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Thema: Lieblingsgedichte

  1. #11
    Windlicht
    Gast

    Standard AW: Lieblingsgedichte

    Zitat Zitat von bird on the wire Beitrag anzeigen
    Alle Gedichte sind wohl gelöscht worden, wegen vermeintlichen Verstoßes gegen das Urheberrecht und damit die Forenregeln. Unabhängig davon, ob die Texte bereits rechtefrei sind.

    Ich habs für Dich wieder rein geschrieben. (und für mich und für alle anderen)
    Ach so. War irgendwie davon ausgegangen, dass nur die "Unrechtmãssigen" gelöscht würden.
    Danke dir für die Info.

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  3. #12
    Traumwelten
    Gast

    Standard AW: Lieblingsgedichte

    Es gibt eine Liebe,
    die über jede Liebe erhaben ist,
    die Leben überdauert.
    Zwei Seelen aus einer entstanden.
    Vereinigt wie zwei Flammen.
    Identisch – und doch getrennt.
    Manchmal zusammen, durch Gefühl und Verlangen verschweißt.
    Manchmal getrennt, um zu lernen und zu wachsen. Aber einander immer wieder findend.
    In anderen Zeiten, anderen Orten.
    Wieder und wieder



    Überlieferung aus dem 6 Jahrhundert vom japanischen Patriarchen Tatsuya


  4. Für den Beitrag dankt: beihempelsuntermsofa

  5. #13
    Registriert
    Registriert seit
    11.05.2018
    Beiträge
    14
    Danke gesagt
    0
    Dank erhalten: 1

    Standard AW: Lieblingsgedichte

    Zitat Zitat von Kantorka Beitrag anzeigen
    Augen in der Großstadt

    Wenn du zur Arbeit gehst
    am frühen Morgen,
    wenn du am Bahnhof stehst
    mit deinen Sorgen:
    da zeigt die Stadt
    dir asphaltglatt
    im Menschentrichter
    Millionen Gesichter:
    Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
    die Braue, Pupillen, die Lider -
    Was war das? vielleicht dein Lebensglück...
    vorbei, verweht, nie wieder.
    Du gehst dein Leben lang
    auf tausend Straßen;
    du siehst auf deinem Gang, die
    dich vergaßen.
    Ein Auge winkt,
    die Seele klingt;
    du hast's gefunden,
    nur für Sekunden...
    Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
    die Braue, Pupillen, die Lider -
    Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück...
    Vorbei, verweht, nie wieder.

    Du mußt auf deinem Gang
    durch Städte wandern;
    siehst einen Pulsschlag lang
    den fremden Andern.
    Es kann ein Feind sein,
    es kann ein Freund sein,
    es kann im Kampfe dein
    Genosse sein.
    Er sieht hinüber
    und zieht vorüber ...
    Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
    die Braue, Pupillen, die Lider -
    Was war das?
    Von der großen Menschheit ein Stück!
    Vorbei, verweht, nie wieder.

    Kurt Tucholsky, 1890 - 1935
    Das ist echt ein Schönes Gedicht! Von wo kennst du es ?

  6. #14
    Registriert Avatar von Lostsouls
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    What the fuck is heimat?
    Beiträge
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    Danke gesagt
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    Zitat Zitat von diejenny Beitrag anzeigen
    Das ist echt ein Schönes Gedicht! Von wo kennst du es ?
    Hallo diejenny,

    sorry, ich lese das jetzt erst....

    Ursprünglich kenne ich dieses Gedicht aus der Schule. Da war es reine Pflicht, aber zum Glück habe ich mich dann später wieder damit befasst und festgestellt..... so doof und nervig war unser Deutschlehrer gar nicht .

    Kantorka
    Wir leben in einer Gesellschaft,
    die uns anhält, unseren
    Verstand zu gebrauchen,
    wenn unser Herz gefragt ist.
    Erich Fromm


    Meine Väter sind schwarz
    und meine Mütter sind gelb.
    Meine Brüder sind rot
    und meine Schwestern sind hell.
    Ich bin über zehntausend Jahre alt und
    mein Name ist Mensch.
    Ton Steine Scherben

  7. #15
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    Standard AW: Lieblingsgedichte

    Ein Rudel kleiner Wolken

    Ein Rudel kleiner Wolken
    Schwimmt durch die Abendhelle,
    Wie graue Fische im Meere
    Durch eine blendende Welle.

    Und Mückenscharen spielen
    Im späten Winde rege
    Sie tanzen zierliche Tänze
    Am warmen staubigen Wege.

    Und zwischen Wolken und Erde,
    Über die Bäume, die schlanken,
    Ziehn auf der Strasse zum Monde
    Die uralten Liebesgedanken.

    Max Dauthendey
    Wir leben in einer Gesellschaft,
    die uns anhält, unseren
    Verstand zu gebrauchen,
    wenn unser Herz gefragt ist.
    Erich Fromm


    Meine Väter sind schwarz
    und meine Mütter sind gelb.
    Meine Brüder sind rot
    und meine Schwestern sind hell.
    Ich bin über zehntausend Jahre alt und
    mein Name ist Mensch.
    Ton Steine Scherben

  8. Für den Beitrag danken: beihempelsuntermsofa

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