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Thema: Ich habe alles so satt und kann nicht mehr :( (sehr lang)

  1. #1
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    Standard Ich habe alles so satt und kann nicht mehr :( (sehr lang)

    Mein Leben war in Ordnung bist ich meinen jetzigen Ex kennengelernt habe.
    Ab da ging mein Leben fast nur noch bergab, schleichend langsam...
    Am Anfang waren meine Gefühle zu ihm noch nicht soooo stark aber nach den monaten und jahren wurde es Liebe und ich konnte mir ein leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Aber er fing dann an große Fehler zu machen. Und später hat er mich belogen, betrogen wurde handgreiflich mehrmals.
    Ich habe für mich entschieden ihn zu verlassen. Wusste noch nicht wie ich das machen sollte ( hatte auch angst vor neuen schlägen von ihm)
    Und in der Zeit habe ich durch Glück, Zufall, SChicksal was auch immer meine große Liebe wieder getroffen. Hatte viele Gepräche mit ihm und er hat mir bei gestanden mir mut gemacht ihn zu verlassen.haben uns öfter getroffen dann. (ohne das was lief da ich ja noch bei meinen Freund lebte)
    Ich bin dann auch mal übers WE zu meiner Jugendliebe gefahren und nach dem we war ich mir sicher ich will bei ihm bleiben und den anderen verlassen auch wenns ne schwere zeit wird.
    Ich bin dann nach Hause gefahren und habe mit meinen freund gesprochen das es aus ist ich nicht mehr kann und es so auch nichts mehr bringt.
    Ich bin dann mit meiner Jugendliebe zusammen gezogen. Ich habe mich so gefreut er war ein so toller mensch hat mir gezeigt was liebe bedeutet. Er hat mich auf Händen getragen und alles getan für mich.
    Doch dann kam der nächste Schock....
    Ich habe mich gewundert das er so seltsam ist- nur noch am schlafen- kaum gegessen- nicht mehr nach hause gekommen-nachts die zeit am pc verbracht ( wenn er mal heim kam)- immer heimlich telefoniert- wenn man mit ihm reden wollte war sein Blick leer und er iwie gar nicht anwesend....usw.
    dann hab ich rausgefunden das er Drogen nimmt. Er hat es abgestritten ohne ende. bis ich ihn mal erwischte. es waren endlose diskussionen die zu nichts führten. Ich wusste nicht mehr weiter. hab mir den kopf zerbrochen was ich tun könnte aber ich musste feststellen das ich das nicht kann. da er nicht bereit war damit aufzuhören weil er ja auch noch seinen besten kumpel hatte der ihn da immer wieder mit rein zog...ich habe ihn rausgeworfen... er hatte sich dann nach tagen wieder gemeldet u meinte er höre auf er will mich nicht verlieren. ich ihn wieder zurück genommen- das selbe spiel ging von vorn los.ich ihn wieder rausgeworfen er sich wieder tage lang nicht gemeldet und dann stand er wieder vor meiner tür und meinte er will aufhören und bricht den kontakt zu dem kumpel ab und geht mit mir zu ner beratungsstelle. haben wir allles gemacht und es wurde besser.
    Er wurde wieder der "alte" . Ich war glücklich trotzdem immer im hinterkopf er könne wieder damit anfangen.
    Neulich kam er er std später nach hause wie üblich... klingt komisch für aussenstehende aber ich mach mir da gleich nen kopf.aber ich habe keine beweise....
    naja er hat sich nach 3 jahren sehr verändert, vielleicht auch weil ich mich so verändert habe!? aber ich habe tausend probleme die ich alle allein bewältigen muss und wo er sich hin stellt und sagt "wird schon" sowas hilft mir nicht, ich brauche seine nähe seine liebe und manchmal auch seine hand, das er sagt komm wir schaffen das zusammen. aber von ihm kommt da recht wenig.ich muss jetzt aus meiner wohnung raus da sie unbezahlbar wird und ich bin am überlegen ob ich ohne ihn gehe und wir uns erstmal räumlich tennen sollten.
    ich leide wie verrückt weil ich manchmal nicht mehr weiter weiss.....ich komme mir vor als stehe ich völlig alleine da auch wenn er bei mir ist. er ist mir einfach keine stütze so wie ich es war für ihn immer. hab alles getan für ihn...
    ich hab einfach keine kraft mehr

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  3. #2
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    Standard AW: Ich habe alles so satt und kann nicht mehr :( (sehr lang)

    Hallo,

    inwiefern genau, warst du denn seine Stütze? Indem du einen kranken Menschen 3x rausgeworfen hast? Ihr habt beide eure Probleme und könnt euch beide gegenseitig nicht helfen. Und es gab auf seiner Seite ja auch eine längere Phase, in welcher er immer zu dir stand und alles für dich getan hat. Nur eben nicht mehr wenn Drogen im Spiel sind. Also tue dies nicht so einseitig bewerten.

