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Thema: Mein Mann sagt nach 22 Beziehung und 14 Jahren Ehe, dass er mich nicht mehr liebt

  1. #1
    Gast
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    Standard Mein Mann sagt nach 22 Beziehung und 14 Jahren Ehe, dass er mich nicht mehr liebt

    Hallo, mir geht es gerade ziemlich schlecht und ich bin hin und hergerissen. Die Vorgeschichte: Zu Beginn unserer Beziehung vor 22 Jahren gab es ein Mädel, dem mein Mann verfallen war. Dieses Mädel hat mit ihm gespielt und er hat es nicht gemerkt. Er meinte, sie seien nur Freunde-aber sie hat ihn geholt und weggestoßen und hat mir immer wieder gesagt: "Ich brauche nur mit dem Finger zu schnippen-und schon kommt er zu mir ". Er hat damals auswärts gearbeitet und ist bevor er heim kam immer erst zu ihr gefahren, war mit ihr im Urlaub-obwohl auch sie in einer Beziehung war. Ich war ziemlich verletzt - vielleicht auch naiv. Irgendwann sagte ich ihm damals, dass ich das nicht mehr aushalte, da es einfach zu weh tut. Ich gab ihn frei und wollte Schluß machen. Aber das wollte er nicht. Er schwor mir die große Liebe. Daraufhin meinte er, er würde den Kontakt abbrechen, da er mich liebt. Dies tat er dann auch-dachte ich jedenfalls.
    Wir haben uns dann eine tolle Zukunft aufgebaut, wir haben zwei Kinder bekommen, sein Haus gebaut und ich dachte, es wäre alles in Ordnung. Sicher gab es hin und wieder Streit-aber wo gibt es das nicht. Im Großen und Ganzen waren wir glücklich. Vor etwa 3 Jahren habe ich mich dann selbstständig gemacht und viel Energie in unseren Traum von Selbstständigkeit gesteckt, da mein Mann meinte, dass ich die Firma aufbauen solle und er dann endlich nicht mehr diesen Druck in seinem Job aushalten müßte. Es war keine leichte Zeit - weder für ihn noch für mich - es hat viel Kraft gekostet - aber ich war mir sicher, dass wir diese Zeit mit Liebe überstehen würden. Sicher merkte ich, dass es ihn anstrengte-vielleicht mehr, als er vorher gedacht hatte, denn plötzlich war ich nicht die, die alles organisiert und zusammenhält. Der Haushalt und die Aufgaben mit den Kindern mussten nun geteilt werden - zu Spitzenzeiten musste er viele Dinge allein stemmen. Aber wir haben uns immer gegenseitig aufgebaut und uns gesagt, dass wir die harte Zeit bald überstanden haben und dann wieder viel mehr Zeit für uns haben würden. Sicher merkte ich, dass er sich von mir entfernte-ich sprach ihn an, aber er meinte alles sei gut. Es tat weh immer mehr zusehen zu müssen, wie liebevolle Gesten meinerseits nicht mehr wahrgenommen wurden, wie Zärtlichkeiten weniger wurden, er immer öfter irgendwas zu tun hatte, nur um nicht da sein zu müssen. Aber ich liebte ihn und ging davon aus, dass es seine Art sei, den Streß abzubauen. Er ließ sich plötzlich gehen-nahm sehr viel zu und wurde oft unsachlich. Ich fragte ihn jedesmal, was los sei - wie er sich fühlt. Aber jedesmal erhielt ich keine richtige Antwort. Er meinte, er hätte Streß, alles sei in Ordnung. Und dann plötzlich fing er an abzunehmen, seinen Stil zu ändern, Sport zu treiben - das wollte er wohl schon immer. Er war viel unterwegs-bei Kumpels und Bekannten-da war er auch wirklich-das weiß ich. Wenn er zu Hause war, war trotzdem nicht da. Er war oft abwesend und hörte nicht zu, wenn wir etwas besprachen. Für unsere Kinder war er kaum noch greifbar-darum hatte ich das Gefühl auffüllen zu müssen. Ich war immer für sie da - führte meine Firma - ich habe keine Angestellten oder so - und somit liegt die ganze Arbeit bei mir. Ich erledigte den Haushalt, war Seelsorger für unsere Mädels, Fahrdienst, Haushälterin - und die Frau die alles falsch machte. So fühlte ich mich.
    Letztes Jahr im Sommer fuhren unsere Mädels ins Ferienlager-seit Jahren die erste ganze Woche ohne Kinder - wie habe ich mich gefreut. Endlich Zeit für Zweisamkeit. Aber mein Mann ging mir aus dem Weg-egal was ich anstellte - wie sehr ich mich um ihn bemühte - er ging mir aus dem Weg. Ich hielt es kaum noch aus. Zugegeben - ich reagierte in meiner Verzweiflung auch oft mit Vorwürfen - denn Einsamkeit in einer Beziehung ist das Schlimmste was man sich vorstellen kann. Eines Abends meinte mein Mann er bräuchte mal Zeit für sich und würde eine Lagerfeuer machen wollen. Gut dachte ich - er möchte abschalten. Ich zog mich also taktvoll zurück. Irgendwann in der Nacht hielt ich es nicht mehr aus - ich ging raus und hörte seine zärtliche Stimme, Worte die ich nicht verstehen konnte. So ging ich näher ran und hörte Sätze wie " ich hab das alles nur für Dich getan...." "Ich fühle mich so leer ...." ..... alles habe ich nicht verstanden, da sich plötzlich alles um mich herum gedreht hat. Was sollte ich tun - ich ging hin und fragte ihn mit wem er denn telefoniert hatte. Er meinte mit seinem Kumpel. Daraufhin bat ich ihn mich nicht anzulügen - und dann kam der Hammer - seine damalige Liebe.....mit er habe er schon länger wieder Kontakt ... er erzählte mir dann, dass er mich nicht mehr liebt, dass er so gern mit ihr telefoniert, dass sie ihn so gut versteht und dass er damals nicht aus Liebe zu mir, sondern unter Druck den Kontakt abgebrochen hatte. Er erzählte mir über sie und verstand nicht, dass ich sie nicht mag. Sie sprach abfällig über ihre Kinder - das was er sonst so verachtete faszinierte ihn plötzlich. Sie hatte keine Freunde- er fragte nicht warum wohl-er verstand es nicht. Sie erzählte ihm, dass sie ihren Mann schon ein paar mal betrogen hatte-aber das fand er normal.....
    Zwischendurch sei erwähnt, dass mein Mann dieses Jahr 40 Jahre wird, ein immer sehr zuverlässiger und ehrlicher Mensch war, auf den sich jeder immer verlassen konnte - eben der typische Mann, der anfällig für Midlife-Crises-Symptome ist.
    Ich brach zusammen, meine Welt, meine Träume, meine Ängste, meine Befürchtungen .... alles mit einmal zu verarbeiten war zuviel. Ich weinte und flehte, dass er mir erklären sollte, wie das kommen konnte.
    Wir redeten dann viel - keine Vorwürfe - Gespräche über Überlastung und Einsamkeit, über Hoffnungen und Wünsche. Wir redeten viel und mein Mann schwor mir, dass nach diesen vielen Gesprächen und den schönen Stunden, die wir uns machten, seine Liebe wieder da sei - sie wäre nur verschüttet gewesen unter seiner Verzweiflung und Trauer, die er wohl empfunden hatte. Er hatte sich oft unverstanden gefühlt und gemacht und "funktioniert". Wir hatten super schöne etwa 3 Monate - ich fühlte ihn wieder, wir hatten tollen Sex, wir unterstützten uns und kamen zu Ruhe. Und ich bat meinen Mann mich nie wieder anzulügen. Das schwor er mir. Einzig der bittere Beigeschmack, dass er meinte, er hätte zu seinem Ex-Schwarm gern Kontakt, da sie ja auch so einsam sei-verheiratet, zwei Kinder und einen Mann der eine große Firma führt und daher so wenig Zeit für sie hat....die Arme. Es war ihm egal, dass ich ihm sagte, dass es mich zutiefst verletzt. Dass ich erst wieder Vertrauen aufbauen müsse....Habe ich die Zeichen nicht bemerkt-wollte ich sie nicht bemerken? Ich war verletzt, da mich meine Vergangenheit wohl nie loslassen würde. Ich redete mir ein, dass ich das völlig übertrieben sehe - ich litt leise und manchmal laut. Im Inneren spürte ich, dass mein Mann wohl doch nicht zurück gekommen sein konnte. Ich weiß nicht ob ihr das Gefühl kennt, wenn man mit jemanden derart verbunden ist ... und spürt, dass er nicht die gleiche Verbundenheit empfindet. Am Anfang sprach er von Angst, dass er alles wieder so an sich ranlassen würde und ihn das wohl so sehr verletzen würde-aber er schwor mir Liebe. Es wurde Monat für Monat schlimmer - ich spürte seine Verzweiflung, ich hatte das Gefühl er würde mich dafür hassen - ich gab ihm meine Liebe - er nahm sie nicht wahr. Dann fing er an seinen Frust an unseren Kindern auszulassen. Er war immer seltener zu Hause, hörte nicht zu, schrie die Kinder an, schrie mich an...war nur noch genervt und ich versuchte ihn zu retten. Ich zog mich zurück, damit ich nicht nerve, ich stürzte mich auf meine Kinder und in meine Arbeit. In meiner Beurteilung würde stehen: " Sie war bemüht den Anforderungen gerecht zu werden..." Manchmal fehlte mir die Kraft, dann stand ich wieder auf. Ich versuchte es mit Verständnis, aber das war nicht erwünscht-ich versuchte es mit viel Liebe-aber das wurde nicht gesehen. Irgendwann hatte ich keine Kraft mehr, denn immer wenn ich ihn fragte, sagte er er liebt mich noch, sei nur gerade im Streß.....aber ich habe es gespürt...ich wollte es nicht wahr haben. Es gab auch tolle Tage in dieser Zeit-keine Frage-aber ständig hatten wir Angst, einen Fehler zu machen und unseren Papa damit aufzuregen...
