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Thema: Karma?

  1. #6
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    Standard AW: Karma?

    Du lebst das Leben das Du lebst, Du entscheidest , was Du tust und mit wem Du redest.

    Du entscheidest was Du glaubst .

    Du legst die Strategie fest , nach der Du handelst , Deine ist - stark im ablenken sein -.

    Da aber das Leben, warum auch immer, Karma oder nicht , Überraschungen bereithält , gute wie schlechte , ist vielleicht Ablenken können nicht die richtige Strategie.

    Ich empfehle Dir Realismus.

    Die Handlungsentscheidungen sind dann zielgerichteter , wo sie es sein müssen, die Lebensfreude wird natürlicher, weil Du sie ungefiltert erlebst.

    Damit wird die Laune besser.
    Wer Wahrheit nicht hören will hat seine Gründe

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  3. #7
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    Standard AW: Karma?

    Der nette Realismus. Von dem habe ich gehört.
    Ich dachte bis eh und je, wie realistisch ich sei,
    dass ich mich vor Allem schützen kann, wenn ich jegliche positive, zumeist negative Sache in Betracht ziehe.

    Ich glaube, ich bin einfach prädestiniert für diesen Zweckpessimismus. Das kann ich gut.

  4. #8
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    Standard AW: Karma?

    Hm - der eine sagt " Der Optimist erfand das Flugzeug, der Pessimist den Fallschirm "

    der andere sagt " Der Optimist erfand den Fallschirm und der Pessimist das Flugzeug "

    der nächste behauptet ne ...das waren beides Optimisten ( Pessimisten ) , je nach Gusto.

    Das Wort "Zweckpessimismus" erzeugt bei mir ein falsches Bild von den Belastungen, denen Du bisher ausgesetzt warst und bist.

    Realismus ist übrigens nicht nett, aber zum Glück hast Du eine gute Portion Selbstwertsarkassmus...denn die " nette " Realität, haust's Dir momentan und in der letzten Zeit, kräftig um die Ohren.

    Da ist es wie eine Schutzfunktion, daß Der Geist sich sagt, so nun bereite Dich mal auf Schlimmeres vor.

    Ich denke , zusammenbrechen ist nicht so Dein Ding , sonst wärst Du es schon lange , bei dem was in Deinem Leben passiert ist, in der letzten Zeit.

    Wenn ich also dann von Realismus spreche , zu dem ich Dir rate, weil Du über Deinen Realismus nichts schreibst, meine damit nicht , das Du keinen Realismus hast / anwendest/ besitzt....

    sondern vielleicht versuche ich Dich, aufgrund dessen, was Du erlebt hast, einfach nur ein wenig aufzubauen, weil ich denke, damit an Deinen Realismus zu appelieren, den Du ja schon besitzt, aber eben noch stärken kannst.

    Ich meine damit nicht , daß Du Deinen Realismus nicht stärkst, sondern das Du ja in der Lage bist , Deinen Realismus zu stärken....und dann eigentlich schon ne Menge Stärke da rausgezogen hast.

    Aber , der Job war Kacke , das was passiert ist auch, die Ängste und die inneren Nöte ...alles Dinge , die Menschen mit 25 noch nicht unbedingt alle erlebt haben, zumindest nicht in dem Maß.

    Klar ist Dein Akku leer, was hast Du erwartet Energieerhaltungsgesetz mittels biologischem Perpetuummobile auszuhebeln ?

    Lad Deinen Akku wieder auf und verliere die Hoffnung nicht, daß das Leben, auch für Dich, etwas gutes bereithält.

    Da macht sich die Ahnung im Kopf breit das wars noch nicht , da kommt noch was....anstatt der Hoffnung , da kommt was Gutes, irgendwann.

    Hier gibt es sicherlich auch Leute , die nachfühlen können, wie Du Dich fühlst, weil sie ähnliches oder gleiches erlebt haben.

    Na und in selbst in meinem Leben wars nicht immer gut, also meiner Meinung nach , da gabs schon das eine oder andere Erlebnis, das mächtig nach unten in die Schwäche gezogen hat, den Horizont verdunkelt hat, aber cih habs geschafft mit gesundem Realismus, wieder aufzustehen, immer und immer wieder.

    Ich werde dieses Jahr 50 und wenn ich so drüber nachdenke, dann ist in den ersten 25 Jahren weniger Mist passiert, als in den zweiten 25 Jahren.

    Aber irgendwie ist in den zweiten 25 Jahren auch mehr Gutes passiert, als in den ersten 25 Jahren.

    Das sag ich Dir, weil es so war .

    Jeder Mensch braucht aber auch mal Erbauung , braucht Mitgefühl und Anteilnahme.
    Braucht die Meinung eines Gegenübers, so wie das Gegenüber die seine.
    Um sich nämlich wieder grade auszurichten.

    200h sind nicht viele, wenn Du gut verdienst und ein gutes Arbeitsklima hast.

    Aber in so ner Psycho Firma, da werden sie zur Hölle.

    Von daher, realistisch wäre, die Akkus wieder aufladen, den Realismus respektieren, den Sarkassmus bloß nicht verlieren.

    Den Fokus auf das Leben und auch das Gute darin nicht zu kurz kommen lassen, sondern aktiv füttern und zwar, um das Maß, wie es auf der anderen "Saite" beschnitten wird, also stimmungstechnisch.
    Am Spaß verblöden , wäre Zewckpessimusmis , aber ein gesundes Level halten, stärkt ungemein.

