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Thema: Die perfekte Hausarbeit: 1,0 oder zumindest so gut wie möglich.

  1. #11
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    Standard AW: Die perfekte Hausarbeit: 1,0 oder zumindest so gut wie möglich.

    Wenn du meinst.......
    Dann sprich am besten direkt mit deiner Prof und kläre das mit ihr.
    Es scheint mir, dass der Versuch der Natur, auf dieser Erde ein denkendes Wesen hervorzubringen, gescheitert ist.(M.Born)

  2. Für den Beitrag dankt: Kimi Onawa

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  4. #12
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    Standard AW: Die perfekte Hausarbeit: 1,0 oder zumindest so gut wie möglich.

    (1) Die HA muss in Bildungs- und Fachsprache geschrieben werden, das sind Varianzen der sog. Standardsprache. "Hochsprache" in dem Sinne gibt es nicht mehr.
    Auch Fremdwörter sind Teil der STandardsprache, weil eien Sprache immer eine Geschichte hat.

    (2) Die HA muss verständlich sein, aber nur insofern, dass sie Gelegenheit bietet, sich in das Thema einlesen zu können, wenn man keine Ahnung hat. Sie muss nicht von Hinz und Kunz verstandne werden, aber so gestalttet, dass dieser Gelegenheit zur Einarbeitung hat.

    (3) Allgemein zu füllende Begriffe müssen semantisch gefüllt werden,
    z.B., wenn man den Begriff Heterogenität verwendet, muss da eine Fußnote ran und und in der erklärt werden, nach welchem Autor man den Begriff Heterogenität verwendet.
    Es sei denn, der Begriff H. ist selbst Gegenstand der Arbeit, dann bekommen die verschiedenen Meinungen über Heterogenität hisncihtlich der Fragestellung eigene Unterpunkte.

    (4) das Ich-Tabu gilt weiterhin, es ist nicht offiziell aufgehoben, es wird aufgeweicht, aber es ist vorhanden. "Ich" kann man nur sagen, wenn man über was schreibt, was man vorher selbst hergeleitet hat, d.h., empirisch nachgewiesen, was bis zur Masterarbeit unwahrscheinlich ist, dass das geschieht. Denn das ist ein Fall für Wissenschaftler und ein solcher ist man erst nach einer bestandenen Promotion.
    Deswegen ist Ich verpöhnt, weil gemeinhin davon ausgegangen wird, dass keiner unter Doktor so fit ist, dass er selbst was - im Hinblick auf die Gütekriterien- zustande bringt. Was ja auch nicht die Aufgabe einer HA ist, da alleine schon vom Umfang + Zeit völlig unmöglich.
    15 Seiten sind bei echten wissenschaftlichen Arbeiten ja gerade mal der ausgeführte Begründungszusammenhang für das, was dann an Forschung noch kommt.


    https://www.uni-trier.de/fileadmin/f...FL-03-2016.pdf


    (5) Eine HA ist ein Übungsfeld, so, wie der Bäcker lernt, die Teigmaschinen zu bedienen, so lernt der STudent, Texte zu bedienen. Nicht mehr.

    (6) ich finde es gut, dass Du als Anfänger in Tutorien geht. Wir bieten immer so viele an, aber keiner geht hin. Und dann gibt es in der HA lange Gesichter.
    Geh auch unbedingt zur Korrektureinsicht.

    LG von einem Dozenten.
    Geändert von dr.superman (17.12.2017 um 12:02 Uhr)

  5. #13
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    Standard AW: Die perfekte Hausarbeit: 1,0 oder zumindest so gut wie möglich.

    Eine komplizierte, hochtrabend klingende zu "akademisch" wirkende Hausarbeit, die nur Wissenschaftler verstehen ist eines der schlimmsten Dinge, die man machen kann.
    Die Wissenschaftssprache bzw. akademische Sprache ist Bilduns- und Fachsprache. Das anhand von Fremdwörtern festzumachen, ist dann doch sehr schülertechnisch. Komm´ da mal davon ab.
    Abgesehen davon gibt es keine HA, die nur Wissenschaftler verstehen... wie auch - denn keine HA ist je von einem Wissenschaftler geschrieben worden.
    Nur von einem Studenten (der übrigens auch kein Akademiker ist). Denn ein Wissenschaftler schreibt Artikel und Forschungsberichte, also ÜBER Dissertationsniveau (und ja, da geht es noch weiter....)


    Man schreibt eine Hausarbeit eben NICHT für den Dozenten oder andere Professoren, sondern um sich selbst zu zeigen und klar darzustellen, dass man alles verstanden hat und es erklären kann.


    Ja, aber die eigene Meinung, z.B. im Ich transportiert, will wirklich keiner.

    Bei höheren Arbeiten in höheren Semestern mag das anders sein (Bachelor-Arbeit, Master-Arbeit), aber bei einer 10-15 seitigen Proseminar-Hausarbeit definitiv nicht. Zumindest nicht in meinen Fächern in meiner Uni.

