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Thema: das leben mit borderline

  1. #6
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    Standard AW: das leben mit borderline

    @ Grisou



    Ich denke man muss da ein Stück weit differenzieren.
    Sicher sind es normale Bewältigungsstrategien, die jeder mal hat. Mal eine Tafel Schokolade essen. Oder auch mal vll bei Frust oder Liebeskummer über den Durst trinken.
    Wobei ich da einen Unterschied sehe in der Art wie es bei Borderline ausgeprägt sein kann.


    Dennoch weiß ich was du meinst. Die meisten sagen dann mal locker man solle sich halt nicht so anstellen oder zusammenreißen. Doch das ist oft leichter gesagt, als getan. Besonders wenn man sich nicht anders zu helfen weiß.



    Genau, es ist im Endeffekt als würden Stimmen auf einen einreden, dass man sich selbst verletzen sollte. Wirklich manchmal als ginge es nicht anders als nur auf diese Weise.



    Ja, das stelle ich mir auch sehr anstrengend vor, wenn sich die Stimmung so oft ändert.
    Das Krankheitsbild ist ja bei jedem anders und mitunter auch verschieden stark ausgeprägt.



    Ich brauche auch nicht besonders viel Nähe. Vielmehr bin ich auch gerne mal allein. Das brauche ich öfter auch.
    Meist mag ich Nähe eher in kleinen Portionen. Mal eine halbe Stunde kuscheln (bezogen auf meine Partnerschaft). Oder auch nicht mehr als ein paar Stunden (drei oder maximal vier) mit einer Freundin. Denn sonst wird es mir zu viel.
    Das ist ein Symptom, das bei mir wohl stärker ausgeprägt ist. Bei manch anderen Borderlinern höre ich auch, dass sie nicht so zwischen Idealisieren und Entwerten hin und herpendeln. Oder das bei zwischenmenschlichen Beziehungen gar nicht haben.
    Hilfreich ist hierbei die kognitive Wahrnehmung. Das Beobachten zu können und sich ein Stück weit davon distanzieren zu können. Die Gefühlsebene ist hierbei wieder eine andere Sache. Da ist es manchmal nicht so leicht sich davon zu entziehen. Leider.



    Genau. Entweder sie mag mich nicht oder ich mag sie nicht mehr.
    Ich sehe dann die negativen Eigenschaften des anderen sehr verstärkt. Als würde der andere nur noch daraus bestehen. Und innerlich zerreißt es mich dann manchmal, weil ich zwischen mögen und nicht mögen mehrfach täglich manchmal hin und herpendle. Deshalb brauche ich dann phasenweise Abstand.



    Ich möchte Hochsensibilität nicht schlecht reden.
    Doch was mich stört ist dieser Charakter, dass es neuerdings jeder ist. Meist entdeckt durch das Lesen eines Buches zum Thema oder aufgrund solcher Tests wie auf Internetseiten von Zartbesaitet. de. Alles eben kein bisschen fundiert, sondern selbst angedichtet. Und selbst wenn es einem ein Psychologe "bestätigt" ist es doch nicht mehr als die Meinung einer Person, dass es zutreffen könnte, weil der aktuelle wissenschaftliche Stand keine entsprechenden Menssinstrumente zur Verfügung stellt, um sicher sagen zu können, diese oder jene Person ist auf jeden Fall hochsensibel. Es ist nichts weiter als Spekulation.
    Einmal habe ich ein Buch gelesen über Hochsensibilität in welchem Betroffene sozusagen ihre Erfahrungen berichten. Eine sprach von extremer Schüchternheit. Wobei ich mir dachte: Alles was sie schildert, klingt nach einer Sozialphobie.
    Oder die Aussagen einer anderen sie habe manchmal Nervenzusammenbrüche, manchmal auch die eine oder andere Panikattacke aufgrund von Reizüberflutung. Klang für mich mehr nach der Schilderung einer Angststörung.
    Insofern vermengen "Betroffene" hierbei auch teilweise ein scheinbar angeborenes Charaktermerkmal, was Hochsensibilität ja sein soll, mit dem was man als psychische Erkrankungen klassifizieren würde. Extreme Schüchternheit und Angst vor anderen Menschen, Panikattacken und Nervenzusammenbrüche = nicht krank, sondern nur ein Charaktermerkmal.

    Da ist halt die Frage was zuerst da war: Das Charaktermerkmal, aus welcher psychische Probleme resultieren? Oder eine psychische Erkrankung aus welcher eine erhöhte Sensitivität resultiert?

    Dass es eine Unterform von Neurotizismus sei ist die Theorie einiger Psychologen sowie Professoren im Bereich Psychotherapie und Psychiatrie.

