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Umfrageergebnis anzeigen: Wie findet ihr die Geschichte?

Teilnehmer
8. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • gut

    2 25,00%
  • schlecht

    0 0%
  • lass es sein!

    0 0%
  • lässt sich noch verbessern

    2 25,00%
  • geht so

    1 12,50%
  • weiter so!

    3 37,50%
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Ergebnis 1 bis 5 von 12

Thema: Geschichte-ist sie gut?

  1. #1
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    Standard Geschichte-ist sie gut?

    Ich schreibe zur Zeit an einer Geschichte. Mein großer Wunsch wäre es, daraus ein Buch zu schreiben. Na ja ich bin noch ziemlich jung und ich glaube auch nicht daran, dass das Buch schnell fertig würde. Jetzt wüsste ich gerne, ob der Anfang meiner Geschichte schon gut ist. Bis jetzt haben es nur Freundinnen gelesen und ihr kennt das ja. Die würden einen doch nie sagen, wenn die Geschichte grausam ist.
    Ihr müsst verstehen, ich liebe es Geschichten zu schreiben und mir auszudenken. Überhaupt, wenn ich anfange über irgrndetwas zu schreiben muss ich mich bemühen, aufzuhören. Damit der Text nicht übermäßig lang wird.
    Also die Geschichte, die ich schreibe, soll eine art Dramastory werden.
    blöderweise bin ich mir im großen und ganzen noch gar nicht sicher, wie die weitergehen soll. Nur so zum Teil. Das Ende ist selbst mir noch unbekannt.

    Von euch würde ich gerne wissen, ob die Geschichte gut ist oder was man ändern kann oder ob ichs lieber sein lassen sollte oder ob die Geschichte total grausam ist und so weiter. Weiß auch nicht. Vielleicht hilft mir das hier ja ein bisschen.
    Also hier:

