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Thema: Niemand liebt ich - Ja, mal wieder einer dieser Posts.

  1. #1
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    Standard Niemand liebt ich - Ja, mal wieder einer dieser Posts.

    Hallo Community,

    ich freue mich über jede einzelne Person die das liest.
    Ich muss mich einfach mal wieder irgendwo ausheulen, habe aber niemanden bei dem ich das könnte.
    Und genau das ist das Problem... Was ist nur falsch mit mir?
    Warum interessiert sich niemand für mich oder meine Gefühle?
    Meine Familie ist kaputt, habe keinen bzw. kaum engeren Kontakt zu ihnen seit dem sich meine Eltern getrennt hatten.
    Niemandem kann ich es recht machen, jeder beschwert sich nur darüber wie ich bin.
    Für die Menschen die mir wichtig sind und die ich liebe würde ich Scherben fressen, wenn ich anrufe würde nichtmal jemand ans Telefon gehen.
    Was mache ich nur falsch?
    Ich dachte ich hätte eine Frau kennengelernt, die perfekt zu mir passt ... Jetzt distanziert sie sich immer weiter von mir und ist eiskalt, obwohl sie meint sie liebt mich. Nichts tut mehr weh als diese Kälte mir gegenüber, obwohl sie weiß das ich alles für sie tun würde.
    All diesen Menschen für die ich mir selbst ein Bein ausreißen würde sch**ßen auf mich.
    Mittlerweile sitze ich nurnoch alleine in meinem Wohnzimmer und frage mich was falsch mit mir ist, Nacht für Nacht. Es wird alles immer schlimmer. Was soll ich nur tun ....
    Danke fürs lesen ...

    Liebe Grüße

    Alex

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  3. #2
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    Standard AW: Niemand liebt ich - Ja, mal wieder einer dieser Posts.

    Hi Alex,

    willst du gelten, mach dich selten!
    Wenn du den anderen immer wieder signalisierst, du würdest "Scherben für sie fressen" oder "dir ein Bein ausreißen", dann minderst du deine Attraktivität erheblich, denn du machst dich zum Schluffen. Ist nicht böse gemeint, sondern ehrlich.
    Fang mal an, dir FÜR DICH Beine auszureißen und Scherben zu schlucken.
    Man findet keine Liebe, wenn man verzweifelt versucht, Liebe zu gewinnen durch Wohlverhalten und Dienstbeflissenheit.

    Sei nicht gemein zu den anderen, aber winsel ihnen auch nicht hinterher.

    Wenn du Liebe in dir hast, dann trage sie in die Welt. Kümmere dich um Menschen und Tiere, die in Not sind. Lebe dein Leben in Liebe, aber lebe dies als Grundhaltung, nicht als Mittel zum Zweck, um gefälligst zurückgeliebt zu werden. So funktioniert das nämlich nicht.

    Wenn du unter der Trennung zu deiner Familie leidest, mach den ersten Schritt und melde dich.
    Familie ist sehr, sehr wichtig. Und die Bastion, auf die man sich immer verlassen können sollte.

    Imaginiere mal in Ruhe, was genau du dir unter einem guten Freund, einer Freundin vorstellst? Wie soll der andere sein? Was wünschst du dir?

    Ich empfehle auch den Eintritt in einen Verein etc., wo du neue Leute kennenlernen kannst. Über das gemeinsame Interesse lernt man sich am besten kennen. Und irgendwen findet man immer besonders sympathisch. Und Sympathie führt zu liebevollem Verhalten.

    (Es ist völlig ok, sich auch mal auszuweinen. Aber danach muss etwas passieren, damit der Kummer sich nicht festsetzt.)

  4. Für den Beitrag danken: cucaracha, GrayBear, kasiopaja

  5. #3
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    Standard AW: Niemand liebt ich - Ja, mal wieder einer dieser Posts.