    Ja, hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.
    Sorry, möchte auch nicht zu sehr ins OT abdriften.
    Nur fällt es mir ehrlich gesagt schwer, das einfach ernst zu nehmen. Nicht die Probleme, die eine Person hat, sondern vielmehr dieses sich selbst labeln.

    Es gibt auch die Theorie, dass sich aus einer angeborenen Hochsensibilität Borderline entwickeln kann. (Viele der Symptome bzw. Merkmale von Hochsensibilität klingen irgendwie auch nach denen von Borderline) Besonders in einem negativ geprägten sozialen Umfeld.
    Das ist ja auch eine Annahme, die so manche Psychologen verhäuft unterstützen in Bezug auf die Entstehung von Borderline. Dass ein Kind, das stark emotional reagiert und sehr empfindsam ist, in einem annehmenden Umfeld positiv gedeihen kann. Kann dies jedoch nicht so aufgefangen werden, wird dem Kind gar eingeredet so wie es ist in seiner Empfindsamkeit oder seiner Emotionalität falsch zu sein, dass sich daraus Boderline entwickeln kann. (Natürlich neben physiologischen Erkenntnissen wie die, dass Boderliner eine kleinere Amygdalla haben- der Teil der für unsere emotionalen Reaktionen verantwortlich ist - die stärker reagiert auf Reize als bei gesunden Menschen)
    Geändert von Charlette2 (28.09.2019 um 17:31 Uhr)

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  3. #7
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    Standard AW: das leben mit borderline

    Zitat Zitat von Charlette2 Beitrag anzeigen
    Ich denke man muss da ein Stück weit differenzieren.
    Sicher sind es normale Bewältigungsstrategien, die jeder mal hat. Mal eine Tafel Schokolade essen. Oder auch mal vll bei Frust oder Liebeskummer über den Durst trinken.
    Wobei ich da einen Unterschied sehe in der Art wie es bei Borderline ausgeprägt sein kann.
    Ich finde auch, dass man diesen speziellen Druck nicht mit einem Druck nach einer Tafel Schokolade vergleichen kann.
    In solchen Situationen ist die Anspannung schon so hoch, dass dieser Druck riesig wird, diesen Zustand sofort beenden zu müssen.

    Genau. Entweder sie mag mich nicht oder ich mag sie nicht mehr.*
    Ich sehe dann die negativen Eigenschaften des anderen sehr verstärkt. Als würde der andere nur noch daraus bestehen. Und innerlich zerreißt es mich dann manchmal, weil ich zwischen mögen und nicht mögen mehrfach täglich manchmal hin und herpendle. Deshalb brauche ich dann phasenweise Abstand.
    Bei mir kann es auch passieren, dass bei irgendeiner Kleinigkeit die Angst riesig wird, da habe ich was falsch gemacht und der Mensch möchte nie wieder was mit mir zu tun haben. Unerträglicher Zustand. Da sehe ich nur mich im schlechten Licht.
    Ach, alles echt anstrengend.

  4. #8
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    Standard AW: das leben mit borderline

    Zitat Zitat von Violetta Valerie Beitrag anzeigen
    Hallo Grisou, danke für das spannende Thema.

    sehr gerne. danke für die spannende frage.


    ich finde, Du erklärst das sehr bildlich. Persönlich kenne ich -zumindest bewusst- keinen Borderliner näher und vieles erscheint mir noch schwer nachvollziehbar nd im Dunkeln.

    also falls du weitere fragen hast, immer her damit.




    In der Schule haben wir immer mal wieder Jugendliche, bei denen ich so im Hinterkopf denke, dass die in dieses Störungsbild passen könnten.

    in diesem alter ungefähr bricht die erkrankung oft aus. und eigentlich ist es wichtig, dass man sehr früh die diagnose stellt, damit es sich nicht chronifiziert. falls du da sehr krasse fälle hast und denkst, beratung würde gut tun, dann empfehle ich dir die stelle in nürnberg.


    Borderline-Trialog


    ich weiß nicht, wie weit die schon aufgestellt sind, aber vielleicht können die auch betroffene nennen, die mal in die schule kommen und einen vortrag halten. also wenn ihr viel probleme mit selbstverletzung habt, ist das ein guter ansatzpunkt.








    Ok, das kann ich nachvollziehen, aber das ist doch nur ein kleiner Teil der Problematik, oder? Also platt gesprochen: Allein die Intensität der Gefühle macht ja noch keinen Borderliner. Was ist es genau, was die intensiven gefühle mit dem Borderliner machen? Warum hat das so negative Auswirkungen (intensive Gefühle können ja auch positiv für den Menschen sein, oder?)

    also ich glaube, du musst unterscheiden zwischen hochsensibel auf reize reagieren, viel wahrnehmen, vielleicht auch intensiver wahrnehmen und extrem intensive gefühle haben.


    und ja natürlich, die positiven gefühle sind ebenso 9x so stark und wie charlette das so toll beschreibt, ein gefühl von euphorie.


    dieses intensive gefühl kennst du von deiner arbeit. nun stell dir vor, das geht mir so, wenn ich zum beispiel zum briefkasten komme, da ist eine postkarte von einem freund drin.


    wenn ich in einem konzert bin zum beispiel, mir knallen da die gefühle weg und ich dissoziiere. ich kann das kaum wahrnehmen das positive gefühl, weil es viel zu intensiv ist.




