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Thema: Problem mit Mitbwohner

  1. #6
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    Standard AW: Problem mit Mitbwohner

    Hallo,

    danke für deine ausführliche Rückmeldung.

    Wie meine Vorschreiber schon geschrieben
    haben wäre ein Zimmer in einer neuen WG
    vielleicht schneller zu finden als was eigenes.

    Wegen deinem Schrank. Es gibt doch in jeder
    Uni ein schwarzes Brett. Hänge doch einfach
    mal das Gesuch aus.....Suche Hilfe beim
    Schrankaufbau.....Im Gegenzug ein nettes Essen.
    Jedenfalls so sinngemäß.

    Manchmal, in größeren Städten gibt es auch
    Internetseiten mit Angeboten.
    Nachbarschaftshilfe heißt das glaube ich.
    Dort kann man Hilfe bekommen.
    Kostet nichts. Meistens läuft es auf gegenseitige
    Hilfe hinaus. Der eine kann dies und du kannst
    vielleicht das. Quasi.. eine Hand wäscht
    die andere, wenn du diesen Spruch kennst.


    Auf wen läuft den eigentlich der Mietvertrag?

    Was die Kosten angeht, bitte trenne diese.
    Bezahle bitte nichts für ihn mit.
    Egal um was es geht und wenn du
    das Klopapier in deinem Zimmer bunkern
    musst.

    Mein Neffe ist auch Bluter.
    Ich hoffe du spritzt regelmäßig und
    vor allen Dingen prophylaktisch.
    Mein Neffe hat das oft vernachlässigt.
    So kam es sehr häufig vor, dass er sich
    im Krankenhaus wiedergefunden
    hat. Also sei da bitte vorsichtig.

    Was die Lautstärke angeht, geht gar nicht.
    Schließlich musst du schlafen, denn die
    Uni verlangt dir ja auch einiges ab.
    Du kannst ja nicht in den Vorlesungen
    unaufmerksam sein weil du nicht ausreichend
    geschlafen hast.
    Überlege wirklich dann die Polizei zu rufen.
    Die sorgen schon für Ruhe.
    Sollten Sie öfters kommen müssen,
    werden sie auch mal die richtigen Worte
    in Richtung deines WG-Partners sagen.
    Bzw. sollten Sie mehrmals in der gleichen Nacht
    kommen müssen, weil dein WG-Partner die
    Musik wieder aufdreht, wenn die Polizei dann
    weg ist, nehmen Sie die Musikanlage mit.
    Kann er sich dann am nächsten Tag von
    der Dienststelle abholen.
    Hier schreibe ich aus Erfahrung, so einen
    Kandidaten hatte ich hier auch im Haus.

    Du bist bestimmt ein liebenswerter Mensch.
    Man braucht nicht immer allen gefallen,
    dass geht sowieso nicht. Wichtig und richtig ist,
    dass Menschen dich so mögen wie du bist.
    Nicht weil du dich so verbiegst und dir selber
    untreu wirst um anderen zu gefallen.
    Das würde auf Dauer sowieso nicht klappen.
    Außerdem ist es auch mega anstrengend.

    Wir können nicht allen gefallen, denn alle
    gefallen uns auch nicht.
    Doch ich weiss schon wie du es meinst.
    Als ich so jung war wie du dachte ich ähnlich.
    Doch aus Erfahrung kann ich dir schreiben,
    es funktioniert nicht auf Dauer.
    Wir vergessen uns darüber selbst.

    So nun habe ich viel geschrieben und
    hoffe du kannst davon irgend etwas
    davon verwenden.

    Viele Grüße,
    Muir

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  3. #7
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    Standard AW: Problem mit Mitbwohner

    Ich hab vergessen zu erwähnen, dass die Entscheidung für eine WG auch aus Geldgründen gefallen ist.
    Meine Mutter zahlt mir im Moment Miete und Krankenkasse. Den Rest muss ich selber zahlen.
    Also alles was Nahrung, Verpflegung und Strom anbelangt.

    Ich bin damit total in einem Bilanzminus.
    Ich versuche daher so schnell wie möglich einen Job zu kriegen, aber hexen kann ich nicht.

    Dumm ist, dass meine Zeugnisse immernoch bei meiner Mutter liegen. Ich habe ihr schon x-mal gesagt, sie muss mir das Zeug endlich hochschicken (Sie wollte keinen Umzugswagen, sondern alles per Post schicken. Also muss sie sich jetzt auch drum kümmern. Ich kann das schlecht bei 750km Entfernung.).
    Ich habe zwar Sicherheitskopien auf dem PC, aber wenn ich mal die Originale brauche wird es schwer.


    Schlaf brauch ich demnächst wirklich. Ich muss am Mo bereits um 5 Uhr aufstehen, damit ich meinen Zug rechtzeitig kriege. Ich hab da ein Vorstellungsgespräch in einer anderen Stadt und die Verkehrsanbindungen hier sind etwas weiter entfernt. Ich brauch 2 Stunden Fahrt dort hin, weshalb ich bereits um halb 7 losfahren muss.
    Dumm ist nur, dass ich erst um Viertel vor 11 einen Zug für die Rückfahrt kriege, das andere wäre ein ICE, was kostentechnisch nicht geht. Daher komme ich zu spät in die Vorlesung, aber ich brauche erstmal das Geld und hoffe, das es gut geht.

