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  1. #11
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    Standard AW: Unterschätzung der Funktion von Urlaub

    Urlaub wäre schön für viele Leute, die sich keinen leisten können aus unterschiedlichen Gründen.

    Wenn ich jetzt dich TE als Beispiel nehme, denke ich, dass man nach dem Studium nicht unbedingt vor einem Teilzeitjob noch viel Urlaub braucht.
    .

    Aber es stimmt, viele Leute bräuchten mal Urlaub, bestimmt auch einige der Studenten.

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  3. #12
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    Standard AW: Unterschätzung der Funktion von Urlaub

    Ein Teilzeitjob kann auch anstrengend und kräftezehrend sein.
    Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.
    (Richard Dawkins)

    Wer Heute noch ernsthaft Homosexualität ablehnt, hat sicher auch ein Problem damit flüssig bis 100 zu zählen.
    (Cordula Stratman)

    Ich werde lieber für das gehasst, was ich bin, als für das geliebt zu werden, was ich nicht bin.
    (Kurt Cobain)

  4. #13
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    Standard AW: Unterschätzung der Funktion von Urlaub

    Zitat Zitat von Rose Beitrag anzeigen
    Ein Teilzeitjob kann auch anstrengend und kräftezehrend sein.
    Ja, deiner auf jeden Fall.

    Deswegen kann man auch nicht alle in einen Topf werfen.

    Es gibt Studenten mit einem easy Studentenleben, andere haben es richtig schwer.

    So ist es überall, Ausbildung, Job, Familie...

    Unterschiedliche Voraussetzungen und Lebensbedingungen, die natürlich eine Rolle spielen.

  5. #14
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    Standard AW: Unterschätzung der Funktion von Urlaub

    Wenn ich jetzt dich TE als Beispiel nehme, denke ich, dass man nach dem Studium nicht unbedingt vor einem Teilzeitjob noch viel Urlaub braucht.
    .
    Wer sagt dir, dass ich immer Teilzeit gearbeitet habe? Abgesehen davon, hast du schon mal von Überstunden gehört? Dass hier ist nicht mein erster Job nach dem Studium. Nur, weil ich zuletzt Teilzeit gearbeitet habe, heißt das nicht, dass ich es immer getan habe. Ich hatte zuvor bereits 2 andere Arbeitsstellen, die befristet waren. Befristet ist nicht gleich Teil- oder Vollzeit. Und mit meinem Teilzeitjob neben meinem Studium bin ich teilweise mit Vor- und Nachbereitung des Studiums auf eine 48 Stundenwoche gekommen. 28 Stunden mit Vorlesungen und Vor- und Nachbereitung fürs Studium, 20 fürs jobben im Heimbereich oder in der Beratung. Und dabei bin ich nicht selten statt 20 Stunden auf 23 oder 24 Stunden gekommen. Gerade im sozialen Bereich kannst du nicht zu deinen Klienten sagen: Nö, hab jetzt Feierabend. Ist mir egal, was mit dir passiert und ob du am Wochenende keinen Strom hast oder drohst aus dem Fenster zu springen.
    In der Masterarbeitszeit kam ich auf eine 50 Stundenwoche.
    Das mal so am Rand.

    Viele Studenten, die nebenher arbeiten müssen, kommen locker auf über 48 Stunden die Woche.

    Wer da noch über Urlaubsansprüche diskutieren will, der hat irgendwas verpasst.

    Ich möchte hier keine Spaltung von Akademikern oder Nicht-Akademikern erzeugen. Darum ging es mir nicht. Aber dennoch können viele Eltern, deren Kinder studieren oder Akademiker das sicher besser nachvollziehen als jemand mit einer Ausbildung, bei der man allein schon dadurch, dass man finanziell besser gestellt ist und nicht zusätzlich jobben muss, ganz andere Voraussetzungen hat.

    Sicher gibts auch die, die alles von den Eltern bekommen. Aber wir haben doch nicht nur schwarz oder weiß.
    Geändert von Bonsoir (06.01.2019 um 17:14 Uhr)

  6. #15
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    Standard AW: Unterschätzung der Funktion von Urlaub

    Zitat Zitat von Bonsoir Beitrag anzeigen

    Ich möchte hier keine Spaltung von Akademikern oder Nicht-Akademikern erzeugen. Darum ging es mir nicht. Aber dennoch können viele Eltern, deren Kinder studieren oder Akademiker das sicher besser nachvollziehen als jemand mit einer Ausbildung, bei der man allein schon dadurch, dass man finanziell besser gestellt ist und nicht zusätzlich jobben muss, ganz andere Voraussetzungen hat.

    Sicher gibts auch die, die alles von den Eltern bekommen. Aber wir haben doch nicht nur schwarz oder weiß.
    Du tust dann aber meiner Ansicht nach schon die Studenten hervorheben und etwas pauschalisieren bei den Auszubildenden. Wer sagt denn, dass man meistens oder immer in einer Ausbildung finanziell besser gestellt ist? Und so viel bessere Voraussetzungen hat, als wenn jemand studiert?

    In manchen Ausbildungsberufen ist das ein Witz, was man da verdient. Viele Azubis ziehen von zuhause aus. Oder müssen von ihrem Betrieb aus die Kosten fürs Pendeln, für die Berufsschule etc. alleine übernehmen. Wenn du dann schon von Haus aus wegen der Ausbildung keine Semesterferien hast und prinzipiell bis zu 40 Stunden die Woche arbeitest, ist es auch eng und nicht so leicht möglich, nebenher zu arbeiten.

    Es gibt Azubis, die müssen genauso wie Studenten für ihre Ausbildung wegziehen und können nicht einfach so zuhause bleiben bei ihren Eltern. Und bei den angestiegenen Mieten und der Wohnungs- und WG-Knappheit in vielen Städten ist das absolut kein Zuckerschlecken - denn traurigerweise steigen die Vergütungen nicht im gleichen Ausmaß an, das ist es ja.

    Was anderes wäre es, wenn du allgemein davon schreiben würdest, dass du es gut fändest, wenn Leute allgemein nach ihrer Ausbildung oder Studium sich Urlaub nehmen - aber du sprichst konstant von Studierenden, schreibst dann, du willst keine Spaltung schaffen, schreibst dann aber auch wiederum, dass deiner Ansicht nach Auszubildende es schon mal finanziell besser haben, als Studierende und schreibst von anderen Voraussetzungen. Die Beiträge der Vorschreiber müssten dir doch gezeigt haben, dass es sehr verschieden ist, was Studium und Ausbildung angeht. Manche können sich ihr Leben chillen, andere nicht - auf beiden Seiten. Und warum es für viele eben nicht machbar ist und ein Wunschgedanke bleiben wird, länger nach Abschluss Urlaub zu machen.
    They broke the wrong parts of me. They broke my wings and forgot I had claws.

    We repeat what we don't repair.

    Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet.

    Große Mädchen lachen laut und weinen leise. :(

  7. Für den Beitrag danken:


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