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Thema: Beleidigungen unterste Schublade

  1. #6
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    Standard AW: Beleidigungen unterste Schublade

    Hi,

    die Frage ob eine WhatsApp-Gruppe nötig ist oder nicht ist prinzipiell in meinen Augen zu spät.

    Die Kids haben offenbar alle SmartPhones bekommen - und nutzen diese zeitgemäß. Wer sowas verbieten möchte - darf das SmartPhone einkassieren - was anderes wird wohl kaum dabei helfen.

    Wer also denkt, dass das Kind ein SmartPhone braucht - erlaubt implizit auch WhatsApp und entsprechende Gruppen.
    (Ich persönlich halte es nicht für falsch, dass Kinder in dem Alter ein SmartPhone haben - so funktioniert's eben heutzutage)

    Die Technik selbst macht die Realität in meinen Augen eben nur für Außenstehende sichtbar - ist ja nicht neu, dass Mobbing und Schlägereien an Schulen "dazu gehören". Den/die Lehrer einzuschalten und in die Verantwortung zu nehmen kann ich somit nur unterstützen.

    LG

    PS: Wenn die Tochter schon deshalb mit Bauchschmerzen in die Schule geht - würde ich das durchaus auch ernst nehmen. Schubsereien, Tretereien, etc. kenne ich z.B. sogar noch von der Vor- und Grundschule - da kann man im Prinzip froh sein, dass es erst in der weiterführenden Schule anfängt... (auf dem Gymnasium habe ich das nicht mehr mitbekommen - da ist es bis auf wenige Ausnahmen bei verbalen Attacken geblieben)

  2. Für den Beitrag dankt: Renasia

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  4. #7
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    Standard AW: Beleidigungen unterste Schublade

    Zitat Zitat von Renasia Beitrag anzeigen
    Ichdenke man sollte seinen Kids auch n wenig vertrauen.Meine Tochter kam ja auch zb zu mir u erzählte mir davon. und wenn sie es daheim nicht dürfen machen sie es woanders heimlich ( seh ich ähnlich wie Rauchen). Aus der Gruppe raus , ich denke damit werden solche Kinder noch mehr zum Außenseiter,....
    Ich wollte heute Mittag erstmal das Gesprächsergebis abwarten...
    Sind die Lehrer denn auch dafür zuständig, wen. Es in der Freizeit passiert??
    Aber Screenshots sind eine gute Idee,Danke. ( meine Tochter hatte welche gemacht u die demsozialarbeiter gezeigt)
    Kinder in dem Alter sind leicht beeinflussbar und können die Gefahren des Internets selbst nicht abschätzen. Das ist ein großes Risiko, vor allem weil man als Elternteil die Kontrolle über die Inhalte, auf die das Kind Zugriff hat, völlig abgibt.

    Ich verstehe den Konflikt zwischen technischen Fortschritt, Gruppenzwang und elterlicher Güte. Vielen ist vielleicht auch gar nicht bewusst wie gefährlich und irreführend das Internet sein kann. Vermutlich sind sie nie über die öffentlich sichtbaren BDSM-Fantasien einer 14-jährigen gestolpert.

    Den Internetzugang zu limitieren bzw. Jugendschutzsoftware zu installieren halte ich deswegen für eine notwendige Maßnahme. Selbstverständlich kann das eigene Kind immer noch bei/mit anderen auf das Internet zugreifen und sich auf allerlei zwielichtigen Websiten herumtreiben. Trotzdem ist es ihnen nicht mehr in der Intensität und Heimlichkeit möglich, wie unbeaufsichtigte Jugendliche es wohl vermögen.


    Wenn in der Freizeit etwas passiert, dass indirekt mit einem Schüler oder der Klassengemeinschaft zu tun, hat sind die Lehrer selbstverständlich zu informieren.

  5. #8
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    Standard AW: Beleidigungen unterste Schublade

    Zitat Zitat von Lovaniensia Beitrag anzeigen

    Den Internetzugang zu limitieren bzw. Jugendschutzsoftware zu installieren halte ich deswegen für eine notwendige Maßnahme. Selbstverständlich kann das eigene Kind immer noch bei/mit anderen auf das Internet zugreifen und sich auf allerlei zwielichtigen Websiten herumtreiben. Trotzdem ist es ihnen nicht mehr in der Intensität und Heimlichkeit möglich, wie unbeaufsichtigte Jugendliche es wohl vermögen.
    Verständlich der Gedanke, wenn nur nicht das doofe Gesetz wär, dass Teenies Dinge besonders spannend und cool finden, wenn sie verboten sind. So eine Kindersicherung funktioniert höchstens daheim, verfällt aber spätestens, wenn sie ins Internetcafe geht oder in Pausen mal das Handy von Freundin borgt usw. Langfristiger ist eher eine konsequente Aufklärung. Um mal auf das Beispiel eines 14 Jährigen mit BDSM Fantasien zurückzukommen: Da muss ein Elternteil ein offenes Gespräch führen können über die Sexualität und was man in der Szene beachten muss. Ich bin selbst ein Sub (hab so glaub ich mit 18 masochistische Fantasien, verfestigteten sich aber erst mit 20) und eins der wichtigsten Regel bei BDSM lautet sich nicht jeden dahergelaufenen Dom zu verschenken und bei ersten sexuellen Kontakten Safewords festzulegen so wie zu sein Grenzen zu stehen und zu raten, dass er diese Neigungen lieber in einer Partnerschaft auslebt, da auch das Vertrauensverhältnis zusätzlich absichert. Klar in solch ein junges Alter ist es grenzwertig, aber ich hätte es als Mutter lieber, dass falls mein Kind derartige Neigungen hat, ich lieber genau weiß was er tut und er selbst und notfalls eingreifen kann, anstatt mir einzureden, ich kann ihn isolieren und seine jugendliche Neugierde unterdrücken und das Kind alles heimlich macht und damit eher in Gefahr gerät aus Unwissenheit.
    Darf ich dir meine engsten Freunde vorstellen? Hass und Selbsthass - keine Angst! Nur einer der Beiden will dich umbringen...

