vor allem mehr Sprachen. Wenn du sagen wir mal z.B. einem Türken deutsch beibringen willst, bringt dir Englisch wenig, denn das wird er zu einer großen Wahrscheinlichkeit nicht können (sonst bräuchte er auch weniger deutsch zu lernen denn englisch kann ja fast jeder). Und dann wäre noch die Frage welche Einrichtung dich da nehmen würde oder willst du Privatunterricht geben? Vielleicht kannst du dein Berufsfeld noch etwas erweitern indem du mehr auf die Lehramtschiene schwenkst, denn da kannst du mit diesen beiden Fächern schon gut Punkten. (meine Meinung)

  4. #3
    Gast
    Gast

    Standard AW: Verzweiflung

    Ja, habe ich ja... Mir wurde gesagt, dass ein "allgemeines" Sprachenstudium mehr bringt als ein medienwissenschaftliches... Und da ich ja gar keinen Plan hatte vor 2 Jahren nach dem Abi, was ich "werden wollte", hab ich mir eben gedacht, ok, machste halt die Kombi... Achja, Pädagogikkurse haben wir ab dem 5. Semester im Modul "Deutsch als Fremdsprache"... Naja...

  5. #4
    Gast
    Gast

    Standard AW: Verzweiflung

    Zitat Zitat von Pokerface Beitrag anzeigen
    hast du dich mal vorher informiert was du mit deinem Studium alles machen kannst?
    Naja ob es so leicht ist eine neutrale Bewertung zu bekommen?
    Ich bin nicht der Threadöffner, berichte aber mal über meine Erfahrung:
    - Zitat des Sachbearbeiters beim Arbeitsamt: " Studiengänge sind nicht unser Fachgebiet. Besuchen sie einfach mal die Uni und holen Sie sich Infomaterial"

    - Erfahrungen bei der Uni

    Die guten Berufsaussichten wurden wahrscheinleich von einen Prof. beschrieben, der in seiner eigene Uniwelt lebt.
    Ich war bei mehren Infoveranstaltungen für diverse Studiengänge und habe mir auch verschiedene Beschreibungen der Studiengänge durchgelesen.

    Beispiel 1: Geschichte
    Es wurde behauptet, dass Historiker bessere Berufsaussichten haben als Mediziner, Juristen, BWLer, VWLer, Lehrer usw., da sie sich angeblich in alle Bereiche einarbeiten können und echte Allrounder sind. Zitat: "Als Historiker kann man in nahezu jeden Unternehmen gute Stellen bekommen und gute Gehälter sind kein Problem. Sie müssen sich keine Sorgen über ihre Zukunft machen"
    Trotzdem kann ich das so nicht nachvollziehen, bis zu den Unternehmen scheint sich das noch nicht rumgesprochen zu haben: Arbeitslosigkeit: Der gute Müller | Dossier | ZEIT ONLINE
    Oder war womöglich Ironie dabei, die ich nicht erkannt habe?

    In anderen Veranstaltungen wurde das eigene Fach über den grünen Klee gelobt und es wurde davon abgeraten, irgendwas anderes zu studieren.

    Bei den Fächern BWL und Jura reicht oft der Platz nicht aus und Leute sitzen auf den Treppen, damit sich noch mit reinpassen. Es gibt sehr viele Bewerber.

    Ich denke, dass es schwierig ist eine neutrale und realistische Übersicht zu bekommen.

    Mit vielen Studiengänge kann es am Ende nach Hinten losgehen.

  6. #5
    Pokerface
    Gast

    Standard AW: Verzweiflung

    Regel Nr.1 bei Berufsdingen (Fragen, Jobsuche, ...) nieeee zum AA gehen. Die Leute sind für solche Dinge nicht geschult sondern spulen ihr Behörenablauf 1:1 ab und das wars. (registrieren, abstempeln, einheften, ...)

    Viel besser ist es wenn man Freunde fragt oder im Internet sucht oder auf der HP der Unis die leiten meist weiter in Foren oder Unterseiten der Fachbereiche wo sich Studenten unterhalten die man auch fragen kann oder sonst wo. Und mal ehrlich mit ein wenig Hirn kann man sich doch denken das man mit Historik kaum Stellen bekommt zumindest nicht in jedem Unternehmen wie versprochen. Was soll man da auch machen? Ne Statistik das früher alles besser war???

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