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Thema: Die Liebe und die Selbstliebe

  1. #6
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    Standard AW: Die Liebe und die Selbstliebe

    Vielen lieben Dank für Eure ausführlichen und hilfreichen Antworten - das ist tolll!
    Ich lass es mir durch den Kopf gehen und morgen mal im Alltag drauf zu achten, dann geh ich nochmal im Detail darauf ein.
    Nicht so, dass ich nicht mitlesen würde
    Gute Nacht

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  3. #7
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    Standard AW: Die Liebe und die Selbstliebe

    Hallo Baumkater

    Auf alle Details dener Frage einzugehen wärewohl ein längeres Unterfangen, aber würde gerne Rat geben indem ich mal versuche Grundsätzliches zu klären . So finde ich wichtig erst ein mal zu definieren was Begriffe wie Liebe oder Selbstliebe und Selbstbewußtsein wirklich bedeuten.
    Selbstbewußtsein ist zum beispiel nicht diesumme des beruflichen Erfolgs, des Gesellschaftlichen Ansehens oderdes"guten " Aussehens.
    Es bedeutet sich seiner Selbst bewußt zusein, das heist sie zu kennen, sich selbst so zu sehen wie man tatsächlich istmit seine stärken ,seinen Schwächen,seinen Ängsten und derIllusionen die ich mir über mich oder der Welt gemacht habe. Und wenn mir das gelingt und ich dann das was ich sehe bejahen kann ,das ist dann Selbstliebe. Das ist unabhängig davon Was andere von dir denken ,oder das man die Erwartung anderer erfüllt, sondern zu sich selbst steht, seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und sie zu erfüllen versuchet.
    Und wenn man sich selbst so annehmen und sehen kann wie ich bin , kann ich es auch bei anderen. Wenn ich Bedürfnisse in erkennen kann und darauf antworten kann ,erst dann kann ich es bei anderen. Und erst wenn ich mir selbst treu sein und zu mir stehen kann was andere sagen,erst dann kann ich auch anderen treu sein und zu ihnen stehen und das alles gehört dann zum "Lieben" . hoffedas bringt dir was LG enn0

  4. #8
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    Standard AW: Die Liebe und die Selbstliebe

    Hallo baumkater,

    ja, Selbstliebe und die Liebe zu anderen Menschen hängen zusammen. Wenn Du Dich selbst - auch mit Deinem Unterbewußtsein! - vollständig liebst, dann hast Du nach einiger Zeit mehr Liebe als Du für Dich selbst brauchst. Und diese Liebe kannst Du dann frei verschenken an andere Menschen. Und nach dem Gesetz der Resonanz und der Anziehung bekommst Du dann auch Liebe von anderen Menschen. So findest Du dann auch eine Freundin. Wenn Du dabei Schwierigkeiten hast, dann können diese aus der frühesten Kindheit stammen. An diese Zeit hast Du keine Erinnerung mehr. Dort kann etwas passiert sein, daß Dir Angst macht. Und diese Angst kann Dich daran hindern, eine Beziehung einzugehen. Da dies aus der Familie stammt, könnte Dir eine Familienaufstellung bei einem Therapeuten helfen. Dabei spielen andere Personen die Familienmitglieder. Wichtig ist, daß der Therapeut nicht die Hellinger-Methode verwendet. Denn die ist umstritten. Sondern eine andere. Recherchiere mal im Internet darüber.

  5. #9
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    Standard AW: Die Liebe und die Selbstliebe

    Dankeschön, ich hoffe ich hab genug von euren wertvollen Beiträgen mitgenommen.

    Ich denke ich kann behaupten, dass auch meine Eltern nicht besonders selbstbewusst sind. Ich habe einen zwei Jahre jüngeren Bruder, auf den ich wohl oft eifersüchtig war. In der Schule war ich zurückhaltend und ängstlich, wurde wegen der Noten später ziemlich unter Druck gesetzt. Aber ich denke, dass das ziemlich normal ist bzw. oft vorkommt heute.

    Therapie, ist so etwas teuer? Es fällt mir ehrlich gesagt schwer, diesen Weg zu gehen, weil ich mir damit ja eingestehe dass ich ein Problem habe was ich allein nicht lösen kann.
    In einigen Wochen werde ich in eine eigene Wohnung ziehen - freue mich sehr darauf. Da ich immer stark an meinen Eltern hing und zum Teil noch hänge, will ich das als einen wichtigen Meilenstein in meine Unabhängigkeit nehmen.

    Das "von allen gemocht werden" ist im Übrigen eine dieser Eigenschaften, die ich gern loswerden möchte. Bzw. ist es schön, gemocht zu werden, aber ich möchte davon nicht abhängig sein. Sympathie hat mir schon einige gute Freunde und auch lukrative Aufträge eingebracht, ich mag es, nett zu sein und mag nette Menschen. Das ist ja ganz normal. Aber mich schlecht fühlen, weil mich jemand abwertet - das sollte nicht sein.

