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Thema: Hündin des Partners bettelt ständig um Essen

  1. #1
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    Standard Hündin des Partners bettelt ständig um Essen

    Hi zusammen,

    ich bin jetzt seit einem halben Jahr mit meinem Partner zusammen und wir planen eigentlich in naher Zukunft, zusammenzuziehen. Er hat vor etwa einem Jahr eine Straßenhündin vom Tierheim adoptiert und es gibt da eine Sache, die mir extrem sauer aufstößt und zwar ihre ständige und permanente Bettelei um Futter.

    Selbst wenn man sich nur ansatzweise in Richtung Küche bewegt, läuft sie einem hinterher, beginnt zu schmatzen und zu sabbern und entleert teilweise sogar ihre Analdrüsen vor lauter Aufregung, was einfach nur fürchterlich stinkt.

    Wir waren deswegen schon beim Tierarzt, weil wir davon ausgingen, dass sie verstopft sein könnten, aber daran liegt es nicht. Er meinte es gäbe wohl einfach Hunde, die auch bei geringerer Aufregung diese Drüsen entleeren und viel tun könne man da nicht.

    Es ekelt mich einfach nur wahnsinnig an. Jeder, der sowas schonmal gerochen hat, wird wissen, wovon ich rede. Es ist wirklich ein bestialischer Gestank.

    Versteht mich nicht falsch, ich mag den Hund, ich hatte selbst einen als Kind, aber ich hasse diese penetrante, aufdringliche Art, wann immer ich was zu Essen mache oder was zu Essen in der Hand habe. In die Küche darf sie nicht und sobald wir z.B. zu Abend essen, wird sie konsequent auf ihren Platz geschickt, aber dann sabbert und gafft sie eben von dort aus weiter und ich fühle mich dabei einfach nicht wohl.

    Anfangs tat sie mir noch leid, aber mittlerweile hat sie Idealgewicht und bekommt wahrlich mehr als genug Futter. Aber selbst nachdem sie eben erst ihr Futter runtergeschlungen hat, geht das aufsässige Starren und hinterherlaufen, wenn man was zu Essen hat, weiter.

    Hat jemand eine Idee, ob man da was tun kann? Es kann doch nicht sein, dass diese Hündin IMMER Hunger hat (sie ist kein Labrador! ).
    Geändert von Anna_27 (11.10.2018 um 12:27 Uhr)

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  3. #2
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    Standard AW: Hündin des Partners bettelt ständig um Essen

    Ich denke nicht, dass diese Hündin immer Hunger hat. Aber immer Angst, dass wieder Zeiten kommen, in denen sie kein (ordentliches) Futter mehr bekommt. Ihr Hirn ist programmiert auf "nimm, was du kriegen kannst" und auch die Bettelei wird eine Angewohnheit aus alten Zeiten sein, weil sich der ein oder andere Passant dann vielleicht doch sein Schnitzelbrötchen hergab. Ein solches Verhalten wird auch nicht innerhalb eines Jahres weggehen.

    Ich würde versuchen, einen Hundepsychologen zu konsultieren. Therapien für Hunde gibt es nämlich tatsächlich.

  4. Für den Beitrag dankt: Ratte

  5. #3
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    Standard AW: Hündin des Partners bettelt ständig um Essen

    So etwas kann mit der Zeit echt nervig sein, vor allem da man nicht einmal kurz aufstehen kann ohne dass das Tierchen da ist und schon "Hunger hat". Ich habe so eine Katze Zuhause, wir haben sie vom Tierheim. War total unterernährt, schwach, konnte sich nie wirklich durch raufen das sie Futter ab bekam. Wir haben sie seit über sieben Jahre, jedoch das einzige was uns geholfen hat ist, wenn wir Essen bekommt sie zeitgleich auch ihr Futter. Es ist zwar nicht viel was hilft aber zumindest ist sie in dieser Zeit abgelenkt. Vielleicht könnt ihr euren Hund auch dann füttern wenn ihr esst ?

  6. #4
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    Standard AW: Hündin des Partners bettelt ständig um Essen

    Ich hab unsere schwarze Schlappohr-Spanien-55cm- Mix-Hündin "Rose" ( mit rollendem "R")nun knapp sieben Jahre,nachdem meine ehemalige Mitbewohnerin sie als Pflegehund aufgenommen aber dann zweimal! nicht erfolgreich vermittelt hat und ich sie schließlich geschätzt habe und behalten wollte.

