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Thema: Trennung nach 7 Jahren wegen wenig und langweiligem Sex?

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Trennung nach 7 Jahren wegen wenig und langweiligem Sex?

    Hallo! Ich entschuldige mich schon mal im voraus für den Text, der mit Sicherheit lang werden wird aber ich denke, je mehr infos, desto besser lässt sich ein bild daraus machen.

    Ich bin mit meiner Freundin nun etwas mehr als 7 Jahre zusammen, seit 6 Jahren, wohnen wir auch zusammen. Ich bin 28, sie 25.
    Sie ist nicht meine erste, feste "langzeit" Freundin, ich hingegen ihr erster Langzeit Partner. Wie es immer so ist, hatten wir am Anfang unserer Beziehung oft und regelmäßig Sex.. ein maß, das ich nach meinen Vorstellungen als "normal" erachte, sprich im schnitt 3-4 die Woche. So war es bei Partnerinin vorher auch und so kenne ich es von freunden, auch, wenn der schnitt bei manchen in der anfangszeit deutlich über 7 mal lag Es wurde jedoch schnell, schneller als ich es gewohnt war, weniger mit dem sex. bereits nach 4 monaten, pendelte es sich auf ein 1x die woche ein und blieb stabil da, bis zu unserem zweiten jahr in dem wir dann zusammen wohnten dann wurde es weniger und lag im schnitt bei 2-3 mal alle 2 monate.. auch der schnitt hilet sich dann stabil über jahre.. genauer gesagt, für 3,5 jahre. nun, seit dem 5,5sten jahr, ist es beinahe völlig vorbei. in den letzten runden 2 jahren, hatten wir 3 mal sex.

