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Thema: Überfordert, Qual der Wahl?

  1. #1
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    Standard Überfordert, Qual der Wahl?

    Hallo,

    ich habe vor Kurzem mein Abitur mit 1,4 bestanden und habe nun die Qual der Wahl, was das Studieren angeht. Es überfordert mich einfach und ich weiß absolut nicht, was ich machen soll.

    Ich bin jetzt 19 und habe einen Platz für ein BFD in einer Forschungseinrichtung. Ich würde aber lieber ins Ausland gehen und frage mich, ob es möglich wäre, 2 Jahre 'Pause' zu machen. Schaffe ich es dann, wieder ins Lernen reinzukommen? Oder könnte das schwierig werden?

    Interessieren würden mich Medizin, Pharmazie, Biochemie, Biotechnologie und Psychologie. Ich kann mich also absolut nicht entscheiden. Bin ich zu schlecht für Medizin? Ist das Studium auf Dauer durchzuhalten? Und werde ich damit überhaupt glücklich.

    Darüber hinaus plagen mich starke Selbstzweifel. Bin ich nicht zu doof? Sollte ich nicht erst eine Allgemeinbildung erlangen?

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  3. #2
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    Standard AW: Überfordert, Qual der Wahl?

    Du könntest auch nach einem dualen Studium schauen.

    Dann hast Du Studium und Praxis und bekommst noch Geld dazu und wenn Du Dich nicht blöd anstellst hast Du hinterher auch noch einen festen Arbeitsplatz.

  4. #3
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    Standard AW: Überfordert, Qual der Wahl?

    Der Nachteil eines dualen Studiums ist allerdings, dass ein Wechsel der Studienrichtung nicht oder nur schwer möglich ist.

  5. #4
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    Standard AW: Überfordert, Qual der Wahl?

    Zitat Zitat von geniusAnswer21 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe vor Kurzem mein Abitur mit 1,4 bestanden und habe nun die Qual der Wahl, was das Studieren angeht. Es überfordert mich einfach und ich weiß absolut nicht, was ich machen soll.

    Ich bin jetzt 19 und habe einen Platz für ein BFD in einer Forschungseinrichtung. Ich würde aber lieber ins Ausland gehen und frage mich, ob es möglich wäre, 2 Jahre 'Pause' zu machen. Schaffe ich es dann, wieder ins Lernen reinzukommen? Oder könnte das schwierig werden?

    Interessieren würden mich Medizin, Pharmazie, Biochemie, Biotechnologie und Psychologie. Ich kann mich also absolut nicht entscheiden. Bin ich zu schlecht für Medizin? Ist das Studium auf Dauer durchzuhalten? Und werde ich damit überhaupt glücklich.

    Darüber hinaus plagen mich starke Selbstzweifel. Bin ich nicht zu doof? Sollte ich nicht erst eine Allgemeinbildung erlangen?
    Das Abitur sagt an sich wenig darüber aus, ob man geeignet ist für Medizin - aber es kann mit dem Durchschnitt umständlich werden, einen Platz zu bekommen (ggf. helfen hier Zusatztests, Geld oder die notwendige Motivation). Dass man mit 19 nicht weiß, was man will, ist ganz normal - wobei ich nicht finde, dass das alles so furchtbar weit auseinandergeht. Ich denke, es ist die Frage, wo du dich in 10 Jahren siehst und wie dein Arbeitsplatz aussehen soll. Zwischen dem ständigen Kontakt zu Patienten und der entsprechenden Verantwortung besteht ein gewisser Unterschied zur Forschung im Labor o.Ä.
    Wenn du an Medizin zweifelst, denke ich, dass es schwer wird sich durchzusetzen - zumal es ein sehr lernintensiver Studiengang ist (gut, er bietet Prestige und Absicherung in einem gewissen Rahmen, aber ich persönlich denke, dass es eher um Idealismus geht).
    Gerade dein BFD sollte dir jedoch ggf. Auskunft darüber geben, ob dich z.B. die Arbeit in einer Forschungseinrichtung interessiert (und bei der Studienbewerbung ist es auch von Vorteil), von daher würde ich das erstmal durchziehen. Zumal man dann auch erste Einblicke ins Arbeitsleben hat und eventuell auch mal ganz andere Leute kennenlernt.

    Der Allgemeinbildung dient an sich die Schule, was man jedoch oft danach erst lernt, ist es, das Ganze zu sehen. Heißt man kommt etwas weg von der Egoperspektive und gewinnt an Verständnis für die Gesellschaft und deren Funktionalität.