    Ja und letzten Samstag - nachdem ich ihm erklärt hatte, dass er mich damit demütigt, dass mittlerweile über mich gesprochen würde, da mein Mann in unserem Supermarkt und eigentlich überall wo ihm Frauen begegnen mit geschwollener Hahnenbrust flirtet. Ich sagte ihm, dass ich das nicht mehr aushalte und am härtesten traf mich die Aussage, dass meine Kinder schon gar nicht mehr nach Hause kommen wollten, da es so schrecklich ist.
    Ich möchte zwischendurch erwähnen, dass ich nicht die ganze Schuld auf meinen Mann schieben möchte - ich habe auch ab und zu die Nerven verloren - nie den Kindern gegenüber - aber meinem Mann gegenüber.
    Ja also am letzten Samstag dann sagte er mir, dass es ihm so schlecht geht, da seine Liebe nur vorgespielt war. Es würde ihm so schwergefallen sein, einer Frau mit der er so lange zusammen war, zu sagen, dass er sie nicht mehr liebt und es tut ihm leid. Ich sei ja so nett und lieb, aber er fühlt sich leer, erdrückt und überfordert. Und dann sagte er, dass er nur mit mir geschlafen hätte, damit seine Lüge nicht auffliegt. Das war vielleicht ein Schlag ins Gesicht - 1 Jahr Lug und Betrug. Ich dachte ich dreh durch. Ich bin sofort zu meiner Freundin und habe dort meinen ersten Schmerz abgeladen. Nach 3 Stunden bin ich wieder heim und dachte für mich "SEI STARK. DIESES SCHWEIN HAT DAS NICHT VERDIENT - DAS BEKOMMST DU HIN - DIESE ERNIEDRIGUNG MUSST DU DIR NICHT GEFALLEN LASSEN" Das Problem ist aber, dass er durch seine Art alles nur viel schwerer macht. Er ist plötzlich wieder da - er hört seinen Kindern zu, man hat das Gefühl er kommt gern wieder nach Hause, er ruft sehr oft von Arbeit aus an, er sagt mir, dass er nichts mehr fühlt. Nur Leere - aber Erleichterung- der Druck sei weg. Er will uns unterstützen - die noch zu erledigenden Dinge fertigstellen, uns den Weg ebenen, unsere Angelegenheiten ordnungsgemäß regeln, so dass die Kinder und ich sorgenfrei leben können. Er will gern noch bei uns wohnen und Zeit mit uns verbringen und er weiß nicht was die Zukunft bringt - aber er liebt mich eben nicht mehr. Aber ich bilde mir ein, in seinen Augen sehe ich Liebe, er schaut mich nur aus Versehen direkt an - ansonsten versucht er auszuweichen, er hat oft aus Versehen Zärtlichkeit in seiner Stimme, er umarmt mich, wenn er geht. Er hat gesagt, er will nicht mit mir schlafen, da er nicht mehr lügen will-aber er will irgendwie nicht richtig gehen. Er sagt, wenn ich denke, dass er gehen soll, soll ich es sagen, dann würde er es tun - aber er will immer für uns da sein. Ich verstehe das alles nicht! Was soll ich machen. Ich habe in einem Ratgeber gelesen, man soll auf Abstand gehen, damit der Partner eine Möglichkeit hat, sich evtl. über seine Gefühle im klaren zu werden. Dort schreibt man, dass der Partner vielleicht aus der erdrückenden Nähe fliehen will - aber genau das macht mein Mann mir zum Vorwurf - er meint, dass er meine Nähe oft vermisst hat-widerum aber das Gefühl hatte, dass ich ihm zu nah war.... VERSTEHT DAS JEMAND?
    Ich weiß nicht weiter - ich weiß nur, dass ich ihn trotzdem immer noch WAHNSINNIG liebe. Ich will ihn zurück-aber nur, wenn er mich WIRKLICH noch liebt - nicht aus Mitleid, Pflichtgefühl oder so - ich meine aus LIEBE! Aber wie soll er das erkennen, wo ich doch derzeit das Gefühl habe, er will es gar nicht. Aus welchen Gründen auch immer. Ich habe ihn gebeten, bestimmte "Knöpfe" nicht zu drücken, damit ich nicht weinen muss - vor ihm. Aber hin und wieder drückt er wieder diese Knöpfe....ich weiß nicht warum-vielleicht kann er es nicht leiden, dass ich mich damit abgefunden habe, dass der Kampf vielleicht schon verloren ist. Ich habe mir vorgenommen um ihn und vor allem unsere Liebe zu kämpfen - aber mache mir auch nichts vor. Denke ich....Aber was ist richtig-was ist falsch. Ich möchte auch nicht auf mir rumtrampeln lassen. Ich habe das letzte Jahr so sehr gelitten - ich leide immer noch - aber ich habe auch Verantwortung. Soll ich ihn bitten, erst einmal auszuziehen. Er möchte das nicht und ich habe Angst, dass es falsch ist. Aber vielleicht findet er sich dann wieder? Oder er ist dann sauer.... Ich habe ihn heute früh gebeten, sich bitte ein anderes Schlafzimmer einzurichten, da ich es kaum ertrage neben ihm zu schlafen ... Kann mir jemand sagen, was richtig und was falsch ist? Wie verhalte ich mich richtig-ohne egoistisch zu sein, ohne Mitleid zu erregen - sondern im besten Fall seine Gefühle für mich wieder aufleben zu lassen, sofern noch welche da sind...wie lange soll ich ihn bleiben lassen....

