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Thema: gehen oder bleiben ?

  1. #6
    Registriert Avatar von Reignoverme
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    Standard AW: gehen oder bleiben ?

    Na wenn er es 1 jahr ohne alk ausgehalten hat, dann ist er ja kein alkoholiker. Von daher kann er es dann doch auch ganz bleiben lassen.
    W.A.S.P. - Miss you

  2. Für den Beitrag dankt: Kämpferherz223

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  4. #7
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    Standard AW: gehen oder bleiben ?

    Danke für eure Rückmeldungen.
    Ja mein Verstand sagt mir auch, dass die Trennung eigentlich das einzig richtige zu sein scheint, aber doch hänge ich an ihm, als Mensch wenn er "normal" ist , ist er der netteste Mensch auf Erden..
    Das macht es nun alles so kompliziert ...
    Vll steh ich mir auch grade selbst im Weg .. der gedanke an kompletten Kontaktabbruch macht mir auch irgendwie Angst.. ach man..

  5. #8
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    Standard AW: gehen oder bleiben ?

    Zitat Zitat von Reignoverme Beitrag anzeigen
    Na wenn er es 1 jahr ohne alk ausgehalten hat, dann ist er ja kein alkoholiker. Von daher kann er es dann doch auch ganz bleiben lassen.
    Ja das stimmt schon.. also hin und wieder trinkt er schon mal ein Bier oder so... aber die Ausraster bekommt er auf Schnaps, wenn er da einmal anfängt dann artet es aus..

  6. #9
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    Standard AW: gehen oder bleiben ?

    er hatte seine Chancen und hat sich nicht genutzt - nun ergreife Du die Chance und starte in ein, von ihm, unbeschwertes Leben - mit ihm hast Du keine Chance auf Glücklichsein - ohne ihn; unendlich viele
    Was wir am nötigsten brauchen,
    ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können. >Ralph Waldo Emerson<

    "Unmöglich – sagt Deine Angst, Zu viel Risiko – Deine Erfahrung, Sinnlos – Dein Zweifel
    Versuchs - flüstert Dein Herz"

  7. Für den Beitrag dankt: Kämpferherz223

  8. #10
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    Standard AW: gehen oder bleiben ?

    Wenn er "nur" unter Alkohol so agiert, warum lässt er dann das Saufen nicht einfach? Er sollte sich wohl mit seinen "dunklen Seiten" näher und bewusster beschäftigen, damit er solche "Überdruckventile" wie das Trinken nicht braucht.

    Sind solche "Eskapaden" wirklich ein untrügliches Zeichen dafür, dass Dein Freund im Grunde seines Herzens nur ein proletenhafter, prügelnder, Frauen verachtender Macho (etwas überzogen formuliert) ist? Wenn man Menschen außerhalb ihrer "Wohlfühlzone" erlebt, kommen bei den meisten Eigenschaften zutage, die überraschend sind. Nach meiner Erfahrung haben wir ALLE ausnahmslos Anteile in uns, die wir nur gut versteckt halten, auch vor uns selbst. Gerade die, die am lautesten und entsetzt rufen: "Wie kann man nur so sein!?", entpuppen sich recht gerne als Brüder und Schwestern im Geiste.

    Liebes @Kämpferherz,

    mit 25 seid ihr beide erst am Anfang der Reise zu euch selbst und "was die Welt im Innersten zusammenhält". Es wird noch viele Überraschungen geben, sowohl positive, als auch negative. Ihr werdet noch viele Seiten in euch kennen lernen, mit denen ihr nicht gerechnet habt. Aber eines ist sicher: was man verdrängt, holt einen irgendwann ein.

    Wenn er diese Alkohol-Touren weiter "durchzieht", dann hat er seine Gründe und dass ihm das leid tut, wird durch die Wiederholung doch sehr in Frage gestellt. Aber das ist noch solange "seins", wie er Dich damit nicht behelligt. Ob Du wohl durch Deine totale Ablehnung erreichen kannst, was Du willst? Die meisten von uns können nicht aus ihrer Haut. Wer das verlangt, scheitert recht oft. Ist damit alles schlecht? Wenn ich Deine Worte lese, dann doch scheinbar nicht.

    Was wäre, wenn er sich alle 6 Monate für 2-3 Tage "verabschiedet" und danach nüchtern wieder zu Dir zurückkehrt? Könntest Du damit leben? Wiegt dieser "dunkel Punkt" alle anderen Seiten an ihm auf? Wenn ich sehe, wie viele Paare solche "Klippen" mehr oder weniger gut "umschiffen", weil ein "entweder - oder" alles zerstören würde, dann frage ich mich schon, ob nicht auch ein "und" möglich wäre.

    Es wäre so schön, wenn man ALLES besprechen und klären könnte. Manchmal dauert es Jahre, bis solche "dunklen Anteile" soweit an die Oberfläche kommen, damit das möglich wird. Und dann ist immer noch die Frage, ob man die richtigen Worte für sich selbst und das Gegenüber findet. Und wenn der "Alkohol-Berserker" sich weigert zu gehen?

    Offen gestanden verwundert mich Deine Formulierung etwas, dass da "etwas in Dir gestorben ist". Hat er Dich angegriffen? Hast Du Erfahrung mit solchen Ausbrüchen bei anderen Menschen? Dieses "sterben" ist oft ein anderes Wort für "große Angst". Der Mensch ist kein "Teddy-Bärchen" mit Samtpfoten. Du bist inzwischen erwachsen und kannst Dich wehren. Natürlich wäre es viel besser, wenn Du das nie müsstest. Und schön wäre es mit Sicherheit auch, wenn er diese Sauftouren einfach lassen würde, weil Du ihm das wert bist. Aber wenn er das nicht kann und es eben nichts mit Dir zu tun hat, sondern nur mit seinem inneren Kram?

    Ich habe in meinem Leben schon genug mit Willkür und Gewalt zutun gehabt. Dieses Verhalten kleinreden zu wollen ist ganz sicher nicht meine Absicht. Aber um solchen Menschen gegenüber treten oder gar entgegen treten zu können, muss man sich über die eigenen dunklen Seiten im Klaren sein und womit die eigene Angst beginnt. Damit sich nicht alte und neue Ängste vermischen, ist dies notwendig.

    Solche "dunklen Seiten" machen eine Kommunikation darüber notwendig. Ist er zu mehr bereit, als großes Bedauern im Nachhinein? Dann wäre das eine Möglichkeit. Wenn Du und er mit euren "Punkten" nicht arbeiten wollt, dann würde mir das auch Sorgen machen.
    Man kann über alles reden, aber verstehen muss man wollen und können.

  9. Für den Beitrag danken: Kämpferherz223, Schokoschnute

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