    Was steht jetzt unterm Strich? Das du 2 Ex Freunde hast? Und? Ich habe mehr Ex Freundinnen als zwei. Deshalb ist mein Leben aber nicht kaputt. Warum deins?

  4. #3
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    Standard AW: Ich habe alles so satt und kann nicht mehr :( (sehr lang)

    Hallo Snoopyalex :-)

    Eine Beziehung zu einem Suchtkranken Menschen ist äusserst anstrengend, Kräfte zehrend usw. und vor allen Dingen gefährlich... (sprech da aus eigener Erfahrung).

    Du hast für ihn und sein Leben immer Verantwortung übernommen, die Bude läuft anscheinend auch auf Dich und Du kümmerst Dich anscheinend auch um alle anderen Belange die das Leben / Überleben so mit sich bringen. Alle Aufgaben scheinst Du übernommen zu haben und hast nichts abgegeben, alles immer schön gemeistert usw. - ihm aber auch keine Dinge mehr übertragen...
    Auf Dauer für einen Partner und sich selbst allein die Verantwortung zu übernehmen ist nicht gesund...

    Dir den Vorwurf anhören das Du einen Kranken mal rausgeschmissen hast brauchst Du nicht denke ich. Gerade solche Massnahmen sind leider notwendig wenn man mit einem Suchtkranken zu tun hat. Das allerdings immer auch seinen "besten" Kumpel für seine eigenen Süchteleien mitverantwortlich machte spricht auch nicht gerade für ihn. Nun ja ... Das erste Motto sollte immer lauten "Hilfe zur Selbsthilfe" und dazu gehört eben auch schon mal so ne krasse Massnahme wie ein Rauswurf damit Person Suchtkrank auch mal was ändert. Ist leider nun mal so und funktioniert nicht anders.

    Wenn jemand allerdings dann auch wieder soweit aufgeräumt ist das er sein Leben wieder selbstverantwortlich meistern kann wirds auch Zeit das man gewisse Verantwortungen auch wieder zurückgibt und anfängt auch wieder mal ein bisschen mehr auf sich selbst zu schauen.
    Diesen Part scheinst Du irgendwie verpasst zu haben und nun kommt es Dir wohl so vor als stündest Du mit all den Belastungen mal wieder alleine da. Der Spruch " Ach wird schon gut werden" - hmmh. Man kanns ihm eigentlich nicht verübeln, oder? Schliesslich war das ja in der Vergangenheit ja auch immer so weil Du so fabelhaft alles gemanagt und Dich um alles gekümmert hast... Du die Verantwortungen immer an Dich nahmst...

    Hast Du Dich schon mal mit dem Thema Co-Abhängigkeit beschäftigt?

    Ich empfehle Dir dazu mal diesen Artikel hier, der beschreibt das ziemlich kurz und schlüssig, ansonsten kann man unter dem Thema noch sehr viel anderes im Netz finden:
    http://www.enjoyliving.at/geistseele...engigkeit.html

    Ich hab das jetzt nur mal angeregt weil ich damals auch mal in so einer Situation steckte und ich hier so ein bisschen das Gefühl habe das es in eine ähnliche Richtung geht....

    Und was das weitere gemeinsame Leben angeht... einfach noch mal drüber schlafen. Vielleicht hilft es Dir auch wenn Du ihn mal ein bisschen mehr in die Verantwortung nimmst, hört sich ja schon fast so an als würdest Du die Wohung alleine finanzieren usw. ....
    Geändert von Tangolito (16.03.2013 um 23:50 Uhr) Grund: falscher link...
    Lieben Gruß

    Tangolito :-)

    Ganz und gar man selbst zu sein, kann schon einigen Mut erfordern !!! (soll die Loreen mal gesagt haben)

  5. Für den Beitrag dankt: Snoopyalex

  6. #4
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    Standard AW: Ich habe alles so satt und kann nicht mehr :( (sehr lang)