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  3. #2
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    Standard AW: Mein Mann sagt nach 22 Beziehung und 14 Jahren Ehe, dass er mich nicht mehr liebt


    Hallo,
    Das ist alles ziemlich kompliziert und hart ! Aber,eins musst du bitte bedenken : es ist nicht deine Schuld. Es war ganzalleine die Wahl deines Mannes, sich so zurückzuziehen von dir, und auch war esalleine seine Wahl wieder Kontakt mit seiner ehemaligen Freundin aufzunehmen!

    So wie du alles hier beschrieben hast, hast du dir ja immerwieder Mühe gegeben auf ihn zu zugehen. Also fang bitte nicht an, dich fürirgendetwas verantwortlich zu machen. Dass du in deine Firma viel Zeitinvestiert hast, ist ja zu verstehen. Du hast dir die Mühe für dich selber undfür deine Kinder gemacht, und auch für deinen Mann. Also keine Selbstvorwürfemachen, bitte. Leider machen Frauen das viel zu oft, sie gehen Fehler bei sichsuchen um die Taten ihres Mannes oder Freundes zu rechtfertigen. Bitte tu dasnicht!

    Ich weißnicht ob ihr das Gefühl kennt, wenn man mit jemanden derart verbunden ist ...und spürt, dass er nicht die gleiche Verbundenheit empfindet.“ Ja- das kenneich genau! Von meinem Ex.

    Aber wieich das sehe, will dein Mann nicht einfach so gehen. Er hat dir gesagt, dass erdich nicht mehr liebt, das ist furchtbar. Trotzdem ist er, so glaube ich, einMensch der nicht einfach wegläuft. Deswegen bleibt er bei dir und eurenKindern. Er liebt ja seine Kinder. Und auch wenn er sagt er liebt dich nicht,so wird er sich trotzdem noch an dich gebunden fühlen, vielleicht nur noch durcheinen Hauch von Liebe, vielleicht aber auch nur wegen Gewohnheit oder ausemotionalen, sozialen, moralischen, oder finanziellen Gründen…

    „abergenau das macht mein Mann mir zum Vorwurf - er meint, dass er meine Nähe oftvermisst hat-widerum aber das Gefühl hatte, dass ich ihm zu nah war....VERSTEHT DAS JEMAND?“