    sie selber sagt, sie will ja mehr, hat aber keine lust und weiß nicht genau wieso.. das war der stand der dinge, im jahr fünfeinhalb.
    ich habe viele foren gelesen und geschichten, von anderen pärchen, denen es genau so geht und auch aritkel aus allen möglichen online blättern und stelle immer das gleiche muster fest: frauen funktionieren sexuell anders als männer, das ist mir bewusst und damit kann ich leben, schwer wird es aber, wenn alles was sich negativ auf ihre lust auslebt, bei ihr vorhanden ist und nicht in absehbarer zukunft verschwindet wird.. stress, unzufrieden mit dem körper "starkes übergewicht" medikamente und die verhütung. all das wirkt sich eben darauf aus und von all dem, hat sie alles in hohem maße. das hatte sie aber schon immer, weswegen ich verwundert bin, dass schübe kamen, die es immer weniger werden ließen. ich habe oft mit ihr darüber gesprochen und wir haben wirklich sehr ehrliche gespräche darüber geführt, die fast immer in tränen enden aber nie was besserten. sie sagt, sie will mehr, will aber nicht, wenn sie keine lust, was ich verstehen kann... nur sie sicht einen schalter, den sie umlegen kann, damit die lust plötzlich wieder da ist.. den habe ich versucht zu spielen, indem ich ihr lust mache, doch das blockiert sie, wenn es dann dazu kam, war es ihrerseits ein reines "hinhalten" und pflichterfüllung um die trennung zu vermeiden, die sie mir nachsagt. ihrerseits besteht die befürchtung, dass es deswegen zur trennung kommen kann, womit sie sich wieder selber unter druck setzt und das ist etwas, auf das sie sehr penibel reagiert.. druck.. von aussen oder von innen. selbst sich die aufgabe zu stellen jeden mittwoch um 18 uhr einkaufen zu gehen, ist etwas, das sie als druck empfindet.
    sie weiß, dass ich darunter leide ich ich behaupte, stark darunter zu leiden, dazu gleich mehr. sie leidet jedoch anders, behaart aber auch eine gleichsetzung des leidensdrucks.. ich sehe das anders. seit die beinahe völlige abstinenz da ist, bin ich depressiv geworden, im wörtlichen sinne. ich verspüre deutliche gedankengänge, die vorher nicht da waren.. einkaufen zu gehen und junge hübsche frauen zu sehen, ist eher qual, als augenschmaus, weil sich sofort fantasien und verlangen auftun. immer öfter denke ich ans fremdgehen, kann mich bisher aber noch beherschen. sie weiß das, was sie dann eben noch tiefer stürzen lies. ihre argumenations kette läuft immer auf das gleiche raus "vll, wird es ja irgendwann wieder besser".. das höre ich jetzt seit 5 jahren und habe den glauben daran verloren und bin mir unsicher, ob das warten es wert ist, oder verschwendete zeit ist, denn ich denke, wenn ich nochmal 5 jahre warte und nichts besser ist, habe ich kostbare jahre verschwendet, in denen ich zumindest sexuell mit einer anderen hätte glücklich sein können.. diese gedankengänge machen mich fertig, ich kann sie nicht wirklich kontrollieren. am meisten belastet mich aber, dass ich mich damit abegefunden habe.. auf eine weise, dass ich sagen würde, es ist normal geworden ohne sex zu leben.. so ist es halt. die gleiche art, wie ich behaupten würde, dass man sich damit abfindet, dass man eben einen unfall hatte und das auto nun weg ist.
    wir haben vieles, wenn nicht gar alles, bis auf eine paar therapie versucht, der ich aber keinen erfolg zu schreibe aufgrund ihrer art und der herkunft der probleme. grundlegend lehnt sie kathegorisch viel ab, was sexuelle verhaltensweisen und alles drum herum angeht. für jemanden anderen etwas im bett zu tun, kommt für sie nicht in frage und das ist okay, denn ich kann nichts genießen, was meinem partner nicht gefällt. es war schon so beginn so, dass sex für sie nur unter 4 augen überhaupt als thema einer unterhaltung angesprochen wird und das es nur nachts, im dunkel, im bett unter der decke stattfindet und es kein anderer mit bekommen sollte. warum das sie, sagt sie, weiß sei selber nicht.. sie sei halt so. ihre eltern sind keine verklemmten, so das man sagen könnte, es liegt an der erziehung und sie beteuert, dass sex ihr spaß macht und sie es gerne mag! auch hatte sie bisher keine schlechten erfahrungen. sie, ihre ehemalige beste freundin und auch ihr ex verrieten mir, auf nachfrage, wie es damals lief und ich konnte nichts raushören, was eine störung zur folge haben könnte. im grunde, würde ich sagen, hat sie sich sexuell seit ihrem ersten mal nicht weiter entwickelt. sie hat kaum bis keinen trieb für neues und fand an allem neuen, was sie erlebt hat, keinen gefallen.ich will damit nicht sagen, dass selbst päbste ein versauteres sex leben haben aber sie passt auf die akademische version von Stadard by nature... kein spielzeug, weil unnatürlich, kein fellatio, weil davon hat sie nicht (keine eregeung, keine befriedigung) kein cunnilingus, weil unhygienisch und körperflüssigkeit, die sie nicht für den mund gedacht hält. keine porno,s die sind erniedrigend und pervers, keine masturbation, das ist für sie die defintion von notgeilheit und wird verachtet. keine rollenspiele: sie will sie selbst sein und nicht jemand anders. am anfang, hat sie das nie so stark gezeigt.. klar man zeigt sich von seiner schokoladen seite aber ich dachte, da sie wenig erfahrung hat, dass es sich ändern würde im laufe der zeit.. aber das tat es nicht.. wie gesagt, sie war schon früh fertig mit dem, was sie will.

