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Thema: Kann das Leben nicht genießen.

  1. #11
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    Standard AW: Kann das Leben nicht genießen.

    Vielleicht ist das dein fehlendes Puzzleteil?
    Das fehlende Puzzleteil ist immer "das Selbst", das Fundament oder der Eckstein.
    Das Selbst ist das, was du bist und nicht das, was du zu sein glaubst. Solange man Es nicht erkennt, wird man immer auf der Suche nach Vergnügen oder Problemlösungen sein. Es gibt ein ganz einfaches Gesetz: Je intensiver man das Glück in äußeren Dingen sucht, desto hartnäckiger wird sich einem das Glück entziehen, weil diese Denkweise impliziert, dass das Glück noch nicht hier ist, sondern irgendwann und irgendwo in der Zukunft auf uns wartet. An deiner Stelle würde ich mich nicht fragen, wie man glücklich wird, sondern was Glück überhaupt ist und wo es herkommt. Alle Menschen, die das wahre Glück gefunden haben, werden dir übereinstimmend sagen, dass Glück und Freude aus dem Inneren entspringen und absolut nichts mit äußeren Umständen zu tun haben - von extremen Ausnahmezuständen einmal abgesehen. Du wirst von diesen Menschen so gut wie keine Tipps oder Ratschläge bekommen, wie man sein äußeres Leben gestaltet, um glücklich zu sein, weil es nichts Wichtigeres als "das Selbst" gibt. Alle Aufmerksamkeit sollte darauf gerichtet sein, dieses Selbst zu erkennen - das nennt man dann Selbst-Verwirklichung. Die meisten Menschen haben sicher noch nie davon gehört und wovon man noch nie gehört hat, danach kann man auch nicht suchen.

    "Ich kann das Leben nicht genießen."

    Wer ist denn dieses "Ich", das anscheinend getrennt vom Leben ist und es nicht genießen kann?
    Gibt es also Zwei: ein Ich + das Leben? Oder sind beide eins?
    Wer bin ich wirklich? Das ist hier die Frage.
    Jeder sagt: Ich habe ein Leben = Dualität.
    Kaum jemand sagt: Ich bin das Leben = Einheit.
    Das Selbst ist pures Leben und Glückseligkeit, während das Ich nur ein Gedanke oder eine Vorstellung ist, die man von sich selbst hat. Diese Täuschung muss beendet werden. Verlange niemals von der Welt, dass sie dich glücklich macht, weil sie nur eine Leiche bzw. Illusion ist. Finde das Leben in dir, weil es die einzige Wirklichkeit ist. Das ist der Weg, den ich dir empfehlen würde.
    Du hast die Wahl: rote oder blaue Pille?

    Falls du Interesse hast, werde ich dir eine PN schreiben, um dir mehr Informationen an die Hand zu geben.
    Ansonsten wünsche ich dir alles Gute.

  2. Für den Beitrag danken: ano2201049, Herzenfolger

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  4. #12
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    Standard AW: Kann das Leben nicht genießen.

    Zitat Zitat von ano2201049
    Welchen Schluss hast du daraus gezogen? Wie verhältst du dich inzwischen gegenüber deinen Kollegen?
    Ich passe mich in Grenzen an, halte aus und gleichzeitig zähle ich bildlich gesprochen die vielen Straftaten. Doch das ist ein anderes Thema, welches die gesamte Gesellschaft betrifft. Ich denke, um auch auf Asozialarbeiter antworten zu können, sollte ich eher in die Richtung zeigen: Das Problem liegt im fühlen, und wenn man bestimmte Erfahrungen nicht gemacht hat, dann erkennt man das Problem des anderen nicht.
    Geändert von Entität (12.07.2019 um 14:21 Uhr)

  5. #13
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    Standard AW: Kann das Leben nicht genießen.

    Stille85, was du schreibst ist einfach so wahr. Mir fehlten immer die richtigen Worte um die Gefühle zu beschreiben, aber du hast sie schon gefunden.