    Nein, tutmir Leid, das verstehe ich nicht…



    „Aber wasist richtig-was ist falsch. Ich möchte auch nicht auf mir rumtrampeln lassen.Ich habe das letzte Jahr so sehr gelitten - ich leide immer noch - aber ichhabe auch Verantwortung. Soll ich ihn bitten, erst einmal auszuziehen“

    Duleidest, das ist normal. Aber ich glaube, ja, du solltest ihn auf jeden Fallbitten auszuziehen!! Denn dein Leiden wird durch das tägliche Wiedersehen, dielangen oder kurzen Gespräche, die fehlenden Streicheleinheiten, und durch allesrund herum nur verschlimmert. Ausserdem denke ich, dass du obwohl du ihn liebsteinen Schlussstrich ziehen solltest. Dein Mann hat dich belogen und sagt erliebt dich nicht mehr. Ich finde, er versucht trotzdem das Richtige zu tun,sonst währe er ja wohl nicht ehrlich zu dir gewesen, aber das beste für dichwähre jetzt Abstand!

    Ichmeine, es kann doch nicht sein, dass ihr noch in einem Bett schlaft, obwohl erdich nicht mehr liebt! Ich sehe, du leidest sehr darunter. Sag ihm klipp undklar dass du das nicht mehr erträgst und Abstand willst. Denn glaub mir, das wäredas Beste. Du musst etwas Zeit für dich gewinnen, über alles nachdenken könnenund auch Zeit mit deinen Kindern verbringen, ohne dass er dauernd da ist unddich VERWIRRT.

    Das mitden Gesprächen hat nicht geklappt, noch mehr mit ihm zu reden würde nichtsbringen. Er kann sich ja nicht zu seinen Gefühlen zwingen. Kannst du denn nichtfür eine Weile weggehen? Zu einer Freundin mit oder ohne deine Kinder? Dannhättest du auch mal Tapetenwechsel. Wenn nicht, sag ihm, dass er ausziehensoll. Anders geht es meiner Meinung nach nicht. Glaube mir, das weiss ich ausErfahrung: WENN DU IHN NICHT MEHR JEDEN TAG SEHEN MUSST, WIRST DU VIEL VIELWENIGER LEIDEN! Aus den Augen aus dem Sinn, so wird es nicht sein. ABER DUWIRST WENIGER LEIDEN.

    Du musstjetzt Mut haben! Denn es muss sich etwas ändern.

    Bitteverzeih, wenn meine Tips nicht so hilfreich sind

    Ichwünsche der wirklich alles Glück der Welt und viel Erfolg!!!

  4. #3
    Registriert Avatar von -sofia-
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    Standard AW: Mein Mann sagt nach 22 Beziehung und 14 Jahren Ehe, dass er mich nicht mehr liebt

    Warum willst du ihn zurück?

    Er knallt dir vor den Kopf, daß er dich nicht mehr liebt und schon länger Kontakt mit seiner Jugendliebe hat. Du managt Haushalt, Beruf , Kinder und hälst ihm den Rücken frei damit der Herr Gemahl am Lagerfeuer abschalten kann, weil er sich ja so leer fühlt. Was ist mit dir?
    Du warst so beschäftigt damit ihm alles recht zu machen und zu Kreuze zu kriechen, daß du auf der Strecke geblieben bist und entschuldigst sogar noch sein Verhalten mit der Midlife Krisis.
    Ich halte eine Trennung zum gegenwertigen Zeitpunkt für die beste Lösung. Ich meine damit eine räumliche Trennung, nicht eine Trennung unter einem Dach, damit er seinen Frust nicht weiter an euren Kindern auslassen kann. Die Zeit der Trennung würde ich an deiner Stelle dazu nutzen um darüber nachzudenken ob eure Ehe für dich noch Sinn macht und um zu reflektieren ob du weiter mit so einem unentschlossenen Partner, der dir diesen Hick Hack zumutet noch eine Zukunft siehst.

    LG Punto

  5. Für den Beitrag danken: AnnastehtimWald, frame

  6. #4
    lifeaccordingtome
    Gast

    Standard AW: Mein Mann sagt nach 22 Beziehung und 14 Jahren Ehe, dass er mich nicht mehr liebt

    ganz objektiv... Punto hat zu 100% Recht.