    Na und genau das wünsche ich Dir, daß Du es trotzdem schaffst, ein gesundes Level zu halten.

    Je mehr Negatives auf einen Menschen in je weniger Zeit einprasselt, desto weniger davon, läßt der an sich ran, aber desto mehr berührt und formt ihn.

    Kriege sind dafür ein gutes Beispiel oder andere Extremzeitspannen.

    Aber manchmal auch krasse Ereignisse in einem so jungen Leben.
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  5. #9
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    Standard AW: Karma?

    vielen dank.
    liebe Worte von dir @z - eher hab ich keine Antwort geschafft.

    Was ich nie verliere ( auch wenn innerlich manchmal recht mickrig ) ist die Hoffnung. Ich wünsche mir tatsächlich, dass es bessere Zeiten geben wird. Immerhin hat man ja theoretisch die Zeit und Kraft als junger Mensch. Und man kämpft ja täglich in irgendeiner Form dafür.

    Ich hatte jetzt einige Tage frei. Und richtig ausgeruht fühle ich mich nie. Eher übermüdet. Gedanken machen mich schon schlapp. Und so vergeht manchmal ein Tag.

    lieben Gruß, lila

  6. #10
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    Standard AW: Karma?

    Zitat Zitat von Lila1000 Beitrag anzeigen
    Ich dachte immer, dass ich ziemlich stark bin. Weil ich ziemlich gut darin bin, Dinge zu verdrängen.
    Aber die Zeit bleibt mir nicht mal. Weil das Leben beinahe pausenlos auf mich einstößt. In voller Wucht. Ich blicke Krankheit und Tod in die Augen. Permanent. Zumindest gerade -
    Da fällt es mir schwer, diese Saite neu zu stimmen. Wielange kann ein Mensch sowas ertragen, bevor er selbst zusammenfällt?
    Habe mich diese Woche das erste mal selbst bemitleidet. Also sehr schwach.
    Dann aufstehen und weitermachen - zumindest bis der nächste Schlag kommt.

    Ich bin einfach traurig. Vielleicht brauchte ich nur mal Trost. Nur mal einen Menschen, der mir zuhört.
    Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ein Forum dafür die ideale Idee war.

    Danke dir, dass du dir Die Zeit genommen hast.

    Lieben Gruß, lila.
    Ich kann da sehr hart sein.
    Dem Leben ist egal, ob du stark genug bist. Menschen werden trotzdem sterben.
    Und so sehe ich es bei mir oft selber. Weil ich merke, dass ich mich selber da oft in eine Spirale rein gebe. Und dann frag ich mich, ob es vielleicht gar nicht relevant ist, ob ich hier und jetzt stark genug bin? Und dann merk ich manchmal doch, dass es das Problem ist. Aber wenn es dann so kommt, dann kann ich auch ein bisschen verstehen, worin die Ursache liegt. Wenn ich vorher mit dem Kopf versuch die Dinge zu verstehen, dann macht man sich das Leben oft schwerer, wie es ist, weil man schon so sehr weiß, wie angreifbar man ist. Aber wenn man es schon so sehr weiß, warum noch drauf achten? Nicht doch erst, wenn man es merkt?
    Weil ich finde es unheimlich wichtig trotzdem die Saiten neu zu stimmen. Auch wenn man eigentlich keine Zeit hat.
    Dir passiert die ganze Zeit wirklich bewegende Dinge. Dann mußt du auch voll dabei sein glaube ich. Dann mußt du versuchen so gut es geht die Dinge aufnehmen und einordnen. Und je besser die Saiten gestimmt sind, desto besser kannst du es auf dauer verkraften. Weil wenn nur ab und zu die Saite mal gut klingt oder wenn sie sogar immer anders schräg klingt, ist es besser, wie wenn sie die ganze Zeit auf die selbe Art und Weise auf die nerven geht.
    Irgendwann bekommst du eine Pause. Und wenn deine Gesundheit dir das Recht auf eine Art Pause oder Schohnung verschafft. Du mußt auf jeden Fall drauf hoffen.
    Aber solange das Leben abgeht mußt du so gut es geht am Ball bleiben. Wäre zu mindest denke ich in manchen Situationen hilfreich, wenn es dir Kraft geben könnte. Ist bestimmt auch eine übertriebene Ansicht. Aber es ist denke ich das einzig "Schöne" für die eigene innere Seite, wenn man mit guten "Gewissen" auf die schwierige Zeit schauen kann. Verstehst du was ich meine? Wenn man verdrängt, dann kann man sich nie wirklich wohl fühlen. Wenn man weg schaut, dann weiß man nie, was man nicht gesehen hat.
    Man kann als Mensch das Schicksal nicht bestimmen. Aber man kann es ernst nehmen.
    Ich bin mir bei der Sache über eine gute Sache gewiss.
    Das Leben ändert sich. Es ändert sich immer. Ich denke da stimmst du mir zum Glück zu.
    lg
    Verwirkliche deine guten Absichten in deinem Leben. Dann hast schon mal du selbst auf jeden Fall etwas davon!
    Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. (Immanuel Kant; muß ich mir auch immer wieder sagen...)
    Man kann Probleme auf viele Arten lösen. Kann es doch erst nur dann wirklich gelöst sein, wenn es verstanden wurde.
    Was willst du mir erzählen?
    Ich hoffe etwas, was ich noch nicht weiß!
    Sei nicht Opfer deiner selbst!

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