    Diese Aussage ist, egal, in welchem Kontext, immer Quark. Denn die Kriterien für wiss. Schreiben sind überall gleich. Sonst wäre es nicht wissenschafltich.
    Da Du nun unterschiedliche Meinugnen hast würde ich DIr raten, mal ein Buch darüber zu lesen. Weil das ist veröffentlicht und damit gültig - in der Wissenschaft.

  6. #14
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    Standard AW: Die perfekte Hausarbeit: 1,0 oder zumindest so gut wie möglich.

    Zitat Zitat von dr.superman Beitrag anzeigen
    (1) Die HA muss in Bildungs- und Fachsprache geschrieben werden, das sind Varianzen der sog. Standardsprache. "Hochsprache" in dem Sinne gibt es nicht mehr.
    Auch Fremdwörter sind Teil der STandardsprache, weil eien Sprache immer eine Geschichte hat.
    Vielleicht ist das bei dir/deinem Fach/deiner Uni so. Mir wurde eben gesagt, dass man genau das NICHT machen soll.

    (2) Die HA muss verständlich sein, aber nur insofern, dass sie Gelegenheit bietet, sich in das Thema einlesen zu können, wenn man keine Ahnung hat. Sie muss nicht von Hinz und Kunz verstandne werden, aber so gestalttet, dass dieser Gelegenheit zur Einarbeitung hat.
    Ja, ich denke, dass wir hier das Gleiche meinen. Ich habe es nur etwas lascher formuliert.
    Es wurde als Faustregel immer gesagt: "Die durchschnittlich gebildete Putzfrau oder ein frischer Abiturient müssen es verstehen können!".

    (3) Allgemein zu füllende Begriffe müssen semantisch gefüllt werden,
    z.B., wenn man den Begriff Heterogenität verwendet, muss da eine Fußnote ran und und in der erklärt werden, nach welchem Autor man den Begriff Heterogenität verwendet.
    Es sei denn, der Begriff H. ist selbst Gegenstand der Arbeit, dann bekommen die verschiedenen Meinungen über Heterogenität hisncihtlich der Fragestellung eigene Unterpunkte.
    Genau. Fachbegriffe müssen eben erklärt werden.

    (4) das Ich-Tabu gilt weiterhin, es ist nicht offiziell aufgehoben, es wird aufgeweicht, aber es ist vorhanden. "Ich" kann man nur sagen, wenn man über was schreibt, was man vorher selbst hergeleitet hat, d.h., empirisch nachgewiesen, was bis zur Masterarbeit unwahrscheinlich ist, dass das geschieht. Denn das ist ein Fall für Wissenschaftler und ein solcher ist man erst nach einer bestandenen Promotion.
    Deswegen ist Ich verpöhnt, weil gemeinhin davon ausgegangen wird, dass keiner unter Doktor so fit ist, dass er slebst was - im Hinblick auf die Gütekriterien- zustande bringt. Was ja auch nicht die Aufgabe einer HA ist.
    Es gibt kein Ich-"Verbot" mehr. Es wäre einfach sehr gestelzt es zu ignorieren, wenn es irgendwo am besten passt.
    Wir haben einen Leitfaden und darin steht, dass man "Ich" und "man" durchaus verwenden kann, solange es nicht den Eindruck erweckt, die Theorie käme von einem selbst (wie du ja auch gut beschrieben hast).
    Besonders am Anfang wird die Vorgehensweise beschrieben und dort ist es durchaus passen z.B. zu schreiben: "Zu Beginn werde ich...am Ende werde ich" etc. Auch im Fazit darf ein "Ich" auftauchen.
    Was man jedoch wirklich unterlassen sollte ist ein "Wir".

    Ich werde mich daran halten, was in den Kursen zur Hausarbeit für mein Fach vermittelt worden ist.

    Das sind ja andere Sachen als du so erzählst, aber jeder hat eben andere Meinungen.

  7. #15
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    Standard AW: Die perfekte Hausarbeit: 1,0 oder zumindest so gut wie möglich.

    Zitat Zitat von dr.superman Beitrag anzeigen
    Denn das ist ein Fall für Wissenschaftler und ein solcher ist man erst nach einer bestandenen Promotion.
    Was ? Das wäre mir aber neu. Wissenschaftler ist doch kein definierter Begriff? Damit kann man alle möglichen Personen meinen. Am geläufigsten ist mir der Begriff als Bezeichnung für einen Hochschulabsolventen, der in der wissenschaftlichen Forschung arbeitet.

    Also... ein Masterstudent, der am Hintertupfinger Institut für Paläogerontophysiologie Feldforschung in Schlagmichtot betreibt, ist für mich viel eher ein Wissenschaftler, als ein (gerne auch habilitierter) Doktor der Paläogerontophysiologie, seines Zeichens Verwaltungschef im Hintertupfinger Institut für Paläogerontophysiologie !
    "Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil."
    Marie von Ebner-Eschenbach

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