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Thema: Besorgt - Der ewige Student

  1. #11
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    Standard AW: Besorgt - Der ewige Student

    Seine Eltern sind beide Akademiker und neigen leider dazu, ihm unter die Nase zu binden, dass die Kinder ihrer Freunde schon viel weiter wären als er. Sie fördern so, dass er sich wie ein Taugenichts fühlt.
    Ich finde es vollkommen legitim, dass wenn die Eltern hier nicht die Jobs haben können, für die sie qualifiziert sind und der Sohn 1 nichts macht, Sohn 2 zu fragen, warum er so lange studiert.
    Was sollen sie denn machen, mit solchen Kindern sind sie in der Falle; Dass er sich als Taugenichts fühlt, liegt daran, dass er nichts auf die Kette bekommt, das den Eltern zu zu schieben, ist einfach unfair und als Kind über seine Eltern zu sagen, dass sie bei der Erziehung versagen, ist harter Tobak. Er soll mal runter kommen von seinem hohen Ross... mehr als Abi hat er ja wohl nicht.
    Generell denke ich, dass ihm eine Pause vom Studium gut tut. Harte Jobs in der Produktion oder sterbelangweilige Jobs im Büro erden ihn und er sieht, wie ihn ein Studium vor so etwas bewahren kann. Außerdem muss er allmählich mal auf die maximale Studiendauer achten, das ist ungleich der Regelstudienzeit.... die meisten POs sprechen von 10 Semestern. Wenn er das Nebenfach wechselt, um die Semesterzahl nach unten zu senken, verlängert sich das Studium aber noch mal.
    Gut wäre, er würde mal zur Studienberatung gehen. Schleif´ ihn am besten dorthin, sonst wird das nichts.
    Geändert von dr.superman (30.07.2018 um 19:32 Uhr)

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  3. #12
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    Standard AW: Besorgt - Der ewige Student

    @ dr.superman

    Leider, so viel ich aus seinen Erzählungen weiß, haben seine Eltern sich selbst in ihre Situation manövriert, daher kann ich sein Unverständnis auch verstehen, selbst wenn ich seine vorwurfsvolle Art und Weise nicht gut heiße.

    Maximale Studiendauer? Hmm… Mir ist nicht bekannt, dass man an meiner Uni damit Probleme bekommt, wenn man länger studiert. Ich kenne ja Leute, die befinden sich bereits weit über dem 10. Bachelorsemester…

    Das mit dem Nebenfach wechseln würde ihm nichts bringen; er studiert einen 1-Fach Studiengang.
    "Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben."
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  4. #13
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    Standard AW: Besorgt - Der ewige Student

    Ich glaube viel klarer als Du kann man die Situation garnicht sehen. Nur muss ER anfangen daraus Konsequenzen zu ziehen.
    Ich glaube er hängt fest und müsste ausbrechen um seine Blockaden zu lösen.
    Ob er das physikalisch tut (z.b. bei den Eltern ausziehen und sein Leben selber in die Hand nehmen) oder nur im Kopf (irgend eine massive Veränderung in seinem Selbstverständnis) ist vermutlich sekundär, nur ist in äußerliches Ausbrechen viel einfacher, als ein Innerliches.

    Zum Thema Psychiologe: man kann eine Therapie sehr wohl vorübergehend mit Medikamenten unterstützen. Natürlich gibt es da auch die Gefahr der Abhängigkeit, aber er ist ja schon längst abhängig (von seiner verfahren Lebenssituation und den 1.000 Gründen, warum daran nichs zu ändern ist).

    Wenn er seinen Eltern vorwirft, dass sie sich selber in eine blöde Situation manövriert haben, dann sei angemerkt, dass er möglicherweise gerade dabei ist, das Selbe bei sich selber zu tun.

    Wenn er Reisen so toll findet, dann hat er ja schon eine Leidenschaft!
    Vielleicht liegt da ein Rettungsanker für ihn?
    Vielleicht kann er die ausbauen? Hat er schon mal dran gedacht AUF diesen Reisen und MIT diesen Reisen sein Geld zu verdienen?

    Jedenfalls bringt es ihm nichts, sich in die Tasche zu lügen und sich zu sagen das wird schon irgendwie.

    Nein, wird es nicht, denn wenn ich das, was Du schreibst nur ansatzweise richtig deute, dann kann er - und die Betonung liegt auf KANN - nichts dafür tun.

    Und dann hat er dafür auch verdammt gute Gründe.

  5. #14
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    Standard AW: Besorgt - Der ewige Student

    Ich glaube nicht, dass er sich zur Zeit darüber klar werden muss, was er mit seinem Studium konkret anfangen möchte. Ich glaube er sollte sich erst mal überlegen, was er mit seinem *Leben* anfangen möchte.
    Ob sas Studium dafür nützlich ist oder nicht, ist erst in zweiter Linie wichtig. Velleicht ist es ja nur eine Zwischenstation.

    Und meistens läuft es doch so, dass wenn man seinen wirklichen Platz im Leben gefunden hat man im Nachhinein feststellt, dass alles was vorher nach Umwegen ausgesehen hat doch irgendwie eine ideale Vorbereitung auf das war, was man wirklich wollte.

    Nur so ein Erfahrungswert.

  6. #15
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    Standard AW: Besorgt - Der ewige Student

    Ich bin zwar nicht in derselben Situation aber dennoch am Ende meines Studiums.

    Ich hätte zwei Vermutungen (abgesehen von Depressionen etc, die hier bereits angesprochen wurden):
    1. Angst vor der Jobsuche
    Das kann in vielerlei Hinsicht zu Grunde liegen. Angst davor ob er einen Job nach seinem Studium findet. Solang er studiert kann er ja sagen er macht gerade etwas, während wenn man nach dem Studium keinen Job findet, zählt man als fauler Hartz IV-ler und kriegt von allen Seiten noch viel mehr Druck.
    2. Angst vor dem Arbeiten
    Der Gedanke nach dem Studium jeden Tag für den Rest seines Lebens im gleichen Rhythmus "Aufstehen - Arbeiten - Nach Hause - Essen- Schlafen" zu leben. Das ist auch für einige Leute erschreckend udn demotivierend.

    Welches auch ist, ich vermute er flüchtet sich vor anderen Sachen, die ihn beunruhigen, in sein Studium. Und er sieht es ja auch scheinbar ein, dass das nicht richtig ist, aber ich denke mal die Angst vor dem Anderen ist größer als die Einsicht/Vernunft.

    Wenn ihr rausbekommt, was die Ursache ist, dann kann man besser das Problem angehen.

    Liebe Grüße

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