    nun mag man sagen, die entscheidung ist doch klar.. aber nein, was es kompliziert macht ist, dass wir ansonsten eine super harmonische beziehung haben, uns ergänzen und viel zusammen aufgebaut haben in unserem leben. wenn es nach mir ginge, würde ich mir die erste zeit zurück wünschen und mich nicht trennen aber auf der andere seite leide ich unter der situation und sehe keine besserung. ich gebe ihr zeit, dränge nie und verlange auch nichts um sie nicht unter druck zu setzten... aber selbst das, brachte keine besserung, nur verschlechterung. seit etwa 4 jahren habe ich nicht mehr danach gefragt, und bin damit wieder im teufelskreis.. fragen heißt sie unter druck zu setzten, weil sie dann wieder mit der "ich will nicht nein sagen müssen" situ behaftet ist aber für sie, gehört es sich nicht, dass eine frau danach fragt, dass ist sache des mannes.. sie hat es getan, mehrmals sogar aber nicht auf eine art, die darauf schließen lässt, das sich sich damit wohlfühlt, fragen zu müssen. mitlerweile ist ihr standpunkt, dass sie sich aufgrund des zugzwangs um schlimmeres zu verhindern insofern geäussert hat, dass sie bereit ist so oft hinzuhalten, wie ich will und einfach zu machen, was ich will, damit ich nicht zu kurz komme oder für sich akzeptieren zu müssen, dass sie mir erlaubt, meine lust woanders ausleben zu können. beides ist für mich keine option.

    wäre der sex nicht, hätte ich gesagt, wir haben eine harmonse beziehung mit bestand, doch je weiter es sich vorantreibt, desto unwohler fühle ich mich in diesem "gefängnis des akzeptierens".... ich will aber nicht verlieren, was sich über die jahre entwickelt und etabliert hat, alles was wir erarbeitet und uns geönnt haben... nach einer trennung, würde sie mit wenig da stehen und einen rückschlag erleiden, für den sie jahre bräuchte um wieder auf ein gutes niveau zu kommen. ich hingegen würde kaum was verlieren, was meine vorstellung von moralischer fairness wieder ans tageslicht ruft..

    habt ihr denk Anstöße, Ideen oder Erfahrung? ich kann mir denken, dass viele polarisierte antworten kommen in richtung "sex ist überwertet und unwichtig, wenn man sich liebt" oder "trenn dich und such dir ne andere" aber grade, das, was zwischen diesen beiden aussagen liegt, ist das, was mich interessiert.. danke fürs lesen!
    eddy

  2. #2
    Monarose
    Gast

    Standard AW: Trennung nach 7 Jahren wegen wenig und langweiligem Sex?

    Hm. Ich erlebe Sex als Indikator für das, was in einer Beziehung allgemein passiert. In eurem Fall klingt es so, als würdet ihr schlichtweg nicht richtig zueinander passen. Zwar kriegt ihr den Alltag gewuppt, aber das schafft man auch im Rahmen einer WG.
    Ihr habt ganz unterschiedliche Wertigkeiten.
    Vielleicht hat deine Freundin den großen "Frauenfehler" gemacht und dir aus falsch verstandener Sanftmut in der ersten Zeit Orgasmen vorgespielt. Klar, dass man das nicht bis ans Lebensende tun will...Also entzieht man sich dem Sex.
    Ihr braucht eine unabhängige Beratung. Ich würde mich bei Pro Familia schlau machen; euer Problem ist ja recht verbreitet und es wäre sicher klug, sich einen professionellen Rat zu holen, bevor man alles in die Tonne kloppt.

  3. #3
    Registriert Avatar von devileyes
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    Standard AW: Trennung nach 7 Jahren wegen wenig und langweiligem Sex?

    ich kann aus eigener Erfahrung sagen, rede mit ihr, mach deinen Standpunkt deutlich, mach es nicht so wie ich, schweigen, seine Depressionen erdulden, geht zu einem paartherapeuten, dass sind alles Sachen, die ich nicht gemacht habe und nun ist meine frau weg! führt kuschelabende ein, geht schön essen, erzählt euch eure wünsche, Vorstellungen, phantasien, ansonsen ist die Beziehung zum scheitern verurteilt, denn es wird die frau kommen und du wirst sex haben, auch wenn du dein freundin liebst und die andere nicht, was dann kommt ist das schlechte gewissen, welches dich zerfrisst und deine Depressionen richtig aufblühen läßt. dann geht es dir wie mir, du bist einfach fertig mit der welt. zum abschluß: sex ist der Motor jeder Beziehung!