    Danach wollte ich noch irgendwie etwas lernen. Ich glaub, ich häng hinterher. Man soll ja eigentlich noch selber Bücher lesen, aber wann bei Schrankaufbau, Mitbewohnerfaulheit und Arbeitssuche?


    Das ganze kostet mich um die 30 Euro, was mir im Moment finanziell sehr weh tut. Dann muss ich nochmal für einen Lehrgang 2 Wochen hinpendeln und das tut mir dann finanziell nochmal weh, aber anders krieg ich den Job nicht.



    Mit Kontakten knüpfen habe ich es schwer. Die Leute hier sind zwar alle sehr nett, aber ich habe festgestellt, dass besonders im Studiengang Jura am Anfang viele Damen sind, die eher aus finanziell besser gestellten Familien kommen und wenn man eben aus einer Hartz IV Familie kommt wie ich, dann schauen die einen nicht mal an.
    Nicht nur, dass ich vom Schminken keine Ahnung habe bzw. keine Zeit dazu, meine Klamotten sind seit Jahren eher zweckmäßig bzw. noch aus Schulzeiten (ich wachs ja nicht mehr).

    Bei den Herren sieht das schon anders aus. Ich kann mit Männern eh besser. Die sind nicht so etepetete.

    Hatte auch bei der Erstsemesterwoche nicht Glück, was das angeht. Waren zwar alle ganz nett, trinken aber mehr als sie wirkliche Freunde sind. Ich weiß gar nicht, wie viel die alle gesoffen haben. Bei mir war nach 3 Schnappsgläsern definitiv Schluss und die waren nicht mal stark. Ich bin dann irgendwann Heim, weil ich einfach keine Diskos ab haben kann. War mir zu voll.


    Für den Aufbau könnte ich meinen Nachbarn fragen. Ich hab den vor ein paar Wochen bei mir übernachten lassen, weil er seinen Schlüssel vergessen hatte und von seiner WG an dem Abend keiner da war. Die waren wohl alle feiern.
    Kann die Leute ja schlecht draußen sitzen lassen. Sowas macht man nicht.
    Ich hab einfach ein Notlager eingerichtet und den Boden mit Kissen und Klamotten ausgepolstert.
    Geschlafen haben wir beide dann in Klamotten. Am Morgen hab ich den jungen Mann dann entlassen.



    Ich hab gehört, dass in einem Studentenwohnheim viele feiern. Zudem sind die oft auch hier WG-Zimmer.
    Ich bin definitiv kein WG-Mensch, das hab ich schon vorher gesagt, aber meine Mutter meinte mal wieder, das würde sich schon geben.
    Ich fühle mich ehrlich gesagt alleine am wohlsten und hab damit auch kein Problem.
    Sie hat nur schon immer ein Problem damit gehabt zu akzeptieren, dass ich nicht wie alle anderen Mädchen bin/war.


    Die Gegend könnte ich evtl. tauschen.
    Ich wohne zwar sehr zentral, aber hier kann ich nachts kein Fenster aufmachen. Hinten ist direkt die Hauptstraße mit den Autos und vorne ist eine Straße mit vielen Geschäften und Bistros, weshalb da immer Besoffene Studenten rumtorkeln, die auch jetzt gerade wohl mit Flaschen werfen, so wie ich das gehört habe.

    Im Sommer wird das eine Qual werden.
    Manche sagen, man gewöhnt sich dran. Seit dem sich das Fenster einmal selbstständig gemacht hat und morgens plötzlich offen stand, war es so laut, dass ich von einem LKW-Horn aus dem Bett geworfen wurde.


    Neue WG wäre ich bereit. Allerdings bin ich Nichtraucherin und zu meiner Verwunderung rauchen hier viele WGs. Das kann ich definitiv nicht ab haben. Zieht alles in die Klamotten etc. und mir wird davon schlecht.
    Kiffer gehen auch gar nicht. Hab damit schlechte Erfahrungen gehabt.
    Und ich bin etwas penibel, was das vorhandensein eines Herds betrifft. Ohne gescheites Essen werde ich zum Tier.



    Achso ja, der Mietvertrag läuft auf uns beide. Er bezahlt sein Zimmer und ich meines.
    Kosten für Küche und Bad tragen beide Parteien zu je 70%.
    Heißt, wenn seine Freundin hier ständig duscht, bezahle ich das mit.
    Ein Auszug kommt vertraglich nur in Frage, wenn ich einen Nachmieter finde.
    Das dürfte bei der Bude hier schwer werden.



