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Thema: Hass auf mich und meinen Körper - Essstörung

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Hass auf mich und meinen Körper - Essstörung

    Ich versuche mal einen Anfang zu finden...

    Ich hasse mich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Seit Jahren leide ich unter einer verzerrten Selbstwahrnehmung,
    wenn ich in den Spiegel sehe, finde ich mich einfach fett.
    Wie eine Tonne.
    Dieser eklige Bauch und diese OBERSCHENKEL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Vor anderen Menschen, das macht sich vor allem bei der
    Familie meines Freundes (bei der ich wohne) bemerkbar,
    hasse ich es zu essen.
    ich schäme mich so und denke immer, dass sie denken
    "die ist ja schon so fett warum isst die so viel".

    und dann kommt es täglich dazu, dass ich beim frühstück, mittag
    -und abendessen ganz wenig esse aus scham.... um mir dann in der
    nacht oder wenn niemand da ist den magen mit allem was nur geht
    vollzustopfen!!!
    dabei brauche ich natürlich auch die hilfe von meinem freund, der
    mir immer essen schmuggelt.

    das problem: ich fühle mich so schon fett und nach den fressattacken
    fühl ich mich dann immer noch fetter wie ein rollmops.

    das andere problem: meine ganze gedankenwelt dreht sich nur noch ums
    essen, tag und nacht...

    das schlimmste problem: ich habe schlimme depressionen deshalb und
    lasse die schlechte laune an meinem freund aus bzw. heule einfach immer!!!

    bisher hat mein freund wirklich gut damit umgehen können und hat mich unterstützt
    wo er nur kann. doch jetzt wo er selbst viel stress auf der arbeit hat, wirds
    ihm mit mir einfach zuviel. ein wunder, dass er das schon so lange mit mir aushält.

    auf jeden fall steht meine beziehung auf der kippe und ich will sie retten!!!!!!!!!!!!

    vorgestern hatte ich einen regelrechten nervenzusammenbruch weil
    ich mich so hasse und habe sowas von geheult...und mein freund hat gedacht er muss mich einwesen lassen


    was vielleicht noch wichtig wäre zu wissen über mich...

    1) bin 22 jahre alt, mit meiner figur bin ich schon seit 10 jahren unzufrieden
    zwischendrin hatte ich mal starkes untergewicht und jetzt ist es normalgewicht,
    aber normalgewicht...das macht mich nicht glücklich!!!!!!!!!!!
    ich hasse meine oberschenkel oh mann wie ich die hasse!!!
    die schwabbeln sowas von...
    jetzt wiege ich 60 kilo bei 1,72m und mein wohlfühlgewicht liegt bei 55kg...
    aber ich komme nicht auf ein normales essverhalten...

    2) ja ich war schon jahrelang in therapie und jetzt bezahlt die krankenkasse es nicht mehr

    3) ja ich mache sport, sonst würde ich schon wie eine tonne aussehen!
    aber ich muss mich immer so quälen wegen meinem dauerhaften völlegefühl

    4) ich habe schon seit einem jahr keinen sex mehr, weil ich mich so unwohl fühle!!!

    5) keine hobbies, studiere und habe super noten


    bitte um rat!!!
    aber bitte keine sprüche wie:
    "ach das ist doch so oberflächlich, was
    wirklich zählt sind die inneren werte..."

    ja innere werte sind toll,
    aber, wenn man sich körperlich
    nicht wohlfühlt, helfen auch keine
    inneren werte...


    vielen dank für alle antworten!!

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  3. #2
    Registriert Avatar von Sioban1976
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    Standard AW: Hass auf mich und meinen Körper - Essstörung

    Hallo, das hört sich ja alles sehr schrecklich an. Ich bin selbst Ex-Eßgestörte und deshalb kann ich dich sehr sehr gut verstehen. Den haß auf sich und seinen Körper. Aber ich denke du mußt um deiner selbst Willen dringend da raus! Was heißt den die Krankenkasse zahlt nicht???Bei Gesprächstherapie muß man zwar 2 Jahre eine "Zwangspause" machen aber dann kannst du wieder Therapie machen, was ich dir dringend rate. Ich mache mir Sorgen um Dich. Was das einweisen lassen angeht, wieso nicht? Wenn du dich selbst in eine Psychosomatische Klinik/Psychiatrie einweist muß die Kasse das bezahlen. Schön das du einen so guten Freund hast, allerdings finde ich es nicht gut, das er dich in deinem Problem unterstütz durch "Essen schmuggeln", das ist falsch und aus meiner Sicht so, wie einem Drogenabhängigen Drogen geben, davon wird nichts besser! Geh zu einer Beratungsstelle. es gibt speziell welche für Eßgestörte. Laß Dir bitte helfen, denn aus eigener schmerzvoller Erfahrung weiß ich das Eßstörungen über Jahre die Hölle sind.
    Nimm all meine Liebe mit auf deinen Weg, DU SCHAFFST ES!
    Alles von Herzen Liel Mut und Kraft wünscht dir Sioban

  4. #3
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    Standard AW: Hass auf mich und meinen Körper - Essstörung

    Hi,

    Ich persönlich hab noch nie eine Essstörung am eigenen Leib erlebt, jedoch hat eine Person, die ich über Jahre nun kenne mit solchen Sachen zu schaffen gehabt.
    Vollkommen sichere Tipps oÄ kann ich dir nicht geben, jedoch hatte ich damals schon Gelegenheit, vieles mitzubekommen und mir auch einiges an eigenen Gedanken zu dem Thema zu machen.

