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Thema: Mogelpackung soziale Studiengänge

  1. #11
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    Standard AW: Mogelpackung soziale Studiengänge

    Eton, dein Beitrag liest sich schon sehr beleidigend.
    Nein, nicht alle Sozialarbeiter sind dumm und blöde. Ich habe intelligente Menschen erlebt, die selbst Professor sein könnten und auch sehr enthusiastische Sozialpädagogen als Kollegen, die über ein hohes Allgemeinwissen verfügen.

    Bei uns gab es damals keine Berufsbegleitung/Beratung. Das kam alles erst in den letzten Jahren.

    Und noch was: Das man als Sozi keine Praxiserfahrung hat ist Käse. Ich habe ein praktisches Jahr im Rahmen des Studiums absolviert, genau wie meine Kollegen. Dafür bekommt man dann die staatliche Anerkennung.

    Auch finde ich es absolut unsinnig hier Romanistik gegen Sozialpädagogik aufzurechnen.
    Du widersprichst dir auch sehr. Zuerst redest du alle Geisteswissenschaften schlecht und dann leitet dein Kumpel ein Stadtarchiv. Alles klar.

    Ich möchte hier auch nicht alles schwarz oder weiß reden.
    Es gibt durchaus Bundesländer, mit denen man als Sozialpädagoge nicht schlecht verdient, aber es ist eben nicht in allen Bundesländern so.

    Abgesehen davon ist auch in der Wirtschaft nicht alles eitel Sonnenschein. Als Frau hast du es eh meist schwerer als die Männer und zwischen 25 bis 35 wirst du oftmals aussortiert, denn man könnte ja als Frau schwanger werden. Also auch in Wirtschaftsunternehmen gibt es Probleme.

    Das Einzige was mich eben besonders stört ist, dass der soziale Sektor regelrecht ausgeblutet wird und man sehr viel opfern muss und dann nach 5 Jahren Studium mit Erziehern gleichgestellt wird.

    BW und Bayern zahlen übrigens in manchen Stellen für Sozis bis zu 2000 Euro netto bei Steuerklasse 1, was ich nicht als schlecht befinde. Natürlich hat es auch Nachteile.
    Geändert von Bonsoir (14.12.2018 um 21:45 Uhr)

  2. Anzeige

  3. #12
    earlywinter
    Gast

    Standard AW: Mogelpackung soziale Studiengänge

    Zitat Zitat von Bonsoir Beitrag anzeigen
    Eton, dein Beitrag liest sich schon sehr beleidigend.
    Nein, nicht alle Sozialarbeiter sind dumm und blöde. Ich habe intelligente Menschen erlebt, die selbst Professor sein könnten und auch sehr enthusiastische Sozialpädagogen als Kollegen, die über ein hohes Allgemeinwissen verfügen.

    Bei uns gab es damals keine Berufsbegleitung/Beratung. Das kam alles erst in den letzten Jahren.

    Und noch was: Das man als Sozi keine Praxiserfahrung hat ist Käse. Ich habe ein praktisches Jahr im Rahmen des Studiums absolviert, genau wie meine Kollegen. Dafür bekommt man dann die staatliche Anerkennung.

    Auch finde ich es absolut unsinnig hier Romanistik gegen Sozialpädagogik aufzurechnen.
    Du widersprichst dir auch sehr. Zuerst redest du alle Geisteswissenschaften schlecht und dann leitet dein Kumpel ein Stadtarchiv. Alles klar.

    Ich möchte hier auch nicht alles schwarz oder weiß reden.
    Es gibt durchaus Bundesländer, mit denen man als Sozialpädagoge nicht schlecht verdient, aber es ist eben nicht in allen Bundesländern so.

    Abgesehen davon ist auch in der Wirtschaft nicht alles eitel Sonnenschein. Als Frau hast du es eh meist schwerer als die Männer und zwischen 25 bis 35 wirst du oftmals aussortiert, denn man könnte ja als Frau schwanger werden. Also auch in Wirtschaftsunternehmen gibt es Probleme.

    Das Einzige was mich eben besonders stört ist, dass der soziale Sektor regelrecht ausgeblutet wird und man sehr viel opfern muss und dann nach 5 Jahren Studium mit Erziehern gleichgestellt wird.

    BW und Bayern zahlen übrigens in manchen Stellen für Sozis bis zu 2000 Euro netto bei Steuerklasse 1, was ich nicht als schlecht befinde. Natürlich hat es auch Nachteile.
    Du hast recht, man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Man kann aber von Wahrscheinlichkeiten sprechen.