    Dein Post erweckte Erinnerungen in mir. Vor ein paar Jahren hätte ich das auch schreiben können.
    Und auch heute noch habe ich Tage, an denen ich so denke.
    Das wichtigste zuerst.
    Ich denke, kein Erwachsener hat das Anrecht von außen geliebt zu werden. Manche werden es, manche eben nicht. Die wohlige Erfahrung aus der Kindheit (die viele Leute erleben durften) ist ein Liebesvorschuss. Danach ist man selbst dran.
    Man muss erst einmal sich selbst lieben und dann deine Umwelt. Dann kommt die Liebe auch wieder zu dir zurück. Meistens jedenfalls.

    Ich kenne deinen Charakter nicht, um sagen zu können, ob du wirklich unausstehlich zu den Menschen in deinem Umfeld bist.
    Menschen, die sich zB total versteifen anderen zu gefallen, ihnen alles Recht machen und lieb, nett, hilfsbereit sind, werden - leider und bedauernswerter Weise - oft von der Umwelt als nervend und aufdringlich empfunden (eigene Erfahrung)
    Wie kommst du drauf das du etwas falsch machst?
    Vielleicht sind diese Menschen falsch im Kopf?
    Ich finde ja, dass sie es sind. Denn, wenn du nicht gerade an einer psychischen Krankheit leidest, dann sind Menschen, die dir den Eindruck vermitteln nicht ok zu sein einfach scheiße.

    Im Internet wirst du, glaube ich, keine Lösung finden. Nur ein paar Anregungen, wobei Schroti ja schon ein paar Ideen hat.
    Du könntest dir einen objektiven Dritten suchen. (Arzt, Heilpraktiker, Caritas, Selbsthilfegruppe, einen Bekannten usw)
    Wenn du dir sicher bist, dass die anderen das Problem sind - lass sie links liegen und such dir neue Kontakte. Nicht aufgeben.

  6. Für den Beitrag dankt: GrayBear

  7. #4
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    Standard AW: Niemand liebt ich - Ja, mal wieder einer dieser Posts.

    Niemand mag Opfer. Sie sind anstrengend und machen Angst. Wie ein Verkehrsunfall, wirkt es überfordernd (Man hat doch noch was vir und es gibt doch andere und ich kann mich nicht in gefahr bringen, weil ich selber alleine bin. Habe mit mir gerade genug zu tun.). Du fällst darauif rein, deine Schwächen zu offenbaren. Und zack, haben sie Dich, aussortiert. Manchmal hört man deine Niedergeschlagenheit auch raus, ohne das es dir vielleicht auffällt. Viele Frauen haben schon angst, bei dem kleinsten bisschen Bedürfnis. Sie haben angst das Du sie mit "schlecher Energie"/ traurigen Gedanken ansteckst. Alle versuchen "den Moment" zu leben und immer Spaß zu haben. Da passt Du dann nicht rein oder könntest sie runter ziehen. Oder das dann für sie weniger bleibt, mit dir an der seite.

    Google mal Opferrolle. "Der der da hat, dem wird gegeben. Der der da nichts hat, dem wird alles genommen." So ist die Welt schon seit 3000 Jahren. - Frauen wollen das so. Sie wollen nicht der Grund sein, das Du ein attraktiver Mann bist. Sie wollen den attraktiven Mann, den andere Frauen stark gemacht haben. Sie wundern sich zwar, das der sich nciht zerteilen kann und keine Bindung zu Ihnen richtig entsteht, aber es ist auf kurze Sicht erstmal viel weniger Aufwand. Sie haben nichts zu geben, sie brauchen alles für Ihre Selbstverwirklichung. - Es ist komplett das Gegenteil was wir Männer suchen. Nämlich gemeinsam Stärke als Team. Definition über Gegensätze (Mann - Frau) geht nur, wenn man sich aufeinander einlässt und nciht die Rolle des anderen beansprucht. - Frauen wollen, sich GEGEN Männer durchsetzen. Die in den medien gezeichnete unabhängige Frau sein. Frauen wollen einkaufen. Sex gegen Stärke (in Deutschland ist das heute gute Laune/Spaß und sexuell großer "Herausforderung" :-)). Deutschland hat eine Kollektivistische Kultur. Alles für das gemeinnützige Ziel: "Frauen und Kinder zuerst". Es wird bis auf die Spitze getrieben (Von Männern wie Frauen). Wenn Du nicht lieferst, bist Du raus. Du hast zur Zeit ncihts zu liefern. Wenn Du was zu liefern hast, dann musst Du auch was für verlangen. Sonst wird es umsonst genommen. Und natürlich wird erstmal versucht, es ohne Sex zu kriegen. Weil es in einem solchen System / solcher Kultur erwartet wird. Wenn die Leute was von dir brauchen (Du darfst also nicht bedürftig sein), dann werden sie auch wieder freundlicher und süßer. Wie auf Daddys Schoß.

