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Thema: Kafka - Das Schloss - noch 179 Seiten... puuh

  1. #1
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    Standard Kafka - Das Schloss - noch 179 Seiten... puuh

    Hallo zusammen

    Da bin ich mal wieder

    Hört, bzw. lest, ich habe ein Problem:
    Wir müssen bis Donnerstag 4 original deutsche Bücher lesen (3 davon hab ich fertig), dazu ein Thema aus jedem Buch auswählen und dann eine Visualisierung darüber erstellen. Unter einer Visualisierung versteht unser Lehrer, dass ein Thema ausgewählt, dieses verbildlicht und erklärt wird an einem Hellraumprojektor. Jedoch soll es keine Nacherzählung sein, ausserdem soll es ein Thema sein, das man nicht direkt bemerkt beim Lesen. Die Visualisierung soll aber nicht selbsterklärend sein, d.h. man muss deren genaueren Sinn erst beim Anhören der Erklärung begreifen.

    Nun gut, für die anderen 3 schaffe ich das einigermassen, jedoch sehe ich aber ein Problem bei Franz Kafka's "Das Schloss". (Naja schaffen ist übertrieben, wenn unser Deutschlehrer den Namen der Arbeiten sieht, scheint er schon im Voraus die Note zu wissen, von dem her ist es schwierig, was genau er sehen will)

    Ich muss noch knapp 180 Seiten lesen, und dann ein Thema auswählen und eben wie beschrieben visualisieren. Mein Gott, was soll ich denn tun?
    Als einziger Anhaltspunkt habe ich mich mal auf das Thema "Langweilige Bürokratie" festgelegt, die in dem Buch ja mehr als genug vorkommt (siehe unendliche Telefone, Bearbeitungen durch alle möglichen Ämter usw).
    Das Wort Langeweile lässt sich auch mit dem Buch selbst vergleichen -> Ich für meinen Teil fände die Geschichte ja in Ordnung, aber es ginge auch kürzer und das macht es wirklich _todlangweilig_ *gähn*

    Kann mir jemand einen Tipp oder was weiss ich auch geben, um mir einwenig zu helfen?? Danke schon mal zum Voraus.

    Gruss und Thx ///BAS/// BasicArtsStudios alias Tobias Soltermann
    PS: Tut mir leid, aber ich bitte einwenig um Eile, da ich mir vorgenommen hatte, bis Mittwochabend spätestens mit allem fertig zu sein. Da es ja am Donnerstag ist.....

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  3. #2
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    Standard AW: Kafka - Das Schloss - noch 179 Seiten... puuh

    Hat denn niemand eine Idee?
    Ist wirklich ziemlich dringend...
    K. will ja unbedingt ins Schloss kommen. Wird ihm dies auch gelingen? Mir reicht einfach die Zeit zum Lesen nicht. Gibt es im Internet eine Kurzfassung? Weiss jemand, was es mit Gisa auf sich hat? Was passiert denn gegen Schluss? Fragen, dessen Antworten sich in einem Buch befinden, das vor mir liegt, jedoch zu lang ist. Ich hab nicht nur Deutschexamen. Sondern auch noch andere Fächer...

    HELP!

    hoffe, es weiss jemand was.
    Gruss

  4. #3
    faul-aber-schlau
    Gast

    Standard AW: Kafka - Das Schloss - noch 179 Seiten... puuh

    Auch wenn man Faulheit nicht unterstützen sollte*gg*, ich weiß, wie stressig Schule sein kann und vielleicht hilft dir das hier ja weiter:


    Das Schloß

    Das Schloß ist ein unvollendeter Roman Franz Kafkas. Das Werk handelt von einem Fremden, der in ein ihm unbekanntes Dorf kommt, um dort zu arbeiten, der jedoch von den Bewohnern - mit wenigen Ausnahmen - abgelehnt wird und auch deren Leben nicht verstehen kann.

    Entstehung

    Kafka begann 1922, es zu schreiben, es blieb jedoch unvollendet. Das letzte Kapitel des Buches (letzter Absatz der Handlungszusammenfassung unten) erzählte er nur seinem Freund Max Brod, der es der Nachwelt erhielt. Er veröffentlichte nach Kafkas Tod auch das Buch.

    Biographische Interpretaton

    Das Werk weist nach einer Meinung starke autobiographische Züge auf. Der Name des Protagonisten K. weist darauf hin, dass Kafka möglicherweise sich selbst mit dieser Figur identifizierte.


