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Thema: Mut zum Leben

  1. #6
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    Standard AW: Mut zum Leben

    Zitat Zitat von Regis Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag.

    Mir kommt es manchmal, nein, sogar recht oft so vor, als wolle ich nicht mal mehr, dass es mir wieder gut geht...
    Einfach aufzugeben ist leichter als weiterzukämpfen. Toll, dass Du das geschafft hast!
    Das mit dem Willen ist so eine Sache... Gerade die Depression schafft es, einem vorzugaukeln, dass man es ja selbst so gewollt habe und man also sogar selbst an diesem Zustand schuld sei. In diese Falle sollte man nicht tappen, auch wenn es schwierig ist, sie als solche zu erkennen. In der Therapie habe ich gelernt, dass wir Menschen dann etwas als wahr empfinden, wenn es sich nur oft genug wiederholt. Und diese Gedanken der Verdamnis und der Schuld drängen sich einfach auf, so dass man geneigt ist, sie als wahr hinzunehmen.
    Ein Arzt hat mir mal erklärt, die Depression sei eine Art seelischer Krebs. Dies meint, dass der Krebs, manchen Theorien zufolge, nichts anderes als eine Riesenmüllhalde im Körper ist, mit lauter Giftstoffen, die nicht ausgeschieden werden können. Und so ähnlich verhält es sich offenbar mit unserer Psyche; da lagert sich jede Menge gedanklicher Müll ab, den man entrümpeln sollte. Und dazu gehört eben auch der Gedanke "du willst es doch auch".
    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute

  2. Für den Beitrag danken: Paletti, Regis

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  4. #7
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    Standard AW: Mut zum Leben

    Zitat Zitat von Paletti Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, liebe nucha. Du gibst soviel Hoffnung, mit Deinem Beitrag und ja es geht immer irgendwann vorbei. Am schönsten fand ich Dein Gleichnis, mit der Wanderung durch die Wüste, aber irgendwann kommt man doch ins gelobte Land. Bei mir sind es bereits um die 30 Jahre und mir geht es genauso wie Dir. Du hast mir direkt aus der Seele geschrieben.

    Man braucht einen sehr langen Atem und viel Geduld, aber am Ende zahlt sich jede kleine Bemühung doch irgendwann aus, wenn man dabei bleibt. Es ist bei mir wie ein Training, sich positiver einzustellen und das ist bei Depressionen manchmal eine Lebensaufgabe und bringt mir jetzt auch so etwas wie Lebensqualität.

    Für mich sind die Momente am schönsten, wenn ich ganz klar und wenn ich ausgeglichen bin. Die gab es früher so gut wie nie, wegen der ewigen Grübelschleifen und Gefühlsachterbahnen.

    Loslassen, Klarheit und Ausgleich sind meine Schlüssel zum Glück.
    Wow! 30 Jahre! Ich habe grossen Respekt vor dir, wie du das gemeistert hast!

  5. Für den Beitrag dankt: Paletti

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