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Thema: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

  1. #31
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    Standard AW: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

    Zitat Zitat von ac2000 Beitrag anzeigen
    Also, für mich hört sich das gar nicht so an, als hättest du irgendwas an die Wand gefahren. Wenn du das damals geschafft hast, dich von der Hauptschule bis zum Abitur durchzukämpfen und dann ein Studium anzufangen, ist das doch schon eine tolle Leistung, das bekommt auch nicht jeder hin.
    Wegen des Notendurchschnitts, und dass du erst spät angefangen hast, würde ich mir jetzt überhaupt noch keinen Kopf machen. Ich hatte auch einen miesen Notendurchnitt, habe ewig rumstudiert (und fand es überwiegend langweilig) und hatte absolut kein angesagtes Studienfach. Es hat sich dann mit der Arbeit aber dann doch recht gut gefügt, ohne das ich mich groß bewerben musste (das kann ich nämlich auch nicht), war halt Zufall. Es gab andere, mit Auslandsaufenthalt, Praktika ohne Ende und besseren Noten, denen das alles nichts genutzt hat. Was ich damit sagen will: es lässt sich sowieso nicht alles planen, einiges ergibt sich auch einfach so, wenn man nicht hinterher rennt. Deshalb braucht man sich auch eigentlich nicht so zu stressen, wenn man sich mal ein bisschen verplant hat. Also mit Verplanen meine ich, dass du jetzt denkst, eine Ausbildung wäre besser gewesen. Aber auch da hätte ja irgendwas schiefgehen können, man ist also erst immer hinterher schlauer.
    Ich würde aus pragmatischen Gründen vermutlich das Studium zuende machen, auch wenn es nervt, weil es ja nicht mehr lange geht und man dann mit irgendeinem Abschluss (auch was Umschulung, Arbeitsamt usw. betrifft), womöglich besser dasteht als ohne irgendeinen Abschluss. Mit der aktuellen Wohnsituation und den Finanzen, das ist natürlich ein Problem. Kann dich dein Freund nicht vielleicht ein bisschen finanziell unterstützen, wenn er einen guten Job hat, und du aus der billigen Wohnung raus musst?
    Vielen Dank für deinen Beitrag und dass du deine Geschichte mit mir teilst.

    Ich versuche wirklich dieses Studium zu beenden, leicht fällt es mir aber wirklich nicht., gerade wegen dem ganzen Wohnungsstress. Ja er könnte mich unterstüzen, angeboten hat er es auch schon, aber ich habe Angst, ihn dann auszunutzen oder dass er sich dann ausgenutzt fühlt. Ich finde es einfach blöd auf andere angewiesen zu sein, dass gibt mir das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

    Aber da muss ich wohl mein Stolt runterschlucken.
    Danke für das Mut machen

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  3. #32
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    Standard AW: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

    Zitat Zitat von Anonym Beitrag anzeigen
    Du widersprichst dir selbst. Wenn man ein fettes Burn out oder Depressionen hat, bekommt man nichts mehr auf die Reihe. Außer man hat keins. Bei dir liest sich das eher nach Depressionen. Daher ist für mich nicht absehbar, dass du in einem Jahr fertig bist und selbst wenn.
    Du bist doch nicht glücklich mit dem was du machst. Du weißt gerade selbst nicht, was du willst.

    Und zur Bürokauffrausache: Da sind die Aussichten und der Verdienst doch noch bescheidener als im Bibliothekswesen.
    So hast du wenigstens einen Hochschulabschluss.

    Wer sagt, dass du dich als Bibiothekarin nicht auch als Bürokauffrau arbeiten kannst?
    Ich würde mir an deiner Stelle echt ein Ultimatum setzen, sonst studierst du in 5 Jahren noch.
    Eine Frist und wenn du die nicht packst, abbrechen und eine Lehrstelle machen (aber bitte nicht als Bürokauffrau, da kommst du vom Regen in die Traufe) oder das Studium packen.




    Ich sehe bei dir die Gefahr, dass das mit den Kindern nichts mehr wird, weil ich das selbst im Bekanntenkreis erlebt hab. Mit Mitte 20 war man noch am studieren. Ende 20 hatte man den Abschluss, dann aber erstmal 5 Jahre arbeiten, damit man in die Rentenkasse einzahlt und im Job sicher wird. Mit 35 war dann plötzlich der Kerl weg und mit fast 40 ist man dann aufgewacht und hat gemerkt, dass man alles verpasst hat. Der Job war dann auch weg, da die Firma pleite ging und dann ging das ganze Theater wieder von vorne los.

    Ich meine, man muss sich nicht für Kinder entscheiden. Aber wenn man merkt, man hat den beruflichen Weg aus speziellen Gründen vor den Baum gefahren, würde ich mich eher auf die Familienplanung konzentrieren (vorausgesetzt, man hat den passenden Mann). Im Normalfall trägt sich das dann auch selbst und Teilzeitstellen findet man eher. Außerdem stehst du von staatlicher Seite mit Kind bald besser da, als mit Orchideenfach und ohne Kind.
    Für das Kind bekommst du übrigens Rentenpunkte und mit einem passenden Mann verdient der Mann dann oft so viel, dass es reicht wenn man Teilzeit arbeitet.

