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Thema: Ängste, Depression, Sozial Phobie

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    Standard AW: Ängste, Depression, Sozial Phobie

    Zitat Zitat von Froooosch Beitrag anzeigen
    Hallo du, ich finde es schön dass du so bist, und wenn du es gerne bist solltest du das nicht aufgeben. Ich würde mir das von dir auch nicht wünschen. An Dir zu arbeiten muss nicht heißen das aufzugeben. Es würde das ergänzen und dich sichtbar machen. Du wärest dann ganz du, die liebevolle und fürsorgliche Person die du sowieso schon bist, aber auch der interessante und kluge Mensch mit seinen Gefühlen, Vorstellungen, seinem Lachen und seiner Traurigkeit. Was wäre das für ein Geschenk für jemanden, das sehen zu dürfen? Daran teilhaben zu dürfen? Für mich wäre das ein überwältigendes Geschenk. Etwas kostbares. Schade finde ich dass du dich so unterschätzt und deine Leistung und deine Erfolge vor dir selbst so klein machst. Ich sehe das ganz anders, ich sehe dich ganz anders. Du bist liebevoll, klug und deine Leistungen sind hervorragend. Und das hat nichts mit Glück zu tun, bloß mit dir und dem was du bist. Vermutlich kannst du das nicht annehmen, das könnte ich an deiner Stelle auch nicht, aber ich würde dich so gerne einmal neben dich selber stellen damit du dich einmal auf andere Art ansehen kannst. Es ist toll was ich da sehe. Deine Geschichte ist ziemlich schlimm, und ich rate dir nicht für jeden und immer sichtbar zu sein. Du brauchst auch Mauern und Schutz. Gerade bei deinen Erfahrungen. Aber es lohnt sich, sowohl für dich als auch für die Menschen die du für wertvoll genug erachtest dich sehen zu dürfen. Hier startest du ja gerade einen Versuch. Das ist sehr mutig, und vielleicht bin ich auch deswegen so überschwenglich darin bemüht Dir zu sagen dass es toll und richtig ist. Liebe Grüße Frosch
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das gerne bin. Ich meine helfen macht mir Spaß und es fühlt sich gut an, wenn der Gegenüber sich dann besser fühlt. Ich weiß nur nicht, wie ich für mich selber eine Grenze ziehen kann zwischen meinen Bedürfnissen und der Bedürfnisse anderer. Ich verliere meine eigenen Bedürnisse sobald ich sehe, dass da jemand ist, der Hilfe braucht. Zumindest war das mal sehr stark ausgerägt. Momentan habe ich aber das Gefühl keine Energie mehr für andere zu haben. Ausgelaugt, nicht mal in der Lage mich mit meinen Bedürfnissen auseinander zu setzen. Den Kopf voll mit Dingen die ich sein möchte, die ich verändern muss, was ich alles falsch gemacht habe, wie viele Fehler ich gemacht habe, was wäre wenn... Ich bin zur Zeit müde, isoliert. Alles soziale strengt mich an, nervt mich, ich habe das Gefühl zu ersticken. Ich möchte das nicht, aber weiß nicht, was ich machen kann. Ich möchte frei sein. Meine Neugierde wieder haben, Spaß daran haben neues Sachen auszuprobieren, mich mit Leuten treffen, endlich richtige Beziehungen aufbauen. Und mein Kopf sagt mir, dass ich all das nie haben werde. Ich bin zu müde meine Gefühle, Gedanken und Emotionen zuzulassen. Wenn ich weine, dann nur kurz, weil ich mich schäme. Weil ich mir sage, dass ich nicht das Recht dazu habe, dass es mir nicht gut geht, weil es andere Menschen gibt, die schlimme Dinge erlebt haben. Krieg, Tod o.ä. und ich jammere rum.

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  3. #7
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    Standard AW: Ängste, Depression, Sozial Phobie

    Zitat Zitat von Lori95 Beitrag anzeigen
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das gerne bin. Ich meine helfen macht mir Spaß und es fühlt sich gut an, wenn der Gegenüber sich dann besser fühlt. Ich weiß nur nicht, wie ich für mich selber eine Grenze ziehen kann zwischen meinen Bedürfnissen und der Bedürfnisse anderer. Ich verliere meine eigenen Bedürnisse sobald ich sehe, dass da jemand ist, der Hilfe braucht. Zumindest war das mal sehr stark ausgerägt. Momentan habe ich aber das Gefühl keine Energie mehr für andere zu haben. Ausgelaugt, nicht mal in der Lage mich mit meinen Bedürfnissen auseinander zu setzen. Den Kopf voll mit Dingen die ich sein möchte, die ich verändern muss, was ich alles falsch gemacht habe, wie viele Fehler ich gemacht habe, was wäre wenn... Ich bin zur Zeit müde, isoliert. Alles soziale strengt mich an, nervt mich, ich habe das Gefühl zu ersticken. Ich möchte das nicht, aber weiß nicht, was ich machen kann. Ich möchte frei sein. Meine Neugierde wieder haben, Spaß daran haben neues Sachen auszuprobieren, mich mit Leuten treffen, endlich richtige Beziehungen aufbauen. Und mein Kopf sagt mir, dass ich all das nie haben werde. Ich bin zu müde meine Gefühle, Gedanken und Emotionen zuzulassen. Wenn ich weine, dann nur kurz, weil ich mich schäme. Weil ich mir sage, dass ich nicht das Recht dazu habe, dass es mir nicht gut geht, weil es andere Menschen gibt, die schlimme Dinge erlebt haben. Krieg, Tod o.ä. und ich jammere rum.
    Hey, hier muss ich ernsthaft widersprechen. Es gibt keinen Vergleich der Leiden. Wer leidet der leidet. Punkt. Es wird immer jemanden geben der schlimmer dran ist als du. Das bedeutet dann dass du nie das Recht hast zu leiden und traurig zu sein? Kein Mensch würde so hart zu dir sein wie du es selber bist. Und du kannst nur für andere da sein wenn du auch für dich selber da bist. Ja, vielleicht hast du Fehler gemacht. Das hat jeder. Aber diese Gedanken helfen nicht weiter. Wo bist du gerade? Du bist hier, in diesem Moment, in diesem Augenblick. Die Vergangenheit existiert nicht weil sie vorbei ist. Die Zukunft gibt es noch nicht. Nur das hier gibt es wirklich. Und in diesem Moment bist du vollkommen frei und hast alle Möglichkeiten. Es gibt auch kein was wäre wenn. Komm nur einen Augenblick her, lass alles los und schau dich um. Das ist dein Moment. Noch kannst du ihn nicht nutzen. Das braucht Zeit. Du brauchst jetzt etwas Unterstützung, wie eingangs erwähnt. Aber es ist alles da. Deine Neugierde, deine Sehnsucht. Du lässt sie nicht sein. Bitte versuche es mit den Tabletten (Eszitalopam vielleicht) auch ein guter Hausarzt kann das verschreiben. Diese Gedanken und Blockaden werden gedämpft und du kannst mit kleinen Schritten anfangen. Du jammerst nicht, du leidest wirklich, und das darfst du auch. Vielleicht ist es eine depressive Phase. Aber es gibt Hilfe. Bleib nicht allein damit, OK? Es lohnt sich zu kämpfen. Liebe Grüße Frosch

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