    „Ich glaube nicht, dass ich es hier noch länger aushalte.“
    „Was soll das heißen?!“
    „Ich will einfach nicht mehr. Es ist aus!“
    „Aus? Aus?!“
    „Ganz genau. Ich geh hier weg. Mit meiner neuen Stelle in Berlin komme ich viel weiter.“
    „Du hast bereits eine neue Stelle? In Berlin?“ „Richtig. Eine neue Wohnung auch. Dort lebe ich besser als hier. Oder eher gesagt, dort lebe ich endlich!“
    Lautes Türenknallen und dann ist sie weg. Wie kann sie nur? „Scheiße!“, brüllt Papa und schmeißt die Vase im Flur um. Mama! Heulend sitze ich am Treppengeländer. Wieso tust du mir das an und lässt mich einfach mit diesem Monster allein? Ich geh in mein Zimmer und schließe die Tür ab. Gleich kommt er hoch. Er ist so wütend. Zu wütend. Langsam atmen, Rosanna. Ganz ruhig. Ich stell mich ans Fenster. Es ist warm draußen. Die Sonne ist schon sehr tief und scheint mir direkt ins Gesicht. Unten an der Straße hoppelt ein Kaninchen, das sich anscheinend verirrt hat, über den Asphalt. Wie friedlich sich das anhört...
    Papa hämmert an der Tür. Inzwischen hat er mit Sicherheit alle Flüche ausgesprochen, die es gibt. Ein lauter Knall. Jetzt ist es der Spiegel. Das bedeutet sieben Jahre Pech. Tja, hoffentlich geht es in Erfüllung. Oh Mama, ich hasse dich dafür! Du bist so feige und haust ab und ich muss dran glauben. „Scheiße, scheiße, scheiße!“ Mit jedem Wort geht etwas Weiteres zu Bruch. Papa geht nach unten. Jetzt wird er vermutlich die Dosis Zigaretten verdoppeln. So um die zwei Packungen könnte passen. Diese blöden Zigaretten hasse ich auch. Die machen dann alles noch schlimmer, als es überhaupt schon ist.
    Frische Luft würde mir jetzt bestimmt gut tun. Aber hier gibt es nichts der gleichen. Nur Abgase, Staub und der Geruch von müffelnden Häusern. Die dunkel orange Sonne verschwindet hinter einer dicken Wolke, die wohl durch den Qualm der Firma bei uns in der Nähe entstanden ist. Ich ziehe die Vorhänge zu und leg mich auf die kalten Fliesen in meinem Zimmer. Für mich gibt es nichts Angenehmeres in diesem Haus und überhaupt an diesem Ort. Manchmal fühlt es sich hier weicher an als auf dem Bett.
    Eine Träne nach der anderen rollt an meiner Wange entlang und tropft mit einem ganz leisen Plätschern auf den Boden. Plop, plop, plop. Sie wollen einfach nicht aufhören.
    Mein Zimmer sollte ursprünglich so etwas wie die Waschküche sein. Deshalb auch die Fliesen. Es ist aber auch ziemlich groß. Na ja, was man überhaupt groß nennen kann liegt bei uns in der Wohnung bei neun Quadratmetern. Das Beste aber ist, dass es eine Eisentür gibt anstatt einer normalen Holztür. Die fällt, wenn man daran rüttelt nicht so schnell aus den Rahmen.
    Ich schaue auf die Uhr. Sieben. Acht. Neun. Die Zeit schwebt dahin. Ich bleibe liegen. Die Fliesen sind warm fast schon heiß an der Stelle wo ich liege. Es fühlt sich an als würde mein Körper brennen. Ich höre, wie der Motor von Papas Auto anspringt. Dann ist er weg. Zur Kneipe gefahren und betrinkt sich jetzt wieder. Wie immer. Alles bleibt wie immer. Und verdoppelt sich. Jetzt wrd es sicherlich jeden Tag schlimmer. Ich bleibe liegen. Zehn. Elf. Dann hole ich mir unser Telefon und tippe die Nummer von Markus ein. Er geht sofort dran. „Ja?“ „Markus?“ „Ich bin dran. Wer st da?“ „Rosanna. Kann ich zu dir?“ Von der anderen Seite kommt ein Stöhnen. „Um diese Uhrzeit?“ „Ja“ „Okay ich hol dich ab. Bis gleich.“ „Markus?“ „Was?“ „Danke“, flüstere ich in das Telefon rein. „Hmh“ Dann hat er aufgelegt.
    Kurze Zeit später sitze ich bei Markus im Auto und beobachte ihn. Er sieht schlecht gelaunt aus. Plötzlich fühl ich mich mies. Ich hab ihn gestört. Er ist schlecht gelaunt und ich hänge ihm jetzt auch noch am Hals. Hoffentlich ist er mir nicht böse. Aber ich kann jetzt nicht allein sein. Markus ist mein Freund. Er ist 19. Viele meinen er ist zu alt für mich. Das könnte doch nur schief gehen. Meine Freundin Lizzy hatte mich dazu gedrängt, mir die Pille verschreiben zu lassen. Sie ist 17 und hat bereits mit ihrem Freund geschafen. Immer wieder bat sie mich, noch einmal darüber nachzudenken. Irgendwann bin ich aus getickt. Dass sie sich so viele Sorgen darum machte, war wirklich nett. Aber es gab mir immer ein bisschen das Gefühl, dass sie mir zu wenig zutraute. Wenn ich noch nicht so weit bin, brauche ich mir da gar nicht erst weite Gedanken rüber machen. Er würde es Akzeptieren...