    Meine Bluterkrankheit wird nicht behandelt. Ich soll zusehen wie ich damit klarkomme. Man tut einfach so, als sei ich normal. Meine Mutter verschweigt es. Erbsünde und so.
    Genauso wie mein Autismus. Da ich den erst als Erwachsene diagnostiziert bekommen habe, weigern sich die Ärzte auf Kasse zu therapieren. Also versuch ich selber irgendwie durch zu kommen. Die normalen Therapien schlugen nicht an. Ich versuchs gerade mit Gingko und glaube mal an eine Besserung.
    Ebenso habe ich einen Hauttumor, bei dem die weitere Therapie von meinen ehem. Ärzten abgelehnt wurde, da ich damals nur Hartz IV bezog und daher sowieso nicht lange leben bräuchte.

    Aufgrund meines Autismuses habe ich auch sehr sensible Körperempfindungen.
    Die haben mir total viele Füllungen gesetzt, weil ich sehr empfindliche Zähne hatte, aber es hat nicht geholfen.
    Meine Kopfschmerzen kommen immer in Stressphasen. Hab jetzt schon fast 8 Tabletten genommen und 2 Spezialtabletten. Für das Amt ist dies aber kein Grund, dass ich neber dem Studium nicht noch arbeiten gehen könnte.

    Ich bin daher froh meinen alten Ort verlassen zu haben. Der war so "asozial".
    Hab mich aber ärztetechnisch schon aufgegeben. Bin für mein Alter schon zu kaputt.

    Leider humpele ich etwas, weil ich als Kind Fußschmerzen hatten, die bagatellisiert wurden.
    Ich versuche daher es mit einer Tasche zu kaschieren als ob ich schwer tragen müsste, aber es fällt trotzdem auf.
    Die Leute tun dann immer so, als ob man geistig grenzdebil wäre, bald tot wäre oder nicht arbeiten könnte.
    Das nervt so ab.


    Probleme über Probleme...


    Aber es ist besser als bei mir Zuhause. Da hat es zum Schluss nur noch richtig gekracht, weil meine Mutter mich nicht ausziehen lassen wollte, da ich noch "zu klein" dafür sei. Wie gesagt, ich wachs nicht mehr und bleibt 1,62m groß. Das ist bei Italienern eben so.

  4. #8
    Catley
    Gast

    Standard AW: Problem mit Mitbwohner

    Ich vermute, du hast Asperger? Meinst du wirklich, dass ein WG-Leben da das richtige ist?

    Nur eine sachliche und ernst gemeinte Frage.

  5. #9
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    Standard AW: Problem mit Mitbwohner

    Ja, habe ich.

    Aber wie ich schon sagte, war das nicht nach meinem Wunsch.

    Es ging um zeitlich, finanzielle Belange und den Vorstellungen meiner Mutter.


    Die Mieten hier betragen so schon um die 450 Euro warm.
    Das geht einfach nicht für mich.
    Momentan bezahle ich 330 Euro warm, was selbst jetzt schon im Minus ist.

  6. #10
    Registriert Avatar von Bodenschatz
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    Standard AW: Problem mit Mitbwohner

    Erstaunlich, wie nett Du das alles schreibst, und dann auch noch ohne Selbstmitleid durchscheinen zu lassen.
    Hut ab!!

    Mir ist das mit dem Hauttumor etwas bitter aufgestoßen. Es kann doch wohl nicht sein, dass da niemand eine Meinung zu hat? Was wäre denn wenn du "ständig Schmerzen daran hättest" und ein Krankenhaus aufsuchst?

    Die nächste WG-Lage kannst Du vielleicht mit einem kleinen Trick lösen. Du schreibst, Dass Du zum Glück nichts von viel Parties und nächtlichen Aktionen hälst und mit dir selbst gut auskommst. Also heisst die Lösung: ausserhalb wohnen. Schau mal nach, wie die Bahnlinien von der Uni aus der Stadt führen. Geh dann auf der Karte entlang der Bahnlinien nach draussen und such Dir einen Ort ne halbe Bahnstunde entfernt. Ding ist halt, dass Du genauso gut eine halbe Stunde in der Bahn sitzen kannst wie Du eine halbe Stunde mit verschiedenen kleineren Bahnen in der Stadt herum eiern und Umsteigen und warten kannst, um zur Uni zu kommen. Und ausserhalb sind die Mieten halt deutlich günstiger, und ruhiger kann es auch werden.
    Wegen der Umzugsgeschichte würde ich mir echt keine Gedanken machen. Selbst auf die Gefahr hin, dass Du allen Ernstes zehn mal mit der Bahn hin und her fahren musst und nur jedes mal ein Teil und eine Tasche voll dabei hast.

    Ist das mit der Bezahlung deiner Mutter alles so richtig? Kein Bafög, nix? Krankenversicherung selbst zahlen? Als Studentin hat man doch einen Anspruch auf Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle und Kindergeld müsste eigentlich auch über einen Abzweigantrag bei dir eingehen?

    Geh mal zu Deiner Fachschaft und frage mal nach, wie andere das machen. Wenn man fleißig, intensiv und ernsthaft studieren will, kann man schlecht viel nebenbei arbeiten gehen.
    Geändert von Bodenschatz (28.10.2018 um 22:41 Uhr)

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