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Thema: Drohender Abbruch aufgrund schwerer finanzieller Probleme

  1. #1
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    Standard Drohender Abbruch aufgrund schwerer finanzieller Probleme

    Hallo mal wieder,

    ich bin teil einer bestimmten Gruppe, die auch über vielfältige Probleme spricht, unter anderem über das Studium. Nun ist es so, dass wir ein Mitglied haben mit massiven Problemen diesbezüglich. Kurzum, das Studium dieser Person steht kurz vor dem BA auf der Kippe.
    Da wirklich jedes mal, wenn sich meine Gruppe trifft, die Person viel über ihre Situation und ihre (auswegslose) Lage erzählt und wir uns bemühen, ihr Tipps zu geben, frage ich mich doch, ob es nicht noch mehr Möglichkeiten gibt, die wir ihr raten können, aber noch nicht in Betracht gezogen haben. Ich wäre mal auf eure Meinung gespannt.

    Hier mal die Fakten:


    • Die Person besitzt zwei Nationalitäten und studiert hier in Deutschland ein einzelnes Fach, in einem anderen Land ist sie für ein zweites Fach immatrikuliert
    • Sie benötigt nur noch wenige Leistungen (eine Klausur, ein Pflichtpraktikum, die Abschlussarbeit) für den BA in Deutschland
    • Sie besitzt bereits eine Ausbildung, die ihr hier (und in dieser Zeit) gar nichts bringt
    • Sie verfügt über keinerlei Berufserfahrung, ist schon älter und hat eine mehrjährige Lücke wegen Krankheit. Auch das Studium zieht sich schon sehr lange
    • Sie hat schon seit Monaten so gut wie kein Geld mehr und „bettelt“ sich quasi durch den sehr eingeschränkten Bekanntenkreis, der ihr auch immer wieder Geld für die Miete und das Essen auslegt. Dieses Semester konnte sie jedoch nicht den Sozialbeitrag zahlen


    BAföG bekommt die Person natürlich keins mehr. Auch H4 über einen Härtfallantrag und Studienkredite scheinen nicht für sie möglich zu sein. Die Person hat schon versucht, sich für einen Nebenjob zu bewerben, aber sie verfügt eben über keinerlei Kenntnisse, und, wie gesagt, sie hat eine große Lücke und ist schon älter. Dazu kommt, dass sie nur gebrochen Deutsch spricht und äußerlich auch eher, ich sage mal, „exzentrisch“ wirkt.

    Nun steht sie kurz davor, ihr Studium doch noch abbrechen und in ihr anderes Land zurückkehren zu müssen, da sie hier sonst nichts hält. Das will die Person aber eigentlich nicht, da sie mit ihrem Studium hier bessere Aussichten sieht.

    Was kann man in so einem Fall noch in Erwägung ziehen? Bleibt wirklich nur die Exmatrikulation und anschließend H4?
    "Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben."
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  3. #2
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    Standard AW: Drohender Abbruch aufgrund schwerer finanzieller Probleme

    So kurz vor dem Ziel aufzugeben bringts nicht. Das wäre so wie wenn einem Rennfahrer kurz vor der Ziellinie das Benzin ausgeht und das Rennauto bleibt liegen. Dann heißt es einfach sich irgendwie so gut wie möglich Geld für das Benzin zu besorgen und ab ins Ziel.

    Sie kann ja etwas von ihrem Zeugs verkaufen oder jemand kann ihr ja Geld borgen oder ihr als "Familie" borgt ihr etwas Geld. Eventuell kann sie ja auch bei dir ein paar Monate bis zum Abschluss wohnen oder so.

  4. #3
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    Standard AW: Drohender Abbruch aufgrund schwerer finanzieller Probleme

    Das hat sie, wie ich erfahren habe; sie hat sich das Geld wieder geborgt
    Glück im Unglück, würde ich sagen, nur spätestens nächstes Semester geht das Spiel von vorne los, und auch ernähren muss sie sich über die Zeit.

    Sie versucht bereits etwas zu verkaufen, nur ist das etwas schwierig (ist halt Kunst).

    Nein, unterbringen kann ich die Person nicht, weil ich selbst keine eigene Wohnung habe
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  5. #4
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    Standard AW: Drohender Abbruch aufgrund schwerer finanzieller Probleme

    Wie sind denn die Einkommensverhältnisse der betroffenen Person?

    Ggf. könnte ein Anspruch auf Wohngeld bestehen.

  6. #5
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    Standard AW: Drohender Abbruch aufgrund schwerer finanzieller Probleme

    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    Wie sind denn die Einkommensverhältnisse der betroffenen Person?

    Ggf. könnte ein Anspruch auf Wohngeld bestehen.

    Die Person verfügt über keinerlei Einkommen, lebt quasi von der Hand in den Mund. Ersparnisse bestehen auch so gut wie keine mehr. Ich habe es nur so verstanden, dass noch etwas Geld auf einem Konto in dem anderen Land existieren soll, aber da kommt die Person so ohne weiteres wohl nicht dran, zumindest nicht, ohne dort persönlich aufzukreuzen.
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