  4. #4
    Gast
    Gast

    Standard AW: Trennung nach 7 Jahren wegen wenig und langweiligem Sex?

    TE hier. Erstmal vielen dank, für die antworten.
    @ manarose ich kann dir da nur teilweise zustimmen. ich habe auch beziehung gehabt, die nur aus streit und uneinigkeit bestanden, der sex aber wirklich gut war. aber insgesammt ist da natürlich was wahres dran.
    unterschiedliche wertigkeiten ist ein guter punkt, wenngleich ich behaupten würde, dass sie erst im laufe der zeit wirklich enstanden oder auseinander gedriftet sind. natürlich kann ich es nicht beweisen aber ich würde meine hand dafür ins feuer legen, das sie nichts vorgespielt hat. natürlich ist das eine möglichkeit aber sie ist einer der menschen, die stark unter ihrem schlechten gewissen leiden und ich habe sie sich so oft selber an messer liefern sehen in den jahren, dass ich einfach nicht glaube, dass sie mich da belügen würde. ehrlichkeit und ruhe ist ihr deutlich wichtiger, als das ertragen von konsequenzen. ich wäre wirklich überrascht, wenn es anders wäre in dem fall. an prof. rat dachte ich auch nur die können auch nicht zaubern. ich persönlich glaube nicht, dass es mittelfristig etwas bringt, wenn man "typischen" ablauf dafür zur hand nimmt, sprich: problem beschreibung, herkunftsanalysiere, eleminierung der ursachen, symptom umgang, besserung. dafür ist der "haufen" an möglichen ursachen zu groß und zum teil nicht.. wie soll ich sagen, großartig abänderbar oder beeinflußbar.

    @devileyes:
    ich schweige nicht, wir oft, sehr oft stunden über stunden darüber gesprochen. wir gehen offen das problem an, bereden es sachlich aber manchmal glaube ich den eindruck zu haben, dass eben jedes gespräch es noch schlimmer macht und mehr druck auf sie erwirkt. ich entnehme deinem "kuschelabend, essengehen" die.. nennen wir sie "entspannungstaktik". ich wüschte das hätte funktioniert aber das hat es bisher nie. nur weil sie den kopf frei hat und einen tollen abend hatte, bringt das ihre libido leider nicht nach oben, obwohl man immer hört (cih spreche da aus sicht des hörensagens und erfahrung, ich bin ein mann und kann es daher nicht am eigenen leid erfahren) dass männer sex zum entspannen nutzen, frauen aber "nur" sex haben, wenn sie entspannt sind. aber das funktioniert wohl nur, wegen eben nur der stress die blockade auslöst. geschichten, fantasien und wünsche... ja, dass habe ich mal so angegangen, dass jeder mal eine erotische geschichte schreiben soll, die seinen wünschen und vorlieben entspricht. ich hab dabei etwa 3,5 dina 4 seiten geschrieben, war detailiert.. ich bin kein schreiber talent aber ich den fluss einfach laufen lassen. sie schrieb etwa 20 zeilen die sich grob mit "bett, dunkel, ausziehen, sex haben" beschreiben lassen. sie fühlte sich dann wieder schlecht, weil sie dazu keine fantasie hat, was zum anderen punkt, "fantasien" überleitet. auch das habe ich mit der gleichen methode mal mit ihr gemacht. 2 wochen hat sie gebraucht um was zu fertigen, was mir dann übergeben wurde, klang zwanghaft geschrieben und an fantasien angelehnt, von denen sie weiß, dass ich sie habe,weil sie mal erwähnt wurden. irgendwie klingt das, als würde ich sie total schlecht machen aber das will ich garnicht. sie äusserte sich nur in sofern, dass sie sagte, bisher noch nie wirklich in fantasien gewschwebt zu haben über dinge, die sie noch nicht erlebt hat, die von der norm abfallen oder die pevers zugeordnet sind. sie habe sowas einfach nicht. (mal abgesehen davon, das sie für sich genommen eh super fantasie los und unkreativ ist ) und ja.ö. ich befürchte auch, dass der tag kommen wird an dem ich den fehler mache und zu einer anderen gehe.

