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Thema: Langzeitstudiengebühren...

  1. #1
    cora1234
    Gast

    Standard Langzeitstudiengebühren...

    Wie einige von euch wissen, pflege ich nebenher meine Oma und hab insgesamt bereits mehrere Jahre Studium hinter mir (wegen Pflege, Nebenjob usw)
    .
    Passend vor Weihnachten flatterte jetzt der Bescheid ins Haus, dass ich ab kommendem Semester Langzeitstudiengebühren bezahlen muss.
    Und das ist nicht wenig. Es sind 500 Euro plus 200 Euro normalem Semesterbeitrag.

    Also 700 Euro eben mal nebenbei, nur dafür dass ich eingeschrieben bleiben darf. 500 Euro sind Strafgebühren, weil ich schon so lange studiere.
    Ich hatte davor schon nicht viel Geld, aber das geht nun leider gar nicht. Ich hab keine Ahnung wie ich eben mal 500 Euro parat haben soll.

    Ich war dann bei der Beratung meiner Uni und der Mensch dort meinte, da ich ja jemanden pflege könnte ich einen Härtefallantrag stellen. Er gibt dafür aber kein Gewähr.

    Nun habe ich nachgeschaut und die Hochschule gibt als Härtefallgründe nur Pflege eines Kindes, Gremienarbeit oder chronische Erkrankung und nicht Pflege eines Angehörigen an.

    Was also tun? Meint ihr, es gibt da eine Möglichkeit, dass sie das gelten lassen?

    Ich bin ja durch die Pflege schon benachteiligt und letztendlich hat die auch dazu beigetragen, dass ich so ewig studiere.

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  3. #2
    kasiopaja
    Gast

    Standard AW: Langzeitstudiengebühren...

    Zitat Zitat von cora1234 Beitrag anzeigen
    Wie einige von euch wissen, pflege ich nebenher meine Oma und hab insgesamt bereits mehrere Jahre Studium hinter mir (wegen Pflege, Nebenjob usw)
    .
    Passend vor Weihnachten flatterte jetzt der Bescheid ins Haus, dass ich ab kommendem Semester Langzeitstudiengebühren bezahlen muss.
    Und das ist nicht wenig. Es sind 500 Euro plus 200 Euro normalem Semesterbeitrag.

    Also 700 Euro eben mal nebenbei, nur dafür dass ich eingeschrieben bleiben darf. 500 Euro sind Strafgebühren, weil ich schon so lange studiere.
    Ich hatte davor schon nicht viel Geld, aber das geht nun leider gar nicht. Ich hab keine Ahnung wie ich eben mal 500 Euro parat haben soll.

    Ich war dann bei der Beratung meiner Uni und der Mensch dort meinte, da ich ja jemanden pflege könnte ich einen Härtefallantrag stellen. Er gibt dafür aber kein Gewähr.

    Nun habe ich nachgeschaut und die Hochschule gibt als Härtefallgründe nur Pflege eines Kindes, Gremienarbeit oder chronische Erkrankung und nicht Pflege eines Angehörigen an.

    Was also tun? Meint ihr, es gibt da eine Möglichkeit, dass sie das gelten lassen?

    Ich bin ja durch die Pflege schon benachteiligt und letztendlich hat die auch dazu beigetragen, dass ich so ewig studiere.
    Erstens fällt Deine Oma ja wohl unter "Angehörige" und "chronische Krankheit" und zweitens hättest Du Dir schon lange fremde Hilfe holen sollen, damit Dir eben diese Situation erspart bleibt.

    Man kann nicht sein ganzes Leben, Geld und seine ganze Zeit einem Angehörigen opfern und dann selbst auf der Strecke bleiben.

    Im übrigen hätte Oma ja genug Geld , damit sie Dich für die Pflege entlohnen und unterstützen könnte. Müsste sie ja bei einem Fremden auch tun.

  4. #3
    Registriert Avatar von juka
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    Standard AW: Langzeitstudiengebühren...

    Zitat Zitat von cora1234
    Also 700 Euro eben mal nebenbei, nur dafür dass ich eingeschrieben bleiben darf. 500 Euro sind Strafgebühren, weil ich schon so lange studiere.
    Wenn ich mich recht entsinne, enthält der Semesterbeitrag doch auch eine Fahrkarte? Allein dafür zahlen viele Leute monatlich schon über 100€. Während meines Studiums musste ich 500€ Studiengebühren pro Semester über 5 Jahre zahlen. Danach wurden die Gebühren wieder abgeschafft. ^___^

  5. #4
    cora1234
    Gast

    Standard AW: Langzeitstudiengebühren...

    Weder die eine noch die andere Antwort bringt mich weiter.

    Mir nützt überhaupt nichts, dass andere auch Geld bezahlen mussten oder irgendwelche Vorhaltungen von wegen, dass ich mir hätte Hilfe suchen sollen.
    Die Zeit ist um und die kann niemand mehr zurück drehen. Daran kann niemand etwas ändern und von hätte oder sollte oder andere zahlen auch so viel, habe ich trotzdem keine Lösung für mein Problem.

    Bitte nur konstruktive Ratschläge, die mir etwas bringen.


    Chronisch krank ist nicht auf die Oma bezogen, sondern auf mich als Studentin und ich bin eben nicht chronisch krank.
    Ich pflege "nur" eine Angehörige.

  6. Für den Beitrag dankt:

  7. #5
    Zenny
    Gast

    Standard AW: Langzeitstudiengebühren...

    Selbes Problem hatte eine Freundin von mir in Thüringen, da ging es aber um ihre Mutter, nicht um die Oma. Das Ende vom Lied war, dass sie die 500 Euro zusätzlich trotzdem zahlen musste.

    Hier muss man aber erst ab dem 14. Semester oder bei einem Zweitstudium diese "Strafe" zahlen, 7 Semester hatte sie selber verschlampt, bevor sie sich um ihre Mutter dann kümmern musste.

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