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Thema: Zu hilflos und unfähig für das Leben?

  1. #6
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    Standard AW: Zu hilflos und unfähig für das Leben?

    Ja ganz genau. Du solltest dich eher um dich selbst kümmern und darum wie es dir geht. Und das muss ja gar kein Widerspruch sein zur Hilfsbereitschaft gegenüber anderen.
    Denn wenn es dir selbst besser geht, kannst du auch eher für andere da sein und hast den Kopf mehr frei.

    Vielleicht ist das "immer-helfen-wollen" eben auch so ein bisschen Ablenkung für dich von den eigenen Problemen. Und es macht ja auch oft ein gutes Gefühl, wenn man wo helfen konnte. Nur sollte kein negatives kommen, wenn mal ein anderer zuerst geholfen hat.

    Du bist genauso viel wert wie andere...du bist es wert, dass man DIR hilft. Niemand kann erwarten, dass du aus dir raus gehst wie der Rest der Familie, wenn du heftiges Mobbing erlebt hast. Da ist Rückzug doch völlig normal.
    Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind.

    Charles Bukowski

  2. Für den Beitrag dankt: Ayoko

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  4. #7
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    Standard AW: Zu hilflos und unfähig für das Leben?

    Zitat Zitat von Ayoko Beitrag anzeigen
    Ich bin hilflos. Ich sehe nicht, wenn jemand Hilfe braucht. Allgemein wenn es irgendwas zu tun gibt oder ähnliches muss ich immer auf Anweisungen warten, weil ich Angst habe, etwas auf eigene Faust zu unternehmen, weil ich fürchte, ich könnte etwas falsch machen.
    Diese kontraproduktive Zögerlichkeit ist ganz normal bei sozialen Ängsten, ich kenne das von mir selbst. Weitere typische Symptome und Verhaltensweisen von Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl findest du im Buch "Leben kann auch einfach sein" von Stefanie Stahl.

    Wichtig ist, dass du versuchst, etwas daran zu ändern. Anregungen dazu findest du in Büchern wie dem erwähnten oder hier im Forum in Threads wie den von mir und von Andreas900 vor kurzem gestarteten.

  5. Für den Beitrag dankt: Ayoko

  6. #8
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    Standard AW: Zu hilflos und unfähig für das Leben?

    Hey,
    also ich finde es echt super, dass du so offen darüber reden kannst und das alles für dich so erkannt hast. Ich habe zwar nicht das selbe Problem aber ich kann es gut nachempfinden. Ich hatte auch das Problem mit Mobbing in der 5./6. Klasse. In der 7. Klasse ist mein bester Freund, der zu mir gehalten hat, von der Schule gegangen und den Drogen verfallen. An dem Punkt habe ich auch angefangen mich vor allem in Computerspiele zu flüchten und in der Schule mich zurückzuziehen. Ich habe angefangen sehr viel über sehr tiefgründige Sachen nachzudenken, welche mich immer tiefer in eine Depression gezogen haben. Ich habe jedoch davon gezeichnet angefangen mich erfolgreich gegen zu wehren und habe mir einen engen Freundeskreis geschaffen. Ich habe auch angefangen Leuten zu helfen mit ihren Problemen klar zu kommen und habe dafür auch sehr viel Anerkennung, Dankbarkeit und vor allem sehr gute Freunde fürs Leben bekommen. Und das ist der Punkt der mir bis heute weiter hilft. Es ist wichtig jemanden zu haben mit dem man darüber reden kann. Es spielt da nicht wirklich eine Rolle ob es jemand aus dem näheren Umfeld ist oder jemand mit dem man nur schreibt wie bei einer Brieffreundschaft. Es ist wichtig manche dinge laut auszusprechen oder niederzuschreiben um sich selbst alles vor Augen zu führen. Es kann sinnvoll sein zu einem Psychologen zu gehen einfach damit er die richtigen Fragen stellt die dich zu der Lösung deines Problems führen. Es ist klasse, dass du trotz deiner Probleme es als am wichtigsten ansiehst anderen zu helfen! Allein dieser Fakt macht dich zu einem guten Menschen! Das in die Tat umzusetzen wirst du lernen.

  7. Für den Beitrag dankt: Ayoko

  8. #9
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    Standard AW: Zu hilflos und unfähig für das Leben?

    Zitat Zitat von Sadie02 Beitrag anzeigen
    Ja ganz genau. Du solltest dich eher um dich selbst kümmern und darum wie es dir geht. Und das muss ja gar kein Widerspruch sein zur Hilfsbereitschaft gegenüber anderen.
    Denn wenn es dir selbst besser geht, kannst du auch eher für andere da sein und hast den Kopf mehr frei.