    Es ist für einen BWL-Studenten wahrscheinlicher, einen gutbezahlten Job zu finden als für einem Philosophen.

    Ich finde es nicht schlimm, was du studiert hast. Nur ist allgemein bekannt, dass man im sozialen Sektor nicht viel verdient - selbst ein Studium reißt da nicht viel.

    Aber ich finde es kommt letztendlich drauf an, ob man glücklich ist, mit dem was man tut. Du hast ja nicht hauptsächlich studiert, um das große Geld zu machen, oder? Dazu wärst du erst recht nicht in die Sozialbranche gegangen.

    Nein, die Wirtschaftswelt ist auch nicht Friede Freude - ich studiere Wirtschaftsrecht an einer angesehenden Hochschule und bei uns sagen sie auch, dass wir damit nicht die besten Bedinungen auf dem Arbeitsmarkt haben, da Wirtschaftsjuristen weder Volljuristen noch Vollbetriebswirtschaftler sind.
    Ich kann mich aber leichter in einen der beiden Bereiche integrieren - einer, der Kunst studiert hat, kann nicht einfach so auf BWLler machen, er hat damit rein gar nichts zu tun gehabt.

    Als "Mogelpackung" würde ich keinen Studiengang bezeichnen - man sollte sich immer gut informieren, für was man sich entscheidet. Es ist nicht so, dass dann während dem Studium das böse Erwachen kommt.
    Man kann eigentlich alles studieren und KANN etwas Großes damit anfangen - das geht.

    Es gibt ja Archäologen, Künstler, Kunsthistoriker, Modedesigner, Bildhauer, Sozialwissenschaftler, Psychologen etc.
    Die sind das ja auch nicht ohne Studium geworden.

  4. Für den Beitrag danken: Sofakissen, Violetta Valerie

  5. #13
    earlywinter
    Gast

    Standard AW: Mogelpackung soziale Studiengänge

    Ich würde z. B. sehr gerne irgendwas total Cooles studieren wie Arabistik oder Literaturwissenschaften oder Sprachen oder Grafikdesign.

    Aber Puh... um da groß Fuß fassen zu können musst du entweder 'ne bomben Persönlichkeit haben, also viele viele Kontakte oder einen wasserfesten Lebensplan.
    Bei solchen Jobs musst du auch bereit sein, im Ausland zu arbeiten.

    So mal auf gut Glück irgendwas... das funktioniert nicht.

  6. #14
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    Standard AW: Mogelpackung soziale Studiengänge

    Eton, dein Beitrag liest sich schon sehr beleidigend.
    Nein, nicht alle Sozialarbeiter sind dumm und blöde. Ich habe intelligente Menschen erlebt, die selbst Professor sein könnten und auch sehr enthusiastische Sozialpädagogen als Kollegen, die über ein hohes Allgemeinwissen verfügen.
    Das tut mir leid, daß Du es so empfindest.
    Warst Du Du noch von unserer Diskussion im Kinderklamotten-Thread getriggert? Ich habe so etwas schon befürchtet.
    Aber könntest Du annehmen, daß ich Dir NICHT ans Bein pissen will?
    Eventuell könntest Du etwas mitnehmen. Und zu dem Zweck bist Du ja hier, oder?

  7. #15
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    Standard AW: Mogelpackung soziale Studiengänge

    Zitat Zitat von Fadi Beitrag anzeigen
    Ich würde z. B. sehr gerne irgendwas total Cooles studieren wie Arabistik oder Literaturwissenschaften oder Sprachen oder Grafikdesign.

    Aber Puh... um da groß Fuß fassen zu können musst du entweder 'ne bomben Persönlichkeit haben, also viele viele Kontakte oder einen wasserfesten Lebensplan.
    Bei solchen Jobs musst du auch bereit sein, im Ausland zu arbeiten.

    So mal auf gut Glück irgendwas... das funktioniert nicht.
    Oh ja, Arabistik...ich habe Arabisch gelernt oder zu lernen versucht schon vor dem 11.9., an der VHS kam vorher nie ein Kurs zustande. Die es nach diesem Datum gab, waren ...nja. In Arabisch sind viele verschiedene Dialekte unterwegs, aber es gibt den Koran und es gibt Aufzeichnungen von arabischen Ärzten.
    Auch Literatur ist voll abhängig von Sprachen, und auch davon, wie sich diese entwickelt haben. Auf Cuba hat einiges an südamerikanischer Literatur eine Heimat gefunden. Viele Worte im Spanischen kommen aus dem Arabischen.
    Aber da muß man wirklich fragen: Was ist Hobby und Neigung - und was ist als Ausbildung zum Lebensunterhalt gedacht.

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