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Thema: Von Psychologie zu Medizin

  1. #1
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    Standard Von Psychologie zu Medizin

    Hallo Hilferuf-Community,

    ich bin gerade ziemlich verzweifelt und brauche dringend Hilfe. Ich habe große Zukunftsängste, und das schon seit mehr als einem Jahr. Ich bin Psychologie-Studentin im fünften Semester und werde meinen Bachelorabschluss auch in der Regelstudienzeit abschließen können. Das Studium ist sehr interessant, allerdings weiß ich jetzt schon, dass ich nicht im Bereich der Psychologie arbeiten möchte, weder in der Forschung, noch in der Beratung. Psychotherapeut würde ich schon gerne werden, allerdings finde ich es nicht gerade einen tollen Gedanken, noch fünf Jahre (zwei Jahre Master und drei Jahre Ausbildung für sehr viel Geld) „warten“ zu müssen, bis ich den ersten Patienten behandeln kann, und diesem dann noch nicht einmal Medikamente verschreiben kann. Ich würde deshalb gerne zum WS 2018 Medizin studieren, weil mir die Berufsaussichten besser gefallen und ich durch Psychologie ja auch schon eine gute Grundlage habe. Meine Sorge ist, dass ich meinen Bachelorabschluss in Psychologie wohl nicht kriegen werde, da ich mich ja in Medizin einschreiben werde (als Zweitstudium Medizin machen? Ich habe keine Chance, nach einem abgeschlossenen Bachelorabschluss noch in Medizin reinzukommen). Sind die letzten drei Jahre jetzt umsonst gewesen? Wie erkläre ich das meinen Freunden, meiner Familie, dass ich das Psychologie-Studium abbrechen muss, obwohl ich alle Studienleistungen erbracht habe? Was, wenn mir das Medizin-Studium doch nicht gefällt? Was, wenn ich gar nicht erst im WS in Medizin reinkomme? Ist alles, was ich momentan tue, umsonst und sinnlos? Ich lege momentan ja noch Prüfungen in Psychologie ab, und habe vor, im Frühjahr meine Bachelorarbeit zu beginnen. Denkt ihr, es gibt einen Weg, wie ich meinen Bachelorabschluss doch noch bekomme, ohne als Zweitstudiumsbewerber zu gelten? Oder ob ich vielleicht nach dem Medizin-Studium mich „kurz“ in Psychologie einschreibe, nur um den offiziellen Abschluss zu bekommen? Ich komme mit dem Gedanken nicht zurecht, dass ich nach drei Jahren Lernerei und Stress einfach ohne irgendeinen Abschluss dastehe... Diese Gedanken bereiten mir seit Monaten schlaflose Nächte. Hat jemand von euch einen Rat für mich?


    Liebe Grüße und danke im Vouraus,
    Katrin

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  3. #2
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    Standard AW: Von Psychologie zu Medizin

    hallo Katrin,

    was sagt denn die Studienberatung der Uni?

  4. #3
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    Standard AW: Von Psychologie zu Medizin

    Ein kluger Mann hat einmal gesagt:"Wenn Du etwas lernst, was Du später nicht brauchst, ist das auch kein Nachteil. Aber es kann immer mal sein, dass man etwas was man gelernt hat doch mal braucht!"
    Und Psychologie-Wissen wird immer etwas wert sein!
    Ich würde jetzt abbrechen und neu anfangen, ausser es wäre kein grosser Aufwand bis zu Deinem Abschluss, dann würde ich ihn fertig machen!

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