    Er fährt die Auffahrt zu seiner Wohnung rauf. Er und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Alex teilen sie sich. Ich setze mich aufs Sofa und beobachte ihn.
    Zwölf. Eins. Auch hier vergeht die Zeit wie im Flug. Und Markus trinkt. Auf dem Couchtisch stehen fünf leere Flaschen und eine hat er in der Hand und trinkt weiter.
    Dann sieht er auf. Seine Augen sind leer und sein Blick ist schleierhaft. Nur ganz leicht. Aber der Unterschied ist da. Auf seinem Gesicht entwickelt sich ein schiefes lächeln. So hat er noch nie ausgesehen. Irgendwie – fremd. Es macht mir angst. Aber immerhin; er schaut mich an. Das ist das erste Mal seit dem er mich abgeholt hat, dass er grinst. Oder überhaupt mal zu mir sieht. Vielleicht geht es ihm einfach nicht so gut und er
    Markus, oder die Person, de ich sonst immer für Markus gehalten habe, kommt auf mich zu. Er küsst mich. Einfach so. Viel leidenschaftlicher als vorher. Er drückt mich runter und ich liege flach auf dem Sofa. Er geht immer weiter. Küsst mich am Nacken abwärts. Zieht an meinem T-Shirt. Will es mir ausziehen. Ich drehe mich zur Seite. „Nicht Markus.“ Er packt mich fester an den Armen und küsst mich wieder und wieder und wieder. Er tut mir weh. „Markus!“ Ich stoße ihn von mir weg. Er schwankt und stolpert über den Couchtisch. Dann funkelt er mich hasserfüllt an. Er macht mir Angst. So war er noch nie. „Du bist betrunken. Du kannst nicht mehr klar denken. Bitte, lass mich in ruhe, Markus, BITTE.“ Es ist komisch. Er läuft und steht normal und auch sein Blick, könnte man meinen, ist normal, wenn man nicht gerade beobachtet wie er sich verändert. Aber sein Verhalten ist so anders. „Halt die Klappe! Du hast mir nicht zu sagen wie ich bin oder was mit mir ist!“, schreit er. Ich fange an zu weinen. Ein leises wimmern, das kaum hören ist bei Markus’ Gebrüll. „Ach hör doch auf! Meine Fresse, die anderen hatten ja doch Recht. Du BIST ein Kleinkind. Alle anderen in deinem Alter machen, was man ihnen sagt. Aber du? Komm schon! Sei doch nicht so... anders. Sei mal wie alle Anderen. Nur dieses eine mal!“ Er kam wieder näher, „Stell dich nicht so an“, sagt er und will mich wieder küssen. „Hör auf!“, schreie ich ihn an und reiße mich aus seinem Griff. „Blöde Schlampe! Du warst es doch die mich angerufen hat.“ „Das war doch nur wegen meiner Mutter... Sie ist abgehauen.. und h...“ „Einen Scheißdreck interessiert mich deine Alte. Halt einfach nur die Klappe und geh raus. Ich ruf dir ein Taxi.“ Ich laufe in den Flur. Da steht Alex und sieht mich fragend und besorgt an. „Was ist hier los?“ Er sieht mich an. Ich weiche seinem Blick aus. „Was ist... Geht es dir gut, Rosanna?“ Ich nicke. Sehe immer noch zur Seite. Markus kommt in den Flur. „Ein Taxi ist unterwegs. Du kannst gehen.“ Er schubst mich zur Tür raus und knallt sie zu. „Was ist hier los?“, höre ich Alex noch mal fragen. „Nichts.“ „Was zu Teufel hast du angestellt, Markus?“, schreit Alex. „Halt dich daraus! Das geht dich nichts an!“, schreit Markus zurück. Das Taxi fährt die Auffahrt rauf. Ich steige ein. Jetzt erst merke ich, dass ich am ganzen Körper zittere. Ich starre auf meine Finger und fange wieder an zu weinen. Ich kann spüren, wie der Taxifahrer mich durch den Rückspiegel beobachtet.
    Ich steige vor der Haustür zu unserer Wohnung langsam aus dem Auto aus. Mit großen Augen starre ich auf Papas Auto. Dann sehe ich dass in der Küche licht brennt. Er ist wach – und betrunken.
    Geändert von Eine von vielen (28.09.2007 um 15:55 Uhr)

