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Thema: Ist Bafög für ausgewählte Zielgruppen eine Benachteiligung?

  1. #11
    Moderator Avatar von weidebirke
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    Standard AW: Ist Bafög für ausgewählte Zielgruppen eine Benachteiligung?

    Zitat Zitat von mayuka Beitrag anzeigen
    Jetzt mal ehrlich: welche gut verdienenden Eltern wuerden freiwillig ihrem Kind ein Studium finanzieren, wenn sie sich ganz einfach darum druecken koennen, indem sie Schulden machen oder sich "arm" rechnen?


    Ich gebe zu, ich kenne nicht viele Leute, die es sich leisten können, einem oder gar mehreren Sprösslingen jeden Monat ca. 1000 € zukommen lassen zu können bis sie zu Ende studiert haben.

    Umgedreht wird ein Schuh draus. Welche gut verdienenden Eltern geben sich die Blöße und können es vor sich selbst rechtfertigen, ihr Kind nicht angemessen zu unterstützen und sie sehenden Auges mit einem hohen Schuldenberg in ihre Zukunft gehen zu lassen.

    Solche Eltern finde ich
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  2. #12
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    Standard AW: Ist Bafög für ausgewählte Zielgruppen eine Benachteiligung?

    Umgedreht wird ein Schuh draus. Welche gut verdienenden Eltern geben sich die Blöße und können es vor sich selbst rechtfertigen, ihr Kind nicht angemessen zu unterstützen und sie sehenden Auges mit einem hohen Schuldenberg in ihre Zukunft gehen zu lassen.

    Solche Eltern finde ich
    Ich würde es sicher auch anders machen.

    Aber auch Eltern sind irgendwann mal wieder "nur" Menschen. Wenn der Sprössling nach 6 erfolglosen Semester Kunstgeschichte auf einmal Genderstudy studieren möchte reichts auch irgendwann mal mit der Alimentierung (die grade bei Orchideenfächern ja selbst nach erfolgreichen Abschluss nicht aufhört...) . Wer 18 ist darf ruhig was für sein Geld tun und nicht nur die Hand aufhalten.

  3. Für den Beitrag dankt: beihempelsuntermsofa

  4. #13
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    Standard AW: Ist Bafög für ausgewählte Zielgruppen eine Benachteiligung?

    Zitat Zitat von cora1234 Beitrag anzeigen
    Ich denke einige von euch haben gar nicht verstanden, worauf ich hinaus wollte.

    Es ist ein Grundrecht seine Ausbildung frei zu wählen.

    Wenn jemand, der gerne Lehrer werden würde, aber kein bafög bekommt, weil die Eltern zu viel verdienen, diese aber kein Geld geben wollen, dann ist das keine Chancengleichheit.

    Bafög hat noch sehr viele Lücken und viele Ungerechtigkeiten.

    Und wer verklagt schon die eigenen Eltern? Mal Hand aufs Herz, wer würde von euch die eigenen Eltern verklagen?

    Und Studienkredit ist wieder etwas anderes, weil im Vergleich zum Bafög extreme Zinsen anfallen.
    Es gibt kein Recht auf einen Studienplatz. Genauso wenig gibt es eine Pflicht vom Staat individuelle Lebensentwürfe mit allen Mitteln zu fördern.
    Man kann alles erreichen in diesem Land. Es ist sicher nicht einfach. Aber das sind "gradlinige" Lebenswege auch nicht immer.
    Manchmal muss man die Umleitung nehmen um zum Ziel zu kommen. Man kann aber auch vor der Baustelle stehen und jammern wie ungerecht alles ist.

    P.S.: In der aktuellen Lage sind Studienkredite nicht wirklich "teuer" , die Zinslage ist optimal.

  5. #14
    Registriert Avatar von mayuka
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    Standard AW: Ist Bafög für ausgewählte Zielgruppen eine Benachteiligung?

    Zitat Zitat von weidebirke Beitrag anzeigen

    Ich gebe zu, ich kenne nicht viele Leute, die es sich leisten können, einem oder gar mehreren Sprösslingen jeden Monat ca. 1000 € zukommen lassen zu können bis sie zu Ende studiert haben.

    Umgedreht wird ein Schuh draus. Welche gut verdienenden Eltern geben sich die Blöße und können es vor sich selbst rechtfertigen, ihr Kind nicht angemessen zu unterstützen und sie sehenden Auges mit einem hohen Schuldenberg in ihre Zukunft gehen zu lasse
    Ein Studium "ueberfaellt" eine Familie doch nicht urploetzlich wie eine Grippe, sondern ist mindestens ab dem Moment absehbar, wenn das Kind ein Gymnasium besucht. Es gibt Familien, die schliessen bereits bei der Geburt eines Kindes eine entsprechende Versicherung ab, so dass zu Studienbeginn ein nicht unbetraechtlicher Betrag cash zur Verfuegung steht. Ob sowas sinnvoll ist, sei allerdings dahingestellt.

    Niemand muss sein Kind mit 1000€/Monat unterstuetzen, sondern abgestuft, je nach Einkommen, bis zum Bafoeghoechstsatz - und der liegt weit unter 1000€. Das kann bedeuten, dass Eltern 50, 100 oder auch mal den Hoechstsatz zahlen muessen. Hat man mehrere Kinder, die gleichzeitig studieren wollen, wird auch das beruecksichtigt.

    Im uebrigen sind die Semesterferien lang, sehr lang. Da kann ein Student, wenn er denn nicht waehrend des Semesters arbeiten kann, eine Menge hinzuverdienen.

    Die Bafoegrueckzahlung betraegt maximal 10.000€ und nicht, wie du schreibst, bis zu 15.000€. Hat man zuegig studiert, bekommt man sogar noch einen betraechtlichen Teil der Schulden, bis zu 25%, erlassen. Die Rueckzahlungsmodalitaeten sind so moderat und bei Arbeitslosigkeit aussetzbar, dass sich Eltern keine Bloesse geben, wenn ihr Kind Bafoeg beantragt.

  6. Für den Beitrag dankt: Zenny

  7. #15
    Moderator Avatar von weidebirke
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    Standard AW: Ist Bafög für ausgewählte Zielgruppen eine Benachteiligung?

    Naja, unterhaltspflichtig sind Eltern volljähriger Kinder an dem Unterhaltsbedarf orientiert, der bei ca. 700 € liegt. Das hat erst dann mit dem Bafög was zu tun, wenn die Eltern unter dem Höchstsatz leistungsfähig sind.

    Aber ich weiß auch gerade nicht, worüber wir hier reden. Du hast geschrieben, es sei doch nachvollziehbar, dass sich Eltern arm rechnen, damit Bafög einspringt. Und darauf meinte ich, dass ich so etwas verwerflich finde. Grund 1) man sein Kind unterstützen kann und sollte (vor allem da, wie Du richtig anmerkst, das Studium nicht vom Himmel fällt), Grund 2) man ja damit dem Kind einen Haufen Schulden beschert. Ob nun 10.000 oder 15.000 ist bei der Betrachtung irrrelevant, auch, ob das moderat zurückzuzahlen geht usw. Schulden bleiben Schulden und wenn Eltern das aus Eigennutz absichtlich herbeiführen, finde ich das mehr als armselig.
    Geändert von weidebirke (13.09.2017 um 14:02 Uhr) Grund: Schreibfehler
    Wenigstens heute:

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  8. Für den Beitrag danken: Sisandra, Zenny, ~scum~

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