    @ gast: deinem anfang stimme ich zu. jedoch würde ich nicht von ässerlichen störeinflüßen bei ihr und mir sprechen können. sie selber hat über die jahre durch medikation und dem übergang zu 2 sitzenden tätigkeiten zugenommen, von 70kg auf 130, was natürlich an ihr zehrt. auch mich, hat das bisher nur minimale auswirkung gehabt, was sie aber nur skeptisch beäugt.. aber das ist bei uns nicht der fall.
    zum stehlen der besten jahre: sie weiß es, ich habe offen mit ihr darüber gesprochen und denke heute, dass das ein fehler war. das war auch der indikator, der sie eben dazu brachte mir das angebot, mit dem "hinhalten" zu machen oder dem zwangseinwillig zum fremdgehen um die beziehung zu retten.
    ja, ich fühle mich in einem teufelskreis sitzend. es ist der typische goldene käfig. ich bin hin und hergerissen zwischen verantwortungsgefühl, dem wunsch niemanden zu verletzen, glauben an besserung um einem drang, den ich nicht ausleben kann. mir liegt viel an ihr. wäre der sex normal, ist sie die frau.. die beziehung, die weiter führen möchte bis ins hohe alter! und ja, ich liebe sie auch ohne den sex... aber.. ich es ist, als müsste ich einen teil meiner selbst abschalten, um dass leidenlos weiter durchziehen zu können. ich würde eine therapie in betracht ziehen.. bei ihr bin ich mir unsicher. nachdem was ich raushörte hat sie den typischen vorurteils eindruck in dem man ihr sagt, was sie falsch macht und was sie anders machen soll. für sie klang es im ersten augenblick nach einer "wie trickse ich mit meinem kopf meinen körper aus um einen normalzustand zu erreichen" welcher ihr nicht gefällt, weil sie die "schuld" nicht bei sich sieht, sondern bei umständen, die sie nicht aktiv kontrolieren kann, wie zb. hormone. wie ich im ersten post schrieb: sie wünscht sich einen schalter, der es einfach wieder anschaltet.. konkreter gesagt, waren ihre worte "gibts nich ne spritze oder pillen, die die lust wiederbringen?" ihr fehlt wenig. sie sagt, sie leidet darunter aber ich denke unsere leiden sind nicht vergleichbar. sie leidet grade, weil sie eine vorstellung von "normalität" hat, aus der sie rausfällt und weiß, das es einen bestandteil gibt, der ihr auch gefällt aber zu dem sie sich ohne lust nicht bringen kann. ich ziehe da gerne den vergleich mit: wer keinen hunger hat, ärgert sich auch nicht, dass er das essen verpasst, der hungrige aber schon. ihr fehlt es, das sagt sie aber ich kann da nur sehen, dass auch wenn was fehlt, ist unser fehlen.. das was wir missen, anders. ergo leidet sie anders und nicht so drastisch, wie ich

    danke für eure antworten bisher !