    Von Anfang an wurde mir damals als "Erst-Hundehalter" beigebracht, dass es um absolute Konsequenz und um viel Kontakt geht. Zwar schläft "Rose" neben meinem Bett auf ihrem Platz, nimmt im Auto sofort den Fahrersitz in Beschlag, wenn ich den Wagen verlasse, aber ein tadelndes "Hündchen! - Machst Du da?!" bringt sie sofort auf den Teppich. Klingt hart, macht aber Sinn, weil ich mit ihr nicht diskutieren kann und wir in einer Menschenwelt ( mit Verkehr, Haftung, Regeln etc) leben.
    Ich mische das Hundefutter und stelle es hin. Dann fiepe ich und sie kommt - oder ist schon da. Sie muss sich hinsetzen und ich sage zu ihr: " Hündchen - willst Du DAS haben? Dann mach mal SITZ!. Und- uund - uuuund --- BITTE!" Dann stürzt sie sich auf den Napf und freut sich. Mittlerweile kann ich ihr Leckerchen zwischen die Pfoten legen, sage: " Hündchen, warten. Waaarten, warten, warten. Uuund: BITTE." Das Leckerchen auf der Nase klappt auch schon, das Leckerchen im Maul ohne runterschlucken... - ok - wir arbeiten daran.

    Beim Essen bei Mutter sitzt sie gerne am Tisch und bettelt. Heisst: Starren.
    Manchmal wird es mir zu viel, dann sage ich: " Rose! NEIN ! Ab jetzt! Geh auf die Decke!" - wobei ich selbst erst mal sehen muss, welche Decke ich ich denn wohl meine und ihr ein entsprechendes Handzeichen gebe. Es sieht so aus wie eine drehende Hand die ein Loch in den Boden bohrt.
    Es gibt noch viele Beispiele an Gehorsamsübungen; ich lasse sie laufen, rufe sie aber dann. Lasse sie allermeistens ohne Leine gleich bei mir gehen, dränge sie aber an jedem Hindernis zurück ("Rose! Zuurück!", weil ich vorgehen muss und ich der Leitwolf bin, der die Gefahren wittern muss um sie zu beschützen. Dies gilt auch! für das Verlassen des Hauses. ICH gehe zuerst, schaue demonstrativ links und rechts und rufe sie dann.
    Rose hat mittlerweile mitbekommen, dass ich absolut jeden Befehl durchziehe - wenn auch nur für Sekunden. In meinem üblichen Umfeld gibt es einen Wassernapf, in dem ich das alte Wasser gegen neues austausche. Sie muss kommen, ich befehle:"Hündchen, ESSEN!" So lange, bis sie zwei mal "schlapp schlapp" gemacht hat, egal ob Durst oder nicht. Ich weiss dann aber, dass sie weiss, dass das Wasser neu ist und ihr zur Verfügung steht.
    Die Rose wird überall! angefasst - ohne Tabu und ohne Meckern. So kann ich sie problemlos beim TA auf den Tisch heben und er schaut nach was er wissen will.
    Sie wird regelmäßig irgendwo hoch gehoben oder auf einer Leiter hinauf getragen, und gehe ich herunter, so legt sie die Vorderfüße auf meine Schultern, stemmt die Hinterfüße in meinen Gürtelbereich und lässt sich herunter tragen und auch (laaaangsam!) absetzen, ohne dass es Schwanzgewedel oder Unsicherheitsgehampel gibt.
    Die Fellpflege klappt problemlos mit einem starken Stihl Motor-Laubbläser, bei dem sie sich gegen den Wind stellt und entstaubt wird. Sind beide Seiten fertig, sage ich: " Uuuund. - - lauff"; dann ist sie albern und springt im Kreis wie ein Reh.
    Übrigens flüstere ich die Befehle leise. Rose hat gute Ohren, klappt es nicht, so kann ( kann!) ich die Lautstärke steigern. Ausserdem zwinge ich sie damit , Kontakt zu mir zu halten.
    Negativ-Beispiele wären Leinenhunde, die 8m voraus laufen und denen hinterher gebrüllt wird- ohne Wirkung.

    Rose gewinnt aber auch öfter: Wenn wir gassi gehen, versperre ich mit meinem Körper den Treppenabgang , und wundersamerweise findet sie zwischen Armen, Beinen immer eine Lücke, durch die sie sich durchquetschen kann. Dann wird sie gelobt ("Hündchen! Fein fein fein" ) und ist ganz aufgeregt, dass wir gehen.

    (...)

    Hab Geduld, versuche es ebenfalls.
    Anhand der Hündin kannst Du/könnt Ihr übrigens in Deiner/Eurer Beziehung bereits absehen, ob Ihr beide Euch bzgl. einer späteren Kindererziehung ebenfalls einigen könnt...
    Geändert von Bodenschatz (11.10.2018 um 21:57 Uhr)

  7. Für den Beitrag dankt: pecky-sue

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