  6. Für den Beitrag dankt: Renasia

  7. #9
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    Standard AW: Beleidigungen unterste Schublade

    Zitat Zitat von Sil the evil Bitch Beitrag anzeigen
    Verständlich der Gedanke, wenn nur nicht das doofe Gesetz wär, dass Teenies Dinge besonders spannend und cool finden, wenn sie verboten sind. So eine Kindersicherung funktioniert höchstens daheim, verfällt aber spätestens, wenn sie ins Internetcafe geht oder in Pausen mal das Handy von Freundin borgt usw. Langfristiger ist eher eine konsequente Aufklärung.
    Ich deutete bereits an, dass man das Internet nicht völlig verbieten könne und solle. Natürlich hat das "Verbotene" immer einen Reiz, aber im Internetcafé oder am Handy einer Freundin wird man grundsätzlich keine expliziten Inhalte im großen Ausmaß aufrufen können, weil es der Anbieter einem verwehrt oder die Scham einen zurück hält.

    Wenn mehr Eltern sich für den Schutz ihrer Kinder interessieren würden, wäre dieses Risiko auch wesentlich geringer. Zu mal in dem Alter wohl auch eher die Gefahr von unbeabsichtigem Aufrufen schädlicher Inhalte oder dem Kontakt zu Pädophilen ausgeht.

    Klar in solch ein junges Alter ist es grenzwertig, aber ich hätte es als Mutter lieber, dass falls mein Kind derartige Neigungen hat, ich lieber genau weiß was er tut und er selbst und notfalls eingreifen kann, anstatt mir einzureden, ich kann ihn isolieren und seine jugendliche Neugierde unterdrücken und das Kind alles heimlich macht und damit eher in Gefahr gerät aus Unwissenheit.
    Ich würde mich fragen, was diese abnormalen Bedürfnisse verursacht. Es besteht ja die Theorie, dass z. B. Sadismus
    der Ausdruck tiefgreifender Unsicherheit ist. Halte ich nicht für abwegig.

  8. #10
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    Standard AW: Beleidigungen unterste Schublade

    Zitat Zitat von Lovaniensia Beitrag anzeigen
    Ich deutete bereits an, dass man das Internet nicht völlig verbieten könne und solle. Natürlich hat das "Verbotene" immer einen Reiz, aber im Internetcafé oder am Handy einer Freundin wird man grundsätzlich keine expliziten Inhalte im großen Ausmaß aufrufen können, weil es der Anbieter einem verwehrt oder die Scham einen zurück hält.

    Wenn mehr Eltern sich für den Schutz ihrer Kinder interessieren würden, wäre dieses Risiko auch wesentlich geringer. Zu mal in dem Alter wohl auch eher die Gefahr von unbeabsichtigem Aufrufen schädlicher Inhalte oder dem Kontakt zu Pädophilen ausgeht.



    Ich würde mich fragen, was diese abnormalen Bedürfnisse verursacht. Es besteht ja die Theorie, dass z. B. Sadismus
    der Ausdruck tiefgreifender Unsicherheit ist. Halte ich nicht für abwegig.

    Ichinteressiere mich durchaus für den Schutz meiner Tochter, aber für mich geschieht dies auf vertrauensbasis. Ich habe ihr auch geklärt das sie wenn sie auf komische Seiten geht, ganz schnell n Virus runter =aden kann und ihr Handy dann unbrauchbar ist. Sie weis auch das ich zwischendurch in ihre insta Accounts usw schau und bei Musicals auch, auch war Bedingung das alles auf privat gestellt ist .( ihren Freunden hat sie das dann auch geraten).

    Aber mal zurück zum eigentlichen, heute hat besagter Junge ihr auch noch eine Flasche Wasser über Kopf ausgeschüttet, was die Lehrerin gesehen hat. Naja alles zusammen hat dem Jungen jetzt erst einmal eine Suspendierung u wahrscheinlich ein elterngespräch eingebracht.Der ältere Bruder hatte bereits gesagt, das es ihm leid täte, wie sein Bruder sich benommen hat und es zu Hause wohl ärgern frühinvalid geben wird.

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