  5. #5
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    Standard AW: Trennung nach 7 Jahren wegen wenig und langweiligem Sex?

    hallöchen!

    also, ich war 17 als ich mit meinem jetzigen mann zusammen gekommen bin. ja nach ungefähr 4 Jahren wollte ich mit meinem freund auch nicht mehr schlafen. alles andere lief prima, er war mein seelenverwandter, mein bester freund, mein ein und alles. aber sex mit ihm konnte ich mir iwann nicht mehr mit vorstellen. das verlangen hörte plötzlich auf. wir redeten auch viel, aber die wahrheit konnte ich ihm nicht sagen. ich hatte lust auf sex, aber nicht mit ihm. ihm sagte ich, dass es an mir liegt und nicht an ihm. so pläscherte unsere Beziehung noch ewig dahin. ja, ich hatte angst vor einer trennung und spielte deshalb nicht mit offenen karten, es hätte eh nichts gebracht. egal was wir ausprobiert hätten, hätte ihn für mich nicht attraktiver gemacht. wir haben ja einiges ausprobiert, aber brachte alles nichts. ich liebte ihn, aber sex ging nicht.

    wie sollte ich meinem freund denn sagen sollen, dass er im bett schlecht ist und er mich langweilt und ich mich deshalb zurück zog. nein ich war nicht ehrlich, weil ich keine schonenden Worte fand. auch, wenn ich ihm zu beginn unserer flaute öffter hinweise gab, konnte er diese nicht umsetzten. also ließ ich es bleiben und wurde für ihn wahrscheinlich die verklemmte, im Bett langweilige Freundin.

    allerdings bin ich im laufe der zeit auch erwachsen und reifer geworden und merkte einfach, dass ich sex brauchte. ich wusste, auf was ich im bett stand und was ich brauchte, aber mein freund konnte mir dies nicht geben. er war eben einfach nicht so.

    irgenwann hatte er die schnauze voll und ich auch. aus Frust trennten wir uns, die trennung lief ohne viele worte ab. das wir uns noch lieben, haben wir anscheinend verdrängt.war aber wohl auch besser so.

    nach der Trennung hatte ich sex mit anderen Männern, hatte eine kurze Beziehung, sammelte Erfahrungen und konnte mich im bett endlich öffnen.

    genau 1 jahr nach unserer trennung traf ich meinen ex wieder. auf einer Hochzeit, eines befreundeten paares. es war von anfang an total lustig und wir machten Späße über unsere zeit. wir verstanden uns noch immer so richtig gut....in der selben nacht sind wir im bett gelandet und ich merkte schnell, dass auch er sich anderweitig umgeschaut hat.:-))) es war nichts mehr von dem "alten" zu spüren. ich konnte mich ihm voll hingeben und er wusste nun, wie er mich anzupacken hat.

    eine woche danach sind wir wieder zusammen gekommen und haben vor einem Jahr geheiratet.

    also es gibt bestimmt unglaublich viele paare, die früh zusammen kommen, bei denen es im bett super läuft, aber es gibt bestimmt auch paare, die früh zusammen kommen, bei denen es im bett nicht mehr gut läuft....weil vielleicht andere erfahrungen fehlen, andere reize usw.

    ich habe es gebraucht, mit anderen männer sex zu haben...und mein jetztiger mann brauchte den sex mit anderen Frauen...sex mit ende 20 ist eben doch anders als mit Anfang 20. jedoch fehlen vielen paaren gerade diese Erfahrungen um sich selbst zu finden, im bett selbstbewusster zu werden, sex als etwas schönes wahr zunehmen.

    mein mann sagt heute ja selber, dass er sich nicht sonderlich gut angestellt hat und ich kann selbes von mir behaupten, damals war uns das nicht bewusst...jetzt passt alles.

    ich würde mich trennen, denn es würde eh nicht besser werden. bei uns wäre es auch nicht besser geworden. die trennung haben wir gebraucht....das wir wieder zueinander gefunden haben, war natürlich ein glücklicher Zufall oder vielleicht auch Schicksal.....aber eine trennung wäre so oder so nicht zu vermeiden gewesen.

    auch, wenn deine Freundin sehr darunter leiden würde, lieber TE, wäre es denn nicht doch besser getrennte wege zu gehen....vielleicht muss es ja auch nicht entgültig sein. aber jetzt seid ihr beide ja sehr unglücklich...zwar aus irgendwie verschiedenen gründen, aber eben doch unglücklich.

  6. Für den Beitrag dankt:

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