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Thema: Einsam im Medizinstudium

  1. #1
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    Standard Einsam im Medizinstudium

    ...
    Geändert von EineStudentinDerMedizin (20.07.2018 um 12:08 Uhr)

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  3. #2
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    Standard AW: Einsam im Medizinstudium

    Zitat Zitat von EineStudentinDerMedizin Beitrag anzeigen
    Aber so schön die Beziehung auch ist - mir reicht das nicht und ich bin unglücklich über die Situation!
    Ich weiß nur nicht recht, wie ich an meine Kommilitonen herantreten soll, ohne dass es merkwürdig wirkt...
    Hallo,
    begegne ihnen locker. So, wie Du in dem Moment der Begegnung bist.

    Begegne ihnen nicht mit der innerlichen Einstellung, Kontakte oder Bekanntschaften schließen zu wollen.
    Das kommt von ganz alleine.

    alles Liebe
    flower55

  4. #3
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    Standard AW: Einsam im Medizinstudium

    ...
    Geändert von EineStudentinDerMedizin (20.07.2018 um 12:09 Uhr)

  5. #4
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    Standard AW: Einsam im Medizinstudium

    Dein Freund ist im selben Semester? Hat er denn da Freunde? Kann er dir die nicht vorstellen, dich mit in seine Clique nehmen? Oder ist er da selber Außenseiter, weil er schon ein bisschen älter ist?

    Kannst du mit ihm über das Problem reden?

    Wären die Kontakte an der Uni genauso wichtig, wenn du genug andere Kontakte/Freunde im sonstigen Leben hättest? Würde das nicht reichen: an der Uni dein Freund, zuhause die anderen Freunde aus der Stadt?

    Was die Frage angeht, was einen guten Arzt ausmacht: Das kommt wohl auf die Position und die Situation an. Wenn du dich später in ein Spezialgebiet vertiefst, das dich richtig interessiert, und nur in dem Bereich arbeitest, musst du dann noch wissen, wo jede Arterie verläuft? Was glaubst du, wieviel von den Inhalten die meisten Ärzte nach ein paar Jahren noch wissen? Wahrscheinlich behält man sowieso am meisten dann, wenn man mit der Sache praktisch zu tun hat und es einen selbst interessiert. Und das kommt ja erst mit der Zeit, mit der Erfahrung. Im Moment geht es ja mehr darum, alles mal in den Kopf zu donnern, damit man es mal gehört hat und ungefähr einordnen kann. Und vielleicht auch darum, Studenten auszusieben.

    Andererseits: Im Körper ist irgendwie alles mit allem verbunden, und als Ärztin können dir deshalb in der Praxis ständig Sachen aus ganz unterschiedlichen (Körper- und Fach-) Bereichen unterkommen. Deshalb ist ein breites Wissen schon gut. Genauso wenn mal ein Notfall passiert, dann dürfte es auch gut sein, wenn das entsprechende Wissen noch vorhanden ist. Aber keiner kann sich alles behalten, und du wirst mit der Zeit noch viel lernen, nicht nur durch Auswendiglernen. Wenn du unsicher bist, frag doch mal in einem Ärzte-Forum, wie die das erlebt haben und ob das später noch so wichtig ist, was man sich da alles reingezogen hat im Studium.

    ich glaube nach deiner Selbstbeschreibung überhaupt nicht, dass du für den Beruf ungeeignet wärst. In meinen Augen gibt es ein paar Eigenschaften, die gute Ärzte auszeichnen und die viele Mediziner vermissen lassen: Zuhören, sich nicht sofort festlegen, die eigene Zunft, das eigene Wissen und die eigene Sichtweise infragestellen können, dazulernen wollen, auch auf eigene Faust, dem Patienten wirklich helfen wollen usw.

  6. #5
    BlueRain83
    Gast

    Standard AW: Einsam im Medizinstudium

    Aus meiner Studienzeit fällt mir da ein ähnliches Beispiel ein, auch wenn es +etwas+ anders ist als bei Dir.

    Da lernte ich eine Frau in einem Seminar kennen, die jedoch PERMANENT nur mit ihrer Freundin überall hinging. Das wirkte in der Tat so, als würde sie gar keine anderen Kontakte wollen. Zudem war die Freundin dann auch noch eifersüchtig, weil ich ab und an mit ihr sprach, also habe ich es dann gelassen.

    Vielleicht solltest Du wirklich mal Veranstaltungen besuchen, die Dein Freund nicht besucht (VL oder dergleichen) oder wie wäre es mal mit nem Sportkurs? Es gibt doch Kurse, da gehen eher keine Männer hin. (Bauch, Beine , Po..oder weiss-der-Teufel-was ;-) )

    Ich wünsche Dir viel Erfolg beim nette Leute treffen

    lg

    blue

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