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Thema: Emotionale Unabhängigkeit - ein Mythos oder geht das? Brauchen wir andere zum Glück?

  1. #6
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    Standard AW: Emotionale Unabhängigkeit - ein Mythos oder geht das? Brauchen wir andere zum Gl

    Zitat Zitat von SoL Beitrag anzeigen
    Etwas präziser, da ich in meinem Privatleben immer wieder verletzt werde, respektive mich verletzen lasse, ...
    Wie genau passiert das?

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  3. #7
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    Standard AW: Emotionale Unabhängigkeit - ein Mythos oder geht das? Brauchen wir andere zum Gl

    Zitat Zitat von SoL Beitrag anzeigen
    (...) manchmal habe ich das Gefühl als sei mein Grundfundament, meine tragende Säule aufgebaut auf dem Wohlwollen des Partners z.b.

    Ich möchte das nicht mehr, ich will diese Verwundbarkeit loswerden und mein eigener Herr werden sozusagen.
    Ich glaube, dieser Grundfundament, diese uns und unser Leben tragende Säule (für mich ist es die in uns angelegte autonome Würde) liegt tief in uns und ist deshalb immer und bei jedem einsam. Sie ist unzerstörbar und gehört ausschliesslich uns.

    Jedes Wohlwollen, das von aussen kommt, reicht nicht an sie heran, kann aber auf sie hinweisen, den Weg zu ihr offen halten oder frei machen. Genauso die Abneigung, Böswilligkeit oder Desinteresse anderer können uns an sie zweifeln lassen oder den Weg zu ihr versperren. Nur in diesem Sinne beeinflussen wir die anderen und die anderen - uns. Nur "beeinflussen", mehr Macht darüber haben wir in Wirklichkeit nicht.

    In diesen tiefsten Bereich einzutauchen fühlt sich deshalb immer einsam an, macht auch etwas Angst und muss ausgehalten werden. Doch es macht mich stärker, autonomer (selbstbewusster) und die Rückkehr davon ermöglichst mir erst das wahre Leben - aus mir, aus meiner autonomen Würde, meinen innersten Werten heraus - auf die Welt und die Menschen hin, um mich mit ihnen auf meine Weise zu verbinden.

    So überwinde ich die Einsamkeit.
    Liebe hat weder Anfang noch Ende, weder Höhe noch Tiefe, sie ist überall.

  4. Für den Beitrag dankt: beihempelsuntermsofa

  5. #8
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    Standard AW: Emotionale Unabhängigkeit - ein Mythos oder geht das? Brauchen wir andere zum Gl

    Zitat Zitat von Black Blue Sky Beitrag anzeigen
    Wie genau passiert das?

    Naja, ganz banal gesagt könnte ich ja auch gehen wenn ich mich in der Partnerschaft nicht mehr bestätigt fühle, aber da die Situation unendlich komplex ist bleibe ich, und werde folglich weiter verletzt. Dies passiert natürlich nicht mit Absicht, aber ich bin derjenige der es zulässt weil ich mich nicht genügend "abgeschottet" kriege. Ich bin ein ziemliches Sensibelchen (schon immer gewesen) und brauche halt sehr viel Stabilität um innere Ruhe zu haben.

    Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist wie in diesem Fall, wo die Unsicherheit und teilweise auch Ablehnung mich verrückt machen, dann bin ich halt traurig, einsam, verzweifelt etc. Ergo, will ich erlernen wie man quasi emotional "erwachsen" wird, respektive mein eigener Fels in der Brandung zu sein damit ich nicht mehr auf andere angewiesen bin.

    Ich kenne natürlich alle gängigen Tips, wie, ich soll mir neue Freunde suchen oder halt andere Aktivitäten etc. aber das ist dann doch alles oberflächig und wird niemals das Vertrauen ersetzen was man seit vielen Jahren aufgebaut hat zusammen mit einer anderen Person.

  6. #9
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    Standard AW: Emotionale Unabhängigkeit - ein Mythos oder geht das? Brauchen wir andere zum Gl

    Dann bin ich mal gespannt, wie es dir dabei so ergeht. Du kannst uns ja auf dem Laufenden halten. Ist ja ein spannendes Thema, das mich durchaus auch interessiert.

    Ich sehe manchmal solche Menschen, aber frage mich wie sie wirklich drauf sind respektive was ihr Geheimnis ist?
    Hast du denn schon einmal einen solchen Menschen darauf angesprochen, ihn gefragt?