    Wichtig wäre, dass du dir selber festsetzt, was normal ist. Schreib auf, was als Frühstück, Mittag- und Abendessen angemessen ist, und halte dich daran.
    Geh beim Aufschreiben mit einem kühlen Kopf an die Sache, und versuche wirklich "normale" Mengen festzusetzen, nicht solche, die dir dein Bauchgefühl raten. Du musst schließlich bedenken, dass du, was dein Gewicht und deine Selbstwahrnehmung angeht, etwas den Boden unter den Füßen verloren hast.

    Desweiteren soltlest du aufhören dein Gewicht zu kontrollieren, Klaorien zu zählen etc. Alles, was sich so stakr in Zahlen ausdrücken lässt, verleitet den Menschen dazu, totale Kontrolle auszuüben, und das hilft dir wenig.

    Als letztes würde ich dir die Option nahelegen, dich in Behandlung zu begeben; villeicht nicht nur eine ambulante Therapie. Magersucht und Bulimie sind leider keine einfachen Probleme, und manchmal nur mit Unterstützung zu besiegen.


    Jedenfalls wünsche ich dir viel Kraft und Ausdauer und diese Probleme zu beseitigen!

  5. #4
    Gast
    Gast

    Standard AW: Hass auf mich und meinen Körper - Essstörung

    Hallo Sioban,

    vielen Dank für Deine Nachricht.
    Bist Du den Horror wenigstens los?
    Ich fühle mich so hilflos und habe das gefühl
    es wird immer ein teil von mir bleiben!!!!!!!!!!
    Ja in der Zwangspause befinde ich mich gerade...
    Ich brauche dringend jetzt und sofort Hilfe!!!
    Im internet bin ich auf die seite essfrust.de gestoßen,
    aber die brauchen ewig für eine antwort, sodass
    ich mit meinem problem gar nicht vorankomme.
    das mit dem einweisen ist so eine sache...

    ich habe schon meine schulzeit um 2 jahre
    verlängern müssen wegen meinen depressionen
    und dem essverhalten und deshalb möchte ich nicht
    auch noch mit dem studium hinterherhaken...
    ich muss ja irgendwann auch geld verdienen.

    und öffentliche beratungsstellen kenne ich keine
    die richtig beraten.
    also ich war mal bei einer suchtberatungsstelle
    aber die konnten mir nur ein heftchen mitgeben... :-(

    wie lang ging das denn bei dir?
    ich leide schon ewig darunter und kann nicht mehr.
    ich wills endlich loswerden.
    in meiner letzten therapie konnte ich aber nicht gut übers
    essen reden. kam mir immer richtig bescheuert vor
    und in dem dorf in dem ich lebe gibts sonst nur männer
    als therapeuten, wobei hinzukommt, dass ich ein übles problem
    mit männern habe...
    ich hab vor den meisten angst und fühle mich von ihren
    blicken bedrängt...

    SOS!!!!!!!!!

  6. #5
    Gast
    Gast

    Standard AW: Hass auf mich und meinen Körper - Essstörung

    Zitat Zitat von Nemo Beitrag anzeigen
    Hi,

    Ich persönlich hab noch nie eine Essstörung am eigenen Leib erlebt, jedoch hat eine Person, die ich über Jahre nun kenne mit solchen Sachen zu schaffen gehabt.
    Vollkommen sichere Tipps oÄ kann ich dir nicht geben, jedoch hatte ich damals schon Gelegenheit, vieles mitzubekommen und mir auch einiges an eigenen Gedanken zu dem Thema zu machen.

    Wichtig wäre, dass du dir selber festsetzt, was normal ist. Schreib auf, was als Frühstück, Mittag- und Abendessen angemessen ist, und halte dich daran.
    Geh beim Aufschreiben mit einem kühlen Kopf an die Sache, und versuche wirklich "normale" Mengen festzusetzen, nicht solche, die dir dein Bauchgefühl raten. Du musst schließlich bedenken, dass du, was dein Gewicht und deine Selbstwahrnehmung angeht, etwas den Boden unter den Füßen verloren hast.

    Desweiteren soltlest du aufhören dein Gewicht zu kontrollieren, Klaorien zu zählen etc. Alles, was sich so stakr in Zahlen ausdrücken lässt, verleitet den Menschen dazu, totale Kontrolle auszuüben, und das hilft dir wenig.

    Als letztes würde ich dir die Option nahelegen, dich in Behandlung zu begeben; villeicht nicht nur eine ambulante Therapie. Magersucht und Bulimie sind leider keine einfachen Probleme, und manchmal nur mit Unterstützung zu besiegen.


    Jedenfalls wünsche ich dir viel Kraft und Ausdauer und diese Probleme zu beseitigen!
    Hallo!!!

    erst einmal vielen dank,
    ich bin sehr froh so schnelle rückmeldungen zu erhalten!!!

    Das Problem für mein Essverhalten bezogen auf Deine Tipps:


    1) ich weiß nicht mehr was normal ist!!! manchmal ist es nur eine kleinigkeit die ich esse und denke es ist zuviel

    2) das problem ist das essen in der gemeinschaft
    ich schäme mich unheimlich vor anderen leuten zu essen,
    genau wie vorhin, als die familie meines freundes, mein freund und ich gemeinsam aßen. ich hätte schon fast wieder geheult.
    es ist der horror ich fühle mich so beobachtet...


    3) das aufhören mit den kalorien zählen ist einfacher gesagt als getan,

    DENN DIESE ZAHLEN HABEN SICH FÖRMLICH IN MICH EINGEBRANNT
    NACH JAHREN KRIEG ICH SIE NICHT MEHR LOS!!!
    DIESE DÄMLICHEN KOHLENHYDRATE ETC

    ich kann sie nicht aus dem kopf verbannen.
    die gedanken darum sind das allerschlimmste...

    manchmal habe ich stundenlange gewissensbisse für eine ganz normale banane!!!


    wie bekomm ich die zahlen nur los?
    sie machen mich wahnsinnig!!!!

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