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Thema: Fragen zum christlichen Glauben

  1. #16
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    Standard AW: Fragen zum christlichen Glauben

    "Hasse nicht etwas für das was es nicht ist, liebe es für das was es ist".

    Es liest sich als würdest du krampfhaft Gründe suchen, warum du deine Frau nicht lieben kannst. Wieso versuchst du nicht stattdessen etwas an diesem Menschen zu finden, was du lieben kannst? Gibt es da wirklich überhaupt nichts? Nichts was dich glücklich machen kann? Nichts was erblühen kann?

    Ich bezüglich würde mich als eine Art christlichen Theisten bezeichen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es eine schöpferische Kraft gibt. Alles soll zufällig sein? Das fällt mir schwer zu glauben. Dafür greift alles zu perfekt ineinander. Macht alles zu viel Sinn. Ist alles viel zu logisch. Ich kann einfach nicht glauben, dass wenn wirklich das Chaos regieren soll, alles so ordentlich sein kann. Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Kraft einst einen Menschen geschaffen hat welcher uns diese näher bringen wollte und sollte. Woran ich jedoch nicht glaube ist die Bibel. Sie steckt voller Fehler, voller Widersprüche. Man merkt, dass diese Schrift von Menschen verfasst wurde - und wenn man ehrlich ist von genügend, die einfach ein Stück vom Kuchen abhaben wollten. Machthungrige, Lügner, Täuscher, etc. pp. Und daher glaube ich auch nicht an die Gesetze die dort drinnen stehen.

    Ich glaube jedoch, dass diese schöpferische Kraft welche sich uns offenbaren wollte ansich positiv eingestellt ist wenn sie erschaffen und schöpfen wollte und daher sich auch zu positiven Menschen näher hingezogen fühlen könnte. Und ich glaube auch, dass sie uns einen freien Willen gab aber dass sie auch nach wie vor bis zu einem gewissen Grad korrigierend eingreift. Jedoch macht sie ihre Sache sehr gut: Man weiß hinterher nicht ob diese Kraft überhaupt etwas getan hat oder nicht.

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  3. #17
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    Standard AW: Fragen zum christlichen Glauben

    Mit der Ehe wird ein Vertrag zwischen zwei Menschen geschlossen und ich finde diese Vertragsklausel "bis das der Tod uns scheidet" ist nicht unbedingt waise. Ein Vertrag auf Lebenszeit ist für mich generell nicht zwingend eine schlaue Sache und sollte wie ich finde gut durchdacht sein. Wege dürfen sich auch trennen. Ich finde es verantwortungslos zwanghaft verheiratet zu sein.

    Um die Kehrtwende zum christlichen Glauben zu bringen, wäre die Frage dann, warum jemand diese Frau nicht lieben kann, was dich an ihr stört, usw. usw. Ziel des Lebens ist es ja nicht am Ende nicht nur eine Frau, sondern bestenfalls alle Frauen zu lieben, das heißt nicht sie alle haben zu wollen, sondern aus dem Herzen die Liebe zu jedem Menschen fließen lassen zu können. So habe ich Christus verstanden.
    Geändert von KeineAhnung22 (25.05.2018 um 03:35 Uhr)

  4. #18
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    Standard AW: Fragen zum christlichen Glauben

    Also ein Christ hält die Gebote Gottes , ein angehender Christ versucht die Gebote Gottes zu halten, ein Christ geht eine christliche Ehe ein, besiegelt diesen Bund der Ehe vor Gott.

    Warum sollte nun der Christ aus diesem Bund wieder aussteigen ? Das wird er nicht tun, weil es dazu keine Notwendigkeit gibt .

    Menschen können sich aber ändern, wer die Gebote Gottes nicht mehr hält und den christlichen Glauben nicht mehr leben will, der muß ja auch nicht an einer christlichen Ehe festhalten, wenn er kein Christ mehr ist.

    Nun gibt jede Kirche oder Sekte andere Richtlinien des Christseins vor, als die Bibel, hält aber unter Umständen noch an dem Ehegebot fest und obwohl die Menschen im grunde keine Christen sind, nach biblischen Gesetzpunkten, wird ihnen das aber suggeriert.

    Daraus entsehen meiner Meinung nach solche zwanghaften Versuchen an etwas festzuhalten , was als christlich bezeichnet wird aber nicht christlich ist udn deshalb vor Gott keinen wirklichen Bestand hat.

    Paulus sagt ganz klar ein Gläubiger Christ darf mit einem Ungläubigen zusammen leben und eine Beziehung führen und Kinder haben.
    Da ist aber nicht das Bündnis der Ehe gemeint, das zwei Christen eingehen können, wenn sie denn dazu bereit sind.

