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Thema: Probleme mit meinem Freund

  1. #1
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    Standard Probleme mit meinem Freund

    Hallo.
    Ich schreibe hier, da ich oft nicht genau weiß was ich in meiner Situation tun soll. Ich schildere meine Situation:

    Ich und mein Freund haben uns über Internet kennengelernt und sind gut 5 Jahre zusammen und wohnen etwa 1,5 Jahre zusammen in einer Wohnung in meiner Stadt. Zum Hintergrund zu meinem Freund: Er hatte früher Krebs gehabt und das hatte ihn schulisch aus der Bahn geworfen. Auch deshalb da er nach der entscheidenden Op aufgrund eines Fehler des Arztes immer eine heiserne Stimme hat die ihn an die Zeit erinnern und auch sein Selbstbewusstsein schwächt. Er hatte nach seinem Realabschluss keine Ausbildung gefunden und konnte dieses Jahr keine suchen da er eigendlich dieses Jahr eine Op haben wollte um die Stimme besser zu machen. Die Ärzte hatten ihn aber letztens bei der Untersuchung aber davon abgeraten und so kommt es zu keiner Besserung der Stimme.
    So lebt er mit mir hier in ihm unbekannter Stadt. Er hat hier keine Freunde, meine Familie hasst ihn (Grund liegt aber bei meinen Eltern) und so hat er seitdem er hier wohnt kein Beruf und sonstiges und geht nicht alleine raus. Es ist an sich okay da ich möchte dass er das Fernabi macht. Ich mache eine Ausbildung und regel das mit dem Geld/Amt. Ich weiß ich nehme da viel auf mich und opfer mich etwas aber ich verstehe auch dass das mit der Krankheit bestimmt starke physische Nachwirkungen hat
    Doch... trotzdem fallen mir Sachen schwer wie..
    - wenn er wegen jeder Kleinigkeit (wie Magenweh,..) Angst hat dass er wieder Krebs hat, klar versuche ich ihn zu trösten doch es ist schwer das immer wieder zu machen
    - da er sich Sorgen macht macht er oft nicht den Haushalt
    - ich ihn nicht wirklich allein lassen kann da er sich sonst allein fühlt. Ich kann nicht wirklich zu Freunden da ich vorher oft noch absage da er mich braucht (da Sorgen macht o allein ist)
    - er sich selbst bemitleidet dass er beruflich nichts hinkriegt und auch kaum Motivation hat
    - er kann überhaupt nicht mit Druck umgehen da seine Eltern früher und jetzt zuviel Druck machen
    - er ist schnell verletzt wenn ich Kritik aussprechen möchte
    - wenn er verletzt ist ich nachgebe da mich das sonst zu kaputt macht Streit zu haben
    - seitdem wir hier leben habe ich zu Weihnachten und Geburtstag keine Geschenke bekommen, da er zuviele Sorgen hatte laut ihm
    Ich erwarte nicht viel. Nur etwas Aufmerksamkeit. Und wenn es nur eine schön eingepackte Schokolade oder ein gemaltes Bildchen ist..
    - und noch einige weitere Dinge.. sin erstmal die mir direkt einfallen..

    Ich bin manchmal sehr sauer... Aber was soll ich machen. Ich liebe ihn doch muss oft soviel aufopfern sag ich mal. Ich fühl mich manchmal wie seine Mutter die sich um sich kümmert.. ich bin manchmal so müde von der Beziehung. Ich bin ein netter Mensch doch es fällt mir auch schwer so..
    Könntet ihr vielleicht Ratschläge geben?..