    Zitat Zitat von Stille85 Beitrag anzeigen
    Es gibt ein ganz einfaches Gesetz: Je intensiver man das Glück in äußeren Dingen sucht, desto hartnäckiger wird sich einem das Glück entziehen, weil diese Denkweise impliziert, dass das Glück noch nicht hier ist, sondern irgendwann und irgendwo in der Zukunft auf uns wartet.
    Richtig. Das habe ich auch so für mich herausgefunden. Andere kennen das vielleicht auch, man ist vielleicht immer auf der Suche nach etwas. Die Suche nach dem einen besonderen Partner. Die Suche nach der perfekten Arbeitsstelle. Aber es sind auch all die Kleinigkeiten, wie die Suche nach der der einen besonderen Serie, die man gucken könnte. Die Suche nach Smalltalk, weil man sich vielleicht einsam fühlt. Es ist eine qualvoll endlose Suche. Das sind alles Dinge, die zu Ende gehen werden. Der tolle Partner wird einen früher oder später verlassen, spätestens mit dem Tod. Den Beruf wird man nicht ewig ausüben können. Smalltalks gehen zu Ende. Diese Serien gehen zu Ende.
    Aber... was hat man ein Leben lang?
    ...Sich selbst.
    Das Glück ist in einem drin. Man selbst ist das Glück. Wenn man es hier nicht finden kann, wird sich der Zyklus immer wiederholen. Die Suche beginnt von neuem und während man sucht ist man unglücklich, da man das Glück ja noch nicht hat. Schlimmstensfalls zeugt man noch ein Kind (oder mehrere) oder kauft sich ein Haustier (oder mehrere...), einfach weil man sich durch solche Dinge das Glück erhofft. Das wäre der falsche Ansatz.

    Ich war auch längere Zeit auf der Suche. Aber es war mehr so eine Suche nach mir selbst. Bin einfach in mich gegangen und habe erforscht, wer genau ich eigentlich bin, wonach es mich wirklich sehnt. Man darf sich dabei nicht auf andere konzentrieren. Der Fehler fängt bereits damit an, wenn man so was denkt wie: „Meine Freunde haben alle bereits geheiratet und ich nicht...“ „Ich bin der einzige ohne Führerschein, es wird Zeit...“ „Die anderen haben schon ihr Traumhaus, aber ich hinke hinterher, oh nein!“ Solche Träume sind natürlich nicht verkehrt, aber man sollte sie unabhängig von anderen haben, einfach, weil man es selbst möchte, rein für sich selbst. Sobald man jedoch Verbindungen zu anderen knüpft, sei es auch nur zum „angeben“, ist man bereits weiter entfernt vom Glück. Also von sich selbst. Ohne diese Art Verbindung hasst man auch niemanden wirklich. (Also abgesehen von jenen, die anderen Bewusst Leid zufügen. Dagegen sollte man sich immer wehren.) Oder eben Neid. Wenn man jemanden mit einem teuren Auto sieht oder generell protzig wirkt: Warum sollte man sich nicht für ihn freuen? Solange er sich an die Verkehrsordnung hält, niemanden schlecht beandelt, ist alles bestens. Es ist die eigene Einstellung, mit der man letzten Endes glücklich ist oder nicht. Man kann auch alles negativ sehen und schlecht reden, niemandem was gönnen. Damit schadet man am Ende aber hauptsächlich sich selbst.

    Zitat Zitat von Stille85 Beitrag anzeigen
    Alle Aufmerksamkeit sollte darauf gerichtet sein, dieses Selbst zu erkennen - das nennt man dann Selbst-Verwirklichung. Die meisten Menschen haben sicher noch nie davon gehört und wovon man noch nie gehört hat, danach kann man auch nicht suchen.
    Hm... Aber man kann es fühlen, wenn man einfach mal in sich geht. Man wird dann zwar kein offizielles Wort dafür haben, aber man kann es entdecken.

    Zitat Zitat von Stille85 Beitrag anzeigen
    Jeder sagt: Ich habe ein Leben = Dualität.
    Kaum jemand sagt: Ich bin das Leben = Einheit.
    Stimmt. „Ich bin das Leben...“ Klingt fantastisch! Das werde ich ab jetzt auch immer sagen, haha.

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