    Ich habe das Gefühl , das hier etwas lax oder leichtfertig mit dem Glauben umgegangen wird ohne die Problematik zu verstehen und ihr auf den Grund zu gehen.

    Du lieber Te begehrst andere Frauen und dadurch hast du das Gebot gebrochen. Nicht wenn Du die Ehe scheidest brichst Du das Gebot , sondern wenn Du in der Ehe die Frau eines anderen begehrst.

    Wenn man wirklich Christ ist und die Gebote Gottes hält und eine Partnerin findet die auch Christ ist und die Gebote Gottes hält wird keiner von Euch beiden die Ehe leichtfertig eingehen, sondernm es wird offen über alle die Dinge gesprochen und vor allem wahrhaftig über die Dinge gesprochen, die notwendig sind, um so eine Ehe zu führen, wenn man nicht leichtfertig und lügenbehaftet in eine solche Ehe hineinstolpern will, die aber deshalb im Grunde keine ist , Gott fühlt sich wohl eher von sowas beleidigt als geehrt und wird sich sicher nicht als Schirmherr einer solchen Bindung sehen, wenn Du mich fragst. Er wird so reagieren, wie Jesus es durch Matthäus klar gesagt hat.

    Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten gewirkt?

    Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Gesetzlosen!

    Fazit lieber Te, wo keine Ehe ist, kann keine gehalten werden.
    Wer Wahrheit nicht hören will hat seine Gründe

  5. #19
    Black Blue Sky
    Gast

    Standard AW: Fragen zum christlichen Glauben

    Zitat Zitat von Zebaothling Beitrag anzeigen
    Du lieber Te begehrst andere Frauen und dadurch hast du das Gebot gebrochen. Nicht wenn Du die Ehe scheidest brichst Du das Gebot , sondern wenn Du in der Ehe die Frau eines anderen begehrst.
    Einige Dinge im (streng ausgelegten) Christentum stoßen bei mir doch auf Widerstand. Man sucht sich doch nicht raus, wen man begehrt. Passiert halt oder es passiert nicht (das Begehren). Fremdgehen ist dann noch etwas anderes, ok. Aber eine Begierde entsteht m.E.n. ohne willentliches Zutun der Person. Warum sowas leugnen? Sowas passiert.


    Wenn man wirklich Christ ist und die Gebote Gottes hält und eine Partnerin findet die auch Christ ist und die Gebote Gottes hält wird keiner von Euch beiden die Ehe leichtfertig eingehen, sondernm es wird offen über alle die Dinge gesprochen und vor allem wahrhaftig über die Dinge gesprochen, die notwendig sind, um so eine Ehe zu führen, wenn man nicht leichtfertig und lügenbehaftet in eine solche Ehe hineinstolpern will, die aber deshalb im Grunde keine ist , Gott fühlt sich wohl eher von sowas beleidigt als geehrt und wird sich sicher nicht als Schirmherr einer solchen Bindung sehen, wenn Du mich fragst. Er wird so reagieren, wie Jesus es durch Matthäus klar gesagt hat.
    Was mir auch nicht in den Kopf will, ist ein Gott, der sich beleidigen und ehren lässt. Das sind doch eher menschliche Eigenschaften, findest du nicht? Ich verstehe es nicht. Müsste Gott nicht eher über so etwas stehen?


    Ich frage mich auch, was Gottlosigkeit ist. Wenn Gott allumfassend ist, wie kann er einem Gottlosen nicht sein?
    Geändert von Black Blue Sky (21.06.2018 um 15:21 Uhr) Grund: Ergänzung

  6. #20
    blackFrog
    Gast

    Standard AW: Fragen zum christlichen Glauben

    Zitat Zitat von Zebaothling
    Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
    Richtig. Jetzt könnte man sich fragen, was hier der Wille des HERRN sein könnte: Bei der Stange zu bleiben - oder die Beziehung zu lösen.

    Fazit lieber Te, wo keine Ehe ist, kann keine gehalten werden.
    Auch da will - losgelöst vom Anliegen hier - ich nicht widersprechen.

    Ich würde dich aber auffordern, werter TE, damit ins Gebet zu gehen - auch Seelsorge könnte eine Möglichkeit sein.
    Bleibe im Dialog.

    Zitat Zitat von Black Blue Sky
    Was mir auch nicht in den Kopf will, ist ein Gott, der sich beleidigen und ehren lässt. Das sind doch eher menschliche Eigenschaften, findest du nicht? Ich verstehe es nicht. Müsste Gott nicht eher über so etwas stehen?
    Vielleicht ist 'beileidigt sein' der falsche Ausdruck. Man könnte es allgemeiner formulieren: Es gibt Sachen, die GOTT nicht zur Ehre gereichen.....

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