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Thema: Lieblingsgedichte

  1. #31
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    Standard AW: Lieblingsgedichte


    Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn,
    wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
    und ohne Füße kann ich zu dir gehn,
    und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
    Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
    mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
    halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
    und wirfst du in mein Hirn den Brand,
    so werd ich dich auf meinem Blute tragen.

    Rainer Maria Rilke
    Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.
    (Richard Dawkins)

    Wer Heute noch ernsthaft Homosexualität ablehnt, hat sicher auch ein Problem damit flüssig bis 100 zu zählen.
    (Cordula Stratman)

    Ich werde lieber für das gehasst, was ich bin, als für das geliebt zu werden, was ich nicht bin.
    (Kurt Cobain)

  2. Für den Beitrag danken: beihempelsuntermsofa, Kantorka, Sanfte Schlange, ~scum~

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  4. #32
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    "Nun schickt der Herbst das Leuchten in die Wälder.
    Grellbunte Brände lodert jedes Blatt.
    Wie welkt das Herz dem wandermüden Fremden,
    Der nur die Einsamkeit zur Heimat hat...

    Schon fegt der Sturm den Sommer in die Gosse.
    Im Park der Ahornbaum schreit blutigrot.
    Der Regen weint die immergleichen Tropfen,
    Und auf den Wiesen riecht es morsch nach Tod.

    Da überfällt den Wanderer banges Schweigen
    Und tiefes Weh um Schönheit, die verdirbt.
    Herr, nimm mich fort aus diesem letzten Glühen
    Und lass mich sterben, eh mein Sommer stirbt."
    (Mascha Kaleko)
    "Ich spür", dass du da bist, und ich hoff', dass es wahr ist."

    "Jetzt haben wir die Gelegenheit zu zeigen, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten."

    "Sei was du bist. Gib was du hast."

  5. Für den Beitrag dankt: Kantorka

  6. #33
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    "Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
    Sie sprechen alles so deutlich aus:
    Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
    Und hier ist Beginn und das Ende ist dort.
    Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
    Sie wissen alles, was wird und war;
    Kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
    Ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.
    Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
    Die Dinge singen hör ich so gern.
    Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
    Ihr bringt mir alle die Dinge um."
    (Rainer Maria Rilke)
    "Ich spür", dass du da bist, und ich hoff', dass es wahr ist."

    "Jetzt haben wir die Gelegenheit zu zeigen, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten."

    "Sei was du bist. Gib was du hast."

  7. Für den Beitrag danken: Kantorka, ~scum~

  8. #34
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    Wie sind die Tage...

    Wie sind die Tage schwer!
    An keinem Feuer kann ich erwarmen,
    Keine Sonne lacht mir mehr,
    Ist alles leer,
    Ist alles kalt und ohne Erbarmen,
    Und auch die lieben klaren
    Sterne schauen mich trostlos an,
    Seit ich im Herzen erfahren,
    Dass Liebe sterben kann.

    Hermann Hesse
    Wir leben in einer Gesellschaft,
    die uns anhält, unseren
    Verstand zu gebrauchen,
    wenn unser Herz gefragt ist.
    Erich Fromm


    Meine Väter sind schwarz
    und meine Mütter sind gelb.
    Meine Brüder sind rot
    und meine Schwestern sind hell.
    Ich bin über zehntausend Jahre alt und
    mein Name ist Mensch.
    Ton Steine Scherben

  9. Für den Beitrag dankt: beihempelsuntermsofa

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