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Thema: Todessehnsucht vs Lebensmut oder: Kann man Lebensfreude "lernen?"

  1. #11
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    Standard AW: Todessehnsucht vs Lebensmut oder: Kann man Lebensfreude "lernen?"

    Regis, ich weiß zwar nicht was das für ein Therapeut ist zu dem du gehst, es hört sich aber nicht nach Therapie an. Mehr nach Beratung.
    Deine innere Leere, Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit usw. hat aber definitiv nichts mit der fehlenden Ausbildung zu tun.
    Geändert von Maya111 (17.11.2019 um 20:45 Uhr)

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  3. #12
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    Standard AW: Todessehnsucht vs Lebensmut oder: Kann man Lebensfreude "lernen?"

    Zitat Zitat von Morningstar Beitrag anzeigen
    Und haben die Ahnung von Trauma /PTBS?
    Ich weiß es nicht, ich werde es im nächsten Termin ansprechen.
    Falls das bei mir zutreffen sollte, bin ich wohl ein Typ-l-Trauma Patient (hab' bißchen was gelesen).


    Zitat Zitat von Maya111
    Regis, ich weiß zwar nicht was das für ein Therapeut ist zu dem du gehst, es hört sich aber nicht nach Therapie an. Mehr nach Beratung.
    Maya, ich weiß Du meinst es gut, aber bevor ich ein Jahr darauf warte, dass sich irgendein Therapeut mal dazu bequemt mir 5 Minuten seiner Zeit zu schenken, bleibe ich lieber bei dem, den ich schon habe.

  4. #13
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    Standard AW: Todessehnsucht vs Lebensmut oder: Kann man Lebensfreude "lernen?"

    Zitat Zitat von Regis Beitrag anzeigen
    Ich weiß es nicht, ich werde es im nächsten Termin ansprechen.
    Falls das bei mir zutreffen sollte, bin ich wohl ein Typ-l-Trauma Patient (hab' bißchen was gelesen).




    Maya, ich weiß Du meinst es gut, aber bevor ich ein Jahr darauf warte, dass sich irgendein Therapeut mal dazu bequemt mir 5 Minuten seiner Zeit zu schenken, bleibe ich lieber bei dem, den ich schon habe.
    Du hast mich überhaupt nicht verstanden, was ok ist.

  5. #14
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    Standard AW: Todessehnsucht vs Lebensmut oder: Kann man Lebensfreude "lernen?"

    Zitat Zitat von Maya111 Beitrag anzeigen
    Du hast mich überhaupt nicht verstanden, was ok ist.
    Das war nicht böse gemeint, es tut mir wirklich leid wenn es so angekommen sein sollte.

  6. #15
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    Standard AW: Todessehnsucht vs Lebensmut oder: Kann man Lebensfreude "lernen?"

    Zitat Zitat von Regis Beitrag anzeigen
    Einige von euch kennen vielleicht noch meinen Thread vom September:
    https://www.hilferuf.de/forum/ich/27...t%C3%B6rt.html

    Ist aber auch nicht so wichtig. Jedenfalls bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich ernsthafte Sorgen sowohl um meine mentale Gesundheit als auch um meine Zukunft im Allgemeinen habe.

    Diese Perspektivlosigkeit, das Gefühl, keinerlei Ziele, Träume und Wünsche im Leben zu haben zieht sich wie ein roter Faden durch meine Vergangenheit und mein Jetzt.
    Ich habe nie gewusst, was ich aus mir machen soll, demnach auch nie etwas erreicht. Weder studiert, noch etwas gelernt. Zum einen, weil ich immer in den "unpassendsten" Momenten depressiv wurde, zum anderen weil ich immer recht früh die Flinte ins Korn geworfen habe.

    Ich erwarte nichts mehr vom Leben. Hätte ich von heute auf morgen eine Million auf meinem Konto, würde es mir nichts bedeuten. Käme eine hübsche Frau zu mir und machte mir schöne Augen, würde ich ihr sagen, sie solle sich jemand anderen suchen.
    Ich weiß natürlich, dass beides schöne Dinge sind, vor allem das zweite, aber es bedeutet mir einfach nichts mehr.

    Ginge ich jedoch morgen zum Arzt und er würde mir sagen "Tut mir leid Herr Regis, sie haben nur noch 6 Monate zu leben", würde ich seine Hand schütteln und ihm danken.

    Dies sind Beispiele, um meine aktuelle Lage zu veranschaulichen. Da mir der Weg eines freiwilligen Exitus aber aus verschiedenen Gründen nicht offen steht, habe ich keine andere Wahl als weiterzumachen.

    Was ich hier gerne wissen möchte ist, wie andere, die gleiche oder ähnliche Erfahrungen bzw. Phasen durchlebt haben, vorgegangen sind.
    Welche Formen einer Therapie gäbe es? Mir ist natürlich klar, dass kein Medikament mir Lebensmut geben kann, daher auch die Frage in der Überschrift.
    Ich hoffe ich konnte mich halbwegs verständlich ausdrücken.

