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Thema: intensive gedanken an den tod

  1. #1
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    Standard intensive gedanken an den tod

    ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das hierhin gehört, aber ich weiß nicht, wohin sonst mit meinen gedanken.
    um mal von vorne anzufangen:
    ich habe 3 jahre therapie hinter mir, in der zeit war ich 6 mal in verschiedenen kliniken. nun habe ich seit 2 moanten keine therapie mehr, es geht mir auch nicht wirklich schlecht. ich habe keine depressionen mehr, ich ritze nicht mehr und nehme wieder anteil am leben.
    und doch wünsche ich mir tot zu sein. ich will mich nicht umbringen, dass will ich meinen freunden, meiner schwester und vor allem meinem freund nicht antun. ich will nicht, dass sie sich vorwürfe machen, was sie falsch gemacht haben. ich will nicht, dass mein vater wieder wegen mir weinen muss.
    und doch will ich sterben. jeden tag wünsche ich mir, dass mich ein auto totfährt, dass mich jemand vor einen zug schubst oder ich sonst irgendwie tödlich verunglücke. und ich weiß einfach nicht warum.
    ich bin des lebens einfach überdrüßig.
    schule klappt nicht, ich gehe kaum hin, kann mich einfach nicht aufraffen, ich wurde innerhalb von 3 monaten aus 2 nebenjobs gekündigt. ich weiß nicht ob dies dazu beiträgt.
    ich habe das gefühl, dass mir einfach alles zu viel ist. dass ich das nicht packe. dass es viel einfacher wäre tot zu sein. für immer zu schlafen.
    das schlimme ist, dass ich mit niemandem drüber reden kann. ich habe angst, dass sie mich evtl nicht ernst nehmen, oder sich eben wieder sorgen um mich machen.
    wenn ich tödlich verunglücken würde, dann würde sich niemand vorwürfe machen. das denke ich jeden tag. jede nacht.
    ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. ich werde nächste woche 21, das heißt, ich kann nicht mehr zu meiner alten therapeutin zuück, denn sie ist auf kinder und jugendliche spezialisiert. ich will auch nicht wieder in eine klinik, dann packe ich schule niemals. und die muss ich packen, denn sonst sind alle enttäuscht von mir und ich würde vor dem nichts stehen.
    ich will nicht zu einer neuen therapeutin, ich will nicht ständig meine geschchte von vorne erzählen müssen. ich will meine vergangenheit einfach nur vergessen.
    ich habe angst. angst davor, dass ich vielleicht doch wieder versuche mich umzubringen. ich will nicht, dass es soweit kommt. ich will nicht, dass mein freund nach seinem vater auch noch mich verliert.
    andereseits will ich aber einfach nur weg. schlafen. tot sein.
    was soll ich nur tun?

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  3. #2
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    Standard AW: intensive gedanken an den tod

    Liebe Tenten,

    icch finde es bewundernswert, wie sehr du dir Gedanken darum machst, wem du mit deinem Tod weh tun würdest! Und genau da scheint dein derzeitiges Problem zu liegen. Du MUSST die Schule schaffen, sonst ist X enttäuscht und du MUSST leben, sonst ist Y traumatisiert... dabei wäre es für dich doch überlebenswichtig (bitte wörtlich nehmen) festzustellen, was DIR SPASS machen würde. Welchen anderen Sinn kann das leben schon haben außer vielleicht dem, es sich möglichst sicher, gemütlich und angenehm zu machen? Solange du es anderen recht zu machen versuchst, vergisst du darüber, wofür es sich lohnt zu leben. Was könnte das sein? Naschst du gern? Hast du schon mal etwas verrücktes aber herrliches gemacht? Wenn solltest du zur Weißglut ärgern, bevor du 'schläfst'? Da gibt es sicher ein paar, die es verdient hätten!

    Und bestimmt hast du noch nie dein ganzes Geld auf den Kopf gehauen und bis bis nach Spanien gereist... oder so... oder was fällt dir sonst noch ein, was du unbedingt mal tun wolltest?

