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Thema: Was studieren, um ein entspanntes, sinnvolles Leben führen zu können?

  1. #11
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    Standard AW: Was studieren, um ein entspanntes, sinnvolles Leben führen zu können?

    Ist hier die Schwarzmalerarmee angerückt oder was?

    Die Professoren und Professorinnen, die mir bekannt sind, sind größtenteils kinderlos. Der Job ist leider absolut nicht kinderfreundlich.

    Wenn du einen entspannten Job haben willst, dann wird der nicht besonders anspruchsvoll oder spannend sein. Wenn es dir liegt, dann studiere etwas sprachwissenschaftliches oder geisteswissenschaftliches. Das ist meiner Erfahrung nach sehr entspannt, wenn man mit dem Verfassen von Hausarbeiten kein Problem hat. Du wirst damit zwar nicht das große Geld machen, aber du bekommst damit eine breite Basis für Jobs, die ganz okay sind. Vermeide aber unbedingt exotische Studiengänge, das wird dich nicht weit bringen.
    mansplaining much?

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  3. #12
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    Standard AW: Was studieren, um ein entspanntes, sinnvolles Leben führen zu können?

    Die Frage ist wirklich, was ist unter entspannten Job zu verstehen?

    Ein entspannter Job heißt nie gleich wenig arbeiten... Häufig sind genau dass Job die durch Langeweile und stupider Arbeit so richtig anstrengend werden

  4. #13
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    Standard AW: Was studieren, um ein entspanntes, sinnvolles Leben führen zu können?

    Vorab:
    Entschuldige den vielleicht etwas zu barschen Tonfall !

    Normalerweise weiß man schon vor Abschluss des Abiturs, was man werden will!

    Warum weißt Du das nicht? Die Beantwortung dieser Frage könnte vielleicht aufschlussreich sein.

    Was stört Dich an einem "zeitintensiven" Studium? Das sagt mir, dass Dir Studieren keinen Spaß machen würde!!!

    Das Studieren nur als Zweck, um Geld zu kriegen und bequem leben zu können?

    Unter diesen Umständen rate ich dringendst von einem Studium ab.

    Da ich gerne lese, Dokumentationen über die unterschiedlichsten Themen (Geschichte, Politik, Tiere, Medizin, Naturwissenschaften, Musik) schaue, habe ich Angst, das während meines Studiums nicht mehr in dem Ausmaße machen zu können wie momentan.
    Darüber hinaus hätte ich gerne Kinder und eine kleine Familie, was sich sicher nicht immer allzu gut mit dem Forscherberuf vereinbaren lässt.
    Das "gemütliche" Leben einer Hausfrau aus den 50ern mit den Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts?

    Ich glaube, Dir fehlt so etwas wie Realitätssinn. Mangelnde Erfahrung. Mit 21 vielleicht entschuldbar.

    Es gibt keine "entspannten" Professoren (mehr). Die kriegen auch nur Gelder für eine entsprechende Gegenleistung. Die Lage der Akademiker an den Hochschulen dürfte sich ohnehin in den letzten 20 Jahren verschärft haben (befristete Verträge etc.).

    Ich finde, dass man bei der Berufswahl primär bedenken sollte, was man der Allgemeinheit geben kann. Wenn Du kaum etwas geben kannst, wirst Du in Zukunft kaum eine Arbeitsstelle finden. Wenn Du etwas ohne Anstrengung geben willst, dann musst Du schon sehr gut in Deinem Fach sein. Und das geht dann wohl nur, wenn Du wirklich für eine Sache brennst.

    Wenn Du also erfolgreich den bequemen Weg gehen willst, dann solltest Du für etwas brennen. Allerdings ist es auch nicht ganz bequem, zu brennen.

    Fazit:
    Ohne Leistung wird es wohl nicht gehen.
    Das Verwaltungsgericht Meiningen hat entschieden, dass der thüringische AfD-Chef Björn Höcke als Faschist bezeichnet werden darf.


