Als ich tief und fest schlief, hatte ich einen Traum.

Ich träumte von Bäumen, deren Blätter sich mit den Winden wogen.
Ich träumte, dass die Sonne schien und alle Herzen sich ihr öffneten.
Ich träumte von Waffenstillstand, und von Todfeinden, die sich die Hände zur Versöhnung reichten.
Ich träumte von Kindern die keine Angst hatten mussten, beim Spielen auf eine Mine zu treten.
Ich träumte von Gelähmten, die trotz ihrer neuen Situation, auf ihr "altes" Leben mit einem Lächeln zurückschauten und die Hoffnung nicht verloren.
Ich träumte, dass kleine Menschen große Taten vollbrachten.
Ich träumte davon, dass zwei verschiedene Kulturen miteinander leben konnten.
Ich träumte, dass Mauern fielen.
Ich träumte von Männern die ihre Sturheit vergaßen, um sich gegenseitig zu verzeihen.

Und jetzt wo ich aufgewacht bin sehe ich,

kranke und abgestorbene Bäume,
eine Krebs-gefährliche Sonne,
sehe ich noch mehr Krieg, noch mehr Terroranschläge und
Kinder die keine Beine mehr haben,
Sehe Gelähmte die ihrem alten Leben nachtrauern und das neue nicht akzeptieren wollen/können,
Sehe des kleinen Menschen Ideenreichtum von Reichen gestohlen werden.
Sehe Nationen die gegenseitig ihre Kinder anspuken, weil sie nicht die selbe Religion haben.
Sehe zwei endlich gefallene Mauern, aber eine neu Erbaute
und erkenne, dass einer der beiden sturen Männer erschlagen, am Boden liegt.

Sprichwörtlich, holt uns somit die Vergangenheit immer wieder neu ein. Schade! Könnten den wir nicht einfach versuchen die Welt einwenig besser zu gestallten?

Antwort: Ja es geht! Ich sehe hier im Forum, den Beginn von Menschen die für einander da sind und helfen bzw. Hilfe suchen.

Das finde ich sehr schön und dafür ein, zwar kleines, Lächeln mit einem Danke aus dem Herzen!

lg

Lipizaner