    Du musst aus der Opferrolle selber raus. So gemein das ist. Nicht weil das der Weg ist, sondern weil es unrealistisch ist, das dir jemand hilft. Es ist ein Teufelskreis dem du selber überlassen wirst. Dir bleibt also nichts, als solange zu faken, das Du kein opfer bist (wie übrigends alle das tun) bis du aus dem gröbsten der Abwärtsspirale raus bist. Darüber können wir uns auch gerne austauschen.
    Geändert von selbstexperiment (06.08.2019 um 10:14 Uhr)

  8. #5
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    Standard AW: Niemand liebt ich - Ja, mal wieder einer dieser Posts.

    Hallo Alex,

    und wenn dies der 10.000.000-ste Post zu "diesem Thema" wäre, dann ist es Dein gutes Recht, dies hier zu schreiben. Wenn sich jemand abfällig darüber äußert, dann sollte sich wohl eher diese Person fragen, was eine solche Bemerkung in einem Hilfe-Forum zu suchen hat.

    Wenn sich jemand von einem abwendet, ist das hin und wieder ein Grund zur Freude, aber eben oft auch nicht. Die Gründe dafür müssen nicht ausschließlich bei Dir liegen. Aber scheinbar erscheint Dir das gerade so und nur so. Du sehnst Dich danach, als Mensch und Partner angenommen zu werden, Deine Stärken zeigen und leben zu können, dass jemand für Dich und Du für jemanden da sein kannst. Das ist alles ehrenvoll und gut.

    Aber warum für jemanden "Glas fressen"? Ich glaube zu wissen, wie Du das gemeint hast, aber Deine Formulierung zeigt auch, wie "überzogen" Du Deine Situation gerade einschätzt. Dieses "Ich würde das für euch tun! Warum tut ihr nichts für mich?!" grenzt schon fast an Manipulation, eben weil es so übertrieben ist.

    Du kennst den Spruch "Reisende kann man nicht aufhalten". Wenn jemand gehen will, dann muss das eben so sein. Das tut weh, aber wenn diese Person bis heute keine Gründe gefunden hat, mit Dir in Kontakt zu bleiben, dann ist es wohl zu spät. Auch "Familie" ist kein Garant für einen besseren Zusammenhalt. Welche Gründe zeichnen Dich aus? Warum sollte jemand mit Dir zusammen sein wollen? Das ist keine rhetorische Frage.

    Du fragst, was Du tun kannst. Erst einmal würde ich die Gläser vor Dir in Sicherheit bringen. Und dann würde ich diese Zeit dazu nutzen herauszufinden, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Wie bist Du, wenn Dich scheinbar jeder dafür kritisiert? Manchmal kann auch an der unqualifiziertesten Kritik etwas dran sein, muss es aber nicht. Also: welche Anteile siehst Du bei Dir? Was kannst, solltest und willst Du daran ändern? Sein "Fähnchen nach dem Wind hängen" muss nicht immer von Vorteil sein, nur weil es jemand von Dir verlangt.

    Es wird also an der Zeit, dass Du konstruktiv und rational Deine Wege und Entscheidungen betrachtest und andere und bessere Entscheidungen triffst. Mir war es gestern ganz recht, alleine in meinem Wohnzimmer zu sitzen. Das ist also nichts grundsätzlich Schlechtes. Was kannst und willst Du ändern?
    Man kann über alles reden, aber verstehen muss man wollen und können.

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