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Thema: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

  1. #6
    Deso
    Gast

    Standard AW: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

    Ich würde mir weniger Gedanken darüber machen was irgendein komischer HR-Fritz von deinem Lebenslauf halten würde sondern viel mehr darüber, was du eigentlich genau willst.

    Vielleicht juckt es dich jetzt erneut abzubrechen. Aber ein Leben lang unglücklich zu sein nur weil man sich mit Mitte 20 zu Fein war, sich neu zu orientieren, ist halt auch nicht so das Gelbe vom Ei

    Später interessiert es niemanden ob du mit 25 oder 29 fertig warst. Aber mit 35 wirst du vermutlich kein weiteres Studium mehr beginnen wollen.

  2. Anzeige

  3. #7
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    Standard AW: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

    Was spricht gegen eine HIWI-Tätigkeit? Da wo du studierst wird wohl Bibliotheken oder Büchereien geben? An deiner Stelle würde ich bis zum Abschluss das Studium durchziehen. Dann hast du einen Abschluss, dann kannst du eine Umschulung machen falls es dir nicht gefällt oder kein Job findest.

  4. #8
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    Standard AW: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

    Zitat Zitat von Silvestergirly Beitrag anzeigen
    Es ist nur bis Juli 2018 + 3 Monate Bachelorarbeit.
    Das Problem bei Dir scheint mir eher zu sein, dass Du überhaupt nicht weißt, was Du willst (und zu nichts Lust hast?).

    Also ich würde gerne im Bibliotheksbereich arbeiten. Dass Bibliotheken keine Zukunft haben, kann man sich auch "schönreden". Medien sind in unserer Gesellschaft eigentlich gefragt. Geändert hat sich eher die Art der Medien (eben nicht nur Bücher aus Papier ...).

    So wie ich Dich einschätze, kannst Du zufrieden sein, wenn Du einen Job in einer Bibliothek findest. Also wäre es eigentlich eine anstrebenswerte Sache für Dich. Es geht Dir doch auch gar nicht primär um die Zukunftsaussichten. Das ist jedenfalls mein Eindruck. Warum sollte man Panik haben, wenn der Abschluß so kurz vor der Tür steht? Vielleicht hast Du generell Angst vor dem Berufsleben oder etwas anderem.

    Insgesamt wäre wohl auch eine gründliche Informationsarbeit für Dich notwendig. Über berufliche Alternativen und finanzielle Versorgungen sich informieren! Perspektiven und Pläne entwickeln. Aber unter Zuhilfenahme von Leuten, die Ahnung haben. Entscheiden mußt letztendlich Du selbst.
    Christian Lindner hat sich für Schwarz-Rot entschieden :-).

  5. #9
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    Standard AW: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

    Zitat Zitat von Silvestergirly Beitrag anzeigen
    Ich habe einen momentan mittelmäßigen Durchschnitt von 2,2, die meisten meiner Kommilitonen haben 1,6 oder 1,8. Bei mir schwankt es immer zwischen 2,2 und 2,5. Das ist für meinen Studiengang wirklich schlecht.

    Außerdem weiß ich nicht was ich überhaupt kann, was mir liegt was mir Spaß macht.

    Momentan bin ich im 5. Semester mit 25 Jahren (meine Schulzeit war sehr lang, später eingeschult, 3. Klasse wiederholt und länger Zeit gebraucht um mich von Hauptschule bis zum Abitur durchzukämpfen d.h. ich habe erst mit fast 23 mit dem Studium angefangen.)

    Ich kann sicher auch was anderes damit machen. Aber was? Verlag ist genauso unwahrscheinlich, Archiv ist überhaupt nicht meins und Suchmaschienenoptimierung liegt mir gar nicht.

    Auch in eine andere Stadt ziehen wegen des Jobs fällt später auch weg, da mein Freund, mit dem ich jetzt schon über 5 Jahre zusammen bin, seinen Traumjob gefunden hat und den niemals aufgeben würde. Das heißt, ich bin nach meinem Studium ortabhängig und nicht flexibel.

    Ich wollte damals auch bereits nach dem 1. Semester abbrechen, habe es aber gelassen, weil es damals eben immer mein Traum war. Seitdem plagen mich wirklich JEDEN Tag die Gedanken das Studium abzubrechen.

    Ich habe das Gefühl, dass ich mein Leben weggeworfen habe.

    Dann habe ich gerade unnötigen Stress zusätzlich, da ich in dem Ort wo ich studiere, aus dem Haus auziehen muss, in dem ich eig lebe. Die Person, der das Haus gehört, ist eine alte Schulfreundin meiner Mutter. Wir kommen nicht miteinander aus und verstehen immer gegenseitig uns falsch. Ich habe bei ihr wirklich wenig Miete gezahlt. Was anderes kann ich mir einfach nicht leisten. Klar habe ich etwas Geld in der Hinterhand, aber das wird hinten und vorne nicht reichen. Meine Mum hat Schulden und kann kaum für sich selbst finanziell sorgen.

