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Thema: Zu Faul für den Haushalt???

  1. #6
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    Standard AW: Zu Faul für den Haushalt???

    Solche Pläne sind ja auch öde. Genau wie Haushaltsarbeit. Und? Muss ja trotzdem gemacht werden.

    Ich würd dir auch raten: Verkomplizier es nicht. Mach einfach die Augen auf.

    Was oft nervt, ist, wenn man mit jemandem zusammenwohnt, der Dreck und Unordnung einfach nicht sieht - und deswegen auch nicht beseitigt. Schau die Wohnung wenigstens einmal am Tag so an, als käme gleich Besuch - was wäre dir peinlich, was würdest du wegräumen?

    Räum einmal am Tag 10-20 Minuten lang deinen Kram weg. Räum die Tassen von deinem Schreibtisch, die Socken neben deinem Bett weg, erledige die Post - Altpapier oder wegheften. Wirf Müll weg, der auf Ablagen usw. rumliegt. Räum herumstehendes Geschirr in die Maschine. Sieht du Fett und Spritzer an Schränken, Handabdrücke an Lichtschalter und Kühlschrank - putz es weg.

    Die Küche kann man nach dem Essen immer in 10 Minuten zusammen wieder halbwegs hinkriegen. Wäsche nach Bedarf anschmeißen. Haare aus dem Waschbecken, Flecken vom Spiegel. Wenn du Staubansammlungen in der Ecke siehst, saug mal 10 Minuten lang alles durch. Zweimal die Woche ist besser als keinmal.

    Den Rest, Bad usw., kann man in 2 Stunden am Wochenende machen.

    Fertig.
    Ich kam, sah, und ging rückwärts wieder raus.

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  3. #7
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    Standard AW: Zu Faul für den Haushalt???

    Meine Frau und ich haben bewusst keinen festen Plan, es haben sich aber gewisse Schwerpunkte herauskristallisiert: Sie kocht und putzt mehr als ich, wohingegen ich mich eher um Abfall, Wäsche und Einkaufen kümmere.
    Wir sprechen uns auch ab, was so ansteht, aber es gibt Dinge, die einem leichter von der Hand gehen als andere.
    Meine Frau kocht gerne - ich hingegen habe mehr Freiheiten bzgl. der Arbeitzeit und kann daher flexibler einkaufen. Was nicht auschließt, dass sie auch mal einkauft und ich koche - oder wir eben zusammen.
    Man muss ja nicht jeden Prozess im Haushalt streng zu 50 % aufteilen.
    Wer mehr Energie und Zeit hat, kann ja auch mal temporär etwas mehr übernehmen.

  4. Für den Beitrag dankt: beihempelsuntermsofa

  5. #8
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    Standard AW: Zu Faul für den Haushalt???

    Oft spielen Gewohnheiten eine Rolle. Wenn man Routinemäßig immer ein Teil macht, kann Haushalt sogar nebenbei gemacht werden. Beispiel: Wenn du jeden Tag dein gerade benutztes Geschirr wäscht, wirst du nie plötzlich vor einem Berg so groß wie der Mount Everest stehen
    Nichts ist heutzutage mehr verpönt als der Gedanke für sein Glück selbst verantwortlich zu sein.

    Der moderne Mensch will sich lieber in Elend suhlen, anstatt sein Glück zu suchen, ist ihm zu anstrengend.

  6. #9
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    Standard AW: Zu Faul für den Haushalt???

    Dieses Problem kenne ich zu gut, das hatte ich früher auch. Mittlerweile ist es besser geworden, ist aber natürlich noch aufbaufähig.Ich würde an deiner Stelle klein anfangen.

    Die Frage ist halt: Wie motivierst du dich am besten?
    Fang doch damit an, dir jeden Tag 10 Minuten vorzunehmen, deine Wohnung aufzuräumen. Auch wenn 10 Minuten wahrscheinlich nicht reichen werden, aber es ist wesentlich leichter sich nur 10 Minuten zu nehmen, als gar nicht aufzuräumen. Das machst du dann genau 1 Woche. Nach dieser Woche nimmst du dir dann 15 Minuten Zeit und das steigerst du dann mit jeder Woche. Am besten du machst zusätzlich noch was Angenehmes, z.B. Musik hören, die Spaß macht und motiviert.

    Eine weitere Schwierigkeit wäre das Anfangen.
    Wenn du z.B. dir vornimmst 10 Minuten aufzuräumen, dann schaltet sich sofort dein Hirn ein und stellt sich vor, wie unangenehm das ist. Es gibt da einen Trick der nennt sich 1-2-3-Los. Also, wenn du anfangen willst aufzuräumen und keine Lust hast, dann zählst du 1...2...3...LOS! Dadurch bleibt dir nicht viel Zeit darüber nachzudenken und du startest sofort los. "Just do it" ist hier die Devise.

    Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass ich nach diesen Methoden gerne länger aufräumen wollte, aber das ist nicht der springende Punkt. Wenn du nach 10 Minuten länger aufräumen willst, weil du so motivert bist, dann muss du dir Grenzen setzen. Wenn du nämlich am nächsten Tag wieder aufräumen willst, dann erinnerst du dich bewusst/unbewusst daran, wie lange das gedauert hat und wie unangenehm das für dich war. Es geht einfach nur darum, positive Gedanken mit Aufräumen zu verbinden, wodurch wir nun zum nächsten Punkt kommen.

    Lobe dich und belohne dich für das Aufräumen!
    Es ist oft so, dass wir als Kinder nicht oft gelobt wurden. Meistens war es das genaue Gegenteil. Wir wurden für negative Taten bestraft. Da wir nun erwachsen sind, müssen wir das nachholen. Das machst du am besten, wenn du dich immer wieder dafür lobst, dass du aufgeräumt hast. Du musst aber wirklich überzeugt davon sein. Anfangs fühlt es sich vielleicht etwas komisch an, aber mit der Zeit spürst du so richtig wie deine Botenstoffe aktiviert werden jedes Mal, wenn du dich lobst. Das verstärkst du am besten durch eine Belohnung, die du dir vor dem Aufräumen aussuchst. Du glaubst, dass du es nicht verdient hast, weil du "nur" 10 Minuten aufgeräumt hast? Dann denk darüber nach, dass du 10 Minuten mehr aufgeräumt hat, als die letzten Tage.

    Natürlich sind 10 Minuten nur ein Beispiel. Es könnten auch ruhig 20 oder 30 Minuten sein. Es ist abhängig davon, wie du dich danach fühlst. Wenn du meinst, dass 10 Minuten kein Problem sind, dann mach 15 oder 20 Minuten draus. Ich meine, die Zeit wird wohl jeder von uns haben. Hauptsache, du fängst mal damit an. Das ist letztlich das wichtigste, um dich zu motiveren, nämlich der Anfang und den muss du überlisten. Das hat dein Freund gut erkannt, deswegen legt er dir das was in dem Weg

    Viel Erfolg und berichte mal wie es so ist. Es gibt bestimmt noch andere Methoden, um dich zu motivieren, aber anfangen und sich belohnen ist schon mal eine gute Basis.

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