    Wer meint, dass seine Leistung mehr als das 20-fache wert ist von dem, was ein durchschnittlicher Angestellter verdient, der hat ein gefährliches Problem mit seinem Selbstbild und gehört entlassen - aus Mangel an Realitätssinn, Selbsteinschätzung, Anstand und sozialer Kompetenz.

    Richard David Precht

  5. Für den Beitrag dankt: Sisandra

  6. #14
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    Standard AW: Was studieren, um ein entspanntes, sinnvolles Leben führen zu können?

    Ich habe das Leben in der Forschung ambivalent erlebt;
    einerseits ist eine 60Stunden-Woche ziemlich normal, vor allem, wenn man noch Lehre geben muss.
    Andererseits kann man auch mal sagen:
    nö, ich mache nun zwei Tage nichts, sondern gucke nur Netflix.
    Oder beispielsweise habe ich, während die Kinder klein waren, die Lehrzeiten so gelegt,
    dass ich nicht auf Kindergartenöffnungszeiten angewiesen war etc..,
    allerdings muss man wirklich für sein Fach brennen, ständig und immer bereit sein zu arbeiten,
    sonst wird das nichts.
    Was auch vollkommen unentspannt ist, ist die Tatsache, dass man keinen sicheren Job hat.
    Nach längstens 12 Jahren ist es vorbei, bis spätestens in das 6. Jahr davon muss man promoviert haben,
    bis spätestens in das 12. Jahr habillitiert.
    Wenn man bis dahin dann keine feste Stelle - die es so gut wie nicht (!) gibt geschafft hat,
    kann man in den Unis nur noch auf Drittmittelstellen aus der Industrie arbeiten,
    die aber auch wieder befristet sind.
    Auch ist es schwierig, an Drittmittel zu kommen, wenn man nicht an der Uni arbeitet. Eine Katze, die sich in den Schwanz beisst.
    Kein Job ohne Drittmittel, keine Drittmittel ohne Job.

    Das ist NICHT erstrebenswert und KEINER kann davon leben.
    Es trifft einen entweder Altersarmut oder man braucht einen Partner, der für beide verdient.

    Aber freie Zeiteinteilung:
    ja, das kann man als entspannt sehen.

  7. #15
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    Standard AW: Was studieren, um ein entspanntes, sinnvolles Leben führen zu können?

    Zitat Zitat von dr.superman Beitrag anzeigen
    Ich habe das Leben in der Forschung ambivalent erlebt;
    einerseits ist eine 60Stunden-Woche ziemlich normal, vor allem, wenn man noch Lehre geben muss.
    Andererseits kann man auch mal sagen:
    nö, ich mache nun zwei Tage nichts, sondern gucke nur Netflix.
    Oder beispielsweise habe ich, während die Kinder klein waren, die Lehrzeiten so gelegt,
    dass ich nicht auf Kindergartenöffnungszeiten angewiesen war etc..,
    allerdings muss man wirklich für sein Fach brennen, ständig und immer bereit sein zu arbeiten,
    sonst wird das nichts.
    Was auch vollkommen unentspannt ist, ist die Tatsache, dass man keinen sicheren Job hat.
    Nach längstens 12 Jahren ist es vorbei, bis spätestens in das 6. Jahr davon muss man promoviert haben,
    bis spätestens in das 12. Jahr habillitiert.
    Wenn man bis dahin dann keine feste Stelle - die es so gut wie nicht (!) gibt geschafft hat,
    kann man in den Unis nur noch auf Drittmittelstellen aus der Industrie arbeiten,
    die aber auch wieder befristet sind.
    Auch ist es schwierig, an Drittmittel zu kommen, wenn man nicht an der Uni arbeitet. Eine Katze, die sich in den Schwanz beisst.
    Kein Job ohne Drittmittel, keine Drittmittel ohne Job.

    Das ist NICHT erstrebenswert und KEINER kann davon leben.
    Es trifft einen entweder Altersarmut oder man braucht einen Partner, der für beide verdient.

    Aber freie Zeiteinteilung:
    ja, das kann man als entspannt sehen.
    Das kann ich so unterschreiben. Vorallem ist da eine höhere Fluktation als auf so manch einem Bahnhof vorhanden.

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