    Wenn das nicht so ist, würde ich an deiner Stelle meine Beziehung überdenken und mich nicht nur beziehungstechnisch umorientieren, sondern auch vom Job her.

    Du bist als Frau nicht ewig gebährfähig, auch wenn uns die Medien vorgaukeln, dass es schick ist, wenn man mit 40 noch Mutter wird.


    Mit Mitte 20 finde ich dich nicht mehr so jung. Für die Rente ist der Zug eh fast abgefahren.
    Erst recht mit Bibliothekswesen.

    Ich würde an deiner Stelle 3 Optionen betrachten.

    Option 1: Kinderplanung, danach Teilzeitjob, Mann trägt dich mit.

    Option 2: neue Jobwahl, neues Studium, jobben nebenher

    Option 3: Ultimatum, bis zum Ende des Studiums, wenn die Frist verstrichen ist, Lehrstelle anstreben

    Vielen Dank für deine Antwort! Das mit dem Ulimatum klingt nach einer guten Idee. Ich habe auch ein Ultimatum. Spätestens Ende nächsten jahres. Optimal Oktober 2018.

    Das tut mir Leid, dass du so etwas im Bekanntenkreis mitbekommen musstest.

    Ich selber will wirklich gerne Kinder. Aber dafür muss ich einfach auch psychisch stabil sein und mich auch dafür bereit fühlen sowie auch beruflich wenigstens eine abgeschlossene Ausbildung und ein wenig gearbeitet haben, dss tu ich jetzt jedenfalls nicht. Bei Kindern habe ich ein Ultimatum bzw. Zeitraum. Zwischen 28 und 32 soll das passiert sein. Mein Freund findet das nicht so toll, weil er sich dann mit (er wäre dann) zwischen 36 und 40 Jahre alt.

    Also wirklich, mit Mitte 20 ist man ja wohl nicht zu alt Kinder zu bekommen!!!!! Meine Mutter war 31 und das fand ich vollkommen ok!!!!

    Tut mir Leid, aber das finde ich ein wenig daneben. Ich bin locker bis 35 gebärfähig, wenn nicht sogar länger. Klar will ich nicht mit 35 Mutter werden, aber 30 oder 32 ist nun auch vollkommen OK!

  4. #33
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    Zitat Zitat von Anonym Beitrag anzeigen
    Und noch was zur Rente.
    Vergiss die Rente.
    Um eine halbwegs vernünftige Rente zu kriegen, müsstest du über 40 Jahre gearbeitet haben, (eigentlich fas 45) und generell über 2000 Euro netto verdienen.
    Relativ schwer, dass mit Bibliothekswesen zu erreichen.

    Und wenn du dich umorientierst, bist du frühstens mit 28 fertig und dann hast du "nur" noch 40 Jahre, wenn du 68 bist.

    Bei den ungesunden Lebensmitteln und der stressigen Zeit in der wir leben, arbeitet eh kaum jemand bis 68 oder hält das durch.

    Wenn wir soweit sind, fallen wir entweder auf Arbeit tot um oder wir sammeln Flaschen, bis wir tot umfallen.

    Die Zeit, in der wir wie unsere Großeltern mit 60 heim bleiben und dann noch 20 chillige Jahre haben ist doch lange vorbei.
    Ja das stimmt. Das wünsche ich mir nicht. Aber vielleicht wird es ja mal was mit bedingungslosem Grundeinkommen. Ansonsten hat unser System so keine Zukunft.

  5. #34
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    Standard AW: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

    Also wirklich, mit Mitte 20 ist man ja wohl nicht zu alt Kinder zu bekommen!!!!! Meine Mutter war 31 und das fand ich vollkommen ok!!!!
    Ich sehe aber nicht, dass du den Absprung bekommst, denn es wird nie die richtige Zeit für ein Kind geben.

    Wir leben in einer allgemein kinderunfreundlichen Zeit und mit 31 ist das Risiko für Trisomie 21 und andere Krankheiten eben um ein vielfaches Höher als normalerweise.

    Habe auch immer vor Augen, dass du jünger noch weitaus besser mit Stress umgehen kannst als mit 35.

    Da bist du vielleicht abgesichert, aber das Kind ist vielleicht nicht gesund (behindert) und du bist schneller genervt, weil du durchwachte Nächte schwerer weg steckst als mit 22.

  6. #35
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    Zitat Zitat von Anonym Beitrag anzeigen
    Ich sehe aber nicht, dass du den Absprung bekommst, denn es wird nie die richtige Zeit für ein Kind geben.

    Wir leben in einer allgemein kinderunfreundlichen Zeit und mit 31 ist das Risiko für Trisomie 21 und andere Krankheiten eben um ein vielfaches Höher als normalerweise.

    Habe auch immer vor Augen, dass du jünger noch weitaus besser mit Stress umgehen kannst als mit 35.

    Da bist du vielleicht abgesichert, aber das Kind ist vielleicht nicht gesund (behindert) und du bist schneller genervt, weil du durchwachte Nächte schwerer weg steckst als mit 22.
    Wie gesagt, nicht so lange ich nicht fertig bin und gearbeitet habe!

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