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Thema: Paranoide Persönlichkeitsstörung

  1. #11
    ilkacorinna
    Gast

    Standard AW: Paranoide Persönlichkeitsstörung

    Hallo ihr Lieben,

    ich danke euch für eure Antworten.
    War erst jetzt hier wieder auf der Seite und habe deshalb auch erst jetzt festgestellt, dass auf meinen Beitrag noch geantwortet wurde.
    Ich habe zu meinem Exfreund keinerlei Kontakt mehr, und das ist gut so.
    Selbst nach der Trennung hat er alles daran gegeben, nicht im Guten miteinander auszukommen und hat alles nur noch verschlimmert.
    Zu einem Beitrag bleibt nur zu sagen:
    Ich habe mein Verhalten oft genug selbstkritisch hinterfragt.
    Das nicht nur nach der Beziehung, sondern auch an jedem Tag der Beziehung.
    Gründe kenne ich bis heute nicht und es ist mir unbegreiflich, wie jemand so schnell und ohne Grund so viel Hass entwickeln kann. Der Hass schwelgte immer in ihm. Auf Kollegen, frühere Freunde, die er mit seinem Verhalten vergrault hatte, seinen Chef und alle anderen "bösen" Menschen, die sich gegen ihn "verschworen" hatten.
    Vielleicht tut es ihm gut, diesen ganzen Hass auf meine Person zu projizieren.
    Wie auch immer, es lief mir kalt den Rücken runter, als ich eben Sissys Beitrag las.
    Da merkt man, dass aus persönlicher Erfahrung gesprochen wird, da es den Nagel auf den Kopf trifft. Vielen Dank dafür.
    Ich werde darauf achten, nie wieder an solche Personen zu geraten, da mir diese Erfahrung viel zu schmerzvoll, vor allem aber total strange war.
    Ich hoffe für ihn, dass er irgendwann etwas ändern wird, damit er nicht immer gerade den Personen, die ihn am meisten lieben, am stärksten weh tut.
    Nochmals vielen Dank für eure Antworten.
    Hat gut getan, diese auch nach einiger Zeit zu lesen.

    Liebe Grüße,

    Ilka

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  3. #12
    Gast: Stephan Nuss
    Gast

    Standard AW: Paranoide Persönlichkeitsstörung

    Hallo,
    ich suche nach Therapiemöglichkeiten und bin so auf diesen Thread gestoßen.
    Vielleicht hat eine Meldung hier Sinn in die eine oder andere Richtung.

    Eine Beziehung sollte wirklich nicht therapeutisch motiviert sein, aber selbstverständlich kann bei gleichzeitiger Behandlung ein stabiler Partner sehr viel wert sein. Nur sollte beides klar getrennt sein.

    Vor über 6 Jahren habe ich eine Berufskollegin kennen gelernt, die hochschwanger war und habe ihnen rund um die Geburt herum ein paar Wochen lang geholfen. Eine mögliche Beziehung kam praktisch sofort zur Sprache, da der Vater des Kindes dieses nie wollte, sie erklärtermaßen nach einem Stiefvater Ausschau hielt und wir uns auf Anhieb gut verstanden haben.
    Erst nach Wochen fiel mir auf, dass etwas nicht ganz stimmt - sie sprach immer wieder von einer Gefahr, die von ihren Eltern ausgehen würde und ich müsse das Kind deswegen vor ihnen schützen, konnte mir das aber nicht wirklich erklären. Außerdem kam heraus, dass sie an Scientology glaubt, auch wenn sie etliche konkrete Personen dieser Organisation ebenfalls für gefährlich bzw. für Schurken hielt.
    Nach der Geburt wurde ich zeitweise selbst zur Gefahr, bzw. verdächtigte sie mich, sie auf verschiedene Art materiell geschädigt zu haben - obwohl ich zwei Drittel der Einkäufe usw. selbst bezahlt hatte. Unter diesem Vorwand (bzw. bezichtigte sie mich wegen meinem Widerspruch der Lüge) hat sie mich zweimal in der Nacht aus der Wohnung komplimentiert.
    Damals hatte ich den Verdacht auf eine paranoide Persönlichkeitsstörüng. Die Trennung ist mir vor allem auch von dem Kind schwer gefallen!

    Inzwischen hatte ich zwei Jahre eine Freundin, die auf Borderline diagnostiziert war ;-) von ihr hab ich mich 2007 nach einer längeren Hoffnungsperiode getrennt.

    Nun war ich nach langer Zeit auf Besuch bei der Mutter und dem Kind. Zuerst war alles wieder ganz normal, sie waren beide so glücklich und ich musste länger als geplant bleiben. Als ich die damaligen "Gefahren" zur Sprache brachte, redete sie erst eine halbe Nacht lang über ihre Eltern und ist dann plötzlich wieder zu mir umgeschwenkt - wortwörtlich die gleichen Anschuldigungen wie damals und wieder ein Rausschmiss nach Mitternacht.
    Auf eine kurze Mail von mir kam eine längere Antwort - rhetorisch meisterhaft und aus literarisch-moralischen Höhen, dieselben Anschuldigungen...