    Ich weiß ehrlich nicht, warum ich mir den ganzen scheiß antue. Das Studium ist scheiße, womit ich vllt eh nichts anfangen kann, meine Wohnsituation ist scheiße, mein Geld geht auch bald zu Ende, ich habe auch keine Freunde in der Studiumstadt, mein Freund ist 180km entfernt. Wofür tu ich das ganze überhaupt?

    Ich habe vllt 500 Euro im Monat zur Verfügung. Ich kann mir hier kein naderes Zimmer leisten, als bei der Freundin meiner Mutter. Mein Erbe, was mittlerweile auch "nur" noch 7 Riesen beträgt, wird auch nicht für das SDtudium reichen, erstrecht, weil ich danach noch einen Master machen wollte, damit ich mit dem ganzen Mist überhaupt etwas angangen kann.

    Ich bin echt verzweifelt. Einen Studienkredit will ich niemals aufnehmen und meine Mum kann mir wirklich nicht helfen, sonst muss sie Privatinsolvenz beantragen.
    Was ist dein größtes Problem? Dass du eventuell nach dem Studium keinen Job findest? Oder dass das Studium ätzend ist? Ja, die Theorie ist meistens langweilig.

    Also dass Bibliotheken aussterben, halte ich für ein Gerücht. Die Tätigkeit des Bibliothekars ändert sich vielleicht, da es jetzt eine größere Vielfalt an Medien gibt.

    Welche Richtung strebst du an: öffentliche Bibliothek oder wissenschaftliche Bibliothek?
    Je nach Richtung kann es spannend sein: wie werden die Medien präsentiert, gibt es Veranstaltungen usw. oder musst du eher als Informationsspezialist wissen, wie du an bestimmtes Wissen rankommst?

    Und dann gibt es noch die Bibliothekare, die eine Stelle in einem Haus mit Altbestand (von den Anfängen des Buchdrucks an oder noch früher) innehaben. Das kann auch spannend sein, da muss man sich aber einarbeiten. Sowas wird im Studium kaum vermittelt.

    Interessiert dich sowas? Hast du Interesse an Geschichte? Dann mach doch mal ein Praktikum in so einer Bibliothek mit viel Altbestand. Zugang zu so alten Drucken ist ja auch nicht jedem gestattet.

    Ich arbeite in einer wissenschaftlichen Stadtbibliothek, die aus einer Bibliothek einer freien Reichsstadt entstanden ist. Also viel Altbestand, was sich über die Jahrhunderte erhalten hat. Das muss erschlossen und bereitgestellt werden für Forscher.

    Und dazu natürlich noch ein moderner Bestand, den ich weiter aufbauen kann. Wir haben den Schwerpunkt auf die Stadtgeschichte, allgemeines zum jeweiligen Bundesland und Geschichte allgemein.

    Ich habe auch erst eine befristete Stelle in einer Universitätsbibliothek bekommen, kam aber sehr schnell in eine Staatsbibliothek mit Altbestand, der natürlich anders behandelt werden muss als das schnöde Krimi-Taschenbuch oder ein e-book.

    Also hatte ich am Anfang mit der Bestellung von Lehrbüchern zu tun und die Benutzer waren Studenten. Danach nur mit angestaubten alten Drucken mit faszinierenden Provenienzen.

    Nach mehreren Projekten zur Altbestandserschließung bin ich also in einer wissenschaftlichen Stadtbibliothek gelandet mit festem Vertrag. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, eben weil die Bestände so unterschiedlich sind.

    Natürlich ist das ein Verwaltungsjob. Auch mit Kundenkontakt. Und ich bin zu 80 % entweder am Bildschirm und den Rest in gekühlten Magazinen unterwegs.

    An deiner Stelle würde ich mal mehrer Praktika machen in den unterschiedlichsten Richtungen, was Bibliotheken angeht. Wir haben auch immer mal wieder Schüler, die ein Schnupperpraktikum für eine Woche machen. Vielleicht kannst du dann auch Beziehungen aufbauen für spätere Jobs.

    Du lernst doch erst, ob dir was Spaß macht, wenn du es mal probiert hast!

  6. #10
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    Standard AW: sehe im Studium keinen Sinn - Wohnungs- und Geldprobleme kommen dazu

    Dass Bibliotheken keine Zukunft haben, kann man sich auch "schönreden"
    Na, ja dass sehe ich jetzt nicht ganz so.
    Es ist schon so, dass man sich um Bibliothekare nicht Hände ringend reißt.

    Problem sehe ich hier eher darin, dass sie örtlich nicht flexibel ist und in Kombination mit einem Job, in dem es wenige Stellen gibt, wird das nicht leicht werden.
    Sie bewirbt sich sich eben nicht als Erzieherin oder als Altenpflegerin, wo man Hände ringend Leute sucht.

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