  7. #5
    Gast
    Gast

    Standard AW: Mein Mann sagt nach 22 Beziehung und 14 Jahren Ehe, dass er mich nicht mehr liebt

    Guten Morgen, vielen vielen lieben Dank für diese klaren Worte. Gestern habe ich leider erfahren, dass er sich in meiner Verwandschaft böse und schlecht über mich geäußert hat.... ich denke Ihr habt recht. Wenn er mich so sieht, wie er es momentan sieht, will ich ihn sowieso nicht zurück. Außerdem erfuhr ich gestern durch einen dummen Zufall, dass er auch nachdem er mir gesagt hat, dass er mich nicht mehr liebt und ab jetzt wirklich ehrlich sein will, wieder gelogen hat... diese ewige Lügerei macht mich wahnsinnig! Ich habe nicht gefragt, wo er war - ich habe es eigentlich auch gar nicht wissen wollen, aber er erzählte von sich aus, dass er sehr lange bei seinem Freund gewesen sei um mit ihm zu reden. O.K. dachte ich. Dann erzählte er von der neuen Freundin seines Kumpels, die aber nur kurz da war und so weiter. Und gestern erfahre ich, dass mein Mann nur kurz dort war, weil eben die neue Freundin seines Freundes da war.... WAS SOLL DAS? Muss man sich denn Lügen ausdenken, auch wenn man nicht gefragt wird...muss man nach einer derart verletztenden Wahrheit überhaupt noch lügen?
    Ich habe gestern lang und breit mal hin und her mit meiner Freundin geredet-bin von Wut in Verzweiflung, dann in Verständnis, in Mitleid verfallen und ganz am Schluss habe ich eingesehen, dass ich ihn gehen lassen muss. Ich hoffe nur, dass ich heute stark genug sein werde, wenn er heim kommt. Ihm ohne Vorwürfe zu machen - denn ich gebe zu - ich bin total verletzt über diese Lügen und vor allem über das was er in meiner Familie über mich erzählt - wie er mich sieht - das erschreckt mich total.... er hält mich für eine egoistische eingebildete arrogante Frau.... AU!!!!!! und das in meiner Verwandschaft.... Naja wie auch immer - ich hoffe, dass ich heute stark genug bin. Meine Kinder sind sehr lieb zu mir und geben mir Kraft. Meine Große ist 16 Jahre und hat gestern zu mir gesagt : " Mama wozu quältst Du Dich so sehr, wenn er Dich doch sowieso nicht mehr will" Und dann meinte sie in ihrer grenzenlosen Klarsicht: Mama laß den Papa gehen-wegen uns musst Du das hier nicht aushalten. Uns ist es lieber ihr wohnt getrennt, als wenn ich jeden Tag zusehen muss, wie er dir immer und immer weh tut und du tapfer lächelst. Und wenn er dich irgendwann zurückwill, dann muss er darum kämpfen un er darf nur zurück, wenn er ohne wenn und aber und mit alles Konsequenzen zurück kommt. Ich dachte ich muss das aushalten für meine Kiddies - aber das muss ich gar nicht. Ich muss schon stark sein - später - wenn ich nicht mehr am Boden liege. Aber dann nur für mich und für meine Mädels. Ich bin froh, dass ich die Kinder und meine Freunde habe, die mir sagen, dass ich so wie mich mein Mann momentan sieht, überhaupt gar nicht bin. Vielleicht ist es so, dass er erst sehen muss, um zu verstehen, was er angerichtet hat - vielleicht muss er mich erst vermissen, um wirklich zurück zu wollen. Meine Cousine hat gestern zu mir gesagt, ich solle eine PRO und CONTRA Liste anfertigen. Diese soll ich mir dass groß in mein Büro hängen - und wenn es sein muss überall dort hin, wo ich sie brauche. Ich weiß dass unter CONTRA stehen wird, dass ich den Mann, der er derzeit ist nicht zurück haben will, da er mich nach und nach mit seinem derzeit grenzenlosen Egoismus kaputt spielen würde. Ich nehme den Mann, der er einmal war schon zurück - mit Kusshand - all seinen Ecken und Kanten und Macken - aber er muss dann um mich kämpfen, um mir zu beweisen, dass er es diesmal wirklich ernst meint. Und wenn dieser Tag nie kommen wird, dann bin ich bis dahin stark genug, um wieder geradeaus gehen und sehen zu können. Hoffe ich.....
    Schlussendlich ist es so, dass man sowieso nicht weiß was richtig und was falsch ist - aber solange da Menschen sind, die einen lieben - genauso wie man ist - ist es doch etwas leichter.
    Also drückt mir die Daumen!!!! :-)

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