    Es ist schwer, sich seine "Stärken und Schwächen" vor Augen zu fühlen. Ich bin ein Mensch, der Beständigkeit und Fakten mag - und eine Eigenschaft, die man sich jetzt vielleicht als "negativ" zuschreibt, kann ja auch einfach vom niedrigen Selbstwertgefühl hervorgerufen werden. Dass ich chaotisch bin zum Beispiel. Oder Eigenschaften, die ich an mir positiv sehe, aber die in Wahrheit schlecht oder zumindest nur mittelmäßig ausgeprägt sind. Alles kein Weltuntergang aber IMHO ein heikles Thema.

    Das Problem ist wohl, dass mein Selbstbewusstsein zu sehr von außen kommt als dass es durch einen echten hohen Selbstwert herbeigeführt wird. Fühle ich mich geschätzt, gebraucht, gelobt oder alleine gehört, fühle ich mich gut und wirke auch anders. So z. B. im Umgang mit freundlichen Kunden oder durch meinen Humor im Freundes- und Familienkreis.
    Nur sollte es so herum ja nicht laufen, richtig?
    Wie bringe ich meinem Hirn
    nachhaltig und dauerhaft bei, dass das nicht(!) in(!) Verbindung(!) steht?

  6. #10
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    Standard AW: Die Liebe und die Selbstliebe

    Zitat Zitat von baumkater Beitrag anzeigen
    Ich denke ich kann behaupten, dass auch meine Eltern nicht besonders selbstbewusst sind.
    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm (oder genauer: sie haben es dir schlecht vorgelebt).

    Zitat Zitat von baumkater Beitrag anzeigen
    Ich habe einen zwei Jahre jüngeren Bruder, auf den ich wohl oft eifersüchtig war.
    Das ist keine gute Idee und ist halt auch ein Zeichen von geringem Selbstbewusstsein.

    Zitat Zitat von baumkater Beitrag anzeigen
    In der Schule war ich zurückhaltend und ängstlich, wurde wegen der Noten später ziemlich unter Druck gesetzt. Aber ich denke, dass das ziemlich normal ist bzw. oft vorkommt heute.
    Normal? Bitte nicht, denn damit erreicht man eher das Gegenteil bzw. lernt alle falsche Muster.

    Zitat Zitat von baumkater Beitrag anzeigen
    Therapie, ist so etwas teuer?
    Wird normalerweise komplett von der Krankenkasse übernommen.

    Zitat Zitat von baumkater Beitrag anzeigen
    Es fällt mir ehrlich gesagt schwer, diesen Weg zu gehen, weil ich mir damit ja eingestehe dass ich ein Problem habe was ich allein nicht lösen kann.
    Naja, aber so ist es doch. Und je eher du dir das selbst eingestehst um so eher kannst du einer Verbesserung starten.

    Zitat Zitat von baumkater Beitrag anzeigen
    Es ist schwer, sich seine "Stärken und Schwächen" vor Augen zu fühlen. Ich bin ein Mensch, der Beständigkeit und Fakten mag - und eine Eigenschaft, die man sich jetzt vielleicht als "negativ" zuschreibt, kann ja auch einfach vom niedrigen Selbstwertgefühl hervorgerufen werden. Dass ich chaotisch bin zum Beispiel. Oder Eigenschaften, die ich an mir positiv sehe, aber die in Wahrheit schlecht oder zumindest nur mittelmäßig ausgeprägt sind. Alles kein Weltuntergang aber IMHO ein heikles Thema.
    Kann sein dass das schwer ist, aber es ist die einzige Lösung. Es ist eben entscheidend, sich selbst so anzunehmen und zu akzeptieren wie man nunmal ist. Dabei spielt es auch keine Rolle wie andere darüber denken (und nebenbei ich finde chaotisch nicht schlimm). Es kommt darauf an echt und authentisch zu sein und zwar egal wie das aussieht oder nicht "normal" sein könnte. Wenn du das schaffst, wird sich auch dein Umfeld ändern d.h. du wirst andere Menschen anziehen. Nämlich die, die dich dann toll finden.

    Zitat Zitat von baumkater Beitrag anzeigen
    Das Problem ist wohl, dass mein Selbstbewusstsein zu sehr von außen kommt als dass es durch einen echten hohen Selbstwert herbeigeführt wird. Fühle ich mich geschätzt, gebraucht, gelobt oder alleine gehört, fühle ich mich gut und wirke auch anders. So z. B. im Umgang mit freundlichen Kunden oder durch meinen Humor im Freundes- und Familienkreis.
    Nur sollte es so herum ja nicht laufen, richtig?
    Natürlich dürfen und sollen solche positiven Rückmeldungen dir gut tun und du darfst und sollst das auch annehmen. Aber es darf dich halt nicht ausmachen bzw. du davon abhängig sein.

    Zitat Zitat von baumkater Beitrag anzeigen
    Wie bringe ich meinem Hirn nachhaltig und dauerhaft bei, dass das nicht(!) in(!) Verbindung(!) steht?
    Mit Verbindung hat das nichts zu tun. Der Schlüssel liegt darin, wie sehr du dich selbst akzeptierst und zu dir stehst ... und zwar mit deinen Stärken aber eben auch mit den Seiten, die dir weniger gefallen. Beides bist du.

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