    Handlung

    Ankunft
    An einem späten Abend kommt der Fremde K., ein Landstreicher, in ein schneebedecktes Dorf und gibt sich dort als Landvermesser aus. Schon am gleichen Abend versucht er, sein narzisstisches Verlangen nach Anerkennung, Liebe und Güte zu befriedigen; er versucht, in den geheimnisvollen Dorf sozial Fuß zu fassen, was jedoch nur über das Schloss, in dessen Besitz das Dorf ist, geht. Er bittet beim Brückenwirt um ein Nachtlager, obwohl man ihn dort wenig einladend empfängt. Kaum hat er sich niedergelegt, wird er schon wieder aufgeweckt: man teilt ihm mit, dass niemand ohne gräfliche Aufenthaltserlaubnis übernachten dürfe; er habe das Dorfgebiet, das zu der Schlossherrschaft gehört, sofort zu verlassen. K. behauptet aber, auf Wunsch des Gemeindevorstands gekommen zu sein und erreicht, dass man trotz der späten Stunde im Schloss anruft und zurückfragt. Man gestattet ihm zu bleiben.

    Weiterer Verlauf
    Am nächsten Tag macht sich K. auf den Weg zum Schloss. Es fällt Schnee, K. hat das Gefühl, sich vom Schloss immer weiter zu entfernen. Erschöpft kommt K. ins Wirtshaus zurück, und macht dort die Entdeckung, dass ihm vom Schloss zwei Gehilfen zugeteilt worden sind. Vom Landvermessen verstehen sie allerdings nichts und scheinen auch sonst vier linke Hände zu haben.
    Am Abend kommt der Bote Barnabas und bringt einen Brief von Klamm, einem Beamten der Schlossverwaltung und Vorstand der X. Kanzlei. Er bestätigt die K., "in herrschaftliche Dienste aufgenommen" zu sein, alles scheint in Ordnung. Im Dorfe scheint das Unruhe auszulösen. Die Bauern meinen, dass sie keinen Landvermesser brauchen. K. möchte diese Angelegenheit mit Klamm besprechen. Noch am gleichen Abend muss K. in den Herrenhof umziehen, wo auch die Beamten des Schlosses häufig wohnen, wenn sie ins Dorf kommen. Dort trifft er das Schankmädchen Frieda aus dem Herrenhof, und sie wird seine Geliebte, obschon sie eigentlich schon Klamms Geliebte ist. Trotz Friedas Beziehung zu Klamm kommt K. dem Schloss nicht näher. Alle Menschen, die er trifft, sind nicht zuständig, so zum Beispiel der Gemeindevorsteher Momus oder der Untersekretär Bürgel. Kontakt mit dem Schloss hat K. nur durch den Boten Barnabas.
    Ein Brief vom Schloss, in dem es heißt, man sei mit K.s Arbeiten und der seiner Gehilfen sehr zufrieden, verwirrt K. noch zusätzlich, denn K. hat ja für das Schloss noch gar nichts gearbeitet.
    Der Gemeindevorsteher Momus verschafft ihm wenigstens eine Stelle als Schuldiener, damit er wenigstens ein Auskommen hat. Er muss fortab im Schulzimmer wohnen und schlafen, und sein Vorgesetzter ist ein hasserfüllter, hochmütiger Lehrer.
    K. gibt seine Bemühungen, zum Schloss vorzudringen, nicht auf. Er wird jedoch von den unteren Instanzen, den Unterkastellanen und Untersekretären, nur hingehalten, gedemütigt.
    Bei einer dieser Versuche, sich im Schloss Gehör zu verschaffen, lernt er die Familie des Barnabas kennen. Er gehört mit seinen beiden Schwestern Olga und Amalia einer verachteten Familie an. Dies kommt daher, dass sich Amalia vor langer Zeit auf einem Dorffest einem obszönen Ansinnen des Schlossbeamten Sortini widersetzt hat. Seitdem versuchen die Eltern, durch Bittgänge ins Schloss ihre angebliche Schuld abzutragen, dabei haben sie ihr Vermögen verbraucht und sind tödlich erkrankt, die Familie lebt im Elend.
    Frieda verlässt K. und kehrt zum Herrenhof zurück. Sie wollte auswandern, wohl wissend, dass das Dorf vom Schloss unterdrückt wird, während K. über Klamm ins Schloss gelangen wollte. Dazu hat K. durch seine Besuche bei der Familie des Barnabas eine unerträgliche Schande auf sie und sich geladen.
    K. wird von Sekretär Erlanger zu einem Verhör in den Herrenhof beordert. Da er todmüde ist, platzt er in das Zimmer eines Sekretärs namens Bürgel. Mit Bürgel hat er ein recht vernünftiges Gespräch, allerdings mitten in der Nacht. Bürgel erzählt, dass das Schloss durchaus Wünsche erfüllt, wenn sie denn durch ein ordnungsgemäßes Amtsverfahren abgewickelt werden. Dann fällt K. jedoch in tiefen Schlaf. Er erwacht, während Schlossdiener Akten verteilen und er entdeckt, dass die schrecklichen Komplikationen bei der Verteilung der Akten auf seine Anwesenheit zurückzuführen sind.

