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Thema: Thema Bachelorarbeit

  1. #6
    Deso
    Gast

    Standard AW: Thema Bachelorarbeit

    Zitat Zitat von Bierdeckel111 Beitrag anzeigen
    Schreibe doch über die Macht eines berühmten ehemaligen Diktators oder jetzige Präsidenten wie beispielsweise Erdogan.
    Für ein Referat in der 6. Klasse sicher ganz nett. Aber absolut lächerlich als Thema einer Bachelorarbeit.

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  3. #7
    Gödel
    Gast

    Standard AW: Thema Bachelorarbeit

    Zitat Zitat von k_tr Beitrag anzeigen
    Da es um Personalführung/management geht, hab ich es schon ein wenig eingegrenzt und mich auf die Arbeitgeber/-nehmer Beziehung fokussiert.
    Ideen hab ich ja, aber was mir so schwer fällt, ist meinen eigenen Beitrag einzubringen.
    Bzw. welcher Führungsstil ist der geeigneteste.. darüber gibt es ja zig Arbeiten.
    (Habe leider noch nie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben und wühle mich nebenbei auch durch diese Lektüre.)

    Kann ich mir evtl. einfach ein Unternehmen raussuchen und dort die Machtstrukturen und Beziehungen analysieren auf Basis von einer Machttheorie (bspw. der Ressource-Dependenz-Theorie)?
    Wenn ja kennt jmd ein interessantes Unternehmen, dass in den letzten Jahren diesbezüglich aufgefallen ist?
    Du möchtest also einen Leitfaden haben, wie du an die Sache herangehen sollst?! Gibt es gestaltungsrichtlinien von der Fakultät? Eigentlich solltest du hierfür einen Betreuer haben, der dir sagt, was erwartet wird. Da diese jedoch nicht immer ganz knusper sind, will ich dir mal aufzeigen, wie ich an die Thematik herangehen würde:

    1. Kontetsetzung, Abgrenzung und Eingliederung der Thematik

    Du solltest zu Beginn klären, über was du schreibst. Dabei kommt es darauf an, dass du dir selbst einen thematischen Rahmen setzt, in dem sich deine Arbeit bewegt. Hierbei kann es nützlich sein, andere Arbeiten (deren groben Inhalt) zu kennen, die Bereits am Lehrstuhl liefen, an dem du schreibst.
    Du solltest einfließen lassen, was du in deinem Studium gelernt hast, und einzelne Aspekte anhand von Sekundärliteratur verteifen.

    2. Hier folgt die klassische Erörterung

    Irgendwann hast du im deutschunterricht mal gelernt, wie man Erörterungen schreibt. Man stellt eine These auf, sucht Argumente dafür (Pro-These) und Argumente dagegen (Anti-These) und stellt anhand der quellenbelegten Fakten entweder induktiv (vom Einzelnen zum Allgemeinen) oder deduktiv (vom Allgemeinen zum Einzelnen) eine logisch Struktur. Je nach Thematik bietet es sich an, mehrere Subthesen aufzustellen. Also Teilfragen/probleme der Thematik zu beleuchten und diese mit 2-5 Argumenten zu belegen sowie mit 2-5 Argumenten zu hinterfragen. Pro und Contra sind abwechselnd zu gebrauchen, und so anhand von Quellen zu arrangieren bzw. auszuführen, dass deine Hauptthese gestützt wird.
    Wenn du geschickt bist, dann überlässt du dem Leser, sich eine Meinung zu bilden, die deiner These entspricht, ohne deine eigene Meinung einfließen zu lassen.

    3. Zusammenfassung und Schluß, ggf. Ausblick
    Hier fässt du deinen Hauptteil zusammen und schreibst auf 2-3 Seiten nieder, was der Leser aus dem Hauptteil mitnehmen sollte, und im subtext, dass deine Arbeit ganz toll ist. Im Schluß kannst du deine eigene Meinung einflißen explizit als Deutung deiner Argumentation einfließen lassen.

    4. Einleitung
    Die Einleitung solltest du erst schreiben, wenn der Rest der Arbeit bereits geleistet ist. Somit kommst du nicht in die Notlage, dich an etwas von dir Vermuteten/Behaupteten orientieren zu müssen, sondern kannst den Quellencharakter der geleistetn Arbeit erfassen. In der Einleitung solltest du bereits das Ergebnis in groben zügen vorwegnehmen, damit der Leser weiß worum es geht, und was ihn erwartet.


    Sicher ist die Ausgestaltung von 3. streitbar. Aber wenn du mal ein paper liest, dann wirst du merken, die sind nicht anders aufgebaut.

    Wichtig für den Betreuer/Prof. ist, dass sie deine Arbeit für sich verwursten können. Damit ist eine relativ breitgefächerte Literaturrecherche zwischen 1. und 2. ggf. sinnvoll. In der du auf 2-3 Seiten niederschreibst, wer was zu der Thematik bereits geschrieben hat, und zu welchem Ergebnis der jeweilige Autor kam (vergleichbar der Presseschau im Deutschlandfunk).

    Weiterhin wichtig ist das Zeitmangment, dein Fähigkeit mit Stress umzugehen und bewusst Pausen zu machen.

    Viel Erfolg und gutes Gelingen!


    Anmerkung: Aus meiner sicht könnte es sinnvoll sein, die psychologischen Aspekte sozialer interaktionen zu Betrachten. So sind nur ca. 3% der Bevölkerung Psychopathen, aber in den Führungsebenen sind es bis zu 30% (https://youtu.be/tpUB3LvM4Jo). Aber die komplexität ist eher etwas für eine Masterarbeit oder darüber hinaus.
    Geändert von Gödel (31.12.2017 um 12:42 Uhr)

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