    Vielen Dank @ Tangolito. Ich lass mir sicherlich nicht vorwerfen einen "armen kranken" menschen 3x rausgeworfen zuhaben, denn 1. hab ich das gemacht nachdem reden nichts mehr gebracht hat und ich ihm 2. die Augen öffnen wollte. Ich habe keine andere Möglichkeit mehr gesehen um ihm bewusst zu machen was er aufs Spiel setzt. Ich konnte mir einfach nicht mehr mit anschauen wie er sich selber kaputt macht. es ha mir verdammt weh getan dabei zu zuschauen. Als ihm das nach der zeit klar wurde das es bald zu spät ist hat er ja eingesehen das er Hilfe brauch und ICH war da (sonst keiner) und hab ihm den Rücken gestärkt war da wenn er reden wollte, hab ihn zu beratungsstelle begleitet und und und.
    ich hatte oft das Gefühl das mich diese Situation mehr kaputt macht als ihn. Aber ich musste strak sein und ja ich hab ihm ALLES abgenommen in dieser Zeit. Ich musste mich um alles alleine kümmern ich hatte niemanden der gesagt hat "komm ich nehm dir mal was ab". Ich hatte auch mit meinen "sorgen zu kämpfen" die ich so nicht genau ausbreiten möchte aber die sind auch nicht ohne und dann noch seine...
    Und irgendwie steh ich jetzt immer noch alleine da.
    Er brauch sich wirklich um nichts kümmern und mir scheint es auch so als will er es auch nicht er ruht sich regelrecht darauf aus das ich das schon alles mache und hin kriege. Aber ich denke das ich dann auch keinen Partner brauche?!
    Ich hänge sehr an ihm und es war ja auch nicht immer alles doof ich wünsche mir nur einfach die zeit zurück wo alles noch io war.
    Ich weiss einfach nicht wie ich ihm klar machen soll das er sich mehr mit einbringen muss, das es so einfach nicht merh weiter geht. ich geh wirklich daran zu Grunde. Ich habe so oft versucht ihm das alles klar zu machen aber irgendwie scheint er nicht zu verstehn das ich kurz davor bin zu sagen " es bringt nichts mehr" .

    Vielen lieben dank für den hilfreichen Link

  7. #5
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    Standard AW: Ich habe alles so satt und kann nicht mehr :( (sehr lang)

    Hallöchen,

    Du schreibst: Aber ich musste strak sein und ja ich hab ihm ALLES abgenommen in dieser Zeit. Ich musste mich um alles alleine kümmern ich hatte niemanden der gesagt hat "komm ich nehm dir mal was ab". Ich hatte auch mit meinen "sorgen zu kämpfen" die ich so nicht genau ausbreiten möchte aber die sind auch nicht ohne und dann noch seine...


    Ich denk mal nicht das er Dir sagte Du MUSST stark sein und sich seiner Probleme komplett annehmen usw. das war Dein eigener Wille und Entschluss.
    Ihm jetzt auf einer Seite den Vorwurf machen, das getan zu haben, ist nicht richtig. Du hättest Dich auch nachdem es bei ihm wieder alles im Lot war wieder zurücknehmen müssen, haste aber nicht gemacht und stattdessen weiterhin alles auf ihn ausgerichtet um vor allen Dingen ja auch wohl in dem Moment die komplette Kontrolle weiterhin zu behalten...

    Ich weiß hört sich gerade krass an, ist aber nicht so gemeint. Co-abhängiges Verhalten ist schleichend, man merkt sowas wohl immer erst wenn man da schon ziemlich weit drinhängt...

    Aber eins ist auch klar:

    Nicht er muss jetzt in erster Linie was ändern - damit sich was ändert - sondern Du.

    Dich nun selbst zu bemitleiden, weil Du Dich hast aussaugen lassen energiemäßig wie ein Schwamm, die ganze Beziehung nun in Frage stellen und ihn als Person im besonderen, ist auch nicht die richtige Lösung. Denn ein sehr großer Anteil liegt an Deinem eigenen Verhalten bei der ganzen Geschichte und ich denke jetzt mal das es Zeit wird sich und seine eigenen Anteile da auch mal unter die Lupe zu nehmen.... Versuchs mal - ich nehme mal an Du wirst erstaunt sein über Dich selbst und Dir werden einige Dinge wie Schuppen von den Augen fallen.

    Wann hast Du angefangen Dich emotional in einer Form abhängig zu machen?
    Warum?
    Weshalb?
    Was waren Deine Beweggründe, was war der Motor?
    Wo bist Du geblieben?

    Versuche mal das Bild hinter dem Bild zu sehen....

    Ihn nun auf irgendeine Weise verantwortlich zu machen für Dein eigenes Handeln und nicht Handeln ist sicher nicht der Weg der Dich zu Dir selbst führen wird...

    Vielleicht kommst Du auch weiter in dem Thema Co, wenn Du Dich da mal eingehender mit beschäftigst - mir scheint da liegt der Hund begraben :-)
    Lieben Gruß

    Tangolito :-)

    Ganz und gar man selbst zu sein, kann schon einigen Mut erfordern !!! (soll die Loreen mal gesagt haben)

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