  2. Für den Beitrag dankt:

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  4. #2
    Steffen113389
    Gast

    Standard AW: Probleme mit meinem Freund

    Zitat Zitat von Anna.97 Beitrag anzeigen
    Hallo.
    Ich schreibe hier, da ich oft nicht genau weiß was ich in meiner Situation tun soll. Ich schildere meine Situation:

    Ich und mein Freund haben uns über Internet kennengelernt und sind gut 5 Jahre zusammen und wohnen etwa 1,5 Jahre zusammen in einer Wohnung in meiner Stadt. Zum Hintergrund zu meinem Freund: Er hatte früher Krebs gehabt und das hatte ihn schulisch aus der Bahn geworfen. Auch deshalb da er nach der entscheidenden Op aufgrund eines Fehler des Arztes immer eine heiserne Stimme hat die ihn an die Zeit erinnern und auch sein Selbstbewusstsein schwächt. Er hatte nach seinem Realabschluss keine Ausbildung gefunden und konnte dieses Jahr keine suchen da er eigendlich dieses Jahr eine Op haben wollte um die Stimme besser zu machen. Die Ärzte hatten ihn aber letztens bei der Untersuchung aber davon abgeraten und so kommt es zu keiner Besserung der Stimme.
    So lebt er mit mir hier in ihm unbekannter Stadt. Er hat hier keine Freunde, meine Familie hasst ihn (Grund liegt aber bei meinen Eltern) und so hat er seitdem er hier wohnt kein Beruf und sonstiges und geht nicht alleine raus. Es ist an sich okay da ich möchte dass er das Fernabi macht. Ich mache eine Ausbildung und regel das mit dem Geld/Amt. Ich weiß ich nehme da viel auf mich und opfer mich etwas aber ich verstehe auch dass das mit der Krankheit bestimmt starke physische Nachwirkungen hat
    Doch... trotzdem fallen mir Sachen schwer wie..
    - wenn er wegen jeder Kleinigkeit (wie Magenweh,..) Angst hat dass er wieder Krebs hat, klar versuche ich ihn zu trösten doch es ist schwer das immer wieder zu machen
    - da er sich Sorgen macht macht er oft nicht den Haushalt
    - ich ihn nicht wirklich allein lassen kann da er sich sonst allein fühlt. Ich kann nicht wirklich zu Freunden da ich vorher oft noch absage da er mich braucht (da Sorgen macht o allein ist)
    - er sich selbst bemitleidet dass er beruflich nichts hinkriegt und auch kaum Motivation hat
    - er kann überhaupt nicht mit Druck umgehen da seine Eltern früher und jetzt zuviel Druck machen
    - er ist schnell verletzt wenn ich Kritik aussprechen möchte
    - wenn er verletzt ist ich nachgebe da mich das sonst zu kaputt macht Streit zu haben
    - seitdem wir hier leben habe ich zu Weihnachten und Geburtstag keine Geschenke bekommen, da er zuviele Sorgen hatte laut ihm
    Ich erwarte nicht viel. Nur etwas Aufmerksamkeit. Und wenn es nur eine schön eingepackte Schokolade oder ein gemaltes Bildchen ist..
    - und noch einige weitere Dinge.. sin erstmal die mir direkt einfallen..

    Ich bin manchmal sehr sauer... Aber was soll ich machen. Ich liebe ihn doch muss oft soviel aufopfern sag ich mal. Ich fühl mich manchmal wie seine Mutter die sich um sich kümmert.. ich bin manchmal so müde von der Beziehung. Ich bin ein netter Mensch doch es fällt mir auch schwer so..
    Könntet ihr vielleicht Ratschläge geben?..





    Hast du mit ihm schonmal ausführlich über die Dinge gesprochen, welche er deiner Meinung nach imstande wäre zu ändern?
    Sag ihm auch was das mit dir macht, aber ohne ihn zu verurteilen oder zu kritisieren, mit viel Verständnis.
    Ängste in dem Ausmaß können extrem belastend sein, er fürchtet um sein Leben.

    Vielleicht fängst du erstmal mit Kleinigkeiten an und erzählst ihm, wie sehr du dich freuen würdest, wenn er dies oder das ändern würde.
    Wenn jedoch garnichts passiert musst du ihm die Auswirkungen bewusst machen und die möglichen Folgen, ob du ihn nun liebst oder nicht.

    Er sollte vielleicht auch mal über eine Therapie nachdenken oder ihr über eine Paartherapie.

