Da ich denke, dass da mehr zusammenhängt als nur die Motivationslosigkeit kannst du darüber nachdenken ob vielleicht nicht ein Fachmann dir neue Ansätze aufweisen könnte - vorallem mit deinen Gefühlen der Selbstscham, Erfahrungen/Erinnerungen mit deiner Mutter, Aufarbeitung der Beziehung und Loslassen.

Könnte dir doch vielleicht eher helfen, Sport kann zwar helfen nicht aber vor uns selbst wegzulaufen. Auch wenn das mal bedeutet den Finger in die eigene Wunde zu legen und sich diesen Gefühlen wirklich zu stellen.

Ich sag es dir nur mal so - jeder Mensch erfährt ähnliches wie du im Leben. Wir alle werden früher oder später mit den Schwierigkeiten des Lebens konfrontiert. Dann ist es halt an uns und unsere Selbstverantwortung zu lernen, diese Dinge mit uns selber als Person zu vereinbahren. Viele haben Sex mit jemandem und denken sich danach "Das hätte nicht sein müssen." viele haben eine Beziehung und denken sich dann "Wieso habe ich das getan?". Das ist nichts ungewöhnliches. Nur für dich ist es schwieriger damit umzugehen weil du das nicht einfach so "akzeptieren" und loslassen kannst. Du willst aber auch nicht den Finger in die Wunde stecken um zu schauen warum es wehtut. Für alles gibt es einen Grund, bzw. unsere Gefühle kommen aus einem bestimmten Grund zu uns. Sie sind eine Art Sprache, die wir nur dechifrieren müssen um sie dann besser verstehen zu können. Wer sich aber nie mit der Sprache auseinandersetzt wir gegenüber seinen Gefühlen auch taubstumm bleiben, sie nicht loslassen können und auch nicht lernen in Zukunft besser mit ihnen umgehen zu lernen.

Du wirst noch öfter in Situationen kommen in denen du dir die Frage stellen musst wieso und weshalb die Dinge sind, wie sie sind. Wieso suchst du dir nicht jemandem der dir die Sprache deiner Gefühle näher bringen kann um das Muster deutlich zu machen? Dann kannst du auch Strategien lernen deine Handlungswünsche besser in die Realität zu integrieren.