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Thema: Emotionale Unabhängigkeit - ein Mythos oder geht das? Brauchen wir andere zum Glück?

  1. #11
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    Standard AW: Emotionale Unabhängigkeit - ein Mythos oder geht das? Brauchen wir andere zum Gl

    Zitat Zitat von SoL Beitrag anzeigen
    Hmmm... guter Ansatz! Also mein Selbstbewusstsein steigern um unabhängiger zu werden? Das kann nicht schaden, jedoch hab ich das Gefühl es trifft nicht ganz das was ich im Sinn habe.

    Es geht eher drum sich nicht von Einsamkeit Angst machen zu lassen. Ein Grossteil meiner Familie ist weggefallen/gestorben und meine Frau ist nicht mehr für mich da wie sie es früher war aus diversen Gründen und ich fühle mich zunehmend "entwurzelt" und einsam, halt abhängiger denn je von den paar Leuten die mir geblieben sind und deren Wohlwollen. Wie kann ich stärker werden, und aus mir selbst heraus glücklich werden ohne ständig das Gefühl zu haben jemand anders zu brauchen?
    Hallo,
    verständlich, sich von Einsamkeit Angst machen zu lassen.
    Die Angst als Gefühl fühlen und das ohne Gedanken. Ist machbar, braucht jedoch einiges an Übung.
    Sie kann nichts ausrichten bei Dir, mit Dir oder zu Dir. Angst ist einfach nur ein Gefühl. Eines der
    Gefühle, die die Angewohnheit haben, zu kommen und zu gehen, wann und wie es ihnen gefällt.
    Gefühle bitten vorher nicht um Erlaubnis, ob sie gerade erwünscht sind oder nicht.
    Das Gefühl, egal welches, in seiner Reinheit spüren und es löst sich auf.
    Da Deine Frau nicht mehr für Dich da ist so wie früher, hast Du nun Gelegenheit, neues in Deinem
    Leben zu entdecken und zu entwickeln. Falls es Dein Interesse geweckt hat, Dich damit beschäftigen
    zu wollen, wie der Kopf seine Kopflastigkeit los wird und entspannter und leichter ins Weltgeschehen
    blicken möchte, finde Infos dazu im Internet.
    Ist ein sehr spannendes Lebensthema, womit zu beschäftigen es sich lohnt: die Gedanken.

    Einsamkeit läßt sich füllen mit dem, was man gerne macht.

    Es gibt etliche Wege, um weniger abhängig von Mitmenschen zu sein.
    Google einfach dazu nach Infos im Internet.

    Falls Du magst, erzähl ein weniglich über Dich und Deine Frau und wie es dazu kam, daß sie für Dich nicht
    mehr so da ist wie früher.
    Und sie fehlt Dir nun und Du möchtest diese "Lücke" für Dich schließen in Unabhängigkeit und nicht in
    Abhängigkeit zu Deinen Mitmenschen.
    Es gibt etliche Wege auf dem Weg zur eigenen Unabhängigkeit. Das Internet ist eine wunderbare
    Infoquelle dazu.

    alles Liebe
    flower55

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  3. #12
    SoL
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    Standard AW: Emotionale Unabhängigkeit - ein Mythos oder geht das? Brauchen wir andere zum Gl

    Zitat Zitat von Zebaothling Beitrag anzeigen
    Was ist emotionale Unabhängigkeit ? Wie definierst Du das ?

    Emotionale Unabhängigkeit , so wie ich den Begriff verstehe wäre dann gleichzusetzen mit Gewissenlosigkeit den Emotionen gegenüber ?

    Also rein rationales Denken und entscheiden, keine Empfindungen mehr besitzen ? Kein Gefühl mehr haben ?

    Finde ich, ist ein ganz schrecklicher Zustand.


    Selbst die Leute die über Leichen gehen, die Tyrannen oder die Diktatoren oder die Narzisten haben doch Gefühle , gestörte verhaltensweisen, die recht asozial sind und recht egoistisch, aber Gefühle und Empfindungen.

    Dann sprichst Du von der emotionalen Unabhängigkeit bezüglich des Verhaltens anderer Menschen.
    Da denke ich mir , klar kannst Du Dich von der Tatsache befreien, Dich durch andere verletzt zu fühlen, Du fragst Dich wie das geht, das ist recht simpel, nimm die Verantwortung für Dein eigenes Gefühl wahr.

    Nimmst Du die Verantwortung für Dein eigenes Gefühl wahr wird Dir klar das Du dafür verantwortlich bist , welchen Einflüssen von Außen / Anderen Du Dich aussetzt.