    Würde ihr gerne helfen, auf jeden Fall aber dem Kind, das sich beim Schlafen gehen nach meinem nächsten Besuch erkundigt hat. (Spätestens wenn ich eine eigene Familie habe, wenn ich mit der Mutter halbwegs klar komme.)

    Ich suche gerade danach, welche therapeutischen Ansätze grundsätzlich erfolgsversprechend sein könnten und frage mich natürlich, ob und wie ich derzeit eine Rolle spielen kann/sollte.

    Alles Gute allerseits!

  4. #13
    ilkacorinna
    Gast

    Standard AW: Paranoide Persönlichkeitsstörung

    ...Du wirst Dir bestimmt bisherige Einträge durchgelesen haben.
    Fazit aus meiner persönlichen Erfahrung: Lass die Finger davon.
    Lies Dir dementsprechend nochmal Sissys Beitrag durch.
    Solche Leute lassen sich nicht helfen. Es sei denn, sie kommen irgendwann selber darauf, dass sie Hilfe brauchen.
    Das Problem muss deinerseits nicht mal angesprochen werden.
    Ich habe gemerkt, dass gut gemeinte Ratschläge und der Versuch, eine starke Schulter zu bieten, in jeglichen Situationen ins Gegenteil umschlagen, nämlich in Vorwürfe und Beleidigungen.
    Man versucht, in Situationen für denjenigen da zu sein und erhält nicht mal einen Dank, nein, sogar das Gegenteil - indem man dann nämlich plötzlich selber der "Böse" ist, dafür.
    Den Stress werde ich mir nie wieder antun.
    Immer da zu sein, es immer gut zu meinen, sich nichts zu Schulden kommen lassen und dann wird man so behandelt.
    Ich war immer fassungslos über die Vorwürfe, die mir gemacht wurden.
    Viel interessanter noch: Es wurden Vorwürfe gemacht, die mich richtig verletzten. Es konnten aber keine Situationen und Gründe dafür angegeben werden.
    Der Vorwurf blieb so im Raum stehen, ich musste selber sehen, was ich daraus machte und die Tatsache, dass keine Gründe benannt werden konnten, brachte denjenigen nicht einmal zum Nachdenken über seine Worte.
    Wie Sissy schon schrieb: Diese Leute arbeiten daraufhin, alles zu zerstören.
    Man selber kann nur den Kontakt abbrechen, um nicht noch selber zum Gegenstand der Vorwürfe zu werden.
    So gerne ich meinem Exfreund und mir auch eine Zukunft ermöglicht hätte:
    Man kann nur machtlos dabei zusehen, wie der andere Hass aufbaut und die Beziehung zueinander und die eigene Persönlichkeit langsam zerstört wird.
    Zum ersten Mal in meinem Leben verlor ich damit meinen Kampfwillen und meine Hoffnung.
    Dir viel Erfolg..

    Ilka

  5. #14
    Gast: Stephan Nuss
    Gast

    Standard AW: Paranoide Persönlichkeitsstörung

    Danke. Nach Deinen Zeilen zu schließen hast Du im letzten halben Jahr selbst die nötige innere Distanz gefunden. Schönes bauen an Eurem Lebensprojekt mit den Steinen, die sich Euch in den Weg stellen oder die ihr auch nur so vorfindet.

  6. #15
    ilkacorinna
    Gast

    Standard AW: Paranoide Persönlichkeitsstörung

    Zitat Zitat von Gast: Stephan Nuss Beitrag anzeigen
    Danke. Nach Deinen Zeilen zu schließen hast Du im letzten halben Jahr selbst die nötige innere Distanz gefunden. Schönes bauen an Eurem Lebensprojekt mit den Steinen, die sich Euch in den Weg stellen oder die ihr auch nur so vorfindet.
    Hi,

    ja, ich habe die nötige Distanz gefunden.
    Wenn jemand ausschließlich gegen dich arbeitet und alles Reden und Tun nichts hilft und man später selbst noch zum "Schuldigen", der sich gegen einen verschworen hat und ihn manipulieren will, wird, nimmt man irgendwann innerlich Abstand dazu und die Vernunft siegt über jegliches Gefühl.
    Ich bin traurig über dieser Erfahrung, da ich davon überzeugt war, er sei der Mann für's Leben und ich dieser Entwicklung nur machtlos zusehen konnte, aber nun, ohne ihn, geht es mir besser als zuvor.
    Ich bin froh, dem Stress, den er aus jeglichen Situationen machte, nicht mehr ausgesetzt zu sein.
    Ich kann aber auch nur aus persönlicher Erfahrung berichten.
    Was ich in deinem Beitrag las, deckte sich mit einigen eigenen Erfahrungen dazu.
    Ob deine "Freundin" nun aber auch so agieren würde.. Ich maße mir nicht an, darüber zu urteilen.
    Zudem kommen bei meinem Exfreund sicher noch einige andere Faktoren dazu, wie z.B. eine schwierige Kindheit, die Erziehung durch die engstirnigen und vorurteilbehafteten Eltern, ADS, Krankheit, das Gefühl ständiger Ablehnung etc..
    Wie auch immer: Er hätte alles von und an mir haben können, hat sich aber, gewollt oder ungewollt, alles zerstört. Persönliches Pech
    Dir auch alles Gute..

    Ilka

    ____________________________

    "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind"
    (Albert Einstein)

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