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Thema: Diagnose Schizophrenie, und nun?

  1. #1
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    Standard Diagnose Schizophrenie, und nun?

    Hallo ihr Lieben.

    Ich mache derzeit ein Praktikum in der Psychatrie und ich muss sagen, dass es da einen jungen Herren gibt, den ich einfach super finde.
    Das Dumme an der Geschichte ist, dass er ein Patient ist.
    Diagnose Schizophrenie.
    Seine Vorgeschichte lässt einen auch erst einmal schlucken, aber trotz alledem würde ich ihn gerne näher kennen lernen.
    Ich habe allerdings absolut keine Ahnung wie...immerhin ist er der Patient und ich die Pflegekraft...
    Was meint ihr?

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  3. #2
    Liebes Mädchen
    Gast

    Standard AW: Diagnose Schizophrenie, und nun?

    Also als erstes (nicht böse gemeint, nur interessehalber) darfst du das hier Preis geben?

    Ist es erlaubt, als Pflegekraft mit einem Patienten zu gehen?

    Wenn nein würde ich ihn nicht näher kennenlernen.

    Falls es okay ist musst du dich halt damit zurechtfinden können das er wenn du dich näher mit ihm befassen willst nicht mehr dein Patient ist das führts nur zu ärger.

    Aber zum schluss Liebe ist manchmal Schwer, aber es lohnt sich doch selbst wennes nicht von dauer ist.

  4. Für den Beitrag dankt: Scuttle

  5. #3
    Gast
    Gast

    Standard AW: Diagnose Schizophrenie, und nun?

    hi.

    ich habe auch S. und ich muss sagen, dass ich mir lange nicht eingestehen
    wollte und konnte, dass es so ist.
    ich war auch schon in ner klinik, wobei mir das alles nicht viel geholfen hat.
    pillen schlucken will ich auch nicht.
    mir gehts soweit ganz gut, nur dass ich immer das gefühl habe, dass ich erst zum abend hin elan habe um was zu machen. bin recht häufig antriebslos und
    dazu kommen geldsorgen und beziehungsprobleme, ....
    alles ziemlich belastend, aber noch aushaltbar.

    aus eigener erfahrung kann ich sagen, dass S. gerne beziehungen führen wollen würden, es aber scheinbar nie so wirklich funktionieren kann.
    ich habe in der vergangenheit oft die fehler bei meinen partnerinnen gesucht, aber nicht eingesehen, dass ich der bin, der das problem hat und mit seinem verhalten immer alles zerstört.

    ich bin wohl selbst derjenige, der die frau immer auf distanz hält, weil ich angst habe, dass ich zu starke gefühle entwickeln könnte und demzufolge, wenn sie merkt, dass ich nicht so toll bin wie sie dachte, sehr verletzt sein könnte.
    soone art schutzwall - denke ich.

    jetzt ist meine einzige motivation, dass ich beruflich noch möglichst weit komme, um mir selbst was zu beweisen. ich flirte zwar gerne, weil ich mir so bestätigung holen kann, aber so richtig auf eine beziehung einlassen - ich denke dazu fehlt mir der mut. ich habe auch ehrlich gesagt nicht die energie psychologisch an mir zu arbeiten, um das zu erreichen, also ne beziehung führen zu können.

    freundschaftliche beziehungen mit frauen die mich sexuell nicht so ansprechen, finde ich ok, denn da kann man so sein wie man ist und das ist entspannter.

    keine ahnung was noch wird, aber ich wünsche dir, dass das mit euch klappt.
    mir wäre es an deiner stelle latte, ob er dein patient ist oder nicht.
    wo die liebe hinfällt ...
    aber es könnte sein, dass er durch dich noch mehr probleme bekommt, weil
    er sich dann, auch unterbewusst, mit sich selbst auseinandersetzen muss und demzufolge auch mit seiner vergangenheit, die ja, wie du schon weißt, nicht so toll gewesen sein soll. es ist vorallem dann schwer, wenn der betroffene auch noch auf seine familie angewiesen ist, da er finanziell noch unselbstständig ist, weil er dann in eine zwickmühle geraten könnte. so gehts mir momentan.
    einerseits wäre ich froh, wenn ich mind. 1 jahr mal nix mit meinen eltern zutun haben müsste, aber andererseits brauche ich sie, weil ich mom. arbeitslos bin
    und froh bin, wenn ich mal 20 tacken kriege.

    mach dir besser nicht zuviel hoffnung!

    aber vielleicht bin ich auch momentan nur so negativ darauf gestimmt, weil ich gerade ein fachbuch zu dem thema gelesen habe.
    war nicht so lustig.

    LG

  6. #4
    Gast
    Gast

    Standard AW: Diagnose Schizophrenie, und nun?

    Hi!
    Ich hoffe, dass du dich da nicht in etwas verrennst.
    Was findest du an dem Mann interessant? Ist es eine Art Faszination, die von seiner schlimmen Geschichte ausgeht? Ist es das Bedürfnis, ihm zu helfen, sein Schutz zu sein?
    Ist er es, weil er einen unglaublich interessanten Charakter hat?
    Ich habe verschiedene Schizophrene kennengelernt und ich weiß bis heute nicht, wo da bei der Krankheit die Grenzen sind, wann es Schizophrenie einwandfrei ist. Die Menschen, die daran leiden sollten, waren so vielfältig, hatten gewisse Symptome, die übereinstimmten. Dann gab es andere, die mir nicht schizophren erschienen, es aber laut Diagnose waren. Vielleicht nahmen sie schon entsprechende Medikamente oder waren noch nicht in einer besonders auffälligen Phase.

    Wenn du mit diesem Menschen zusammen sein möchtest, musst du dir bewusst machen, dass er im Alltag ganz anders sein wird als deine gesunden Partner zuvor. Du magst die Psychatrie kennen, du magst Kranke gesehen haben, aber ich glaube, dass du dich bei jemandem mit Schizophrenie drauf einstellen MUSST, dass er gesitig nachlassen wird, dass er Schübe bekommen wird, dass er Medikamente brauchen wird, dass er Stimmen hören könnte, dass er Dinge sehen, erleben könnte, die dir fremd sind.

    wenn du bereit bist, solchen möglichen krankheitsverläufen entgegenzusehen und ihn trotzdem noch willst, dann musst du es durchziehen. Die Frage des Dürfens können wir wohl getrost mit ,,Nein" beantworten, was das Krankenhaus betrifft. Ihr könntet wohl beide Schwierigkeiten bekommen.

  7. #5
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    Standard AW: Diagnose Schizophrenie, und nun?

    Erst einmal danke für die Antworten

    Leider weiß ich dennnoch nicht was ich machen soll. Ich steh echt wie ein Ochse vorm Berg.
    Ich weiß ja nicht einmal was er von mir hält. Geschweige denn, dass ich irgendetwas unternehmen kann um ihn näher zu kommen.
    Dann ist er noch die meiste Zeit außer Haus-die Stadion ist offen und die Patienten freiwillig da-.

    Ich habe wirklich das Gefühl nicht weiter zukommen unabhängig davon um was es geht

    Habt ihr nicht eine Idee?

    Zu guter letzt sicher kann ich erzählen, dass ich ein Praktikum mache. Ich breche so ja nicht meine Schweigepflicht.
    Ich nannte ja weder das Krankenhaus noch den Namen des Patienten.
    Patienten und Pflegepersonal dürfen nichts miteinander haben, zumindest in dieser Hinsicht

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