    Also ich meine: Ich gehöre ja zu der Sorte der Hochsensiblen Menschen: Also jene Leutchen, die ganz geringe Reizfilter haben und quasi das Gras wachsen hören. Sinneseindrücke, Stimmungen und eben auch Gefühle kommen da auch viel stärker an. Reizüberflutung ist an der Tagesordnung. ZB kann es sein, dass mir der Anblick von Oberflächen die rauh sind, auch direkt Schmerzen bereitet uä.
    Aber das ganze ist weit entfernt von Borderline. Das ist im Grunde wie bei "Normalen" nur eben intensiver.

    also wenn man hochsensibel ist verarbeitet man mehr informationen als "normale" menschen. ob da die gefühle auch so intensiv sind, weiß ich nicht genau. jedenfalls bei beiden steht das nervensystem unter großer daueranspannung und es ergibt sich eine hohe ausschüttung an stresshormonen. und das führt zu konzentrationsschwierigkeiten und b beeinflusst auch die stimmung.


    ein ganz hoher anteil an borderline-betroffenen, etwa 73 % leidet auch unter depressionen.


    dazu kommt eine impulskontrollstörung. und ich denke, da unterscheidet sich das schon mal auf jeden fall. ich kann die gefühle nicht bzw. jetzt eher schlecht kontrollieren.


    und an der stelle kommt es dann zu aggressiven ausbrüchen und tatsächlich nicht nur autoaggressiv sondern das richtet sich genauso gut auch gegen andere. also männer schlagen tatsächlich eher zu und suchen streit. frauen richten die gewalt gegen sich selbst. die verteilung frau/mann bei borderline ist 50:50. nur die aggressiven männer sind lange nicht als borderline wahrgenommen worden und dachte man lange, das ist eine typische frauenkrankheit.


    es geht um emotionale instabilität, eine identitätsstörung, störung der interaktion.


    aus diesen problemen raus ergibt sich dann ein dysfunktionales verhalten, was einfach eine bewältigungsstrategie ist, um irgendwie mit dem leben klar zu kommen. und an dem punkt setzt dann die therapie an, man lernt neue strategien, die es einem besser ermöglichen klar zu kommen.










    Also wenn ich jetzt von mir erzähle: Ich kenne das schon, dass alle gefühle und Eindrücke so auf mich einprasseln, dass es mich total fertig macht: Ich bin dann oft auch überlastet, genervt usw. Manchmal, wenn es ganz schlimm ist, lege ich mich dann ins Bett und weine, weil es einfach zu viel ist. Weil mir der Kopf explodiert.
    Aber der Gedanke, dass in mir ein Druck entstehen würde, mich selbst zB zu verletzen oder mich abzulehnen... den kenne ich nicht.
    Also das Angstbehaftete fehlt. und die Agression und das unkontrollierbare...
    Intensive Wahrnehmung kann ja auch positiv sein, aber bei Borderline sind ja noch ganz viele andere Ebenen mit dabei, oder?

    ein borderline-betroffener kann schwer nur ein ich-bild aufbauen. ich weiß nicht wirklich, wer ich bin und wofür ich stehe. das ist ganz stark abhängig auch von den menschen mit denen ich mich umgebe. ich baue zwar nach außen ein bild auf, nur ehrlich, im inneren weiß ich nicht, wer ich bin.


    diese spannungszustände da ist das problem auch, man kann das ja keinem gefühl zuordnen. so wie du schreibst, die sensibilität macht dich fertig. nur wenn man sich selbst nicht spüren kann, keinen zugang zu gefühlen hat und das sehr diffus ist, dann spürt man nur druck, nur spannung, für mich so wie ein diffuses vibriieren und ich weiß nicht, woher das kommt. und damit kann ich auch nichts abstellen.


    ich musste ja erst mühsam lernen, wie sich gefühle unterscheiden. ich sag zwar immer, ich habe panik. tatsächlich kann ich sie nicht spüren. ich weiß nur, sie ist da. und es ist ein innerer kampf der gedanken. ich glaube, das ist schwer zu beschreiben. ich weiß nicht, ob man das von außen verstehen kann.


    ich kann mich auch am besten spüren, in der gegenwart von jemand. weil ich dann seine gefühle wahrnehmen kann und da ist dann wenigstens irgendwas. sonst ist es konfus irgendwie, einfach nur intensiv. darum scheuen sich viele borderline-betroffene vor dem allein-sein. weil sie sonst keine identität haben.