    Ende laut Max Brod

    Der Roman blieb unvollendet, ein mögliches Ende überlieferte Kafka angeblich nur seinem engsten Freund Max Brod, der es so zusammenfasst: Barnabas bekommt ein Brief, der eine Entscheidung in K.s Anliegen liefert. Es wird beschieden, dass K. kein Wohnrecht im Dorf hat. Aber das Wohnrecht wird ihm nun, da seine Bewerbung so langdauernd, eifrig und fehlerfrei war, gnadenweise geschenkt und amtlich zugestanden. Als Barnabas K. das Schriftstück überbringen will, wird K. jedoch gerade bestattet. Er ist vor Entkräftung zugrunde gegangen.


    Zum Protagonisten "K."

    Zur Frage ob K. ein Landvermesser ist oder nicht
    Eine mögliche Postion lautet wie folgt: Der aufmerksame Leser merkt, dass K. im ersten Kapitel zweimal lügt, um wörtlich Anerkennung bei den schon etablierten Dorfbewohnern zu gewinnen. Die erste ist sein angeblicher Beruf, er wird erst nachträglich vom Schloss zum Landvermesser ernannt: [D]a läutete das Telephon nochmals und wie es K. schien, besonders stark. (...) "Ein Irrtum also? Das ist mir recht unangenehm." (...) K. horchte auf. Das Schloß hatte ihn also zum Landvermesser ernannt. Das war einerseits ungünstig für ihn, denn es zeigte, daß man im Schloß alles Nötige über ihn wußte, die Kräfteverhältnisse abgewogen hatte und den Kampf lächelnd aufnahm. Es war aber andererseits auch günstig, denn es bewies seiner Meinung nach, daß man ihn unterschätzte und daß er mehr Freiheit haben würde als er hätte von vornherein hoffen dürfen. Und wenn man glaubte durch diese geistig gewiß überlegene Anerkennung seiner Landvermesserschaft ihn dauernd in Schrecken halten zu können, so täuschte man sich, es überschauerte ihn leicht, das war aber alles.


    K. Lügen

    Eine mögliche Postion lautet wie folgt:
    Die zweite Lüge ist seine angebliche Familie, die ihn "daheim" erwartet. Diese Lüge wird erst später dementiert.


    Ausgaben

    Als Webausgabe frei zugänglich bei [DigBib.Org (http://www.digbib.org/Franz_Kafka_1883/Das_Schloss)]
    (bitte ergänzen)


    Verflimungen

    Verfilmung 1968 mit Maximilian Schell und Cordula Trantow


    ************************************************** ****
    Übrigens: das habe ich innerhalb von 5 Minuten durch Google gefunden, einfach „Interpretation „Das Schloß“, Kafka“ eingegeben ;o)
    Die Quelle oben ist Wikipedia...http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Schloss

  5. #4
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    Standard AW: Kafka - Das Schloss - noch 179 Seiten... puuh

    Hallo!

    Erst mal grosses Danke an dich! Nun, mit Faulheit hat dies aber leider nichts zu tun, denn der Grund, warum ich die Zeit zum Lesen nicht habe, ist der, dass ich bald noch andere Prüfungen habe, denn die sind ungefähr genau so wichtig wie das Deutsch. Ich habe bereits auf google gesucht, und zwar nach "Kafka - Das Schloss" bin aber immer nur auf Sites gekommen, die das Buch verkaufen, nicht aber "erzählen" oder zusammenfassen.
    Aber das hilft mir erst mal sehr weiter, auf Wikipedia hab ich mich auch schon nach Franz Kafka umgsehen, jedoch war da kein Link in der Werk-liste weiter unten, so dachte ich, da sei nichts drüber vorhanden.

    Nun, jedenfalls vielen Dank, du hast eines meiner Probleme sozusagen aus der Welt geschafft.

    Gruss und Thx BasicArtsStudios, Switzerland

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