    Kurzum würde ich für mich schauen

    • Welche Berufsperspektiven bieten diese Studiengänge? Kann ich mir das vorstellen?
    • Kann ich mich wirklich und aufrichtig dafür begeistern oder doch eher für etwas anderes?
    • Bin ich eher pragmatisch oder idealistisch orientiert? Ist mir ein gutes Auskommen sehr wichtig?
    • Geht es wirklich darum was ich möchte oder lasse ich mich beeinflussen?


    Oft gibt es auch integrierte Auslandssemester in Studiengängen, bei denen du Arbeit/Studium und Ausland direkt kombinieren kannst. Oder du schaust, dass du was in Richtung "Work & Travel" findest.
    Das ist sicherlich alles neben dem Freiwilligendienst von Vorteil wenn es um die eigene Persönlichkeitsbildung geht.

    Ansonsten kann man sich auch nochmal konkret informieren, sich die Schwerpunkte anschauen, Videos ansehen etc - ich habe jetzt im Sommer auch aktiv nach passenden Studiengängen gesucht und habe mich sehr breit beworben. Weil mich tatsächlich alles mögliche interessiert, aber einen klaren Favoriten habe ich dennoch.
    Aufschlussreich fand ich zudem die Infoveranstaltung der Hochschule/n vor Ort. Da kann man sich oft auch direkt erste Professoren anschauen und für sich abschätzen, ob Inhalte oder die Hochschule an sich passend erscheinen.

    Auch von Vorteil empfinde ich örtliche Flexibilität - in meiner Ausbildung hatte ich sehr viele Leute, die sehr ortsfixiert waren, obwohl andere Hochschulen ggf. viel interessantere oder dem Abschluss entsprechende Angebote hatten. Hier sollte man genau schauen auf den diversen Portalen und Infowebsites, die es zu bestimmten Studiengängen (Medizin, Psychologie) oder für den allgemeinen Überblick gibt.

    Langfristige Prognosen gibt es natürlich nicht und ein Wechsel kann immer passieren - nur am besten rechtzeitig. Und selbst wenn man nicht zu 100% zufrieden ist, bieten Master, Weiterbildungen oder auch eine Ausbildung, wenns gar nicht geht, immer eine Perspektive.

  6. #5
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    Standard AW: Überfordert, Qual der Wahl?

    Hi!

    Ich bin jetzt Mitte 20 und stand vor einigen Jahren vor dem gleichen Problem wie du. Ich habe mir nach dem Abitur keine Auszeit genommen und bereue das sehr.
    Ich denke, die Zeit nach dem Abitur ist die beste und perfekteste Zeit, um sich einfach mal eine Auszeit zu gönnen, um daraus gestärkt und in sich ruhender, das nächste Projekt zu beginnen.
    Ich finde zwei Jahre Pause zwar lang, mir hätte ein Jahr gereicht, aber ich denke, dass du danach nicht aus dem Schulstoff raus bist Bei mir fing es ca. nach 3 Jahren an, dass ich viele Themen aus dem Abitur vergessen hatte und nicht mehr so gut rechnen konnte.
    Bevor du studierst, gibt es ja auch viele Vorkurse und deswegen würde ich mir darum nicht zu große Sorgen machen.

    Du hast sehr viele Möglichkeiten und ich glaube, dass dieser Zustand das Gehirn überfordert und in eine Art Paralyse setzt. Dass es um eine langfristige Entscheidung geht, macht es halt nur schwieriger.

    Aus meiner Erfahrung kann ich dir aber sagen: MACH IRGENDETWAS. Hauptsache du machst etwas. Mach nichts, weil du denkst, du müsstest es so tun, weil die Gesellschaft oder xyz denkt, es sollte so sein.
    Am besten machst du etwas, was dich begeistert, was dich fasziniert, woran du Interesse hast. Was ist dir wichtig? Was möchtest du? Frag dich, was von den Optionen am besten zu dem passt.

    Entscheide dich jedoch für eine Richtung. Den Weg kannst du nachher immer noch ändern. Gibt so viele, die erstmal rumprobiert haben. Und weißt du was? Die Arbeitgeber, die ich bisher kannte, hatten dafür vollstes Verständnis.
    Und, einfacher gesagt als getan, aber zweifle nicht zu stark an dir. Du hast dein Abi mit 1,4 gerockt - Respekt Das zeigt schon mal, dass du was auf dem Kasten hast, das schafft nicht jeder, also halt das dir vor Augen.

    Was dir liegt und was dir gefällt, findest du heraus, während du es tust. Nicht durch ewiges darüber Grübeln.

    Alles Gute
    Geändert von Talisman (11.08.2019 um 00:31 Uhr)

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