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Thema: Kaum motivation für das anstehende studium - habe ich vllt. die falsche wahl getroffe

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Kaum motivation für das anstehende studium - habe ich vllt. die falsche wahl getroffe

    Hallo,

    Ich habe 2009 abitur gemacht. Im sommer 2009 ist meine mutter schwer erkrankt, wodurch ich damals kein studium anfangen konnte, da ich sie dann pflegen und mich um alles kümmern musste. Diese zeit hat extrem an meinen kräften gezerrt.
    Leider kam es dadurch auch zu einer fehlentscheidung bzgl. meiner studienwahl.
    Als ich 2010 dann das studium aufgenommen habe, habe ich schnell gemerkt, dass es mir nicht zusagt und habe jetzt nach dem 1.semester auch abgebrochen, da ich einfach keine motivation mehr habe.

    Ab märz diesen jahres werde ich ein praktikum für einen anderen studiengang machen.

    Das problem ist, dass ich zu all dem kaum lust habe. In der schule hatte ich nie derartige motivationsprobleme und habe alles immer gut geregelt gekriegt.

    Da ich aber keinerlei lust auf das praktikum in einem monat habe, frage ich mich, ob ich vllt. erneut die falsche studienwahl getroffen habe?

    Oder fällt es mir nur so schwer, da ich 2 jahre nicht mehr richtig gelernt habe usw.?

    Ich wollte jetzt von euch wissen, ob ihr solche motivationsprobleme, wenn man länger raus war, auch kennt?
    Ich habe angst, dass ich erneut das falsche studium beginne, auch wenn ich mich gründlich informiert habe.

    Danke für alle antworten.

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  3. #2
    Gast
    Gast

    Standard AW: Kaum motivation für das anstehende studium - habe ich vllt. die falsche wahl getr

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Ich habe 2009 abitur gemacht. Im sommer 2009 ist meine mutter schwer erkrankt, wodurch ich damals kein studium anfangen konnte, da ich sie dann pflegen und mich um alles kümmern musste. Diese zeit hat extrem an meinen kräften gezerrt.
    Leider kam es dadurch auch zu einer fehlentscheidung bzgl. meiner studienwahl.
    Als ich 2010 dann das studium aufgenommen habe, habe ich schnell gemerkt, dass es mir nicht zusagt und habe jetzt nach dem 1.semester auch abgebrochen, da ich einfach keine motivation mehr habe.

    Ab märz diesen jahres werde ich ein praktikum für einen anderen studiengang machen.

    Das problem ist, dass ich zu all dem kaum lust habe. In der schule hatte ich nie derartige motivationsprobleme und habe alles immer gut geregelt gekriegt.

    Da ich aber keinerlei lust auf das praktikum in einem monat habe, frage ich mich, ob ich vllt. erneut die falsche studienwahl getroffen habe?

    Oder fällt es mir nur so schwer, da ich 2 jahre nicht mehr richtig gelernt habe usw.?

    Ich wollte jetzt von euch wissen, ob ihr solche motivationsprobleme, wenn man länger raus war, auch kennt?
    Ich habe angst, dass ich erneut das falsche studium beginne, auch wenn ich mich gründlich informiert habe.

    Danke für alle antworten.
    Woher hast du denn die Informationen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es unmöglich ist, sich für ein Studium gründlich zu informieren. Weder beim Arbeitsamt, noch bei der allgemeinen Studienberatung, noch bei der Außendarstellung der Fakultät oder der fakultätspezifischen Studienberatung bekommt man das, was man braucht, um einen Studiengang einzuschätzen.
    Auch ein Praktikum bringt dir nur unter Umständen etwas - irgendwie liegen in viele Studiengängen zwischen den Berufsfeldern und dem Unialltag doch Welten. (In Fachkreisen spricht man von Elfenbeinturm der Uni^^)
    Das "richtige" Studium zu finden, ist schwierig. Kompromisse und Abstriche muss man immer machen. Mal mehr, mal weniger.
    Nach meiner subjektiven Erfahrung fühlt man, ob ein Studium passt oder nicht, erst im 2. Semester. Man (bzw. ich) musste erst das Studium beginnen, die damit verbunden Qualen selbst erfahren und ertragen - erst dann konnte ich entscheiden, ob es ein Studium ist, dessen Herausforderung etwas für mich ist.
    Kein Studium ist ein Selbstläufer - der Arbeitsaufwand ist für alle Studiengänge hoch - deutlich höher als für das popelige Abi oder den chilligen Zivildienst.
    Du warst aber nicht länger raus aus dem Lernen - du warst noch nie richtig drin im Lernen, das man für die Uni braucht.
    Das Studium hat eine psychische Komponente eingebaut und ganz viele methodische Kniffe integriert, die man so nirgendwo findet. Die muss man erstmal individuell knacken, da die Uni aussiebt. Was aber nicht heißt, dass man, wenn man ausgesiebt wird, automatisch nicht geeignet wäre für das Studium - man hat nur die falschen Methoden benutzt. Hat man aber die fachspezifischen Kniffe erkannt und seine Technik gefunden, kann man auch ein Studium nach Schema F lösen. Aber diese Schema F muss man selbst entwickeln und auf die Situation anpassen und ab und zu modifizieren - das ist die Herausforderung, die man erfüllen muss. Dann packt man auch das Studium.

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