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Thema: Lieblingsgedichte

  1. #41
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    HERBST

    Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
    Als welkten in den Himmeln ferne Gärten,
    Sie fallen mit verneinender Gebärde.

    Und in den Nächten fällt die schwere Erde
    Aus allen Sternen in die Einsamkeit.

    Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
    Und sieh dir andre an: es ist in allen.

    Und doch ist einer welcher dieses Fallen
    Unendlich sanft in seinen Händen hält.

    (Rainer Maria Rilke)
    "Ich spür", dass du da bist, und ich hoff', dass es wahr ist."

    "Sei was du bist. Gib was du hast."

    "Für immer bleibt, was einmal war."

    "Mit allen Kreaturen bin ich in schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, und eben darum liebe ich sie." (Wilhelm Busch)

    ...und übrigens bin ich lieber Gutmensch als Scheißmensch.

  2. Für den Beitrag dankt: Lostsouls

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  4. #42
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    Nachts gegen Drei

    Mein Herz schrie auf. Ich bin erwacht
    Und starre dunkel in die Nacht.
    Die Stadt schlief ein auf grauem Stein.
    Ich bin allein. Bin ganz allein.

    Mich hat ein Traum erschreckt.
    Das hinterlistige Tier,
    Der tags verscheuchte Kummer streckt
    Die Fänge nach mir aus.

    Erstorben schweigt das laute Haus.
    Nun ging die letzte Lampe aus.
    Wer jetzt nicht ruht, den weckte Schmerz.
    Ich bin erwacht. Es schrie mein Herz.

    Wie ich vor dem Fenster, so stehn
    Allerorten wohl nächtliche Brüder,
    Die Sterne verblassen zu sehn
    Und dem Uhrenschlag wieder und wieder
    Zu lauschen und dem Klang der verschollenen Lieder
    In des Morgendwinds tröstlichem Wehn...

    Mascha Kaléko
    Wir leben in einer Gesellschaft,
    die uns anhält, unseren
    Verstand zu gebrauchen,
    wenn unser Herz gefragt ist.
    Erich Fromm


    Meine Väter sind schwarz
    und meine Mütter sind gelb.
    Meine Brüder sind rot
    und meine Schwestern sind hell.
    Ich bin über zehntausend Jahre alt und
    mein Name ist Mensch.
    Ton Steine Scherben

  5. Für den Beitrag dankt: beihempelsuntermsofa

  6. #43
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    früher, wars schon spät...
    ich habe hier keine absolute Meinung. Wie auch? Dazu fehlen mir sämtliche Informationen. Ich habe eher Fragen...

  7. Für den Beitrag dankt: Johnny_B

  8. #44
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    " Ihr aber lernet, wie man sieht, statt stiert
    Und handelt, statt zu reden noch und noch.
    So was hätt' einmal fast die Welt regiert!
    Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
    Dass keiner uns zu früh da triumphiert –
    Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."
    (Bertolt Brecht)
    "Ich spür", dass du da bist, und ich hoff', dass es wahr ist."

    "Sei was du bist. Gib was du hast."

    "Für immer bleibt, was einmal war."

    "Mit allen Kreaturen bin ich in schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, und eben darum liebe ich sie." (Wilhelm Busch)

    ...und übrigens bin ich lieber Gutmensch als Scheißmensch.

  9. Für den Beitrag danken: Lostsouls, ~scum~

  10. #45
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    Der Dezember


    Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
    Ist gar nicht sehr gesund.
    Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
    Kennt gar die letzte Stund.

    Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
    Ruht beides unterm Schnee.
    Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
    Und Wehmut tut halt weh.

    Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
    Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
    Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
    Nützt nichts, daß man's versteht.

    Und wieder stapft der Nikolaus
    durch jeden Kindertraum.
    Und wieder blüht in jedem Haus
    der goldengrüne Baum.

    Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
    wie hold Christbäume blühn.
    Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
    und glaubst nicht mehr an ihn.

    Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
    Dann dröhnt das Erz und spricht:
    "Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
    und du kennst deinen nicht."


    Erich Kästner
    Wir leben in einer Gesellschaft,
    die uns anhält, unseren
    Verstand zu gebrauchen,
    wenn unser Herz gefragt ist.
    Erich Fromm


    Meine Väter sind schwarz
    und meine Mütter sind gelb.
    Meine Brüder sind rot
    und meine Schwestern sind hell.
    Ich bin über zehntausend Jahre alt und
    mein Name ist Mensch.
    Ton Steine Scherben

  11. Für den Beitrag danken: beihempelsuntermsofa, ~scum~

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