    Daran erkennst du ob er sich ändern will oder einfach zu bequem ist.
    Er soll einfach winzige Schritte gehen, nach einem Plan, aber das sollte er aucht machen!!!

    Ach und ehe ich es vergesse, weißt du wie viele Menschen sich jemanden wie dich wünschen?
    Unvorstellbar viele!!
    Sei geduldig, verständnisvoll und mitfühlend, aber lass dich nicht verar..hen.

  5. #3
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    Standard AW: Probleme mit meinem Freund

    Vielleicht hilft euch eine Partnertherapie oder Partnerberatung.

    Bei seinen schlimmen Erlebnissen bräuchte er eine Therapie.

  6. #4
    Registriert Avatar von Schroti
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    Standard AW: Probleme mit meinem Freund

    Liebe Anna,

    du hast dir einen Waschlappen ins Leben geholt, verzeih die harten Worte.
    Wenn du ihn weiterhin pamperst und ihm alles nachsiehst, wird er nie erwachsen.
    Du hast dann ein Riesenbaby an der Backe.
    Setze ihm ein Ultimatum, nicht zum Fernabi. Zu einer gescheiten Ausbildung.

    "Aber ich liebe ihn doch!" ist ein sinnloser Spruch. damit legetimiert jeder alles.
    Wie willst DU leben?
    Welche Erwartungen hast du an eine Partnerschaft?

    (Ich kann verstehen, dass deine Familie ihn ablehnt, sorry...)

  7. Für den Beitrag dankt: -sofia-

  8. #5
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    Standard AW: Probleme mit meinem Freund

    Ich seh das, wie die poster über mir auch.

    In jeder beziehung sollte eine gewisse balance herrschen. Muß nicht immer 50/50 sein, aber schon so ausgewogen, daß beide damit zurieden sind.

    Euer verhältnis klingt aber eher nach 100/0 und dann wird so auf dauer nicht funktionieren. Fällt dir ja jetzt schon schwer. Und genau so solltest du ihm das auch erklären. Oder schreibs ihm halt und drück ihm einen brief in die hand, bevor du das haus verläßt, den er sich dann durchlesen kann, ohne daß direkt eine diskussion, nach jedem satz geführt wird.

    Ich versteh zwar das krebs schon eine riesen belastung ist, grad wenn man jung ist. Aber damit kann und sollte man nicht alles entschuldigen können und dürfen.

    Ich denke, die meisten wären nach so einer krankheit froh, dem tod von der schippe gesprungen zu sein und wären froh, das sie noch da sind und wären vor allem froh, das ihen jemand so sehr beigestanden hat.

    Aber dein freund hat sichs offenbar in der geborgenheitshängematte so bequem gemacht, das er da nicht wieder raus will und das geht halt nicht. Eine beziehung besteht immer aus geben und bekommen. Ich schreib absichtlich nicht geben und nehmen, weil ich finde, das eine beziehung kein selbstbedienungsladen ist.

    Man gibt dem menschen den man liebt etwas und bekommt aus liebe etwas zurück. Von deinem freund kommt da aber scheinbar garnichts. Also frag ihn mal woran man erkennen soll, was er für dich empfindet, wenn er praktisch nur ein zuneigungsstaubsauger ist.

    Er muß das mal erkennen, das da ein ziemlich derbes mißverhältnis herrscht und deine aufgabe ist es, ihm da so zu verklickern, das es ankommt, ohne sich in diskussionen zu verzetteln die nichts bringen. Und dann müßt ihr halt drüber nachdenken wie und wo ihr hilfe findet, wenn ihr es alleine nicht hinbekommt. Ansonsten wirst du irgendwann sowas von genug haben, daß er allein da steht. Und daran ist niemand anders schuld als er selber.

    Jede geduld endet irgendwann und die liebe auch, wenn man zu lange drauf rumtrampelt. Das mußt du ihm verständlich machen, sonst seh ich da schwarz.
    W.A.S.P. - Miss you

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