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  3. #2
    Registriert Avatar von Melisse
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    Standard AW: Geschichte-ist sie gut?

    Hi,

    Ich hätte gerne einen Teil deiner Geschichte zum lesen. Vielleicht kann ich dir dann auch sagen was gut und was schlecht ist.
    Ich schreibe selbst Geschichten, eine ist schon fertig. Die ist jedoch schlecht, weil ich immer zwischen den Zeilen hin und her springe.
    Aber Übung macht den Meister. Ich bin jetzt schon an zwei anderen dran und bei denen gebe ich mir Zeit, damit die auch gut werden.
    Mein größter Wunsch ist es auch mal ein Buch raus zu bringen.

    Lg, Melisse
    Geändert von Melisse (28.09.2007 um 15:54 Uhr)
    Ich Liebe die Liebe, die Liebe liebt mich.
    doch denn, den ich liebe,
    der liebt mich nicht!!!

    Um die Vergangenheit los zu lassen, muss man den Mut haben den ersten Schritt nach etwas neuem zu wagen. (Von mir)

    Loslassen kostet weniger Kraft als festhalten und dennoch ist es schwerer.

    Die Tränen rollen über mein Gesicht, weil du nicht mehr bei mir bist.
    Ich wollte, du wärst für immer mein, aber irgendwie sollte es wohl nicht sein.

  4. #3
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    Standard AW: Geschichte-ist sie gut?

    Zitat Zitat von Melisse Beitrag anzeigen
    Hi,

    Ich hätte gerne einen Teil deiner Geschichte zum lesen. Vielleicht kann ich dir dann auch sagen was gut und was schlecht ist.
    Ich schreibe selbst Geschichten, eine ist schon fertig. Die ist jedoch schlecht, weil ich immer zwischen den Zeilen hin und her springe.
    Aber Übung macht den Meister. Ich bin jetzt schon an zwei anderen dran und bei denen gebe ich mir Zeit, damit die auch gut werden.
    Mein größter Wunsch ist es auch mal ein Buch raus zu bringen.

    Lg, Melisse

    Ähäm.. ich hatte die geschichte zwischen dem rest grade ganz vergessen Vielleicht liest du die dann gleich noch?
    Darf ich denn eine von deinen Geschichten mal lesen?

  5. #4
    Registriert Avatar von Melisse
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    Standard AW: Geschichte-ist sie gut?

    Hm... also ich finde deine Geschichte recht gut. Es erstaunt mich
    dass jemanden in deinem alter so gut schreiben kann. Echt mir gefällt sie.
    Ich glaube du schreibst besser als ich. Ja ich kann dir mal ein Teil von einer meiner Geschichten per PN zu schicken.

    Liebe Grüße
    Melisse
    Geändert von Melisse (28.09.2007 um 16:08 Uhr)
    Ich Liebe die Liebe, die Liebe liebt mich.
    doch denn, den ich liebe,
    der liebt mich nicht!!!

    Um die Vergangenheit los zu lassen, muss man den Mut haben den ersten Schritt nach etwas neuem zu wagen. (Von mir)

    Loslassen kostet weniger Kraft als festhalten und dennoch ist es schwerer.

    Die Tränen rollen über mein Gesicht, weil du nicht mehr bei mir bist.
    Ich wollte, du wärst für immer mein, aber irgendwie sollte es wohl nicht sein.

  6. Für den Beitrag dankt: Eine von vielen

  7. #5
    Registriert Avatar von Sommerkind
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    Standard AW: Geschichte-ist sie gut?

    Hi,

    jetzt würde ich aber auch gerne wissen wie es weitergeht :-)
    Konnte mich durch Deinen Schreibstil total gut in das Mädchen hineinversetzen und mir während des Lesens alles genau bildlich vorstellen. Glaube das könnte eine richtig tolle Geschichte werden.

    Mehr mehr mehr :-)

    LG
    Sommer

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