    Nachtrag:
    Da ich zur Zeit tief depressiv bin, sind meine Gedanken dementsprechend düster. Aber auch in "guten" Zeiten habe ich weder Ziele noch Träume. Dies nur als Ergänzung zum oben geschriebenen.

    warum todessehnsucht vs lebensmut? warum sollten sie sich bekämpfen? sie wissen ihrer verbundenheit von einander und co-existieren friedlich und freudig nebeneinander her. kampf gibts da nicht und ist auch nicht nötig. eher schädlich.

    und meine ganz persönliche erkenntnis: lernen kann man lebensfreude nicht. und schon 3 x nicht durch kampf, indem man das eine gegen das andere ausspielt. es versucht auszuspielen. was soll dabei gutes herauskommen? nüscht, außer spaltung.

    das ist eine geisteseinstellung und nichts was man tun könnte. da nützt kein buch und viele schöne worte.
    und es mag dir schlecht und falsch vorkommen, aber keine ziele und wünsche zu haben ist etwas wunderbares. fast gottesgleich. freiheit. moksha. es ist der anfang von deiner befreiung von dir selbst.
    erst dann ist freude möglich. grenzenlose freude und extase.

    zitat:
    ...wenn der lauf meines lebens zu ende geht und ich allein in den zwischenzuständen wandere, können mir meine lieben in dieser welt nicht mehr helfen. möge also in dieser entscheidenen zeit die siegreichen, die friedlichen und rasenden gottheiten die macht ihres erbarmens freisetzen und möge die tiefe dunkelheit meines unwissens vertrieben werden.

    jetzt, da ich einsam wandere, getrennt von meinen lieben und bilder der leere auftauchen, die sich natürlich manifestieren, mögen die buddhas die macht ihres erbarmens freisetzen und möge abkehr von den unstimmigen geisteszuständen eintreten.

    zitat ende*

    was ich damit sagen will weiß ich auch nicht genau. aber vergiss die lebensfreude, das glück, das pech. vergiss das alles. freude ist kein ziel das es zu erreichen gilt. es ist eine begleiterscheinung und sie entsteht (manifestiert sich) auf natürliche weise. du kannst es nicht tun und somit kann man es auch nicht lernen und nicht lehren. etwas was außerhalb unseres verstandes liegt, lässt sich mit dem verstand nicht beschreiben.

    ist auch überhaupt nicht nötig. du bist es alles schon längst. es ist deine natürlichkeit. du musst nirgend hin, nichts erreichen. du bist schon längst da. jetzt in diesem augenblick kannst du vor freude singen und lachen. gleich jetzt, gleich hier. es gibt keinen grund warum das nicht so sein könnte. oder? es gibt keinen. es ist deine natürlichkeit. und es gibt keinen grund in diesem augenblck nicht deprimiert zu sein. es ist deine natürlichkeit. es gibt keinen grund. welcher auch immer einfällt, es gibt keinen.

    du musst nicht erst ein ziel in ferner zukunft erreichen um freude und gelassenheit zu empfinden.es kann nichts erreicht werden, es sei denn durch den geist.
    lass dir von niemanden einreden das du falsch bist und so wie du jetzt bist niemals glücklichsein kannst. und rede dir das selbst auch nicht ein. das stimmt nämlich nicht.


    die freude ist schon immer in dir. freude ist immer da, nur du bist nicht da wo deine freude ist. du bist irgendwo, aber nicht da. in der zukunft, vergangenheit, was weiß ich. aber nicht da wo du sein solltest. im mutterschoß der ungeschaffenen wirklichkeit.

    du brauchst es nur zu erkennen. das ist der knackpunkt.freude, extase, trauer usw manifestieren sich auf natürliche weise. durch bewusstheit.

    Zitat:

    selbst wenn man, auf der suche nach der natur des geistes, das gesamte äußere universum absuchen würde, könnte man sie doch nicht finden.
    buddhaschaft kann durch nichts erlangt werden, es sei denn durch den geist.
    wenn man das nicht erkennt sucht man tatsächlich im äußeren nach dem geist, doch wie könnte man seinen eigenen geist finden, wenn man anderswo danach sucht?
    so jemand hat sich selbst vergessen und anderswo nach sich selbst zu suchen begonnen, weil er sich selbst nicht mehr erkennt, und dabei immer wieder andere mit sich selbst verwechselt.

    den geist als etwas anzusehen, dass einem selbst äußerlich ist, ist in der tat verblendung, und doch sind verblendung und nichtverblendung von ein und der selben essenz.
    da keine wesenhafte zweiteilung im geistigen kontinuum der fühlenden wesen besteht, wird die ungekünzete natur des geistes einfach dadurch befreit, dass man den geist in seinem natürlichen zustand belässt.

    doch wenn einem nicht bewusst ist, dass der ursprung der verblendung im geist selbst liegt,wird man den sinn der wahren wirklichkeit niemals begreifen.
    darum solltest du beobachten , was in deinem eigenen geist natürlich auftaucht und dort seinen ursprung hat.

    zuerst betrachte die quelle , woraus diese erscheinungen ursprünglich hervorgehen.
    als zweites betrachte den ort, wo sie in der zwischenzeit verweilen.
    und drittens betrachte den ort wohin sie schließlich entschwinden.

    auf diese weise wird man finden, dass die aus dem geist entstehenden erscheinungen von selbst aus dem geist auftauchen und von selbst wieder in ihn versinken.

    zitat ende
    quelle: das tibetische totenbuch*

    naja, ewig lange rede, überhaupt keinen sinn

    vielleicht kannst damit was anfangen. falls nicht, sorry das ich deine zeit verschwendet habe.

    alles gute
    Wie soll ich Wissen was ich meinte, bevor ich las was ich schrieb?

    Dies ist keine Werbung. Ich bekomme kein Geld dafür.
    Meine Worte und Meinungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Dauerhaftigkeit.

  7. Für den Beitrag dankt: beihempelsuntermsofa

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