    Die Idee mit der breiteren Basis finde ich persönlich aber nicht schlecht.
    Geändert von Black Blue Sky (12.07.2018 um 21:38 Uhr)

  7. #10
    Registriert Avatar von Zebaothling
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    Standard AW: Emotionale Unabhängigkeit - ein Mythos oder geht das? Brauchen wir andere zum Gl

    Was ist emotionale Unabhängigkeit ? Wie definierst Du das ?

    Emotionale Unabhängigkeit , so wie ich den Begriff verstehe wäre dann gleichzusetzen mit Gewissenlosigkeit den Emotionen gegenüber ?

    Also rein rationales Denken und entscheiden, keine Empfindungen mehr besitzen ? Kein Gefühl mehr haben ?

    Finde ich, ist ein ganz schrecklicher Zustand.

    Selbst die Leute die über Leichen gehen, die Tyrannen oder die Diktatoren oder die Narzisten haben doch Gefühle , gestörte verhaltensweisen, die recht asozial sind und recht egoistisch, aber Gefühle und Empfindungen.

    Dann sprichst Du von der emotionalen Unabhängigkeit bezüglich des Verhaltens anderer Menschen.
    Da denke ich mir , klar kannst Du Dich von der Tatsache befreien, Dich durch andere verletzt zu fühlen, Du fragst Dich wie das geht, das ist recht simpel, nimm die Verantwortung für Dein eigenes Gefühl wahr.

    Nimmst Du die Verantwortung für Dein eigenes Gefühl wahr wird Dir klar das Du dafür verantwortlich bist , welchen Einflüssen von Außen / Anderen Du Dich aussetzt.

    Beispiel , schaust Du den ganzen Tag irgendwelche traurigen Berichte im TV wo Du Mitleid empfindet mit dem Elend und der Not und den unglücklichen Umständen der anderen Menschen, so wirst Du abends in einer anderen Stimmung sein,
    als wenn Du Dir den ganzen Tag Kommödien angeschaut hast, wo Du herzlichst lachen kannst...

    was Du Dir aber anschaust, läßt Du Dir ja entweder durch andere vorsetzen, indem Du selbst nicht aktiv Dein Programm auswählst oder Du wählst es aus und entscheidest selbst , was Du Dir anschaust.

    Warum machst Du es im Leben nicht ähnlich ? Du entscheidest wer mit Dir redet, wer in Deiner Gesellschaft ist und womit Du Dich geistig beschäftigst.

    Entscheidest Du es nicht, dann ist es doch kein Wunder, das Du Dich nicht glücklich fühlst, wenn andere nicht wollen, daß Du glücklich bist - oder ?

    Entscheidest Du es aber selbst setzt klare Prioritäten, denn niemand muß sich beleidigen lassen, sondern kann jeder Zeit gehen, so wirst Du dem aus Dem wege gehen , was Dich unglücklich macht, weil es Dich unglücklich macht , Du aber Glück empfinden möchtest, das wäre dann übrigens keine emotionale Unabhängigkeit Dir selbst gegenüber , aber eben den Einflüssen durch andere gegenüber.

    Bedeutet also , wenn Du selbst entscheidest, dann ist es sinnvoller , besonders dann, wenn andere Menschen Dir Dein Glück nicht gönnen.

    Dann redest Du von Einsamkeit - also nehmen wir mal an Du spielst etwas , ein Spiel oder ein Musikinstrument oder lernst grade etwas , dann stört doch der Einfluß von außen, Du hörst Musik oder schaust Dir einen Film an und jemand kommt und will mit Dir diskutieren, dann stört das doch .

    Da ist doch Einsamkeit was positives , weil Du Dich auf die Sache konzentrieren kannst und eben nicht durch andere abgelenkt wirst.

    Dann sprichst Du von Vertrauen, was gewachsen ist, zwischen Menschen, über Jahre, das kann aber nicht viel sein, wenn sie Dich beleidigen oder Dir Dein Glück nicht gönnen - oder ?

    Einsam bin ich wenn ich keine Gesellschaft habe, habe ich die kann ich mich aber trotzdem alleine fühlen, aber eben nicht einsam.

    Diskutiere ich mit 10 Leuten und 10 sagen weiß , ich sage aber schwarz , so bin ich nicht einsam, weil ich mit 10 Leuten diskutiere , aber alleine auf weiter Flur, weil ich als einziger schwarz sage.

    Das mußt Du unterscheiden , was ist für Dich Einsamkeit und was ist für Dich Alleine sein....

    Aber auch andere Dinge mußt Du differenzieren, wie die Entscheidungen, die Du triffst, die zum Glück führen , triffst Du sie nämlich nicht, wirst Du nicht glücklich.
    Wer Wahrheit nicht hören will hat seine Gründe

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