    Beispiel , schaust Du den ganzen Tag irgendwelche traurigen Berichte im TV wo Du Mitleid empfindet mit dem Elend und der Not und den unglücklichen Umständen der anderen Menschen, so wirst Du abends in einer anderen Stimmung sein,
    als wenn Du Dir den ganzen Tag Kommödien angeschaut hast, wo Du herzlichst lachen kannst...

    was Du Dir aber anschaust, läßt Du Dir ja entweder durch andere vorsetzen, indem Du selbst nicht aktiv Dein Programm auswählst oder Du wählst es aus und entscheidest selbst , was Du Dir anschaust.

    Warum machst Du es im Leben nicht ähnlich ? Du entscheidest wer mit Dir redet, wer in Deiner Gesellschaft ist und womit Du Dich geistig beschäftigst.

    Entscheidest Du es nicht, dann ist es doch kein Wunder, das Du Dich nicht glücklich fühlst, wenn andere nicht wollen, daß Du glücklich bist - oder ?

    Entscheidest Du es aber selbst setzt klare Prioritäten, denn niemand muß sich beleidigen lassen, sondern kann jeder Zeit gehen, so wirst Du dem aus Dem wege gehen , was Dich unglücklich macht, weil es Dich unglücklich macht , Du aber Glück empfinden möchtest, das wäre dann übrigens keine emotionale Unabhängigkeit Dir selbst gegenüber , aber eben den Einflüssen durch andere gegenüber.

    Bedeutet also , wenn Du selbst entscheidest, dann ist es sinnvoller , besonders dann, wenn andere Menschen Dir Dein Glück nicht gönnen.

    Dann redest Du von Einsamkeit - also nehmen wir mal an Du spielst etwas , ein Spiel oder ein Musikinstrument oder lernst grade etwas , dann stört doch der Einfluß von außen, Du hörst Musik oder schaust Dir einen Film an und jemand kommt und will mit Dir diskutieren, dann stört das doch .

    Da ist doch Einsamkeit was positives , weil Du Dich auf die Sache konzentrieren kannst und eben nicht durch andere abgelenkt wirst.

    Dann sprichst Du von Vertrauen, was gewachsen ist, zwischen Menschen, über Jahre, das kann aber nicht viel sein, wenn sie Dich beleidigen oder Dir Dein Glück nicht gönnen - oder ?

    Einsam bin ich wenn ich keine Gesellschaft habe, habe ich die kann ich mich aber trotzdem alleine fühlen, aber eben nicht einsam.

    Diskutiere ich mit 10 Leuten und 10 sagen weiß , ich sage aber schwarz , so bin ich nicht einsam, weil ich mit 10 Leuten diskutiere , aber alleine auf weiter Flur, weil ich als einziger schwarz sage.

    Das mußt Du unterscheiden , was ist für Dich Einsamkeit und was ist für Dich Alleine sein....

    Aber auch andere Dinge mußt Du differenzieren, wie die Entscheidungen, die Du triffst, die zum Glück führen , triffst Du sie nämlich nicht, wirst Du nicht glücklich.

    Ich denke hier liegt eventuell ein kleines Missverständnis vor. Ich meine natürlich nicht keine Gefühle mehr haben, vielleicht hätte ich mich klarer ausdrücken sollen

    Eher einen anzustrebenden Zustand der Unabhängigkeit im Sinne einer "Unerschütterlichkeit" oder zumindest dass man halt nicht so LEICHT emotional erschüttert wird wenn einem wieder mal der Boden unter den Füssen wegezogen wird. Vielleicht will ich auch das Unmögliche?

    Ist es nicht irgendwie normal dass man sich verletzt, alleine/einsam (wie auch immer man das definieren mag) fühlt wenn man das Gefühl vermittelt bekommt man wird nicht mehr geliebt? (Dies passiert einfach, respektive ICH lasse es zu dass ich mich so fühle, eventuell Selbstmitleid? Dies soll kein Vorwurf direkt an den Partner z.b. sein)

    Jedenfalls soll das Ziel sein dass man zwar berührt wird von solchen Geschehnissen, jedoch nicht komplett entwurzelt und verzweifelt da steht hinterher.

    Man könnte meine Frage warscheinlich auch umformulieren in: "Wie wird man eigentlich erwachsen?" Verantwortung übernehmen fürs eigene Leben, die eigenen Gefühle, und seine Zukunft, unabhängig davon was der Andere macht oder nicht macht.

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