    Tot sein ist langweilig, aber radikal. Denk mal viel radikaler. Angenommen, du wärst offiziell schon tot. Dann wäre dir ja wirklich und wortwörtlich alles egal. Was könntest du dann tun, wenn du Null Verpflichtungen mehr hättest? Vielleicht fallen dir da ein paar Dinge ein, die du sogar tun könntest, ohne gleich die Reißleine zu ziehen... verrückte Dinge... undenkbare Dinge... wirklich undenkbar?

  4. Für den Beitrag dankt: tenten

  5. #3
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    Standard AW: intensive gedanken an den tod

    erst mal danke für die schnelle antwort. ich wäre geplatzt, hätte ich das alles nicht aufgeschrieben und es tut gut zu wissen, dass jemand mir helfen möchte.

    ich habe schon einige verrückte dinge getan, so ist es nicht. aber irgendwie kann ich das in letzter zeit nicht mehr. ich muss ständig daran denken, was x oder y von mir denkt, wenn ich mich "alternativ" anziehe, ich fühle mich einfach nicht mehr wohl in meiner haut. ich versuche möglichst nicht aufzufallen, was mir damals ein graus war. damals wollte ich um jeden preis auffallen. ich habe mich so verändert. viele meinen zum positiven. sie sagen, ich bin nicht mehr so abgedreht und unberechenbar wie früher. ich sei ruhiger und erwachsener geworden. genau davor hatte ich immer angst. ich wollte nie erwachsen werden.

    ich weiß auch, dass ich es nicht immer allen recht machen muss. aber vor allem bei meinem vater habe ich das gefühl, dass ich immer alles richtig machen muss. er regt sich sehr schnell auf und ich kann es nicht haben, wenn er mich anschreit oder nicht zufrieden mit mir ist. ich habe dann das gefühl, ich bin nicht gut genug. auch meiner schwester will ich keine unannehmlichkeiten bereiten. das habe ich schon zu oft.

    ich merke gerade, dass da eine menge sachen in mir brodeln, die mich beschäftigen. ich habe das gefühl, dass ich gleich platze.
    ich habe angst, dass alles wieder so wird wie früher. ich will keine depressionen mehr haben, ich will nicht mehr in irgendwelche kliniken. ich will, dass mein leben endlich mal in geregelten bahnen verläuft. aber ich habe das gefühl, dass ich das alles nicht hinbekomme. dass es einfach zu viel ist.

    das mit spanien ist eigentlich gar keine schlechte idee. einfach mal abhauen. aber dafür habe ich kein geld.
    ich brauche einfach eine auszeit. die habe ich mir allerdings auch schon öfter genommen und mir jedesmal gesagt, dass ich beim neuanfang alles schaffe, dass ich alles hinter mir lasse. eine oder zwei wochen hat das vielleicht auch geklappt, aber dann kam die gewohnheit wieder durch.

    oh man, ich bin hier nur am rumheulen. normalerweise bin ich nicht so. aber ich weiß so langsam echt nicht mehr, was ich machen soll.

  6. #4
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    Standard AW: intensive gedanken an den tod

    Zitat Zitat von tenten Beitrag anzeigen
    erst mal danke für die schnelle antwort. ich wäre geplatzt, hätte ich das alles nicht aufgeschrieben und es tut gut zu wissen, dass jemand mir helfen möchte.

    ...

    oh man, ich bin hier nur am rumheulen. normalerweise bin ich nicht so. aber ich weiß so langsam echt nicht mehr, was ich machen soll.
    Das aufzuschreiben ist schon mal ein Anfang und allein bist du hier tatsächlich nicht. Dann mach jetzt nicht halt und erzähl mehr über dich. Wie müsste dein Leben aussehen, damit du sagen kannst "so will ich es haben"?

  7. #5
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    Standard AW: intensive gedanken an den tod

    tja, wie will ich mein leben haben?
    eine gute frage. ich weiß eigentlich nur, was ich nicht will...
    ich bin gestern allerdings zu dem schluss gekommen, dass ich mir doch noch einmal professionelle hilfe holen werde. einfach um jemanden zu haben mit dem ich über alles reden kann und der mir hilft meine gedanken zu ordnen. ich bin mir einfach in zu vielen dingen nich sicher was ich machen soll.
    es geht mir irgendwie immer schlechter und bevor ich wieder richtige depressionen bekomme suche ich mir eine therapeutin.

  8. Für den Beitrag dankt: OffenesOhr

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