@ te, zwischen denken und spiritualität ist aber ein großer unterschied. wenn nicht gar das gegenteil. Nicht zu denken bedeutet spiritualität. Nur mal so am rande.


der sinn und zweck der schule ist simpel. das du eine angepasste systemnutte wirst, die die fresse hält, nichts hinterfragst und alles glaubst, zu ihnen aufsiehst, dir für nen hungerlohn den buckel krumm ackerst und pflichtbewusst deine steuern zahlst. systemkonform, ein kleines rädchen im getriebe..

da geht es nicht um dich oder mich. nicht um menschlichkeit oder individualität. nein, nein. da geht es nur darum dich so nützlich wie möglich für das system zu machen. und wenn du alt und grau, verbrannt und ausgepauert und unnütz für die matrix bist, sie dich verdaut hat, scheißt sie dich wieder aus und du kannst gucken wie du klar kommst.

ich versteh dich, dass du da kein bock drauf hast. geht mir genauso. aber ausreißer können nicht geduldet werden. aus der matrix kommst du nicht raus. nicht physisch. nur psychisch. psychisch ist es einfach alle kultur, religion, schulisches wissen und all den anderen quatsch über bord zu werfen. sich davon zu befreien ist nicht besonders schwer. aber auch nicht einfach, in der tat. aber die geistige befreiung kann von jedem vollzogen werden.



Was die vielfalt der relativen erscheinungen angeht: sie alle sind vergänglich, nicht eine von ihnen ist wahrhaft existent.



dieser natürlich entstehende innere glanz, der ungeschaffen ist von anbeginn, ist das elternlose kind des gewahrseins - wie erstaunlich!

er zeigt das natürlich entstehende reine erkennen, von niemanden erzeugt – wie erstaunlich!

wurde nie geboren und wird niemals sterben – wie erstaunlich!

auch wenn es offenkundig strahlend ist, ermangelt es eines wahrnehmenden - wie erstaunlich!

obwohl es durch die ganze zyklische existenz gewandert ist, entartet es doch nicht - wie erstaunlich!

obwohl es die buddhaschaft selbst gesehen hat, wird es doch nicht besser – wie erstaunlich!

obwohl es in jederman voranden ist, bleibt es doch unerkannt – wie erstaunlich!

und dennoch hofft man etwas zu erlangen, dass anders ist als dies – wie erstaunlich!

obwohl es in einem selbst vorhanden ist, fährt man fort, es anderswo zu suchen – wie erstaunlich!



( aus dem tibetischen totenbuch )

in diesem sinne...