    Vielleicht ist das "immer-helfen-wollen" eben auch so ein bisschen Ablenkung für dich von den eigenen Problemen. Und es macht ja auch oft ein gutes Gefühl, wenn man wo helfen konnte. Nur sollte kein negatives kommen, wenn mal ein anderer zuerst geholfen hat.

    Du bist genauso viel wert wie andere...du bist es wert, dass man DIR hilft. Niemand kann erwarten, dass du aus dir raus gehst wie der Rest der Familie, wenn du heftiges Mobbing erlebt hast. Da ist Rückzug doch völlig normal.
    Vielen Dank für die lieben Worte. In letzter Zeit habe ich versucht, mich mehr darauf fokusiert, einfach nur heil aus dem Alltag rauszukommen und habe nicht versucht meine strengen Erwartungen an mir selbst zu erfüllen und ich bin nicht mehr ganz so sauer auf mich selbst. Im Endeffekt akzeptiere ich auch einfach, dass ich zwar nicht unbedingt eine ,,Weltenverbesserin'' bin, aber es schon reicht, wenn ich die Welt nicht ,,schlechter'' mache. Danke nochmal.
    Dass das Rückziehen in der Familie etwas damit zu tun haben könnte, dass ich früher gemobbt wurde, habe ich noch gar nicht in Betracht gezogen, aber da könnte was dran sein.

    Zitat Zitat von HalliGalliSuperstar Beitrag anzeigen
    Diese kontraproduktive Zögerlichkeit ist ganz normal bei sozialen Ängsten, ich kenne das von mir selbst. Weitere typische Symptome und Verhaltensweisen von Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl findest du im Buch "Leben kann auch einfach sein" von Stefanie Stahl.

    Wichtig ist, dass du versuchst, etwas daran zu ändern. Anregungen dazu findest du in Büchern wie dem erwähnten oder hier im Forum in Threads wie den von mir und von Andreas900 vor kurzem gestarteten.
    Danke für deine Antwort und Ratschläge.
    Wenn das normal ist, bin ich irgendwie beruhigt. Ich dachte einfach, ich wäre unfähig, aber wenn das wirklch mit meiner mentalen Krankheit zusammenhängt, dann kann man tatsächlich wahrscheinlich noch was ändern, so wie du gesagt hast. Danke für die Tipps. Ich werde mal reinschauen.

    Zitat Zitat von sigfried99 Beitrag anzeigen
    Hey,
    also ich finde es echt super, dass du so offen darüber reden kannst und das alles für dich so erkannt hast. Ich habe zwar nicht das selbe Problem aber ich kann es gut nachempfinden. Ich hatte auch das Problem mit Mobbing in der 5./6. Klasse. In der 7. Klasse ist mein bester Freund, der zu mir gehalten hat, von der Schule gegangen und den Drogen verfallen. An dem Punkt habe ich auch angefangen mich vor allem in Computerspiele zu flüchten und in der Schule mich zurückzuziehen. Ich habe angefangen sehr viel über sehr tiefgründige Sachen nachzudenken, welche mich immer tiefer in eine Depression gezogen haben. Ich habe jedoch davon gezeichnet angefangen mich erfolgreich gegen zu wehren und habe mir einen engen Freundeskreis geschaffen. Ich habe auch angefangen Leuten zu helfen mit ihren Problemen klar zu kommen und habe dafür auch sehr viel Anerkennung, Dankbarkeit und vor allem sehr gute Freunde fürs Leben bekommen. Und das ist der Punkt der mir bis heute weiter hilft. Es ist wichtig jemanden zu haben mit dem man darüber reden kann. Es spielt da nicht wirklich eine Rolle ob es jemand aus dem näheren Umfeld ist oder jemand mit dem man nur schreibt wie bei einer Brieffreundschaft. Es ist wichtig manche dinge laut auszusprechen oder niederzuschreiben um sich selbst alles vor Augen zu führen. Es kann sinnvoll sein zu einem Psychologen zu gehen einfach damit er die richtigen Fragen stellt die dich zu der Lösung deines Problems führen. Es ist klasse, dass du trotz deiner Probleme es als am wichtigsten ansiehst anderen zu helfen! Allein dieser Fakt macht dich zu einem guten Menschen! Das in die Tat umzusetzen wirst du lernen.
    Danke für deine netten Worte und es freut mich, dass es dir nun so gut geht.
    Über einen Psychologen habe ich bereits nachgedacht, aber ich weiß nicht, ob es wirklich klappt.
    Aber du hast Recht: Es ist wichtig, das ganze Negative irgendwie rauszulassen. Sei es reden oder auch nur für sich etwas niederzuschreiben.

  9. #10
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    Standard AW: Zu hilflos und unfähig für das Leben?

    Ist das jetzt Zufall, daß Du Dich im Rhythmus von zwei Monaten hier meldest oder eher Absicht?

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