Zitat Zitat von GrayBear Beitrag anzeigen
Es geht um eine sogenannte "zugesicherte Eigenschaft". Hättest Du vor Vertragsabschluss klar machen können, dass Du in der Nacht das Schlagen der Glocke nicht ertagen kannst und wäre das Bestandteil des Vertrages geworden, dann hättest Du bessere Chancen, aus dem Vertrag heraus zu kommen. So dürfte das schwierig werden. Hast Du Zeugen, dass Deine Vormieterin euch angelogen hat? Vielleicht lässt sich damit ein wenig Druck erzeugen?
Die TE ist irgendwie angeschmiert worden, so hab ich den Eindruck.

Ob die Vormieterin gelogen oder die Wahrheit gesagt hat, spielt bezüglich der Glocken keine Rolle, da sie im Mietvertrag der TE keine Partei ist.
Dass die Küche gekauft zu werden hat, ist fast schon Nötigung. Man fragt sich aber, warum.
Wenn die Küche der Vormieterin gehört hat, ist sie verpflichtet, die wieder auszubauen. Sie kann sie aber nach dem Auszug dem Eigentümer verkaufen oder der TE. Der Vermieter hat bezüglich der Küche nichts zu melden, solange er nicht deren Eigentümer ist. Gemau so wenig wie bezüglich anderer Möbel.
Da die Vormieterin mit ihrer Küche nicht Partei im nachfolgenden Mietvertrag der TE mit dem Vermieter ist, spielen ihre Verkaufswünsche keine Rolle.

Besteht der Vermieter darauf, dass die Küche nicht ausgebaut werden darf, so kann er das nur, wenn sie ihm gehört oder in sein Eigentum über gegangen ist. Ich denke da im weitesten Sinne an feste Einbauten.
Ist sie aber als Einbauten(!) sein Eigentum, so ist sie zwangsläufig mit der Wohnung verbunden. Dann aber braucht die TE sie nicht zu kaufen.