    wir haben am donnerstag festgestellt, ganz viele betroffene haben katzen. wohl weil katzen so starke persönlichkeiten haben und ja, das merke ich schon ein stück. ich schaue mir immer ganz viel von meinen katzen ab.



    das sind die symptome von borderline:

    spannungszustände
    identitätslosigkeit
    schnelle stimmungswechsel
    ängste
    unsicherheit
    dissoziieren
    innere leere
    überschwemmt werden von gefühlen
    idealisierung/abwertung
    selbstverletzendes verhalten
    wutausbrüche
    suizidversuche
    sucht
    nicht allein sein können






    Also Sorry, wenn das jetzt irgendwie total dümmlich klingt. Ich kenne mich nur einfach nicht aus: Was genau ist der Fakt der das Erleben so schlimm macht? Klar bei negativen Gefühlen ist das ja noch eher verstehbar, aber bei positiven?

    das klingt gar nicht dümmlich, hilft mir eher, darüber nachzudenken.


    es ist die instabilität nicht kontrollieren können. das kippt manchmal rasend schnell ohne jeden erkennbaren einfluss.


    mir ist heute viel bewusster, ein konzert zum beispiel, wenn ich mich auf diesen spaß und die freude einlasse, kostet mich das kraft, weil die gefühle so intensiv sind. und kraft kosten heißt, man wird müde. und in der müdigkeit kommen schlechte gefühle hoch, die ziehen karussellgedanken nach sich. ich weiß heute, ich habe wahrscheinlich einen schub von selbsthass wenn es mir gut ging, ich was schönes erlebt habe. und dann kann ich das ignorieren. oder mich vorher ausschlafen.


    also das ist eigentlich ziemlcih komplex, weil da so viele aspekte reinspielen. ich kann nur einen kleinen anteil beschreiben. aber vielleicht verstehst du es ein bisschen besser. jedenfalls wie es mir ergeht.


    (es ist übrigens noch gar nicht so lange her, dass man borderline mit hochsensibilität in verbindung bringt. früher waren das nur die durchgeknallten, die sich selbst verletzen. geforscht wird auf dem gebiet erst seit den 90igern)
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  5. Für den Beitrag dankt: _cloudy_

  6. #9
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    Standard AW: das leben mit borderline

    Zitat Zitat von Maya111 Beitrag anzeigen
    Ich finde auch, dass man diesen speziellen Druck nicht mit einem Druck nach einer Tafel Schokolade vergleichen kann.
    In solchen Situationen ist die Anspannung schon so hoch, dass dieser Druck riesig wird, diesen Zustand sofort beenden zu müssen.
    da habe ich mich irgendwie falsch ausgedrückt.

    also es geht nicht um den druck, sondern das dissoziieren. so wie andere nebenbei ohne es zu merken eine tafel schokolade auffuttern, ritze ich mich. und bevor ich das merke, kann eine menge schaden angerichtet sein.

    so wie es dann der versuch ist aus schlechten gefühlen rauszukommen, wenn der normalmensch sich die schokolade holt, das ist das gleiche mit der selbstverletzung, eben auch ein versuch, aus schlechten gefühlen bzw. druck rauszukommen.



    Bei mir kann es auch passieren, dass bei irgendeiner Kleinigkeit die Angst riesig wird, da habe ich was falsch gemacht und der Mensch möchte nie wieder was mit mir zu tun haben. Unerträglicher Zustand. Da sehe ich nur mich im schlechten Licht.
    Ach, alles echt anstrengend.
    das gehört auch dazu, ja, man kann es nicht ausbalancieren. entweder ganz böse oder ganz gut. das geht mir heute noch so und ich muss echt warten, bis sich das system beruhigt hat oder tatsächlich mit therapeuten reden. immerhin, ich weiß es jetzt und ich reagiere nicht mehr drauf, aber ist echt schwer.

    und ja, wirklich sehr anstrengend.
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  7. #10
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    Standard AW: das leben mit borderline

    Bedeutet Borderline wirklich nur, dass man mit zu vielen Gefühlen überfordert ist? Wenn dem so ist, dann gäbe es ganz schön viele Erkrankte.

    Ich glaube, das ist nur ein Aspekt von vielen. Ich stelle diese Frage, weil ich mit meinen Gefühlen auch überfordert bin und manchmal auch Wutausbrüche habe. Aber der Rest der Diagnosekriterien trifft nicht unbedingt auf mich zu.

    Auch schreiben Angehörige, dass diese Störung noch ganz andere Komponenten beinhaltet.

    Hochsensibel ist der Schuh, den ich mir immer angezogen habe, aber wo BPS verdammt wird, werden dem HSP nur positive Merkmale zugeschrieben.

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